Die Ankerbrotfabrik
Der bedeutendste Backwarenhersteller in Österreich
Absberggasse 35, 1100 Wien
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Die Ankerbrot AG ist der bedeutendste Backwarenhersteller in Österreich.
Das Unternehmen wurde 1891 in Wien gegründet und hat hier nach wie vor
seine Produktionsanlagen. Das Unternehmen besitzt in Österreich
rund 115 Filialen, die meisten davon in Wien und Umgebung.
Ankerbrot beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter (Stand: 2015).
Wien 10, Absberggasse. Ankerbrotfabrik:
Teilansicht der Gebäude aus der Absberggasse; 1930 - 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ankerbrot-Fabrik. Blick vom Turm des Silos über die Fabrik; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ankerbrot-Fabrik. Blick vom Turm des Silos über die Fabrik; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit 1. Juli 1891 gründeten die jüdischen Gebrüder Heinrich (1855–1917) und Fritz Mendl (1864–1929) die Wiener Brot- und Gebäck-Fabrik von Heinrich & Fritz Mendl auf dem Laaer Berg an der Absberggasse 35 im 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten.
Ankerbrot-Filiale in Rudolfsheim mit Schlange stehenden Käufern; 1915.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Standort auf dem Berg war deshalb gewählt worden, damit von dort aus die für die Auslieferung schwer beladenen Pferdefuhrwerke bequemer ausfahren konnten. Als Markenzeichen des Unternehmens wählten die Gebrüder Mendl 1893 den Anker, der für Sicherheit und Vertrauen stehen sollte. Das später verwendete Firmenlogo bestand aus dem Ankersymbol und den mittig eingefügten Initialen „HFM“.
Ankerbrot-Fabrik; Ofenhalle; 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ankerbrot-Fabrik; Semmel-Sortierung; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ankerbrot-Fabrik; Semmel-Sortierung; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zu Beginn wurden unter Einsatz von ca. 25 Bäckern in großen Lehmbacköfen täglich 2.000 Stück 2-kg schwere Rundbrote gebacken. In Spitzenzeiten lieferten bis zu 250 Pferdegespanne an die 150 Tonnen Backwaren aus.
Ankerbrot-Fabrik; Gebäck- und Milchbrotbereitung; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
5 Gedenkminuten für die Gefallenen der Februar-Kämpfe 1934 in der Ankerbrot-Faberik.
 Ankerbrot-Fabrik, Arbeitshalle, Arbeiter und Arbeiterinnen während der Gedenkminuten,
im Vordergrund eine große Uhr, die an der Decke hängt; 1959.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 In Anerkennung ihrer Dienste und Leistungen wurde den Gebrüder Mendl 1907 der k.u.k. Hoflieferantentitel verliehen. Bis 1914 wuchs das Unternehmen auf eine Größe von 1.300 Mitarbeitern an, 1920 auf 2.000.
Remise der Lieferwagen der Ankerbrot-Fabrik. Drei einspännige Pferdefuhrwerke stehen
in einer Halle in einer Reihe. Über den Kutschen an der Wand sind Tafeln mit
Nummernkombinationen angebracht (wohl eine Art Fahr- und Lieferpläne).
Auf den Wagen selbst befinden sich ebenfalls Nummern und auf dem ersten ist die
Aufschrift: "Ankerbrot" zu erkennen. Bei den Pferden stehen Kutscher; 1945.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In der Futterkammer des Pferdestalls der Ankerbrot-Fabrik hantieren Arbeiter an Säcken mit
utter. Über ihnen befinden sich Tafeln mit Futtertabellen für die Tiere und Feuerlöscher; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit Erlass vom 23. September 1914 zur staatlich geschützten Unternehmung erklärt, belieferte die Wiener Brot- und Gebäckfabrik Ankerbrotfabrik Heinrich und Fritz Mendel während des Ersten Weltkrieges die k.u.k. Armee mit schwarzem Brot.
Der Fuhrpark in der großen Expedithalle.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Mitte 1916 ermunterte das Unternehmen seine Kunden zur Zeichnung der vierten Kriegsanleihe und richtete dafür fabrikseigene Sammelstellen ein.
Das Unternehmen selbst zeichnete bei diesem Anlass 500.000 Kronen,
später im Jahr unter anderem eine Million Kronen.
Die Roggenmühle im Jahr 1927.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
Ankerbrot-Fabrik. Kamine der Backöfen; 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Krieg und der Auflösung der Donaumonarchie wurde auch Weißbrot in die Produktion eingeführt. 1922 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Verwaltungsrat Eduard Alder, Ing. Artur Ehrenfest-Egger, Dr. Siegfried Kantor, Fritz Mendl, Stefan Mendl, Dr. Franz Quidenus, Dr. Eugen Schwiedland und Dr. Siegfried Türkel an.
