Augarten
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Palais Augarten © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Palais Augarten.
© Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Der Augarten ist ein 52,2 Hektar großer, öffentlicher Park mit der ältesten barocken Gartenanlage Wiens und befindet sich in der Leopoldstadt, dem zweiten Wiener Gemeindebezirk. Der Augarten grenzt (im Uhrzeigersinn gesehen) nordöstlich an den Nordwestbahnhof, südöstlich an das Nordbahnviertel um den Volkertmarkt, südwestlich an das Karmeliterviertel und nordwestlich an den 20. Wiener Gemeindebezirk, die 1900 vom 2. Bezirk getrennte Brigittenau. Nach Nordwesten und Nordosten bildet die Parkmauer die Bezirksgrenze 2/20. Der Augarten bildet mit den umliegenden Straßenzügen das Augartenviertel, einen zehn Zählsprengel umfassenden Zählbezirk der Leopoldstadt.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten Portal: Frontalansicht mit Durchblick zur Porzellanfabrik.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die von der Augartenbrücke über den Donaukanal auf das Haupttor des Augartens zulaufende Straße wird als Untere Augartenstraße bezeichnet. Die den Park an seiner Südwestseite auf volle Länge begleitende Straße heißt Obere Augartenstraße. Die Untere und der an sie Richtung Nordwesten anschließende Teil der Oberen Augartenstraße werden von der Straßenbahnlinie 31 (Schottenring–Stammersdorf) der Wiener Linien befahren. Nahe der Südspitze des Augartens befindet sich seit 2008 die U-Bahn-Station Taborstraße der U-Bahn-Linie U2. Im Nordosten führt die Straßenbahnlinie 5, 1897 als erste Tramwaylinie Wiens elektrifiziert, in der Rauscherstraße an der Parkmauer entlang.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten, Aussicht gegen die Seufzerallee im Augarten; um 1750.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet. Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten Park: "Die sogenannte Linden Allee im Augarten."
Kolorierte Radierung von Johann Ziegler (1750-1812).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Augarten befinden sich das Augartenpalais, Sitz der Wiener Sängerknaben, das historische Schloss Augarten mit der Porzellanmanufaktur Augarten, das Atelier Augarten mit der eingemieteten Kunstgalerie Thyssen Bornemisza Art Contemporary (TBA 21 Augarten), das Filmarchiv Austria, ein Altersheim, der Lauder Chabad Campus, ein Kinderfreibad und mehrere Sportplätze. 2012 kam der MuTh genannte Konzertsaal der Sängerknaben an der Südspitze des Areals des Augartenspitz dazu. Historische Relikte sind die beiden hohen Flaktürme aus dem Zweiten Weltkrieg.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten, um 1783. Teilansicht mit Blick durch eine Allee, um 1783.
"Ein Theil des Augartens." Kolorierte Radierung von Johann Ziegler (1750-1812).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Neben mehreren Trinkwasserbrunnen stehen im Augarten zwei gastronomische Betriebe zur Verfügung, einer (zum Teil in einem Kriegsbunker) im Parterre an der südwestlichen Parkmauer, einer im Verbund mit dem Atelier Augarten. Die barocke Gartenanlage, das Palais und der erhaltene Teil der ursprünglichen Augartenmauer aus dem frühen 18. Jahrhundert stehen seit dem Jahr 2000 unter Denkmalschutz. Der Park selbst gehört zu den bedeutendsten gartenarchitektonischen Denkmalen Österreichs und steht als solcher explizit unter Denkmalschutz.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten; Plan. Kolorierter Kupferstich von Landerer, 1775.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Jahr 1614 ließ Kaiser Matthias in der Wolfsau, einem Teil des damaligen kaiserlichen Jagdgebietes, der dazumals noch eine unberührte Aulandschaft war, ein kleines Jagdschloss erbauen. Um 1650 entstand unter Ferdinand III., der zu diesem Zweck den Anteil am Tabor hinzu kaufte, nächst dem Jagdschloss eine (verglichen mit den späteren Ausmaßen des Augartens kleine) Gartenanlage in holländischem Stil, und das Jagdschloss wurde erweitert. Daran grenzten Palais und Garten des Grafen Johann Franz von Trautson, entworfen von Filiberto Luchese.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten; Austro Flug ;Luftbild von Ostsüdosten. ;um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 In den 1660er-Jahren erwarb Leopold I. aus Privatbesitz die angrenzenden Trautson’schen Gärten und es entstand ein barocker Lustpark an deren Stelle. Das trautsonsche Gartenpalais ließ Leopold I. um 1677 zu einem kleinen Schloss umbauen, welchem er den Namen Kaiserliche Favorita verlieh. Später hat sich der Name Alte Favorita für das kaiserliche Lustschloss etabliert. Im Zuge der zweiten Wiener Türkenbelagerung im Jahr 1683 wurde die gesamte Anlage zerstört. Von den Gebäuden blieben lediglich Teile der Mauern stehen.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten ;Haupttor schräg von rechts über die Obere Augartenstraße.
