Der Arlbergtunnel
Der Straßentunnel ist mit 13.972 m Länge der längste Österreichs
Eröffnet 1978 (Straßentunnel)
Das Westportal des Arlberg-Straßentunnels in Langen am Arlberg kurz nach seiner
Fertigstellung im Dezember 1978 auf einer Aufnahme aus dem Mai 1979.
© Vorarlberger Landesbibliothek / Helmut Klapper
Der Arlberg ist ein verkehrstechnisch wichtiger, 1793 m ü. A. hoher Pass zwischen den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol. Die Passhöhe selbst liegt vollständig auf Tiroler Gebiet. Der wirtschaftlichen Bedeutung entsprechend, tragen viele Orte an den Passzugängen den Zusatz „am Arlberg“. Mit dem Tourismus am Arlberg hat sich der Begriff auch als Marke für eine Tourismusregion (vor allem als Wintersportgebiet) etabliert. Der Arlberg verbindet das von der Alfenz durchflossene Klostertal im Westen mit dem von der Rosanna durchflossenen Stanzer Tal im Osten.
Landschaft um die Arlberg Passstraße im Sommer.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Daniel Villafruela
Der Arlberg bildet zusammen mit dem Flexenpass die Grenze zwischen den Gebirgsgruppen: Verwall im Süden, Lechquellengebirge im Nordwesten und den Lechtaler Alpen im Norden und Nordosten. Die Valluga, höchster Berg am Arlberg und zusammen mit dem Trittkopf südwestlicher Abschluss der Lechtaler Alpen, überragt die Passhöhe dominant. Hier treffen auch die Grenzen der vier Arlberg-Gemeinden zusammen. Auf Vorarlberger Seite Lech und Klösterle / Stuben sowie auf Tiroler Seite Kaisers und St. Anton. Geologisch liegt der Arlberg in einer Störungszone, der Grauwackenzone zwischen den paläozoischen und älteren kristallinen Gesteinen (Kristallin, Granit, Gneis, kristalline Schiefer) der östlichen Zentralalpen (Untergruppe Verwall) im Süden, sowie den überschobenen Kalkdecken (Kreide- und Jurakalke (Malm, Dogger, Lias)) der Nördlichen Kalkalpen im Norden.
Arlbergmassiv. Unten mittig ist das obere Ende vom Lüftungsschacht Albona des
Arlberg Straßentunnels zu sehen. Dieser ist mit 736 m Tiefe der tiefste Europas.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Siegele Roland
Landschaft um den Arlberg mit Passstraße im Winter.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Das glaziale Trogtal ist im Norden an den südlich exponierten Hängen durch Karsterscheinungen geprägt, während sich im Süden gegen den Albonagrat hin in vielen kleinen Senken Seen halten können (Maroiseen, Oberlangboden). Von den geologischen und hydrologischen Bedingungen nicht gerade bevorteilt, war die Verkehrsentwicklung den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Machtverhältnissen im Alpen und Alpenvorland ebenfalls sehr stark ausgesetzt. Ein fahrbarer Weg wird bereits im 14. Jahrhundert erwähnt. Von 1450 bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Pass als Saumpfad nur lokal genutzt. In den Jahren 1782 bis 1784 wurde die Straße durch Bozener Handelsleute gebaut, und 1787 wurde die „Josephinische Straße“ über den Arlberg eröffnet.
Album zur Erinnerung an den Bau des Arlberg-Tunnels.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andreas Praefcke
Ende des 19. Jahrhunderts ermöglichte die Arlbergbahn eine effiziente Anbindung Vorarlbergs an die Donaumonarchie. Der Arlbergeisenbahntunnel bildet mit einer Länge von 10.648 Metern zwischen St. Anton am Arlberg und Langen den zentralen Bestandteil der Arlbergbahn. Auch diese Verkehrsverbindung ist nicht ganz wettersicher. Anfang des 20. Jahrhunderts kam der stetige wirtschaftliche Aufstieg durch den Tourismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm auch der motorisierte Individualverkehr stark zu. Anfänglich ein wirtschaftlicher Segen für die Orte an der Passstraße, fingen diese an, unter dem Durchgangsverkehr zu leiden.
