"Blauer Blitz"
Schnellzug-Dieseltriebwagen der Reihe 5045 und 5145 der ÖBB
 Er erlangte seine Bekanntheit in der Verbindung Wien und Venedig
Der Blaue Blitz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herbert Ortner
Der „Blaue Blitz“ als Sonderzug im Bahnhof Selzthal.
Historischer ÖBB Dieseltriebwagen der Reihe 5145 als Sonderzug in Selzthal.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herbert Ortner
Zwischen 1952 und 1956 wurden von der Firma Simmering-Graz-Pauker in Wien 12 Exemplare der Reihe 5045 gebaut. Vier weitere Einheiten aus einem geplatzten Exportauftrag für Jugoslawien wurden später von den ÖBB übernommen und als Reihe 5145 bezeichnet. Die 5045 wurden bis 1970 technisch an die 5145 angeglichen, unter anderem entfiel der markante Dachaufbau für den Motorkühler.
Blauer Blitz © Leitner Thomas - Quelle: www.bahnbilder.de/blauer-blitz
Dieseltriebwagen 5145.14 + 5145.01 "Blauer Blitz" fahren mit Sdz E 16193
von Wien Süd nach Koper.Als Venezia fuhr dieser Zug in den späten 50er Jahren
auf dieser Strecke(Wien-Venedig). St.Margarethen b.Knittelfeld 21.05.2009
© Leitner Thomas - Quelle: www.bahnbilder.de/blauer-blitz
Weitere Umbauten betrafen die Fenster: Die Front, ursprünglich mit vier eckigen Fenstern, wurde auf drei oder vier gummigefasste Fenster umgebaut (bis zum Schluss gab es beide Varianten) und anstelle der seitlichen Senkfenster wurden Übersetzfenster eingebaut.
© Club Blauer Blitz - Quelle: www.club-blauer-blitz.com/charter/
Der Führerstand (Führerraum) des Dieseltriebwagens "Blauer Blitz".
© Club Blauer Blitz - Quelle: www.club-blauer-blitz.com/charter/
Blauer Blitz © Richard Jakl
Innenausstattung der ÖBB-Triebwagenzüge der "Reihe 50455145 "Blauer Blitz".
© Richard Jakl - Quelle: http://www.vagonweb.cz/fotogalerie/A/OeBB_5145.php
Eingesetzt wurden die Fahrzeuge vorerst in erster Linie im internationalen
und nationalen Schnellzugverkehr, wobei sie besonders als
Triebwagenschnellzüge (TS) Venezia zwischen Wien und Venedig
und Vindobona Wien–Praha–Berlin Bekanntheit erlangten.
Blauer Blitz - Quelle: http://d.pcnews.at/ins/pcn/079/001600/main.htm
1952 begann der Triebwagen-Schnellzugverkehr.
Das Bild zeigt den legendären „Blauen Blitz“ vor der Station Semmering
Quelle: http://d.pcnews.at/ins/pcn/079/001600/main.htm
 Viele Jahre fuhren sie auch die Schnellverbindungen zwischen Wien und Villach sowie zwischen Wien und Graz. Da im Laufe der Jahre immer mehr Hauptstrecken elektrifiziert wurden, fanden die Triebwagen mehr und mehr im Regionalverkehr Verwendung, zuletzt in den 1990er-Jahren im niederösterreichischen Weinviertel.
Dieseltriebwagen 5045.01 'Der blaue Blitz'.
Gesamtansicht am Wiener Südbahnhof ;1952
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eisenbahn in Österreich © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dieseltriebwagen 5045.01 'Der blaue Blitz'.
Gesamtansicht am Wiener Südbahnhof. Ansicht schräg von vorne. ;1952
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1997 wurden die letzten 5145 aus dem Plandienst ausgeschieden. Mehrere Fahrzeuge sind als Museumsstücke erhalten geblieben. Sie sind im Eigentum der AUSTROVAPOR, werden vom „Club Blauer Blitz“ im Eisenbahnmuseum Strasshof betreut und konnten bis ins Jahr 2009 in beliebiger Zusammenstellung kombiniert für Sonderfahrten gechartert werden.