Ledermann, Postkartenverlag; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erst 1705 wurden unter Kaiser Joseph I. das Schloss und ab 1708 die Gartenanlage durch den Gartenarchitekten Jean Trehet wieder hergestellt. Der damals errichtete Gartensaal ist heute Firmensitz der Augarten-Porzellanmanufaktur, der zweitältesten Porzellanmanufaktur Europas. Wenige Jahre später, im Jahr 1712, beauftragte der neue Regent Karl VI. Trehet, der auch die Gartenanlagen des Schönbrunner Schlosses und des Belvedere realisierte, eine neue, aufwändigere Gartenanlage in französischem Stil anzulegen. Der heutige Augarten entspricht in seiner Form weitgehend dieser Anlage.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Palais Augarten; Gartenfront; Fassade aus größerer Entfernung, von rechts; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach der Öffnung des Wiener Praters für die Öffentlichkeit im Jahre 1766 wurde auch der Augarten am 1. Mai 1775 von Joseph II. der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Anlässlich dieses Ereignisses wurden auch Nachtigallen ausgesetzt und deren Jagd unter Strafe gestellt. Der Eingang wurde damals noch von Militär bewacht und im Gelände selbst waren Invalide zur Wahrung der Ordnung gegenwärtig. Noch heute ist die Inschrift „Allen Menschen gewidmeter Erlustigungs-Ort von Ihrem Schaetzer“ auf dem ebenfalls 1775 von Isidore Canevale errichteten Hauptportal des Augartens zu lesen, das direkt zum Schloss Augarten (dem Firmensitz der Porzellanmanufaktur) führt. Um diesem Leitspruch gerecht zu werden beherbergte der Augarten damals neben dem Eingang auch ein Gebäude mit Speisesälen, Erfrischungsräumen, Tanzsälen und Billardzimmer, für das der Traiteur Ignaz Jahn verantwortlich war.
Augarten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Hochwassermarke von 1830 im Augarten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Harald Hubich
Beim verheerenden Hochwasser, das in der Nacht vom 28. Februar auf den 1. März 1830 die nahe der Donau gelegenen Gebiete Wiens heimsuchte, wurde der gesamte Augarten 1,75 Meter hoch überflutet. Zwei Gedenktafeln, eine davon an der Innenseite des Hauptportals und eine beim Tor nächst der Castellezgasse angebracht, erinnern noch heute an dieses Ereignis. Von 1860 bis 1870 fand die Regulierung des Donaustroms und somit die Abtrennung des Augartens von der Donau statt. Aus dem vormaligen Augebiet wurde damit eine Kulturlandschaft, die nicht mehr durch regelmäßige Hochwässer bedroht ist.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Flakturm im Augarten.
Bild: Heydecker, Joe J.; 1985.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zwischen 1934 und 1936 wohnte der damalige Bundeskanzler Kurt Schuschnigg im Palais Augarten. Bis zum Zweiten Weltkrieg verlief die Geschichte des Augartens dann relativ ruhig. Gegen Ende des Krieges sollte sich das aber ändern, denn die Kriegsstrategen von Adolf Hitler hatten den Augarten aufgrund seiner geographischen Lage als idealen Standort für die Errichtung von Flaktürmen zum Schutz der Wiener Innenstadt auserkoren. Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der beschädigte Gefechtsturm im Wiener Augarten - Luftbild.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Bau der Wiener Flaktürme mit den einhergehenden destruktiven Erscheinungen (Verlegung von 16 Eisenbahngeleisen, Errichtung umfangreicher Barackensiedlungen für die Bauarbeiter usw.) setzte dem Augarten alleine schon sehr arg zu, doch darüber hinaus wurden während des Krieges auch noch hunderte Kubikmeter Schutt deponiert, fuhren Panzerfahrzeuge kreuz und quer durch die Gartenanlage und es wurden Massengräber angelegt, in denen viele hundert Kriegsopfer beigesetzt worden sein sollen. Ende der 1960er Jahre wurde versucht, einen der beiden Flaktürme zu sprengen. Der Turm wurde zwar erheblich beschädigt – die Risse sind noch gut zu sehen – blieb jedoch stehen. Bis auf die de facto unzerstörbaren Türme ist von den Kriegstagen aber heute nichts mehr zu sehen.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
'Eine Nacht in Venedig' Fest im Augarten, veranstaltet von Johann Strauß Vater.
