Bestattungsmuseum Wien
Unter der Aufbahrungshalle 2. (nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstrasse 234, 1110 Wien
Das Bestattungsmuseum in der Aufbahrungshalle 2 des Zentralfriedhofs.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Das Bestattungsmuseum Wien befindet sich im Wiener Zentralfriedhof im 11. Wiener Gemeindebezirk, Simmering, im Untergeschoss der beim Haupteingang bestehenden Aufbahrungshalle 2. Es wird von der B&F Wien – Bestattung und Friedhöfe GmbH, einem Unternehmen im Eigentum der Wiener Stadtverwaltung, betrieben. Das von der ARGE OMS und checkpointmedia mit dem Architekten Gustav Pichelmann neu gestaltete Museum ist seit 13. Oktober 2014 geöffnet. Das 1967 gegründete Museum hatte zuvor bis September 2013 seinen Standort in der ehemaligen Zentrale der Bestattung in der Goldegggasse 4 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof zeigt in einer spannend inszenierten Dauerausstellung Wissenswertes zur sehr speziellen Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Besucherinnen und Besucher können sich ein Bild von der Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur machen.
Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien wurde 1967 gegründet.
Mit 1000 Objekten bietet es einen einzigartigen Gesamtüberblick über Totenkult
und Bestattungsrituale. Wien und "die schöne Leich" bilden den Schwerpunkt.
© 2012 Wiener Stadtwerke
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen. "Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein. Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden. Ein Herzstichmesser und ein Rettungswecker sind als skurrile Relikte einer Zeit zu sehen, als man fürchtete, lebendig begraben zu werden. Ein Klappsarg von 1784 aus der Zeit Joseph II. lässt ahnen, wie Mozart bestattet wurde. Als ein Stück Zeitgeschichte ist eine Rechnungsanweisung des kaiserlichen Hofs ausgestellt. Es handelt sich um die Kosten für die Überführung und Bestattung von Franz Ferdinand und seiner Gattin nach dem Attentat von Sarajevo. Interaktive und multimediale Inhalte prägen die Ausstellung, die mit Hilfe von Audioguides selbstständig erlebbar ist. Auf 13 Monitoren sind Videos zu sehen, die größtenteils aus noch nie gezeigtem Material bestehen. Unter anderem werden Filmausschnitte vom Begräbnis Kaiser Franz Josephs und dem prächtigen Trauerzug für Albert Baron Rothschild gezeigt. Videoinstallationen, Audiostationen und Guckkästen ergänzen die ausgestellten Objekte und setzen sie in einen historischen Kontext.
Kleiner Fourgon für Pferdebespannung, hergestellt von der Hof-Wagenfabrik Schustala & Co.
© B&F Wien - Bestattung & Friedhöfe GmbH 
Man sagt den Wienerinnen und Wienern ein besonderes Verhältnis zum Tod nach. „Die schöne Leich“ ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung: Der Tod ist unvermeidlich – also feiern wir ihn. Im Bestattungsmuseum warten daher mehr als 250 Originalobjekte sowie Bildmaterial – vielfach zum ersten Mal ausgestellt – aus den Archiven der Bestattung und Friedhöfe Wien darauf entdeckt zu werden. Unter anderem ist ein originaler Fourgon (Kutsche für Leichentransport) aus der Zeit um die vorige Jahrhundertwende zu sehen, zahlreiche Uniformen der üppigen Tracht nach dem Spanischen Hofzeremoniell bis zum schlichten Talar der Gegenwart. Skurrile Relikte aus einer Zeit als man fürchtete, lebendig begraben zu werden wie ein Herzstichmesser und ein Rettungswecker. Ein Klappsarg von 1784, aus der Zeit Joseph II, lässt ahnen, wie Mozart bestattet wurde. Als ein Stück Zeitgeschichte ist eine Rechnungsanweisung des kaiserlichen Hofs ausgestellt für die Überführung und Bestattung von Franz Ferdinand und seiner Gattin nach dem Attentat von Sarajewo.
Ausstellungsraum im Bestattungsmuseum  Wien.