Pferdelieferwagen der Ankerbrotfabrik auf dem Fabriksgelände.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
 Anker konnte in den 1930er Jahren expandieren und begann neben Brot auch Eierteigwaren und Jausengebäck herzustellen, für das es mit farbenfrohen Plakaten Werbung machte. Das Filialnetz wuchs auf rund 100 Filialen an, täglich wurden 150 Tonnen an Brot und Gebäck geliefert.
Einspänniger Lieferwagen von Ankerbrot; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 23. Jänner 1923 erhielt die Ankerbrot AG die sogenannte „Staatliche Auszeichnung“ für außergewöhnliche Leistungen für die Wirtschaft der Republik Österreich und darf seither das Bundeswappen im Geschäftsverkehr verwenden.
Ein Pferdelieferwagen der Ankerbrotfabrik.
© Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie - www.dasrotewien.at
In unserer Anlage waren zu 70% Leute vom Anker, weil der in der Nähe war. Mein Vater hat auch beim Anker gearbeitet und ich als Kind natürlich: Grüß den Herrn schön. Das ist der Herr Popelka. Das ist der, der beim Fuhrpark ist beim Anker und das ist der Herr soundso. Ich habe die Leute eigentlich alle namentlich gekannt und ich bin mit dem groß geworden. Mein Vater war ein 10er-Jahrgang und alle haben sich gekannt, auch von verschiedenen Anlässen. Der Anker war ja sehr sozial und hat eine große Werksküche gehabt. Meine Großeltern haben schon beim Anker gearbeitet. Die Großmutter mütterlicherseits hat z.B. eine Zeit lang so eine Art Portierfunktion gehabt. Beim Anker hat es ein eigenes System gegeben: es hat ein Kästchen gegeben mit Kugeln drinnen. Man hat hineingreifen müssen und wenn einer eine bestimmte Kugel gezogen hat, ist er visitiert worden und hat die Tasche aufmachen müssen. Auf diese Weise haben sie verhindert, dass die Leute die Firma bestehlen. So ein Gschaftel hat meine Großmutter gehabt. Sie hat praktisch kontrollieren müssen. - http://www.montelaa.net
(www.montelaa.net/meine-groseltern-haben-schon-beim-anker-gearbeitet)
Dampfbackofen in der Ankerbrotfabrik; um 1950.
© Bezirksmuseum Favoriten / Archiv
In den 30er Jahren hatte der Werbespruch
„Worauf freut sich der Wiener, wenn er vom Urlaub kommt?
Auf Hochquellwasser und Ankerbrot"
großen Bekanntheitsgrad. Auf den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938 folgte die „Arisierung“ des Unternehmens, worauf die Mitglieder der Gründerfamilie Österreich verlassen mussten.
Briefkopf der Ankerbrotfabrik 1932.
© Bezirksmuseum Favoriten / Archiv
1939 kam es zu einem Streik gegen die Angleichung der Lohnsteuer an die höhere deutsche Steuer, der von der Gestapo beendet wurde; während des Zweiten Weltkriegs bildeten sich in der Ankerbrotfabrik verschiedene Widerstandsgruppen (Gedenktafel im Hof). Aufgrund seiner Bedeutung für die Sicherstellung der Versorgungslage der Wiener Bevölkerung wurde das Unternehmen von
1938 bis 1945 unter öffentliche Verwaltung gestellt.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
  Die Kriegszeit hat dann auch die Ankerbrot-Fabrik schwer gebeutelt. Viele Luftangriffe machen es notwendig, die Produktion immer öfter zu unterbrechen und sorgen auch für Bombenschäden an den Gebäuden. Nach der Einnahme Wiens durch die Rote Armee im April 1945 wurden die Fabriken geplündert und schwer beschädigt, auch ein Teil des Fuhrparks ging verloren.
Getreidespeicher mit Förderband – Verbindung zu Fabriksgebäude mit Anker-Ornamenten.
Quelle: schlotforum.wordpress.com/wien-absberggasse-anker-brot/
Noch im Mai 1945 konnte aber die Produktion nach Mehllieferungen aus der Sowjetunion wieder aufgenommen werden, das Unternehmen wurde an die Gründerfamilie restituiert. Die Wiederaufbaujahre brachten dem Unternehmen wieder Wachstum, das Sortiment wurde erweitert, auf Milchgebäck, Mürbgebäck, Backhilfen, Dauerbackwaren, Semmelbrösel, Grieß und andere Getreideprodukte.