Lithografie von Franz Wolf; 1834.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 26. Mai 1782 fand im Gartensaal des Schloss Augarten das erste der Morgenkonzerte unter der Leitung von Wolfgang Amadeus Mozart statt, das Haus bot aber auch Raum für zahlreiche andere Feste und Konzerte. Die Morgenkonzerte wurden eine Zeit lang von Mozart selbst dirigiert, danach wechselten sich verschiedene Dirigenten ab, bis 1795 dem berühmten Violinisten Ignaz Schuppanzigh die Leitung der Konzerte übertragen wurde. Auch Ludwig van Beethoven ließ mehrere seiner Werke unter der Leitung von Schuppanzigh im Augarten aufführen. In den Jahren 1820 bis 1847 fanden im Gartensaal des Schlosses die vielbesuchten 1.-Mai-Konzerte statt, in deren Rahmen vorwiegend Kompositionen von Johann Strauß (Vater) dargebracht wurden.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Augarten; Blick von erhöhtem Standort diagonal über den Garten; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1998 bis 2007 beheimatete die Wiese vor dem Gefechtsturm jeweils in den Sommermonaten Juli und August ein Freiluft-Kino unter dem Namen Kino unter Sternen. Seit 2008 läuft im südlichsten Teil des Augartens (dem Augartenspitz) als indirekter Nachfolger das Kino wie noch nie, ein Projekt des Filmarchivs Austria. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden typischerweise internationale Filme abseits des Hollywood-Mainstreams gezeigt, überwiegend in Originalfassung. Ab 2010 wurde, trotz heftiger Proteste von Anrainern und Bürgerinitiativen, am Augartenspitz eine Konzert- und Mehrzweckhalle für den Verein Wiener Sängerknaben errichtet, der das Areal gepachtet hat. Unter der Bezeichnung MuTh (für Musik und Theater) wurde das Gebäude am 9. Dezember 2012 eröffnet.
Palais Augarten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Palais Augarten ist ein Palais im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt. Das Palais im Augarten ist im Besitz der Republik Österreich und wird von den Wiener Sängerknaben als Wohnsitz, Übungsstätte und Ausbildungsort (Gymnasium) genutzt.  Gleich in der Nachbarschaft befindet sich im Schloss die Porzellanmanufaktur Augarten. Nach der grundlegenden Neugestaltung der barocken Gartenanlage des Augartens unter Kaiser Karl VI. im französischen Stil, zu deren Durchführung 1712 der Gartenarchitekt Jean Trehet beauftragt wurde, kam es zur Errichtung mehrerer kleinerer und größerer Palais auf dem Gebiet des Augartens. Das größte dieser Palais wurde bereits zuvor, gegen Ende des 17. Jahrhunderts, durch Johann Bernhard Fischer von Erlach für den Ratsherrn Zacharias Leeb errichtet. 1780 ging dieses Palais in den Besitz des Kaisers Josef II. über. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts blieb es im Besitz der Kaiserfamilie Habsburg-Lothringen. In dieser Zeit, vor allem im 19. Jahrhundert, wurden zahlreiche Feste im Palais abgehalten und ein Salon eröffnet. Zu den damaligen Gästen zählten unter anderem Richard Wagner, Franz Liszt und Hans Makart.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sängerknaben singen vor dem Palais Augarten
für die japanische Film-Schauspielerin Anita Haruka Wanifuchi; 1960.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das größte Fest im Palais Augarten fand im Rahmen der Wiener Weltausstellung 1873 statt, zu den Gästen zählten unter anderem Kaiser Franz Joseph I. und Zar Alexander II. von Russland. 1897 kam es zu einer großen Umgestaltung des Palais, da es für die Familie des Neffen Kaiser Franz Josephs, Erzherzog Otto, adaptiert wurde. Am 1. September 1903 gab Franz Joseph hier für König Eduard VII. von Großbritannien, der zu einem Staatsbesuch angereist war, ein Familiendiner. Im Ersten Weltkrieg pflegte Erzherzogin Maria Josepha Luise von Sachsen Kriegsverwundete in ihrem Palais Augarten, in dem sie ein Lazarett eingerichtet hatte.
Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wiener Sängerknaben beim Üben im Augarten, Wien, 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den Jahren 1934 bis 1936 wurde das Palais vom österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg bewohnt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Anwesen schwer beschädigt, nach Kriegsende jedoch vollkommen wiederhergestellt. 1948 wurde es den Wiener Sängerknaben übergeben. Es befindet sich heute, wie der gesamte Augarten, im österreichischen Staatsbesitz. Das Gebäude ist heute trotz seiner starken Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg fast in seinem früheren Erscheinungsbild erhalten, teilweise findet sich sogar noch die ursprüngliche Einrichtung des Palais. Palais.
Porzellanmanufaktur Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Porzellanmanufaktur Augarten: Fassade in Frontalansicht aus einiger Entfernung.
Bild: Heydecker, Joe J.; 1985.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Porzellanmanufaktur Augarten ist eine Wiener Porzellanmanufaktur; gegründet wurde sie in ihrer heutigen Form 1923. Benannt ist sie nach dem Augarten, jenem Park, in dem ihre Manufakturgebäude (Schloss Augarten und ein in der Zweiten Republik errichteter Erweiterungsbau) Nachbarn des Palais Augarten der Wiener Sängerknaben sind. Von der kunsthistorischen Bedeutung her ist Augarten Porzellan mit Meißen und der Porzellanmanufaktur Nymphenburg vergleichbar.
Porzellanmanufaktur Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Porzellanmanufaktur Augarten.
Gebrannte Teile von Figuren der Spanischen Hofreitschule; 1956.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Stücke werden in der Manufaktur im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt händisch hergestellt. Die Produkte von Augarten sind das teuerste österreichische Porzellan und werden auch für Staatszwecke wie in der Hofburg, dem Bundeskanzleramt und österreichischen Botschaften, sowie als Staatsgeschenke verwendet. Die Produktpalette umfasst Vasen, Speise-, Tee- und Kaffeeservices, Figuren, Lampen und Geschenke. Die Entwürfe entstammen verschiedenen Epochen und umfassen unterschiedliche Motive. .
Porzellanmanufaktur Augarten © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Herstellung der Lipizzaner-Reiter aus Augarten-Porzellan; 1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Neben Chinoiserien, Blumen-Buketts, Jagd- und Naturmotiven stehen Klassizismus, Biedermeier, Art Déco und Moderne zur Auswahl. Nach Ende der Donaumonarchie und der Stabilisierung der Nachkriegswirtschaft wurde am 2. Mai 1923 im Schloss Augarten die „Wiener Porzellanmanufaktur Augarten“ (Porzellanfabrik Augarten A.-G.) im Beisein von Bundespräsident Michael Hainisch eröffnet. Das Unternehmen bezieht sich auf die Tradition der ehemaligen, 1864 geschlossenen Wiener Porzellanmanufaktur und verwendet teilweise deren Designs. Das Art Déco war in dieser Zeit sehr beliebt und die Produkte wurden von Künstlern wie Franz von Zülow, Josef Hoffmann und Michael Powolny entworfen.
Porzellanmanufaktur Augarten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Goldmajoe
Kugellautsprecher aus dreifach gebranntem Hart-Porzellan von der
Porzellanmanufaktur Augarten mit Breitbandlautsprecher als Punktschallquelle.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Goldmajoe
Die Manufaktur produziert nach wie vor Altbewährtes aus allen Zeitrichtungen. Künstler wie Friedrich Ludwig Berzeviczy-Pallavicini, Thomas Feichtner, Walter Bosse, Yu Feng, Joseph Nigg, Gottfried Palatin, Ena Rottenberg, Claudia Stuhlhofer Mayr und Robert Ullmann sorgen für immer neue Entwürfe. 2003 - nachdem die Manufaktur wegen Konkurs geschlossen und das gesamte Personal gekündigt wurde - kaufte die Firma VMS Value Management Services GmbH des Unternehmensberaters Erhard F. Grossnigg  die Konkursmasse auf und gründete damit eine neue Firma namens "Neue Porzellanmanufaktur Augarten". In einem Seitenflügel befindet sich seit dem Jahr 2011 das Porzellanmuseum im Augarten.
www.augarten.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Augarten" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
 
 
 
 
 
U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
Personenhafen Wien
Das von der Tochtergesellschaft Wiener Donauraum Länden & Ufer Betriebs- & Entwicklungsgesellschaft betriebene Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke am Handelskai im 2. Bezirk ist das Zentrum für die Personenschifffahrt in Wien. Hier haben Reedereien, Agenturen und Buchungsstellen ihre Büros.