Stuben vom Flexenpass gesehen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Arlbergpassstraße bei Stuben am Arlberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bbb
Mitte der 1950er Jahre reifte die Idee des Arlberg-Straßentunnels in Verbindung mit der Arlberg-Schnellstraße. 1969 begannen die Arbeiten an der Arlberg Schnellstraße S16. Am 1. Dezember 1978 wurde ihr Herzstück, der 13,97 km lange Arlberg-Straßentunnel, dem Verkehr übergeben. Erst 2006 wurde mit dem Strenger Tunnel die letzte Lücke geschlossen. Durch den Bau der Schnellstraße und des Straßentunnels wurde auch für den Individualverkehr eine weitgehend wintersichere Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg geschaffen. In Abständen von mehreren Jahren muss aber selbst diese Verbindungen bei Wetterkapriolen wegen Lawinen und Erdrutschen für einige Stunden bis Tage gesperrt werden.
Der Arlberg Straßentunnel
Arlberg Schnellstraße S16 Richtung Bregenz vor dem Arlbergtunnel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / User:My Friend
Der Arlberg-Straßentunnel verbindet die österreichischen Bundesländer
Tirol und Vorarlberg unter dem Arlberg hinweg. Er ist mit 13.972 m Länge
der längste Straßentunnel Österreichs, bei einer Gebirgsüberlagerung von
maximal 850 Metern. Durch den Tunnel, der von der ASFINAG betrieben wird,
führt die Arlberg Schnellstraße S 16.
Video: Fahrt von Tirol nach Vorarlberg (Screenshot).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Mit der Zunahme des Fahrzeugverkehrs im 20. Jahrhundert war die Arlberg-Passstraße unzureichend geworden. So entschied man sich für den Bau eines Straßentunnels zwischen Langen und St. Anton, der eine wintersichere Alternative zur Passstraße bietet. Zur Finanzierung wurde 1973 die Arlberg-Straßentunnel Aktiengesellschaft (ASTAG) gegründet, deren Anteile zu 60 % dem Bund, zu 26 % dem Land Tirol und zu 14 % dem Land Vorarlberg gehörten.
Die Gesellschaft ist später in der ASFINAG aufgegangen.
Der Bau kostete 4,8 Mrd. Schilling (inflationsbereinigt aktuell 961 Mio. EUR),
die reinen Baukosten betrugen 3,88 Mrd. Schilling.
Flucht- und Rettungsweg 5 im Arlbergtunnel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Josef Saurwein
Die Arbeiten begannen am 1. Juni 1974, am 5. Juli 1974 fand der Tunnelanschlag in St. Anton und Langen statt. Der Durchstich erfolgte am 9. Oktober 1977, am 1. Dezember 1978 konnte der Verkehr freigegeben werden. Beim Bau wurde die Neue Österreichische Tunnelbauweise angewandt. Obwohl das Gebirgsverhalten nicht den Erwartungen entsprach und insbesondere übermäßige Gesteinsbewegungen abgefangen werden mussten, konnten die Baufristen eingehalten werden. Ursprünglich waren zwei Röhren im Abstand von 70 m vorgesehen, beim fertiggestellten Tunnel handelt es sich um die geplante Südröhre.
Infotafel im Flucht- und Rettungsweg 5 im Arlbergtunnel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Josef Saurwein
In den Jahren 2015 und 2017 wird von der ASFINAG die erste Generalsanierung des Tunnels mit umfangreichen Vollsperren und dem Einbau moderner Sicherheitstechnik durchgeführt. Vom 21. April bis zum 15. November 2015 wurde der Arlberg-Straßentunnel für die ersten Baumaßnahmen sieben Monate lang komplett gesperrt. PKW sowie LKW des Ziel- und Quellverkehrs konnten während dieser Zeit lokal über den Arlbergpass ausweichen, andere LKW mussten großräumige Umfahrungen in Kauf nehmen. Die zweite Vollsperre des Tunnels dauert vom 24. April bis zum 2. Oktober 2017, um die Sanierungsarbeiten zu finalisieren.
