Alouette III (Feldlerche)
Verbindungs - und Transporthubschrauber
Stationierungsorte: Aigen im Ennstal, Klagenfurt, Schwaz in Tirol
© Bundesheer
Alouette III, Bild: © Bundesheer
Die Alouette III (französisch für Feldlerche) wurde vom französischen Hersteller Sud Aviation (später Aérospatiale) ab 1959 in über 1400 Exemplaren sowohl für militärische als auch für zivile Zwecke hergestellt. Außerdem wurde er in Indien, Rumänien (als IAR.316B) und der Schweiz in Lizenz gefertigt. Viele der einfachen und robusten Maschinen werden heute noch geflogen.
Beschreibung
Die Alouette III ist ein leichter Verbindungs - und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk, ein Räderfahrwerk und ist für insgesamt 7 Personen zugelassen. Die Ausrüstung mit Seilwinde und Außenlasthaken ermöglicht eine vielseitige Verwendbarkeit. Auf Grund seiner Leistungscharakteristik und Konfiguration ist dieser Hubschrauber für Hochgebirgseinsätze besonders gut geeignet.
Herstellerland: Frankreich.
Stationierungsorte
Aigen im Ennstal
Stützpunkt in Klagenfurt
Stützpunkt in Schwaz in Tirol
© Bundesheer
Alouette III am Militärflugplatz Aigen im Ennstal (LOXA)
"Fliegerhorst Fiala Fernbrugg", Bild: © Bundesheer
© Bundesheer
Alouette III, Bild: © Bundesheer
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Einsatz im Gebirge, Bild: © Bundesheer
Verwendung
Außenlasttransporte
Rettungs- und Bergeflüge (ohne Notarztausrüstung)
Krankentransporte
Grenzraumüberwachungsflüge
Löschflüge mit Löschwasserbehälter am Außenlasthaken
Verbindungsflüge aller Art
Bildflüge (Schiebetüren)
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Alouette III, Bild: © Bundesheer
Technische Daten
Triebwerk: Turbomeca Artouste III B1
Turbinenleistung: 420 kW (570 PS)
Abmessungen: Länge: 10,17 m
Höhe: 3,09 m
Rotordurchmesser: 11,02 m
Kraftstoffverbrauch: 200 l/h
Reisegeschwindigkeit: 160 km/h
Höchstgeschwindigkeit: ca. 210 km/h
Reichweite: ca. 400 km
Dienstgipfelhöhe: 6.500 m
max. Abflugmasse: 2.200 kg
militärische Sanitätsversion: 2 Krankentragen + 1 Sitz
Seilwinde / Seillänge: 25 m
Seilwinde / Tragkraft: 175 kg oder 225 kg
Außenlasthaken: max. 750 kg Belastung
Alouette III. Eine Maschine beim Rückflug nach Aigen im Ennstal.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Seit 1986 ist eine Alouette III in das Hubschrauberrettungssystem des Bundesministeriums für innere Angelegenheiten mit der Kennung "Christoph" eingegliedert. Bereits über 7.000 Rettungseinsätze, bei denen zahlreiche Menschenleben gerettet wurden, gehen auf das Konto des Notarzthubschraubers.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Alouette III
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Alouette III, bis heute gern auch als der „Bernhardiner der Lüfte“ bezeichnet, absolvierte im Juni 1960, knapp ein Jahr nach ihrer Markteinführung, ohne Anstrengung mit sieben Insassen an Bord mehrere Starts und Landungen auf dem 4810 Meter hohen Mont Blanc, dem höchsten westeuropäischen Alpengipfel.
Alouette III. Blick ins Cockpit des Helikopters.
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Die gleiche Maschine führte im November des Jahres Starts und Landungen am Himalaya durch. Mit zwei Piloten und einer Zuladung von 250 kg an Bord zeigte sie auf 6000 m Höhe ihre Leistungsfähigkeit; damals und auch für lange Zeit danach waren dies unerreichte Hubschrauberrekorde. Erst mit der Entwicklung leichterer Materialien und leistungsstärkerer Triebwerke konnten die Spitzenwerte der Alouette-Generation übertroffen werden.
Immer wieder unterstützen die Flieger auch im Ausland, etwa in Bosnien oder im Kosovo.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Die SE 3160 basiert als leichter Mehrzweckubschrauber auf dem fünfsitzigen Erfolgsmuster Alouette II. Die Kabine, mit bis zu sieben Passagierplätzen erheblich geräumiger als die ihrer Vorgängerin, ist im Frontbereich ebenso großzügig verglast wie diese, jedoch im hinteren Zellenbereich geschlossen.
Ein Techniker wartet eine "Alouette".
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Beide hinteren Türen sind als Schiebetüren ausgelegt. Das erleichtert nicht nur den Ein- und Ausstieg und die schnelle Umrüstung des Frachtraums, sondern hilft auch bei Missionen, bei denen die Türen auch während des Fluges geöffnet sein müssen – beispielsweise bei Rettungsflügen und Einsätzen mit der Rettungswinde.
Auch punktgenaue Lawinensprengungen sind von den Helikoptern aus möglich.
© Bundesheer - www.bundesheer.at
Alternativ zum normalen Personentransport können zwei Krankentragen und zwei medizinische Begleitpersonen befördert werden. Statt auf Kufen steht der Helikopter auf einem Dreibein-Radfahrwerk, das aber im Bedarfsfall mit zusätzlichen Schneeschuhen (Kurzkufen) bestückt werden kann. Der Heckausleger ist verkleidet. Markant und typisch für das Muster, sitzt das unverkleidete Triebwerk auf dem hinteren Deck.  Die drei Blätter des Hauptrotors und die drei Blätter des Heckrotors sind aus Metall.
Zum Thema: Österreichisches Bundesheer
Text auszugsweise aus
Österreichisches Bundesheer
Informationssystem des Bundesministeriums für Landesverteidigung
www.bundesheer.at
 
 
 
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Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
E-Mail: office@wienmuseum.at 
www.wienmuseum.at
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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