Ankerbrot Warenauslieferung mit VW-Bussen im Jahr 1961.
Quelle: www.meinbezirk.at/entwicklung-des-brotes-1961-in-der-ankerbrotfabrik
Als ich in der Mittelschule war, habe ich beim Anker als Brotschupfer gearbeitet. Dort haben wir sensationell verdient: 13 Schilling und das war gewaltig. Mit dem ersten Gehalt habe ich mir ein Goldketterl gekauft, das ich dann verloren habe vor lauter Stolz. Ich bin jeden Tag um fünf in der Früh aufgestanden und mit dem Fahrrad hin gefahren. Jeden Tag haben wir bis um zwei Autos mit diesen brennheißen Dingern beladen, ohne Handschuhe! Wenn ich fertig war, ist das nächste brennheiße Ding voll Brot gekommen. Ich kann mich so gut an diese Halle erinnern und an die Mehlspeisen im Ausschuss, die wir immer essen durften. Irrsinnig viele Leute haben beim Ankerbrot gearbeitet. Es war wie ein Bienenstock! - http://www.montelaa.net
(www.montelaa.net/unsere-geschichten/mit-dem-ersten-gehalt-vom-anker)
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
1969 wurde das Unternehmen vom Wiener Schoeller-Konzern übernommen, der die Firma 1970 mit den Floridsdorfer Hammerbrotwerken unter dem Namen Vereinigte Nahrungsmittel Industrie AG fusionierte. Die 1970er Jahre sind in technischer Hinsicht eine Blütezeit. Viele Einrichtungen, die noch heute zum Standard der industriellen Brotproduktion gehören, werden damals bei Ankerbrot eingeführt.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
 Dazu gehört beispielsweise die vollautomatische Mischung der Rohzutaten oder die revolutionäre Sauerteiganlage, die es erlaubt, den komplizierten, zwei Tage dauernden Herstellungsvorgang auf acht Stunden zu verkürzen. Seit der Einführung im Jahre 1975 wird dieses Verfahren in 14 Ländern patentiert und zählt bis heute zu den Erfolgsfaktoren des Unternehmens.
Die Ankerbrotfabrik in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Die Ankerbrotfabrik in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Getreidesilo der Ankerbrotfabrik.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herzi Pinki
Die Ankerbrotfabrik in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
1981 erwarben die Dr. Helmut A. Schuster GesmbH und Gerhard Schuster, der Bruder des gleichnamigen Unternehmensbesitzers, sämtliche Aktien des mittlerweile in wirtschaftliche Turbulenzen geratenen Betriebs. Sie benannten das Unternehmen 1983 wieder in Ankerbrot zurück und führten es mit Investitionen und Sanierungsmaßnahmen wieder in die Gewinnzone.
Ehemaliges Signet der Firma Ankerbrot auf der Ankerbrot-Fabrik, Absberggasse 35.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Buchhändler
Nach über 90 Jahren wird das legendäre Anker-Symbol verabschiedet. Stattdessen ließ Schuster eine Wortbildmarke kreieren, die bis 2011 in leicht veränderter Form eingesetzt wird. Zu einem Erfolgsrezept geriet die Qualitätsverbesserung der Backwaren durch die Verwendung von echtem Natursauerteig.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Seit 1990 exportiert Ankerbrot seine Erzeugnisse auch nach Süddeutschland. 1996 wurde die Ankerbrot Ungarn AG als Tochtergesellschaft gemeinsam mit der staatlichen ungarischen ZALACO gegründet. Das Tochterunternehmen produziert in einer Fabrik am Stadtrand von Keszthely. Im gleichen Jahr übernahm Ankerbrot von der in Konkurs gegangenen Konsum-Genossenschaft die Ährenstolz GmbH mit sieben regionalen Bäckereien.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr.
 Beim Verkauf des Unternehmens im Jahr 1997 gingen 74 Prozent des mittlerweile 2.630 Mitarbeiter zählenden und 2,2 Mrd. Schilling (rund 160 Mio. Euro) pro Jahr erwirtschaftenden Unternehmens an die deutsche Firma Müller-Brot. Drei Prozent gingen in Streubesitz über, die Gebrüder Schuster behielten 23 Prozent.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Buchhändler
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Buchhändler
2003 wurde das Unternehmen mehrheitlich vom deutschen Industriellen Klaus Ostendorf erworben. Nach einer wirtschaftlich schwierigen Phase und erfolgtem Ausgleich, in dessen Rahmen das traditionelle Fabriksgelände in Wien an Banken verkauft, aber nicht verlassen wurde, steht Ankerbrot nun wieder auf eigenen Beinen. Auch das Firmengelände konnte 2013 von den Banken zurückgekauft werden.