ÖBB B4VT 5145 "Blauer Blitz"
26.05.2006 Österreich Saalfelden. (ruhrpott.sprinter) by ruhrpott.sprinter (flickr)

Quelle: https://hiveminer.com/Tags/blitz,train/Timeline
Seit dem Jahr 2016 steht der Triebwagenzug nach einer Teilausbesserung wieder zweiteilig für Nostalgiefahrten zur Verfügung. Weiters besitzt die ÖGEG, die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte,
den 5145.009 mit zwei Zwischenwagen und einem Steuerwagen.
Die Garnitur ist im oberösterreichischen Lokpark Ampflwang hinterstellt.
Technische Daten
ÖBB B4VT 5145 "Blauer Blitz"
Nummerierung: 5145.001–016
Hersteller: Simmering-Graz-Pauker - SGP
Baujahr(e): 1952–1957
Ausmusterung: 1997
Achsformel: B'2'
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 21.853 mm
Drehgestellachsstand: 4.100 mm (Triebdrehgestell)
3.000 mm (Laufdrehgestell)
Gesamtradstand: 17.700 mm
Dienstmasse: 47,3 t
Höchstgeschwindigkeit: 115 km/h
Installierte Leistung: 397 kW
Anfahrzugkraft: 61 kN
Treibraddurchmesser: 900 mm
Laufraddurchmesser: 900 mm
Motorentyp: SGP S12a
Leistungsübertragung: hydraulisch
Sitzplätze: 56
 
Die Simmering-Graz-Pauker AG, ursprünglich gegründet als Simmering-Graz-Pauker Aktiengesellschaft für Maschinen-, Kessel- und Waggonbau, war eine der wichtigsten österreichischen Maschinen- und Motorenfabriken des 20. Jahrhunderts. Sie entstand 1941 durch Fusion der Simmeringer Maschinen- und Waggonbau-Aktiengesellschaft mit der Grazer Maschinen- und Waggonbau-Aktiengesellschaft und der Paukerwerk Aktiengesellschaft aus Wien. Das Werk in Wien-Simmering feierte am 16. September 2006 sein 175-jähriges Bestehen, gebaut werden Metrofahrzeuge und Straßenbahnen.
ÖBB B4VT 5145 "Blauer Blitz"
26.05.2006 Österreich Saalfelden. (ruhrpott.sprinter) by ruhrpott.sprinter (flickr)

Quelle: https://hiveminer.com/Tags/blitz,train/Timeline
Das Werk Graz ist heute auf die Konstruktion und Fertigung von Drehgestellen und anderen Fahrwerken spezialisiert, u. a. werden hier künftig die Triebdrehgestelle für die neuen ICE-4-Triebzüge gefertigt. Schwerpunkte waren die Energietechnik mit dem Bau von Turbinen und Dampfkesseln bis hin zu kompletten Kraftwerken sowie die Verkehrstechnik mit dem Bau von Dieselmotoren, Waggons und Lokomotiven für die ÖBB, sowie Fahrzeuge für die Wiener und Grazer Verkehrsbetriebe (Straßenbahn, U-Bahn („Silberpfeil“ und „V-Wagen“), Schnellbahn). Außerdem werden an beiden Standorten Schienenfahrzeuge entwickelt, die in anderen Werken gefertigt werden.
Der 5145.11 vom Eisenbahnmuseum Strasshof
Der „Blaue Blitz“ ÖBB 5145 im Eisenbahnmuseum Strasshof.
© Eisenbahnmuseum Strasshof - eisenbahnmuseum-heizhaus.com
Der Dieseltriebwagenkopf wurde 1954 von der SGP-Simmering unter der Fabriksnummer 73.801 für die ÖBB gebaut. Der Dieselmotor stammt vom gleichen Hersteller (SGP S12a). Das hydraulische Zweiwandlergetriebe (T26/500) sowie die zwei Achsgetriebe (Voith A100k) lieferte Voith. Die ÖBB bezeichneten den Triebkopf als 5045.11, kuppelten ihn mit dem notwendigen Steuerwagen 6545.11 und beheimateten die zweiteilige Garnitur in Linz. Von dort aus wurde dieser im Städteschnellverkehr zwischen Graz und Salzburg eingesetzt. Ab 1955 gelangte er als „Steiermark-Express“ sogar bis nach München.
© Rupert Gansterer - Eisenbahnmuseum Strasshof
Der „Blaue Blitz“ ÖBB 5145 im Eisenbahnmuseum Strasshof.
© Rupert Gansterer - Eisenbahnmuseum Strasshof
Am 19. Dez. 1959 wurde der 5145.11 am Bf. Wien-Süd stationiert und im Schnellzugverkehr nach Graz und Villach verwendet. 1961 wurde der Triebkopf in sein heutiges äußeres Aussehen umgebaut. Der extrem hohe Dachaufbau wurde entfernt, Übersetz-Halbfenster wurden eingebaut, die Inneneinrichtung mit grünen Kunstledersitzen modernisiert und die Motorleistung von 368 kW auf 397 kW erhöht. Zur besseren Unterscheidung erhielt er nun die Bezeichnung 5145.11. Meist gekuppelt mit einem Zwischenwagen (7645) und einem notwendigen Steuerwagen (6545) gelangte er im internationalen Schnellzugverkehr als „Venezia“ nach Venedig, als „Miramare“ nach Triest sowie als TS 122/123 nach Budapest.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Fünfteilige Garnitur der BR 5145 „Blauer Blitz“
bei der Durchfahrt in Matzleinsdorf auf dem Weg nach Linz am 8.12.2005.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Da diese Zugverbindungen äußerst beliebt waren, mussten die Garnituren fünfteilig, in seltenen Fällen sogar sechsteilig zusammengestellt werden. Dabei wurde statt dem Steuerwagen ein zweiter Triebkopf gekuppelt. Ab 1970 war der 5145.11 meistens nur noch zweiteilig mit einem Steuerwagen im Eilzugverkehr zwischen Wien, dem Burgenland und der Steiermark im Einsatz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Zweiteilige Garnitur der BR 5145 „Blauer Blitz“
Anlässlich einer Sonderfahrt am 6.6.2008.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Am 1. Juni 1973 beheimateten die ÖBB den 5145.11 in Wien Ost. Doch bereits am 10. Dez. 1973 wurde er in die Hauptwerkstätte St. Pölten einberufen. Nun erhielt er eine umfassende HG-Ausbesserung, der Führerstand wurde modernisiert und die Sitzplätze bekamen eine rotbraune Stoffpolsterung. Am 1. März 1975 gelangte er wieder nach Wien-Ost, um Regionalzüge in Ostösterreich zu führen. Infolge der EDV-Umstellung der Fahrzeugbezeichnung erhielt der Triebwagen am 1. April 1985 die neue Nummerierung 5145 011-2. Im Rahmen des Jubiläums „150 Jahre Eisenbahn in Österreich“ nahm er 1987 bei der Fahrzeugparade in Strasshof teil.
Blauer Blitz © Eisenbahnmuseum Strasshof - eisenbahnmuseum-heizhaus.com
Der „Blaue Blitz“ ÖBB 5145 im Eisenbahnmuseum Strasshof.
© Eisenbahnmuseum Strasshof - eisenbahnmuseum-heizhaus.com
Schließlich erfolgten am 1. Mai 1992 seine Ausmusterung und die Übernahme in den Nostalgiefahrzeugbestand der ÖBB. Nun gelangte er in die Betreuung von engagierten Bediensteten der Zgf. Wien Ost (Club Blauer Blitz). So konnte er noch etliche Sonderfahrten für die ÖBB-Erlebnisbahn durchführen. 2011 musste der 5145.11 abgestellt werden und wurde der Austrovapor GmbH zum Kauf angeboten. Am 4. Mai 2012 gelangte er ins Eisenbahnmuseum Strasshof. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des „Club Blauer Blitz“ wurde bis 2016 an einer Inbetriebnahme gearbeitet. Nun steht der 5145.11 wieder für Nostalgiezüge zur Verfügung.
Der "Blaue Blitz" als HO Modell
Kleinbahn - Liliput - Piko
Blauer Blitz ÖBB 5145 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der "Blaue Blitz" ÖBB 5145; HO Modell der Fa. Kleinbahn.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Kleinbahn-Modell des VT 5045 ist im Ablieferungszustand mit Ganzfenster nachgebildet. Die Garnitur besteht aus dem Triebwagen 5045.02 und dem Steuerwagen 6545.02. Der Triebkopf ist mit beleuchtetem Zugspitzensignal ausgeführt.
Lackierung des Modells: Die Wagenkästen sind ultramarinblau/elfenbein,
das Dach ist silber, die Fahrgestelle sind schwarz.
Seit den 30er Jahren wurden auf Österreichs Bahnstrecken für den Städte-Schnellverkehr Diesel-Triebwagen mit klangvollen Namen eingesetzt. Nach 1945 wurde diese Tradition mit dem „Blauen Blitz“ fortgesetzt. Für die damals noch nicht elektrifizierte Südbahn lieferte SGP 12 Triebwagen der Reihe 5045. Dank eines 500 PS starken Dieselmotors erreichten die aus Trieb- und Steuerwagen bestehenden Einheiten 115 km/h. Der als „Kopftumor“ bezeichnete tropfenförmige Dachaufbau verdeckte die Kühleinheit des Motors. Die Plastikpolsterung der 2. Klasse war in den 50er Jahren als Luxus bezeichnet worden.
Blauer Blitz ÖBB 5145 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der "Blaue Blitz" ÖBB 5145; HO Modell der Fa. Kleinbahn.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Triebwagen verkehrten anfangs zwischen Wien- Südbahnhof und Graz bzw. Villach und Tarvis. Später wurden diese Einheiten auch auf der Franz-Josefs-Bahn nach Prag und als „Vindobona“ (mit zwei Triebköpfen) nach Berlin eingesetzt. Vor der endgültigen Ausmusterung fristeten die Garnituren im Eilzugverkehr (nach Bad Tatzmannsdorf) und im Regionalzugverkehr (z. B. nach Gutenstein) ihr Dasein.
Das Unternehmen Kleinbahn, mechanische Werkstätte – Spielwarenerzeugung Ing. Erich Klein ist ein österreichischer Hersteller von Modelleisenbahnen der Nenngröße H0. Ursprünglich 1947 gegründet, kam es 1984 zu einer Teilung in die Unternehmen Kleinbahn und Klein Modellbahn GesmbH, nur die letzte schloss Ende Juli 2008 die Produktion wurde 2010 ganz aufgelöst.
© Ludwig Tauer - Quelle: http://www.ludwig-tauer.at/tfz/triebwagen.html
Modellbahn  „Blauer Blitz“, Baureihe 5045, Bauart B'2'-dh.
Das Modell ist von PIKO und verfügt über eine schaltbare Innenraumbeleuchtung.
© Ludwig Tauer - Quelle: www.ludwig-tauer.at/tfz/triebwagen
Das Unternehmen wurde 1947 am Währinger Gürtel in Wien von Erich Klein gegründet. Anfangs wurden Schiffe und Flugzeuge aus Holz hergestellt; ab 1947 bereicherten auch Modelleisenbahnen das Sortiment. Seit 1952 hieß das Unternehmen Gebrüder Klein OHG, ab 1955 wurde in Wien-Atzgersdorf produziert.
 
Die Produktpalette der Firma Kleinbahn war hauptsächlich auf den österreichischen Markt ausgerichtet, da Modelle der ÖBB von den marktbeherrschenden deutschen Modellbahnherstellern kaum verfügbar waren. Die Modelleisenbahn durch kostengünstige Produktion für jedermann erschwinglich zu machen, war ein weiteres Ziel der Unternehmensphilosophie. Die Produkte fanden auch tatsächlich eine so große Verbreitung, dass der Name „Kleinbahn“ in Österreich zu einem Gattungsnamen für Modelleisenbahnen der Baugröße H0 wurde. Seit der Wiener Modellbaumesse 2010 bietet Kleinbahn auch mehrere Loks mit Digitalvorrüstung oder schon eingebautem Digitaldecoder an. Die Decoder werden bei Uhlenbrock Elektronik zugekauft.
Quelle: https://www.ricardo.ch/spur-h0/kleinbahn-obb-blauer-blitz
Kleinbahn HO Modell  Baureihe 5045 "Blauer Blitz" der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).