© B&F Wien - Bestattung & Friedhöfe GmbH 
Nicht nur der Standort, unter der historischen Aufbahrungshalle zwei am Wiener Zentralfriedhof, ist neu. Insgesamt präsentiert sich die gesamte Ausstellung in neuem, interaktivem und deutlich modernerem Gewand. Dreizehn Monitoren zeigen Videos, großteils noch nie gezeigtes Material, zu unterschiedlichen Themen wie beispielsweise Filmausschnitte aus dem Österreichischen Filmarchiv mit neu entdecktem und restauriertem Material von dem Begräbnis Franz Josephs I und dem prächtigen Trauerzug für Albert Baron Rothschild. Die Videos ergänzen die ausgestellten Objekte und setzten sie in einen Kontext zu jener Zeit, aus der sie stammen. Eine Installation aus medialen Elementen und realen Objekten zeigen Partezettel aus verschiedenen Jahrhunderten. Von der Hausbesitzersgattin bis zum ehemaligen Burgtheaterdirekter Häussermann – die Trauer über den Tod eines Menschen hat sich nicht geändert, der Ausdruck dieser Trauer jedoch schon. Perspektivische Darstellungen, die aus Kulissenelementen, Lichtstimmungen und 3D-Videoeinblendungen entstehen, präsentieren die Pracht der Aufbahrungen in der High Society der vorigen Jahrhundertwende.
Das Bestattungsmuseum in der Aufbahrungshalle 2 des Zentralfriedhofs.
© Stadt Wien - www.wien.gv.at / Carina Pfann
Eine Audiostation ermöglicht dem Publikum den zurzeit beliebtesten Liedern für Bestattungen zu lauschen. Schaukästen, Multimediastationen, die Möglichkeit sich per Audioguide durch die Stationen des Museum leiten zu lassen und vieles mehr, runden das Angebot ab und machen den Besuch im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Die einzigartige Lage auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Geschichte des Bestattungswesens in Wien
Unter "ziemlichem Zuspruch des Publikums" erfolgte in den 20er-Jahren die "Automobilisierung" der Bestattung Wien. Hier ein so genannter Säulenwagen. Es waren anfangs meist zu prunkvollen Totenwägen umgebaute LKWs.
© 2012 Wiener Stadtwerke
 Anhand der Entwicklung des Bestattungswesens in Wien lassen sich die Stationen der Säkularisierung des Umganges mit dem Tod, die zugleich Stationen seiner Verdrängung an die Ränder des Lebens sind, nachzeichnen. Der mittelalterliche Freithof als Ort des öffentlichen Lebens Die christliche Vorschrift, daß dieToten in unmittelbarer Nähe der Kirche oder sogar in den Kirchen selbst bestattet werden müssen, führte zu den mittelalterlichen Freithöfen, die rund um die Pfarrkirchen angelegt waren, und auf denen Leben und Tod noch einen engen Bezug hatten, denn sie waren unbeschadet ihrer sakralen Funktion auch Orte des öffentlichen Lebens, auf denen gehandelt, gefeiert, selbst der Prostitution nachgegangen wurde. Freithof hieß nicht viel mehr als umgrenzter, "eingefriedeter" Ort.
1945 hatte die Bestattung Wien kein einsatzbereites Fahrzeug mehr. Es musste auf Leiterwagen und Pferde zurückgegriffen werden. Immerhin gab es noch ein Bahrtuch zum Bedecken des Sarges.
© 2012 Wiener Stadtwerke
Erst eine gänzlich andere, der unseren näher stehende Sensibilität ließ aus dieser Bezeichnung das Wort "Friedhof" entstehen. In Wien gab es zunächst rund um die Ruprechts- und die Peterskirche Freithöfe, später um die Pfarrkirchen St. Stephan, St. Michael und zu "Unserer Lieben Frau" (Schottenstift). Für die Kirche waren die Gebühren für Begräbnisse wichtige Einnahmen und für den Gläubigen stellte die Nähe zur Kirche einen Trost dar, auch jenseits des Todes sich auf religiösen Schutz verlassen zu können.
1919 begann die Bestattung Wien, selbst Särge zu erzeugen. 1923 übersiedelte die Produktion von Holzsärgen in eine aufgelassene Rohrprobierstation der Wiener Wasserwerke in Wien 10, Laimäckergasse 1/Absberggasse 2.
© 2012 Wiener Stadtwerke
Die soziale Hierarchie kam in der Anordnung der Grabstellen zum Ausdruck: Während die Bestattung innerhalb der Kirche bald zum Privileg der Bischöfe und des Adels wurde, gab es auch auf dem Freithof eine Unterteilung durch den Prozessionsweg, innerhalb dessen die Bestattung aufgrund der Nähe zur Kirche begehrter und gehoberen Schichten vorbehalten war als außerhalb. Gänzlich vom Friedhof verbannt und meist auf sogenannten "Schindangern" oder an Wegkreuzungen begraben wurden die Vertreter der "ehrlosen" Berufe wie Henker, Bader, Totengräber und Nachtwächter sowie Spielleute, Verbrecher und Selbstmörder.
Die Pest verändert den Bezug zum Tod
Bereits im 16. Jahrhundert setzten Bestrebungen ein, öffentliche Friedhöfe in die Vorstädte zu verlagern. Grund dafür waren der Platzmangel, aber auch das stärker werdende Bewußtsein von hygienischen Mißständen. Vor allem die Pest führte erstmals zur Errichtung großér Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden die Friedhöfe in der Stadt geschlossen, nur in den Kirchengrüften wurden noch Bestattungen durchgeführt.
Die Reformen Josefs II.
Josephinischer Gemeindesarg ("Klappsarg") im alten Bestattungsmuseum Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ekehnel
Joseph II bemühte sich Ende des 18. Jahrhunderts, um eine generelle Reform des Bestattungswesens. Er ordnete die Auflassung aller Friedhöfe innerhalb der Linien (des heutigen Gürtels) an und verbot die Bestattung in den Kirchengrüften (wovon nur die Kaiserfamilie in der Kapuzinergruft, die Erzbischöfe in der Stephansgruft und das Kloster der Salesianerinnen ausgenommen wurden). Der Luxus der Grabgestaltung, den sich ein Teil des Bürgertums bereits leisten konnte, sollte durch Verbote eingedämmt werden und Sparsamkeit und Funktionalität sich als Prinzip bei der Bestattung durchzusetzen (durch Schachtgräber und wiederverwendbare Klappsärge). Da diese Verordnungen hartnäckigen Widerstand von Seiten der Kirche, die ihre Einnahmen nicht verlieren wollte, und des um das Recht auf einen "individuellen" Tod fürchtenden Volkes hervorriefen, mußten sie zum Teil wieder rückgängig gemacht werden. Die Errichtung der "communalen Friedhöfe" außerhalb der Linien setzte sich jedoch durch; darunter der St. Marxer Friedhof, der noch heute ein Bild von der Bestattungskultur des Biedermeier bietet. Durch das Anwachsen der Vorstädte wurden diese Friedhöfe bald zu klein und konnten nicht mehr erweitert werden.
Die Verdrängung der Toten
Bild: Bestattungsmuseum Wien
Kleiner Fourgon für Pferdebespannung, hergestellt von der Hof-Wagenfabrik Schustala & Co.
Im Allgemeinen wurden Fourgons nur bei Leichenbegängnissen der billigsten Klasse
und für den Transport von Leichen aus den Spitälern und bei Epidemien verwendet.
© B&F Wien - Bestattung & Friedhöfe GmbH
Während die sogenannten "communalen" Friedhöfe noch von der Kirche verwaltet wurden, sollte nun die Stadt die weitere Planung, Bau und Verwaltung der Freidhöfe übernehmen. 1869 beschloss der Gemeinderat die Errichtung eines Zentralfriedhofes, es wurde ein weit außerhalb der Stadt liegendes Grundstück angekauft. das 1874 seiner Bestimmung übergeben wurde. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten mit dem Fortgang der Gestaltungsarbeiten und trotz der großen Entfernung vom Stadtzentrum ist der Zentralfriedhof heute von den Wienern als "Grabstapark Zenträu", wie ihn Helmut Qualtinger in einem Lied nannte, akzeptiert. Auf 2,5 Millionen Quadratmetern Fläche ruhen in 330.000 Grabstellen 3 Millionen Verstorbene.
Feuerbestattung
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewann die Idee der Feuerbestattung, die in vorchristlichen Kulturen stark verbreitet war, wieder Anhänger. Liberale Bürger gründeten 1885 den Verein "Die Urne" und auch verschiedene Arbeitervereine wollten dieser Idee wieder zur Anerkennung verhelfen. Es dauerte jedoch bis nach dem 1. Weltkrieg bis die Gemeinde Wien die Errichtung eines Krematoriums beschloß, dessen Inbetriebnahme durch die Weisung des Ministeriums der Republik verhindert werden sollte, jedoch vom Verfassungsgerichtshof erlaubt wurde. Die katholische Kirche hat erst in den 60-er Jahren ihre Bedenken gegen die Feuerbestattung gemildert. 1991 gab es in Wien fast 70000 Urnengräber, neben 590000 Erdgräbern.
Mörderische Konkurrenz
Pompfüneberer um 1910
Verstorbene wurden in den ersten zwei Jahrzehnten der Bestattung Wien fast ausschließlich mit Pferdekutschen zu den Friedhöfen gebracht. Reitkünste waren ein Muss. Und das strenge und repräsentationsbewusste spanische Hofzeremoniell war Vorbild für die Uniformen mit engen schwarzen Hosen, Stiefeln und Zweispitz.
© 2012 Wiener Stadtwerke
Im Bestattungsgewerbe hatte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Folge der Säkularisierung eine starke Konkurrenz zwischen privaten Unternehmern entwickelt.  Das Repräsentationsbedürfnis des Bürgertums führte dazu, daß sich die "Bestattungsindustrie" mit exzentrischen Angeboten selbst zu überbieten versuchte. Von der Pflege des toten Körpers, über die Ausgestaltung des meist noch am Wohnort befindlichen Aufbahrungsraumes, die Gestaltung des Trauerzuges mit pompösen Kutschen und feierlich gekleideten Fackel- und Wappenträgern bis zur Gestaltung des Grabes wurde versucht, aus dem Verstorbenen eine "schöne Leich" zu machen. Von dem Namen eines der größten Bestattungsunternehmen, der "Entreprise des Pompes funèbres" leitet sich der wienerische Ausdruck für Sargträger, der Pompfüneberer" ab. Als die Methoden im Konkurrenzkampf der im Jahre 1894 auf 83 angewachsenen Unternehmen immer aufdringlicher wurden - z.B wurde den Hausmeistern für die Bekanntgabe von schweren Erkrankungen Provisionen angeboten) entstand die Idee zur Gründung eines städtischen Unternehmens.
Bestattung als kommunale Dienstleistung
Bild: Innenhof der Bestattung Wien um 1910
Seit ihrer Gründung 1907 befindet sich die Zentrale der Bestattung Wien in Wien 4, Goldeggasse 19. Im riesigen Innenhof befanden sich früher Ställe der Pferde und Abstellplätze für Kutschen.
© 2012 Wiener Stadtwerke
1907 kaufte und vereinigte die Stadt zwei der größten Unternehmen, bis 1953 wurden nach und nach auch alle anderen privaten Betriebe erworben, so daß heute die "Bestattung Wien" als kommunaler Betrieb allein für alle Angelegenheiten bei Todesfällen zuständig ist. Von den 54 aktiven Wiener Friedhöfen werden noch drei von der römisch-katholischen Kirche, zwei von der evangelischen Kirche und drei von der Israelitischen Kultusgemeinde betreut.
auszugsweise aus Michael Totschnig: Wien und der Tod
Bestattung Wien-Lego-Leichenwagen. Kofferraum und Dach des schwarzen Oldtimer-Kombis
zum Selberbauen lassen sich öffnen. Ein Miniatursarg, in den eine Lego-Figur gebettet
werden kann, passt in das Fahrzeug. Erhältlich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof.
© www.bestattungsmuseum.at
Eine Lego-Leichentram zum Selberbauen mit Bestattung Wien-Logo.
Das Lego-Leichentram-Set 1601 umfasst neben den 350 Steinen für den Waggon zwei
Särge und ein Lego-Männchen. Erhältlich im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof.
© www.bestattungsmuseum.at
Wer ein Andenken an einen spannenden Museumsbesuch sein eigen nennen möchte, für den ist der Museumsshop genau das Richtige. Das eine oder andere Souvenir könnte sich auch für ein "Halloween - Mitbringsel" eignen. So werden etwa nicht nur Bücher über die Geschichte der Friedhöfe, Ansichtskarten, CD's, Videos, sondern auch Modellautos von Leichenwagen, Modellsärge oder ein Miniaturfriedhof zum selber Basteln angeboten.
Website Screenshot 2017: http://www.bestattungsmuseum.at/
Bestattungsmuseum Wien
Unter der Aufbahrungshalle 2. (nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstrasse 234, 1110 Wien
Telefon: +43 (01) 760 67
E-Mail: bestattungsmuseum@bfwien.at
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 9.00 – 16.30 Uhr,
von 1. März bis 2. November auch Samstag 10.00 – 17.30 Uhr.
An den weiteren Samstagen, an Sonn- und Feiertagen
sowie am 24. und 31.12. ist das Museum geschlossen.
Erreichbarkeit:
Öffentliche Verkehrsmittel
Straßenbahnen 6, 71 Bus 373, 572, 71 A
www.bestattungsmuseum.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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