Fabriksgebäude mit dem Jugendstil-Schriftzug in der Dämmerung.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Ein geringer Anteil der Aktien befindet sich noch im Streubesitz. Im Frühjahr 2006 erwarb die US-Investmentgruppe Apax einen Unternehmensanteil von 40 Prozent. Ein ebenfalls für 2006 geplanter Verkauf von Ostendorfs Anteil an den Nordsee-Besitzer Heiner Kamps scheiterte im Februar 2007 endgültig.
Ankerbrot Filiale an der Wiener Vorortelinie - Teilbereich Ottakring mit Station Ottakring.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / darkweasel94
2010 wurde die erste Filiale in der Slowakei eröffnet. Speziell für die Slowakei wurde auch ein Franchise-System entwickelt, wodurch der Vertrieb erweitert werden soll. Anlässlich des 120-jährigen Firmenjubiläums wurde im Jahr 2011 ein neues Logo und Filialkonzept vorgestellt. In den kommenden Jahren sollen die Neuerungen an allen Standorten sukzessive umgesetzt werden.
Ankerbrot Filiale in der U-Bahn Station am Karlsplatz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Ankerbrot Filiale in der U-Bahn Station am Karlsplatz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
2014 und 2015 haben sich die Eigentümerverhältnisse von Ankerbrot geändert. Der bisherige Vorstand und Miteigentümer Peter Ostendorf hat seine Anteile an der an den Investor Erhard Grossnigg, der schon bisher mit seinen Firmen Mehrheitseigentümer war, verkauft. Auch der ehemalige Hofer-Chef Armin Burger, dem über seine Firma Nomos 7,4 Prozent gehörten, hat seine Anteile an Grossnigg veräußert. Damit gehören diesem über Austro Holding sowie Grosso Holding 81,25 Prozent der Anteile. 18,75 Prozent hält der Vorarlberger Backwarenerzeuger Ölz.
Die Nachnutzung der historischen Gebäude
Innenhof der Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Anfang 2009 kaufte die Loft City GmbH & Co KG stillgelegte Teile der Fabriksgebäude und bewahrte diese vor dem Abriss. "In unmittelbarer Nachbarschaft zur noch bestehenden Produktion der Ankerbrot AG entsteht
... auf zirka 17.000 der insgesamt 68.000 Quadratmeter (Geschoßfläche) der Ankerbrotfabrik das neue Kulturareal Brotfabrik Wien mit multifunktionale Hallen, Galerien, Ateliers, Schauräumen, Büros, Lofts und Gastronomieeinrichtungen.
Ankerbrot-Fabrik, Ansicht von der Puchsbaumgasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Buchhändler
Die dafür adaptierten Bauten gruppieren sich um zwei Innenhöfe der alten Anlage. Dabei wurden nicht nur die denkmalgeschützten, sondern auch nicht geschützte Gebäude erhalten und teilweise in ihren ursprünglichen Zustand rückgebaut." Die Eröffnung wurde am 12. Mai 2015 gefeiert.
Die Ankerbrotfabrik in der Absberggasse 35 in Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Buchhändler
Heute erfolgen in der Brotfabrik Wien, Absberggasse 27 und Puchsbaumgasse 1c, angeordnet um einen Hof, verschiedenste Raumnutzungen, wie die SOB Schule für Sozialbetreuungsberufe und ein Lerncafe der Caritas, eine Kantine, die Fotogalerie OstLicht, ein Sitzmöbelvertrieb, ein Veranstaltungssaal bestuhlt für 140 Personen und der Raum Voranker, in dem Künstlern für jeweils 3 Monate die Möglichkeit zur Entfaltung und Ausstellung geboten wird.
Die Expedithalle der Ankerbrot-Fabrik in Wien Favoriten während des Umbaus.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herzi Pinki
Das mit 2200 m2 flächengrößte Element, die Expedithalle, wurde 1912 als eine der größten säulenfreien Hallen Europas mit 40 m Spannweite der Dachträger errichtet und ist heute Location für vielfältige Veranstaltungen von Nachtflohmarkt bis Theater. Am 1. März 2017 erhielt Walter Asmus, als "Immobilienentwickler und Initiator der Brotfabrik" das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Ankerbrot" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: https://www.ankerbrot.at/
Ankerbrot AG
Der bedeutendste Backwarenhersteller in Österreich
Absberggasse 35, 1100 Wien
Telefon: +43 (0)1 - 60 123 - 0
E-Mail: kontakt@ankerbrot.at
www.ankerbrot.at
 
 
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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