Quelle: https://www.ricardo.ch/spur-h0/kleinbahn-obb-blauer-blitz
Die Modelle der Firma Kleinbahn sind in einer einfacheren, aber robusten Ausführung gefertigt; ein Käufersegment sind u. a. die Hobby-Neueinsteiger und kostenbewusste Modelleisenbahner. So lässt sich um 100 Euro eine komplette Garnitur der Epoche I bis V zusammenstellen (Stand 2015). Der einfache Aufbau der Lokomotiven lässt im Inneren noch genügend Platz für einen Lokdecoder, sodass sie sich gut für eine nachträgliche Digitalisierung eignen.
Kleinbahn HO Modell  Baureihe 5045 "Blauer Blitz" der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB).
Quelle: https://www.ricardo.ch/spur-h0/kleinbahn-obb-blauer-blitz
Als gesuchte Kleinbahn Sammlerstücke früherer Produktionsjahre gelten der Blaue Blitz, eine österreichische Diesel-Triebwagengarnitur der 1950er Jahre, ein in den 1960ern gefertigtes Modell der Schnellzug-Dampflokomotive ÖBB 12 sowie die Lokomotive E499.0 der Tschechoslowakischen Staatsbahnen ČSD.
www.kleinbahn.com/shop/oebb-vt-5045-02--epoche-iii-iv.html
Blauer Blitz - Quelle: www.deutec.at/lokomotiven/vt5045_liliput_rep/blauer_blitz_liliput
Liliput HO Modell  Baureihe 5045 "Blauer Blitz" in der ehemaligen Verkaufspackung.
Quelle: www.deutec.at/lokomotiven/vt5045_liliput_rep/blauer_blitz_liliput
Seit 1951 hatte Firma Liliput ebenfalls einen Blauen Blitz im Programm, der damals noch mit Dreileitersystem, jedoch mit Gleichstrom betrieben worden ist. Erst einige Jahre später stieg man bei Liliput auf Zweileiterbetrieb mit Gleichstrom um. Inzwischen hat sich zufällig ein weiteres Modell des VT 5045.06, aber von Liliput eingefunden, welches vom Verkäufer irrtümlich als Kleinbahn-Modell bezeichnet worden ist, aber für mich umsomehr eine sehr willkommene Rarität darstellt. Beim Kauf dachte ich auch, es handle sich um eine früher Produktionsgarnitur von Kleinbahn, doch nach dem Abbau des Gehäuses kam der für damals typische Liliputmotor (20V) zum Vorschein. Weiters war zu sehen, dass dieses frühe Modell (~ 1953) keine Zuglichtspitzenbeleuchtung, wohl aber eine Innenbeleuchtung besaß. Trieb- und Beiwagen waren über einen Faltenbalg elektrisch verbunden jedoch kuppelbar.
Blauer Blitz - Quelle: www.deutec.at/lokomotiven/vt5045_liliput_rep/blauer_blitz_liliput
HO Modell  Baureihe 5045 "Blauer Blitz" der Firma PIKO.
Quelle: http://www.piko-shop.de/index.php?vw_type=artikel&vw_id=171
 Im Internet kann man lesen, dass die frapante Ähnlichkeit der Triebwagengehäuse daher stammt, dass der für Fa. Kleinbahn und Liliput arbeitende Werkzeugmacher, die Produktionswerkzeuge der Einfachheit halber sehr identisch aufgebaut hat. Auch beim Motorbau sind Ähnlichkeiten nicht zu übersehen und man muss sich fragen, wer da bei wem abgeschaut hat. Meiner Meinung nach, dürfte dieser Triebwagen aus einer sehr frühen Zeit um 1953 stammen, da er keine Zugspitzenbeleuchtung, nichtmal durchsichtige Scheinwerferattrappen hat. Ich freue mich, dass ich ein so seltenes und altes Stück ergattern konnte.
www.deutec.at/lokomotiven/vt5045_liliput_rep/blauer_blitz_liliput
Der "Blaue Blitz" als Briefmarke
Wiener Zeitung vom 02.06.2003, von Reinhard K. Schneider
Triebwagenzug der Reihe 5045 "Blauer Blitz"
auf dem Semmering bei der Ausfahrt aus dem Weinzettlwand-Tunnel .
Briefmarke ÖBB Reihe 5045 von 2003 mit 0,75 € Nennwert.
Entwurf: Peter Sinawehl;  Stich: Gerhart Schmirl.
Erstverwendungstag 6. Juni 2003
Der 6. Juni 2003 ist der Erstverwendungstag des 2. Wertes der Serie "Eisenbahnen" mit der Abbildung eines ÖBB-Triebwagenzuges der "Reihe 5045", vielen von uns noch besser als der "Blaue Blitz" in Erinnerung. Der ansprechende Entwurf stammt von Peter Sinawehl, der sorgfältig ausgeführte Stich von Gerhart Schmirl. Die Sonderpostmarke weist einen Nennwert von EUR 0,75 auf, wurde in der Österreichischen Staatsdruckerei im kombinierten Raster- und Stichtiefdruck umgesetzt und kommt in diesen Tagen in einer Auflage von 700.000 Stück in Bogen zu je 50 an die Schalter. Das gelungene Motiv zeigt einen Triebwagenzug der Reihe 5045 auf dem Semmering bei der Ausfahrt aus dem Weinzettlwand-Tunnel und wird erfahrungsgemäß nicht nur bei den Eisenbahnmotivsammlern gute Aufnahme finden.
© Markus Hipfl - Quelle: http://bahnbilder.warumdenn.net/8757.htm
Das Bild zeigt den 5145 014 "Blauer Blitz" am Feistritzgrabenviadukt 21.05.2009.
© Markus Hipfl - Quelle: http://bahnbilder.warumdenn.net/8757.htm
Nach den weitgehenden Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges wurde ab 1949 ein neuer, zeitgemäßer Dieseltriebwagen für den Einsatz auf dem österreichischen Eisenbahnnetz geplant. Die ersten acht Triebwagen wurden schon ab 22. Jänner 1952 von der Firma Simmering-Graz-Pauker ausgeliefert und von der Bevölke-rung mit Begeisterung aufgenommen. Das Aussehen und die Geschwindigkeit sorgten rasch für den Beinamen "Blauer Blitz".
© 2009 Bernhard Egger
"Blauer Blitz" ÖBB Dieseltriebwagen, im Hintergrund der Grimming.
© 2009 Bernhard Egger - Quelle: flickriver.com/photos/tags/blauerblitz
Ab 1954 reüssierte der "Blaue Blitz" im internationalen Verkehr von Graz nach München, ab 1957 auch auf den Strecken "Wien-Prag-Berlin" und "Wien-Venedig". Da die Tunnelprofile in Italien verglichen mit der österreichischen Bauweise enger waren, musste der "Blaue Blitz" für die Strecke nach Venedig um 10 cm niedriger werden. Der ursprüngliche, für diesen Zug charakteristische Buckel - er sorgte für die Kühlung des Dieselmotors - musste umkonstruiert und abgeflacht werden. Die umgebauten Triebwagen erhielten dann die offizielle Bezeichnung "5145". Viele Jahre lang wurden dann auch die innerösterreichischen Schnellzugsverbindungen von Wien nach Graz und Villach mit dem "Blauen Blitz" geführt. Der Zug auf der Sondermarke zeigt auch die Linienbezeichnung "Wien-Villach".
ÖBB B4VT 5145 "Blauer Blitz"
26.05.2006 Österreich Saalfelden. (ruhrpott.sprinter) by ruhrpott.sprinter (flickr)

Quelle: https://hiveminer.com/Tags/blitz,train/Timeline
Mit der fortschreitenden Elektrifizierung des ÖBB-Netzes wurden die im Betrieb doch teureren Dieseltriebwagen überflüssig, sodass der "Blaue Blitz" nur noch auf nicht elektrifizierten Nebenstrecken des Wald- und Weinviertels eingesetzt wurde. Heute sind von den ursprünglich vorhandenen 16 Garnituren nur noch drei erhalten. Sie werden vom "Club Blauer Blitz" gepflegt und betriebsbereit erhalten - und können für Nostalgiefahrten angemietet werden.
(Reinhard K. Schneider; Wiener Zeitung 02.06.2003).
www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/164163_Briefmarke
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "ÖBB_5145" der
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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