Arlberg Schnellstraße S16 Richtung Bregenz vor der Mautstelle St. Jakob.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / User:My Friend
Der Tunnel besteht eigentlich aus zwei Tunneln und auf beiden Seiten anschließenden Galerien. Am Ostportal in St. Jakob befindet sich eine Einfahrtsgalerie, gefolgt von der Lüftungszentrale St. Jakob und dem 3951 m langen Vortunnel. Anschließend wird die Rosanna auf einer eingehausten Brücke überquert, bevor das eigentliche Arlbergmassiv im 10.311 m langen Haupttunnel durchquert wird. Am Westportal südlich von Langen befindet sich wiederum eine Einfahrtsgalerie sowie die Lüftungszentrale Langen. Vom Ostportal (1223 m Seehöhe) steigt der Tunnel über 3940 m mit 1,67 % bis zum Scheitel bei der Rosannaquerung (1318 Seehöhe) an. Danach fällt er auf 10.032 m Länge mit 1,3 % bis zum Westportal auf 1188 m Seehöhe ab. Mit den Einfahrtsbauwerken beträgt die Länge 15.537 m.
Die Breite des Tunnels beträgt 9,40 m, davon entfallen 7,50 m auf die Fahrbahn und je 0,95 m auf die Gehsteige an beiden Seiten.
Tunnellüftung des Arlberg Straßentunnel auf der Stubinger Alpe oberhalb von Stuben.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Der Tunnel ist für 1800 Kraftfahrzeuge pro Stunde ausgelegt und mit vier Lüftungszentralen, zwölf Ventilatoren, einem durchgehenden schaltbaren Lichtband,
43 TV-Kameras zur Verkehrsüberwachung, Notruftelefonen im Abstand von 212 m
und 16 Abstellnischen ausgestattet. Der Luftaustausch erfolgt über zwei Lüftungszentralen an den Portalen und zwei Lüftungsschächte.
Der Lüftungsschacht Maienwasen auf der Tiroler Seite hat einen Durchmesser von 8,3 m und eine Tiefe von 218 m. Der Lüftungsschacht Albona auf der Vorarlberger Seite hat einen Durchmesser von 7,7 m bei einer Tiefe von 736 m.
Sicherheitsausbau am Arlbergtunnel.
© ASFINAG - Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft
Zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel wurden bis 2008 in der ersten Ausbaustufe acht Verbindungsstollen mit 150 m bis 300 m Länge zu dem parallel führenden Arlberg-Eisenbahntunnel gebaut. Damit beträgt die maximale Fluchtweglänge 1700 m.
Sicherheitsausbau am Arlbergtunnel.
© ASFINAG - Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft
Zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel wurden bis 2008 in der ersten Ausbaustufe acht Verbindungsstollen mit 150 m bis 300 m Länge zu dem parallel führenden Arlberg-Eisenbahntunnel gebaut. Damit beträgt die maximale Fluchtweglänge 1700 m. Die durch Schleusen vom Fahrraum abgetrennten Verbindungsstollen weisen außerdem noch Sammelräume auf, die 800 Personen Platz bieten.
Sicherheitsausbau am Arlbergtunnel.
© ASFINAG - Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft
Ursprünglich war geplant, in der zweiten Ausbaustufe ab 2014 den Fluchtwegabstand mit acht weiteren Verbindungstunneln zum Eisenbahntunnel auf 850 m zu verkürzen. In der dritten und endgültigen Ausbaustufe ab 2016 sollte ein paralleler Fluchtstollen gebaut werden mit Zugängen alle 425 m.
Sicherheitsausbau am Arlbergtunnel.
© ASFINAG - Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft
Diese Fluchtwegplanung wurde indes überarbeitet, ab 2014 wird der Zuluftkanal der Querlüftung des Tunnels zu einem Fluchttunnel adaptiert, Zugänge zu diesem Luftkanal werden im Abstand von maximal 500 m errichtet. Alle 1700 m werden die im Ereignisfall Flüchtenden dann aus dem Fluchttunnel in die bestehenden Flucht- und Rettungswege, die den Straßentunnel mit dem Eisenbahntunnel verbinden, geleitet.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Arlberg-Straßentunnel" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Der Arlberg Eisenbahntunnel
Im Mittelteil des Arlbergtunnels.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Siegele Roland
Der Arlbergtunnel bildet mit einer Länge von 10.648 m zwischen St. Anton am Arlberg und Langen am Arlberg den zentralen Bestandteil der Arlbergbahn. Der Arlbergtunnel entstand zwischen den Jahren 1879 und 1884 nach der sogenannten „Alten Österreichischen Tunnelbauweise“. Unter den Partieführern beim Bau des Arlbergbahntunnels in den Jahren 1880–1884 war auch Johann Bertolini, der für seine Leistung mit der Durchbruchsmedaille geehrt wurde.