Die DDSG Blue Danube konzentriert sich seit der Firmengründung im Jahr 1996 auf die Kernzonen Wien und Wachau.
Das
von der Tochtergesellschaft Wiener Donauraum Länden & Ufer
Betriebs- & Entwicklungsgesellschaft betriebene
Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke am Handelskai im 2.
Bezirk ist das Zentrum für die Personenschifffahrt in Wien.
Handelskai 265, 1020 Wien
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
Tony´s Laufshop
Der orthopädisch richtige Laufschuh gleicht eventuelle Fehlstellungen Ihres Fußes aus und dämpft sie bestmöglich.
Wie stellen wir fest welcher Schuh zu Ihnen passt
Zunächst wird Ihr Fuß auf seine orthopädischen Eigenschaften untersucht. Wir stellen fest ob Sie eine Fehlstellung haben, ob Sie schmale oder breite Füße haben, ob Ihr Fuß gebogen oder gerade ist, ob der Rist hoch oder niedrig ist usw. Dann fragen wir Sie nach der längsten Laufdistanz oder Laufzeit, denn danach richtet sich die Schuhlänge und wir erfragen den Untergrund.
Praterstraße 21, 1020 Wien
Tel: 01/216 62 88
ÖFFNUNGSZEITEN:
MO: geschlossen
DI - FR: 10:00 - 18:00
SA: 10:00 - 16:00
www.tonys-laufshop.at
 
 
 
 
Stand Up Padddling
Stand Up Padddling ist schnell & sicher erlernbar, bietet einen hohen Spaßfaktor da keine Vorkenntnisse erforderlich sind - 95 % der Paddler fallen nicht ins Wasser
Ab Juni von 14:00 bis 21 Uhr geöffnet Neue Donau Mitte bei Stromkilometer 10,5
Ein durchdachtes Schulungskonzept, modernstes SUP Material und die langjährige Schulungserfahrung der SUP Instruktoren sorgen für DEINEN Lernerfolg!
SUP Center im Gänsehäufelbad
Tel: +43 699 183 292 33
www.supcenter-wien.at
 
 
Stoffkeller
Das Stoffgeschäft in 1020 Wien
Egal ob Kinderstoffe, Retrodrucke, Digitalprints, Eventmode oder die Kleiderschürze für Oma, bei uns findet ihr alles. Natürlich führen wir auch das gesamte Nähzubehör Sortiment.
Besuchen Sie auch unseren Online-Shop
Wir sind immer auf der Suche nach den neuesten Trends.  Aber am besten kommt ihr in einem unseren Shops vorbei und überzeugt euch selbst. Wir freuen uns auf euch. Bis bald im Stoffkeller!
Basics - Trends
Festtagsstoffe - Kinderstoffe
Schnitte - Nähzubehör
Falls ihr uns noch nicht kennt, wir sind seit 50 Jahren und 2 Generationen in der Stoffbranche tätig. Als Familie mit 3 Filialen, können wir euch ein sehr breites Spektrum an Stoffen bieten.
Ennsgasse 7-11, 1020 Wien
Tel: 01 / 72 80 499
ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Freitag:
08:30 - 12:30 und 15:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 08:30 - 12:00 Uhr
www.stoffkeller.at
 
 
Die Nähinsel
"Das Nähcafe" - die Mitschneiderei im Stuwerviertel
In der Nähinsel sind AnfängerInnen, passionierte Hobby-SchneiderInnen und Profis herzlich willkommen.
10 Nähplätze
inkl. Over- und Coverlock,
Bügelstation
ergonomischer Zuschneidetisch
ein Getränk gratis
Es gibt hier auch die Möglichkeit der Passformkontrolle durch Anprobe des eigenen Kleidungsstückes.
Das Konzept der Nähinsel nennt man Nähcafé. Es werden Maschinen vermietet um sie vor Ort zu benutzen. Dieses Konzept ermöglicht einem somit einen sehr individuellen "Nähkurs"
Die Nähinsel ist auch eine Serviceannahmestelle für Nähmaschinen sämtlicher Marken. brother, husqvarna, pfaff, elna, singer, bernina, toyota, janome, vigorelli, usw... Repariert werden die Maschinen von Michi´s Eck
Lassallestrasse 20, 1020 Wien
Tel: 0699 10 74 26 22
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo, Di, Mi: 9:00 bis 13:00 Uhr
MI, Do: 14:00 bis 18:00 Uhr
naehinsel.blogspot.co.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube