Vormärz und Biedermeier
Periode zwischen dem Wiener Kongress und der Revolution 1848
1815 - 1848
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Franz Schubert bei einem Spaziergang mit Freunden.
Farbenlichtdruck nach einem Gemälde von Otto Robert Nowak.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Politische Periode zwischen dem Wiener Kongress (1814/1815) und der Revolution 1848, an deren Beginn man die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Napoleonischen Kriege (Österreichisches Kaisertum 1804, Zurücklegung der deutschen Kaiserskrone 1806, Staatsbankrott 1811 {Österreichische Nationalbank}) zu bewältigen hatte.
Wien um 1830 (Norden unten!): Gut erkennbar das freie Festungsvorfeld zu den Vorstädten,
das Glacis, auf dem in der Gründerzeit die Ringstraße entstand.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Innenpolitisch ist der Vormärz charakterisiert durch einen durch Klemens Wenzel Lothar Metternich und Josef Sedlnitzky geprägten und von Franz I. legitimierten absolutistischen Polizeistaat, der sich zur Unterdrückung freier Meinungsäußerung eines verzweigten Spitzelwesens und strenger Zensur bediente (unter der besonders Schriftsteller, Dichter, Zeitungen und Theater litten).
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Familien-Vereinigung des oestreichischen Kaiserhauses im Herbst 1834.
Erzherzog Karl links neben Kaiser Franz II. Im Vordergrund Kinderschar mit Spielzeug.
Kupferstich/Radierung von Johann Nepomuk Passini nach einem Ad vivum-Gemälde
von Peter Fendi. China. Wappen. Illustrierte Personenschlüssel s. Pg III/9/33, 1 bis 3. ;1834
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Österreichs Wendepunkt. Die Abdankung des Fürsten Metternich.
Der österreichische Staatskanzler Klemens Wenzel Lothar Fürst Metternich,
von der Wiener Märzrevolution am 13. März 1848 zur Abdankung und zum Verlassen
des Landes gezwungen, verabschiedet sich von seinen Mitarbeitern.
Lithografie von Franz Kollarz nach eigener Zeichnung ;1848.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Franz Joseph I., Kaiser von Österreich.
Bildnis als Knabe zusammen mit den Geschwistern Fredinand Max und Karl Ludwig
neben seinem Reitpferd stehend. Kolorierte Lithografie von Josef Kriehuber ;1844.
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Wirtschaftlich kam es zu tiefgreifenden Umwälzungen (beispielsweise Übergang vom Manufakturwesen zur Industrialisierung beziehungsweise zum Frühkapitalismus, Gewerbeproduktenausstellungen, Gründung des Polytechnikums {Technische Universität}, Bau von Eisenbahnen).
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Wiener Volksgarten vor der Sprengung.
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Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick über das Glacis gegen das Stubentor. Aquarell von Franz Gerasch. ;1857.
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 In der Stadtentwicklung wurde die Einengung durch die Befestigungen immer fühlbarer, architektonisch vollzog sich der Wandel über den Klassizismus zum romantisierenden Historismus.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Landpartie der Schubertianer." von Leopold Kupelwieser.
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Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Franz Liszt am Flügel, von Josef Danhauser; 1840.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Vormärz und Biedermeier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Schachpartie, von Josef Danhauser; 1839.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Bürgertum ging seiner politischen Mitbestimmung weitgehend verlustig und zog sich daher zunehmend in seine Privatsphäre zurück; kulturelle Salons, die Pflege von Musik und Künsten, literarische Zirkel und anderes signalisieren, verbunden mit einem intensiven Vergnügungsleben, jene bürgerliche Geisteshaltung, die kulturhistorisch als Biedermeier bezeichnet wird.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Südbahnhof.
Kolorierte Tonlithografie von Franz Josef Sandmann nach einer Zeichnung von Rudolf von Alt.
Blatt Nr. 39 aus dem Mappenwerk "Malerische Ansichten von Wien" (um 1850-1873).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien vom Belvedere.
Kolorierte Tonlithografie von Franz Josef Sandmann nach einer Zeichnung von Rudolf von Alt.
Blatt Nr. 40 aus dem Mappenwerk "Malerische Ansichten von Wien" (um 1850-1873).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bürgermeister und Stadtverwaltung wurden vom Staat immer strenger kontrolliert und verloren weitgehend ihre Eigenständigkeit. Unter Ferdinand I. (1835-1848) wurde seitens der Intellektuellen der Ruf nach Liberalisierung und Verwaltungsreform immer ausgeprägter; wirtschaftlicher Notstand (Industrialisierung, Missernten, Teuerungen, schlechte soziale Rahmenbedingungen) führte in den 1840er Jahren zu steigender Unzufriedenheit der Massen, die in der Revolution 1848 ihren Höhepunkt fand.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Fronleichnamsmorgen, Ferdinand Georg Waldmüller; 1857.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Ende der Schulstunde. Gemälde von Ferdinand Georg Waldmüller, 1847.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Biedermeier, ursprünglich Bezeichnung für einen Möbelstil, dann auf Genremalerei und schließlich auf die bürgerliche Lebens- und Geisteshaltung im Zeitraum zwischen Wiener Kongress (1814/1815) und Revolution (1848) übertragen, für den sich im politischen Bereich die Bezeichnung Vormärz eingebürgert hat.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Josephinum. Fassade über die Währingerstraße schräg von rechts.
Zeichnung von Rudolf von Alt, lithografiert von Josef Sandmann, farbig. ;um 1850.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Nordbahnhof.
Ansicht des baulichen Zustands des Wiener Nordbahnhofs vor 1858.
Kolorierte Tonlithografie von Franz Josef Sandmann nach einer Zeichnung von Rudolf von Alt.
Blatt Nr. 38 aus dem Mappenwerk "Malerische Ansichten von Wien" (um 1850-1873).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wenn die Merkmale des Biedermeier auch im gesamten mitteleuropäischen Raum nachzuweisen sind, so zeigen sie doch eine stark mit Wien verbundene typisch österreichische Prägung, weil die Entstehung des Biedermeier eine Reaktion auf den Metternichschen Polizeistaat mit seiner Zensur und der völligen Fernhaltung des Bürgertums von den Staats- und Kommunalangelegenheiten und von politisch-wirtschaftlichen Entscheidungen jeder Art darstellt;
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Heimkehr.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Pfändung.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Nachmittagsruhe.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 die erzwungene Abkehr vom öffentlichen Leben führte beim Bürgertum, das zu Geld und Ansehen gelangt und nicht selten nobilitiert worden war, zu einer besonderen Wertschätzung der privaten Sphäre und zur Verfolgung persönlicher Interessen.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Mittagsmahl.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Leopoldsberg.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Ausfahrt.
Grafik aus der Folge "Die Landpartie auf den Leopoldsberg" (1825).
Lithografie von Moritz von Schwind nach eigener Zeichnung. ;1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Daraus resultierten behagliche Genussfreudigkeit (Vergnügungen, Theater, Ballsäle, Walzer, Volkssänger, Brigittakirtag) und Pflege des Gesellschaftslebens (in bürgerlichen [ Karoline Pichler ] und adeligen Salons [ Fanny Arnstein, Geymüller und andere] ebenso wie in den Kaffeehäusern und bei Landpartien [ Schubertiaden ]),
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Franz Schubert am Klavier, und sein Freundeskreis im Jahre 1826.
Heliogravure von J. Blechinger nach einem Gemälde von Hans Temple.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Gesellschaftsspiel der Schubertianer." Lichtdruck von Max Jaffé nach L. Kupelwieser.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
aber auch das Interesse an der Natur (Spaziergänge und Ausflüge auf das Glacis [ Wasserglacis ], in den Prater und den Wienerwald, Sommeraufenthalte in den Vororten und in der weiteren Umgebung, Aufblühen der Kurstadt Baden [ Kornhäusel ]), Liebe zur Kunst (die sich in der Freude an schönen Dingen, mit denen man sich umgab, ebenso zeigte wie in der Sammlung von Kunstgegenständen)
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ansicht des Wiener Kärnterrings, auf der linken Seite im Vordergrund das Hotel Imperial,
die rechte Häuserzeile zeigt das Grand Hotel, im Hintergrund die Silhouette des Opernhauses.
Farblithografie nach einem Aquarell von Franz Alt. Blatt aus dem Wien-Album:
"Wien im Weltausstellungsjahre 1873, nach Aquarell-Gemälden von Franz und Rudolf Alt,
getreu ausgeführt in Ed. Hölzel´s Kunstanstalt, 13 Blätter auf weissem Carton", Wien 1873.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Radetzkybrücke. Blick über die Brücke gegen die Franz-Joseph-Kaserne.
Kolorierte Lithografie nach eigener Zeichnung von Rudolf von Alt. ;um 1870.
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und Verständnis für Dichtung (Dichterlesungen, Theater) und Musik (Hausmusik, Singakademien, Konzerte [ Gesellschaft der Musikfreunde, gegründet 1812; Wiener Philharmoniker, gegründet 1842]); in manchen Bereichen (etwa in der Musik) ging die Rolle des interessierten und fördernden Publikums vom Adel auf das Bürgertum über.
Die Tänzerin Gertrude Barrison im Biedermeierkostüm. ;um 1907.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marie und Katharina Mautner und ein
junger Mann in Biedermeierkostümen
auf einer Terrasse im Haus in
Neuwaldegg. ;um 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hermine, Helene und Margarethe
Wittgenstein (v.l.n.r.) in Biedermeier-
kostümen bei einem Gartenfest im
Haus in Neuwaldegg. ;1903.
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Die Wohnung ("Biedermeiermöbel") war der wichtigste Bereich der Biedermeierkultur. In der Architektur vollzog sich der Übergang vom Hochklassizismus (1790-1810) zum romantischen Spätklassizismus (1810-1830), zur Romantik (1830-1848) und zum frühen Historismus (ab etwa 1840).
Vormärz und Biedermeier © Wien Museum - www.wienmuseum.at
Wiener Biedermeier-Interieur. Um 1830. Aquarell.
© Wien Museum - www.wienmuseum.at
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Biedermeier Wohnzimmer um 1830.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
In den Jahrzehnten des Biedermeier kam es auf allen Gebieten der Kunst und Kultur zu einer unglaublichen Blüte; die Zahl der Dichter, Maler, Bildhauer, Architekten und Komponisten ist so groß, dass nur auf einige wesentliche Persönlichkeiten verwiesen werden kann, doch dürfen auch die Wirtschaftstreibenden nicht übersehen werden.
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Raumkunst Biedermeier.
Villa Sobek in Wien XVIII., Pötzleinsdorferstraße 1: Salon mit Kamin.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Salon mit Biedermeier-Möblierung (Sitzbank, drei Sessel und Tisch) in einem
wintergartenähnlichen Zimmer mit vielen Grünpflanzen und einer ganz verglasten Wand.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vormärz und Biedermeier © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bild zeigt Ausstellungsraum mit bürgerlichem Mobiliar im Krahuletz-Museum im Mai 1958.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  In die Biedermeierzeit fallen aber auch entscheidende technisch-wirtschaftliche (infrastrukturelle) Veränderungen (Eisenbahn und Stellwagen, Gewerbeproduktenausstellungen, Übergang von der Manufaktur zur frühen Industrie, kleine Stadterweiterung vor der Hofburg, Wienflussregulierung [Bau von Sammelkanälen] und Wasserleitungsbau [ Kaiser-Ferdinands-Wasserleitung ] nach der Choleraepidemie 1831/1832 und anderes).
Text auszugsweise aus:
https://www.wien.gv.at/wiki/index.php?title=Biedermeier
 
 
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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