Ingenieure, Bauführer und Aufseher der Baugesellschaften für den Arlbergtunnel (Westseite).
Unternehmungen Brüder Lapp; Casagranda & Benuzzi; 1883.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Durchstich erfolgte am 19. November 1883 anlässlich des Namenstages von Kaiserin Elisabeth. Ein anlässlich des Durchstichs angefertigter Gedenkstein befand sich bis zum Jahr 2000 an der Durchschlagstelle und ist seitdem in der Bahnsteigunterführung des Bahnhofs St. Anton zur Schau gestellt.
Betrieb auf der Arlbergbahn. Personenzug mit Dampflok
vor der Einfahrt in den Scheiteltunnel bei Langen; um 1920.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Arlbergtunnel; Einfahrt bei St. Anton; 1928.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 21. September 1884 wurde der vorerst einspurig ausgebaute Tunnel eröffnet. Der Verkehr entwickelte sich so erfreulich, dass bereits am 15. Juli 1885 das zweite Gleis durch den von Anfang an zweigleisig projektierten Arlbergtunnel eröffnet werden konnte. Im Scheitelpunkt des Tunnels bildete sich immer wieder ein für das Lokpersonal sehr unangenehmer und sich hartnäckig haltender Dampfpfropfen. Mit der Elektrifizierung des Tunnels mit dem damals üblichen System 15 Kilovolt 162/3 Hz am 20. November 1924 wurde das Problem beseitigt, 1925 folgten die Rampenstrecken.
Bergsturz bei Hintergasse an der Arlbergbahn am 4. Jänner 1894.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Achleitner
Arlbergbahn Station Langen 1894.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Achleitner
Im Zuge des Streckenausbaues zur alpinen Skiweltmeisterschaft 2001 wurde die bis dahin im Tunnel gerade und anschließend durch den Ortskern von St. Anton verlaufende Bahntrasse an den südlichen Rand des Ortes und in dem Zusammenhang auch das Ostportal des Tunnels verlegt. Dadurch bzw. durch Aufweitung wurde der damals 10.249,90 Meter lange Tunnel um 398 Meter nach Osten verlängert.
Arbeiter der Bauunternehmung Brüder Lapp auf einem Zug der Werksbahn
vor der Einfahrt auf der Westseite; um 1883.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Station Langen während des Tunnelbaus; 1883.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Da das Arlbergmassiv bereits am alten Ostportal endete, ist die Verlängerung lediglich eine Gleiseinhausung. Im Bereich der unter der Verlängerung hindurchfließenden Rosanna musste sogar ein Bahndamm aufgeschüttet werden. Die Gleiseinhausung wirkt einerseits schallreduzierend, vermeidet andererseits eine zu große optische Dominanz der im Bahnhofsbereich viergleisigen Bahnanlagen im engen Tal und ermöglicht auch die Führung diverser Skipisten, Wander - und Güterwege über die Gleisanlagen.
Oberteil des Ostportals von 1884, neben dem Bahnhof St. Anton ausgestellt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Denkmal für Julius Lott in St. Anton
am Arlberg Tunnelportal.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Solari
Wilhelm Freiherr von Engerth.
Generaldirekt. der k. k. Staatsbahnen.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der verlängerte Arlbergbahntunnel mündet nun direkt in den Bahnhof von St. Anton, der als höchstgelegener (1303 Meter) Schnellzugbahnhof Europas gilt. Seine vier Bahnsteige können je eine Railjet-Doppelgarnitur aufnehmen und ragen circa 50 Meter in den Tunnel hinein. Der obere Teil des durch die Verlängerung überflüssig gewordenen historischen Ostportals von 1884 ist circa 100 Meter westlich des Empfangsgebäudes wieder aufgebaut worden.
Längenangabe im Bahnhof St. Anton am Arlberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / 32-Fuß-Freak
Schild am Ostportal des Arlbergtunnels im Bahnhof von St. Anton am Arlberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Möchtegern
Zur Erhöhung der Sicherheit im Tunnel wurden zwischen 2004 und 2007 in der ersten Ausbaustufe sechs Verbindungsstollen mit 150 bis 300 Meter Länge zum parallel führenden Arlberg-Straßentunnel gebaut. Der Maximalabstand zwischen diesen Querschlägen beträgt 1.700 Meter.
Tunnelportal Langen, Langen am Arlberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Im 2008 vorgestellten Sicherheitskonzept sind zwei weitere, vom Straßentunnel ausgehende Fluchttunnel, von denen einer zum Wolfsgrubentunnel und ein anderer direkt ins Freigelände führt, enthalten. Der Bau eines parallel verlaufenden Fluchtstollens war nicht erforderlich, da der Arlbergstraßentunnel mit einem Maximalabstand von 400 Metern horizontal und 35 Metern vertikal als Fluchtmöglichkeit genutzt werden kann.
Ostportal direkt am Bahnhof von St. Anton.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / 32-Fuß-Freak
Das Sicherheitskonzept, das mit der ASFINAG zusammen ausgearbeitet wurde, schließt auch die umgekehrte Nutzung des Bahntunnels als Fluchttunnel für den Straßentunnel ein. Der Bahntunnel ist in der gesamten Länge und Breite von Einsatzfahrzeugen befahrbar. Das Konzept wurde im Oktober 2010 mit einer Übung getestet, an welcher circa 200 Übungsfiguranten teilnahmen.
Text auszugsweise aus:
AustriaWiki/Arlbergtunnel_(Eisenbahn)
austria-forum.org/af/AustriaWiki/Arlbergtunnel_(Eisenbahn)
 
 
  Österreich Serien
    Hohe Warte ZAMG
    Sonnblick Observat.
    Conrad Observat.
    Historische Erdbeben
    Hist. Hochwässer
    Die Garten Tulln
    AKW Zwentendorf
    Kölnbreinsperre
    Kraftwerk Kaprun
    Kraftwerk Freudenau
    Arlbergtunnel
    Hochalpenstrasse
    Westautobahn
    Europabrücke
    Eisenbahnmuseum
    Wiener Bahnhöfe
    Die Tauernbahn
    Die Semmeringbahn
    Kanalisation Wien
    Wasserversorgung
    Demografie Wien
  Naturräume
    Wienerwald
    Lainzer Tiergarten
    Neusiedler See
    Die Donau
    Donauauen
    Semmering
    Bad Gastein
  Filmstadt Wien
    Die ersten Studios
    Rosenhügel Studios
    Sodom u. Gomorrha
    Der dritte Mann
    James Bond
    Die drei Musketiere
  Traditionsbetriebe
    Ankerbrotfabrik
    Julius Meinl
    Manner Süßwaren
    Ottakringer Brauerei
    Wienerberger AG
    Bösendorfer
    LOFAG
  Typisch Wien
    Der Wiener Dialekt
    Der Wiener Fiaker
    Wiener Lieder
    Würstelbuden
  Wirtschaft und Technik
    Austromir 1991
    Techn. Museum
    Eisenbahn Geschichte
    Der "Blaue Blitz"
    Stadtbahn Wien
    Luftfahrt Geschichte
    Austrian Airlines
    Flughafen Wr. Neustadt
    Flugfeld Aspern
    Autoindustrie
    Marcus-Wagen
    Donauschifffahrt
    Twin City Liner
    Tragflügelbootlinie
  Die Belle Époque
    Wien um 1900
    Die Ringstraße
    Ringstraßenpalais
    Heinrichhof
    Café Prückel
    Café Schwarzenberg
    Café Landtmann
    Hotel Imperial
    Hotel Bristol
    Grand Hotel
    Kursalon Hübner
 
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube