Der Böhmische Prater
Der "kleine" Prater am Rande Wiens
Laaer Wald 216, 1100 Wien
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Böhmische Prater am Laaer Berg am Rande des Laaer Waldes.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Böhmische Prater ist ein kleiner Vergnügungspark (ca. 5000 m² Fläche) am Rande Wiens, der vor allem mit dem anschließenden Erholungsgebiet Laaer Berg ein beliebtes Ausflugsziel für Familien ist. Der Vergnügungspark entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
"Karussell" mit Herz im Böhmischen Prater.
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Im Böhmischen Prater finden sich mehrere Fahrgeschäfte, die bis zu 100 Jahre alt sind. Der Name leitet sich vom großen Wiener Prater ab. Der Böhmische Prater befindet sich auf dem Laaer Berg am Rande des Laaer Waldes im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten.
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Kaffeetassen der Firma Soriani & Moser.
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Die Kaffeetassen wurden von der Firma Soriani & Moser im Jahr 1991 als eines der ersten einer ganzen "Kaffeetassen Serie" im Böhmischen Prater aufgestellt und von uns in Betrieb genommen. Dieses Bodenkarussell ist geeignet für Kinder ab 3 Jahre. Die Besonderheit dieser Attraktion ist das Kinder durch das Drehen der Tasse selber die Geschwindigkeit steuern können.
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Panorama Rad im Böhmischen Prater.
Das Riesenrad wurde im Jahre 1988 von der Firma Soriani & Moser als Prototyp für denBöhmischen Prater hergestellt, und als erstes Riesenrad weltweit mit nur einem Masten aufgebaut.
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Das Riesenrad wurde im Jahre 1988 von der Firma Soriani & Moser als Prototyp für den Böhmischen Prater hergestellt, und als erstes Riesenrad weltweit mit nur einem Masten aufgebaut. In jedem Fall lohnt sich ein Besuch für Groß und Klein. Die Fahrgeschäfte und Gastronomiebetriebe liegen entlang einer Fußgängerzone. Das Zentrum des Böhmischen Praters bildet das Veranstaltungszentrum Tivoli.
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
"Rockin Tug" im Böhmischen Prater.
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Autodrom im Böhmischen Prater.
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Aber auch der Sport kommt nicht zu kurz. Beim Böhmischen Prater befindet sich eine BMX-Bahn, sowie ein Running-Checkpoint. Weiters kann man durch das Erholungsgebiet am Laaer Berg wandern. Für Kinder stehen zahlreiche Attraktionen zur Verfügung, wie auch spezielle Veranstaltungen.
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
"Süsse Tram" im Böhmischen Prater.
Schaumbecher, Kandierte Früchte, Zuckerwatte, Schaumrollen, Eis, Getränke, Hot Dog, uvm.
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Als Familienausflugsziel ist der Böhmische Prater bestens geeignet, und das schon seit über 150 Jahren, wie es aus der Geschichte des "Ziegelböhm" hervorgehrt. Es stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl, um einen erholsamen oder auch spannenden Tag zu verbringen.
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Fußgängerzone durch den Böhmischen Prater.
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Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Reservetank eines Amerikanischen Jagdflugzeuges
der im 2. Weltkrieg über den Böhmischen Prater abgeworfen wurde.
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Das Tivoli im 10. Wiener Gemeindebezirk bietet den optimalen Rahmen für Ihre Veranstaltung! Egal ob Feier, Jubiläum, Produktpräsentationen, Workshop, Seminar, Ball, Konzert, Kabarettabend, Lesung, Magic Dinner, Clubbing, Party usw.... das Tivoli ist der ideale Ort dafür. Egal ob Suppen, Vorspeisen, diverse Platten (Schnitzelplatte, Schlachtplatte, Rusitkalplatte, Ritterplatte uvm..)
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das "Tivoli Wien X" Center im Böhmischen Prater.
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 Salate und Desserts werden für Sie frisch zubereitet. Moderne Licht- und Tonanlagen können für Ihre Veranstaltung je nach Bedarf und individuell zusammengestellt und angemietet werden. Die Halle ist beheizbar und mit 4 Ventilatoren ausgestattet. Durch einfaches Öffnen des Rolltores nach Oben entsteht eine großen Open Air Bühne. Bei Veranstaltungen von Oktober - März in der Halle können auf dem Veranstaltungsgelände bis zu 50 PKW abgestellt werden. Die Zufahrt zum Gelände beträgt 3,60 m, wodurch auch Verkaufswagen bequem aufgestellt werden können.
Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Casino - Cafe "Tivoli X" im Böhmischen Prater.
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Böhmischer Prater © Erhard Gaube - www.gaube.at
Casino "Monte Laa" im Böhmischen Prater.
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Spätestens ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gehörte der Laaer Wald zu den am häufigsten besuchten Naherholungsgebieten im näheren Umfeld Wiens. Vom Zentrum des im Jahre 1874 in das Wiener Stadtgebiet eingegliederten Bezirks Favoriten, war es zu Fuß in etwa 15 Minuten zu erreichen. Aus einer Werkskantine der Wienerberger Ziegelwerke entwickelte sich das erste Ausflugsgasthaus, dem nach und nach weitere folgten. Dazu gesellten sich die ersten Schaustellerfamilien, die den Grundstock des "kleinen" Praters bildeten.
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Wasserfahrt im Böhmischen Prater.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Böhmischer Prater - Wien X © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Märchenbahn im Böhmischen Prater.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Ein Viertel der Bevölkerung des Arbeiterbezirks Favoriten stammte damals aus den Kronländern, hauptsächlich aus Böhmen und Mähren, und waren beim größten örtlichen Arbeitgeber, den Wienerberger Ziegelwerken beschäftigt. Dieser Umstand brachte ihnen den Beinamen "Ziegelböhm", und dem entstandenen Vergnügungspark den Namen "Böhmischer Prater" ein.
Spielende Kinder im Böhmischen Prater; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  Bereits im Jahre 1883 stand im Böhmischen Prater dem Publikum ein durchaus beachtliches weitgefächertes Unterhaltungsangebot zur Verfügung. Franz Bauer, ein Kantinenwirt des Ziegelwerks Laaer Wald, führte hier eine kleine Gastwirtschaft , die sich bald zu einem beliebten Zielpunkt für Sonntagsausflüge der sogenannten "Ziegelböhm", der hauptsächlich aus Böhmen und Mähren stammenden Arbeitern der Wiener Ziegelwerke, entwickelte.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
Der Böhmische Prater am Laaer Berg in Wien Favoriten.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
Der Böhmische Prater am Laaer Berg in Wien Favoriten.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
1882 suchte Franz Bauer um die Erlaubnis an neben seinem Gasthaus erlaubte Spiele veranstalten zu dürfen und stellte eine Schaukel und ein Ringelspiel auf. Wenig später eröffnete ein Wirt ein weiteres Ausflugsgasthaus am Laaer Berg. Und mit der steigenden Zahl an Gaststätten erhöhte sich auch das Interesse vieler Schausteller, hier ihre Geschäfte zu betreiben. Bald darauf "explodierten" die Ansuchen für die Errichtung von weiteren Wirtshäusern, Kegelbahnen, Kettenkarrussellen, Ringel- spielen, Wurfbuden und Tanzsälen. Die Zeit der genialen Tüftler begann, und führte den Böhmischen Prater zu seiner Hochblüte. Zwei Jahre später gab es bereits 20 Gaststätten mit Kegelbahnen, Karussellen, Ringelspielen, Wurfbuden und Tanzsälen. Seine Blütezeit hatte der 5000 m² große Vergnügungspark um die Jahrhundertwende.
Kinderfahrbetrieb im Böhmischen Prater 1961.
© Archiv Bezirksmuseum Favoriten
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Ringelspiel im Böhmischen Prater.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
Als 1886 durch ein Polizeigesetz Tanzveranstaltungen in Wien vorübergehend untersagt wurden, war der Böhmische Prater, der zur Gemeinde Ober-Laa gehörte, von diesem Verbot nicht betroffen und wurde noch populärer – und zusehends auch politischer. Bereits 1890 fand im Anschluss an die politischen Versammlungen am 1. Mai im Böhmischen Prater eine große Feier statt.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Topferlkarusell im Böhmischen Prater. Favoriten Wien. Photographie. Um 1970.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Ringelspiel im Böhmischen Prater in Wien. Photographie. Um 1960.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Nach dem Ersten Weltkrieg konnte ein geregelter Unterhaltungsbetrieb erst gegen Ender der zwanziger Jahre wieder aufgenommen werden. Zum neuerlichen Aufschwung des Böhmischen Praters trugen nun auch die Ziegelteiche bei.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Spielhalle im Böhmischen Prater. Photographie. 1962.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Am 11. Dezember 1944 legten Brandbomben den Böhmischen Prater in Schutt und Asche. Nur zwei Karussells überstanden den Zweiten Weltkrieg, das denkmalgeschützte Ringelspiel und die "Raupe", das älteste funktionierende Vergnügungsgefährt. Nach jahrzehntelangem Wiederaufbau gelang es, dem "Familienprater" sein heutiges Aussehen zu geben, und ihn mit seinem Nebeneinander von Nostalgischem und Neuem unverwechselbar zu gestalten.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
Kinderkarussell im Böhmischen Prater.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
In den Sechzigern und frühen Siebzigern geriet er nahezu in Vergessenheit, und erst in den ausgehenden siebziger Jahren kam es zu einer Art von nostalgischer Renaissance und einem neuen Aufschwung des Böhmischen Praters. Durch den Ankauf des gesamten Areals durch die Stadt Wien im Jahr 1986 konnte der Weiterbestand des Böhmischen Praters schließlich sichergestellt werden.
Der Böhmische Prater im Laaerwald in Favoriten (Wien X.). Um 1910.
© Österreichisches Volkshochschularchiv
Als Ziegelböhmen wurde die Arbeiterschaft der Ziegeleien im Süden Wiens des 19. Jahrhunderts bezeichnet, die überwiegend böhmisch/mährischer Abstammung war. Der Ausdruck wird meist in der Dialektform als Ziaglbehm verwendet. Neben den „Ziegelschlägern“ gab es die Mörtelmischerinnen, die „Maltaweiber“ und die „Sandler“, die in die Ziegelformen Sand streuten, damit der Lehm nicht haften blieb. Die Ziegeleien selbst waren für Wien wirtschaftlich äußerst wichtig, so ist de facto die gesamte Bausubstanz so wie auch die Prachtbauten der Wiener Ringstraße mit Ziegeln erbaut worden. Es herrschten ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, wie der Armenarzt und spätere Vorsitzende der Sozialdemokratie, Viktor Adler, der sich unerkannt in eines der Werke der Wienerberger AG einschleusen konnte, feststellen musste. Zu dieser Zeit entstand am Rande des Laaer Berges der Böhmische Prater, der den Arbeitern der Ziegelfabriken Freizeitvergnügen bot.
Illustriertes Wiener Extrablatt; 18. Juni 1897.
© Böhmischer Prater Freizeitbetriebe e.U. - www.böhmischer-prater.at
Der Laaer Berg (sprich: Laa-a Berg, umgangssprachlich auch kurz: La-Berg) liegt am Südrand Wiens, im 10. Wiener Gemeindebezirk, Favoriten. An seiner höchsten Erhebung misst er 251 Meter. Der Laaer Berg ist im obersten Bereich von Schottern bedeckt und bildet die höchste der sechs Flussterrassen, die die Donau formte. Die Gliederung des Wiener Raums in Terrassen gilt jedoch von jeher als fraglich, da das Wiener Becken (Einbruchsbecken) bis heute ein tektonisch aktiver Raum ist und deshalb Verstellungen durchaus möglich sind. Der nördliche Teil des Hügels ist außerdem durch das Landschaftsschutzgebiet Laaer Wald geprägt; an seinem Rand besteht der kleine historische Vergnügungspark Böhmischer Prater.
Laaer Berg; Spaziergänger machen Rast. Blick gegen Simmering; 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der größte Teil des Laaer Bergs war ursprünglich weitgehend waldfrei und beherbergte eine für Wien einzigartige pannonische Flora. Aufgrund des Nebeneinanders von Trockenrasen und Feuchtstandorten bestand ein außergewöhnlicher Artenreichtum. Bereits 1905, als der Wiener Grüngürtel geplant wurde, bestand die Absicht 234 Hektar Wald am Laaer Berg aufzuforsten. Dieses Vorhaben wurde jedoch erst 1953 mit rund 50 Jahren Verspätung im Ausmaß von 40 Hektar begonnen.
Wien 10, Favoriten. Gebäude der Ziegelei. Arbeiterwohnhaus; 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 10, Wienerberg. Ziegelei von der Triesterstraße; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Geschichte des Laaer Waldes ist geprägt durch die Abbautätigkeit zahlreicher Ziegeleien. Die ehemaligen Abbaustätten sind heute noch als Ziegelteiche erhalten. Das Gebiet des heutigen Laaer Waldes taucht in den Chroniken erstmals als "Laacher Heide" auf. Es dürfte jahrhundertelang nur locker bewaldet gewesen sein. Schon 1583 wird ein "Laacher Wald" erwähnt.
Website Screenshot 2017: http://www.böhmischer-prater.at
Der Böhmische Prater
Der "kleine" Prater am Rande Wiens
Laaer Wald 216, 1100 Wien
Telefon: +43 (0)664 16 08 900
Öffnungszeiten:
März bis einschließlich 1. November
In den Sommermonaten bei Schönwetter täglich von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr
(Zeiten gelten wetterbedingt als Richtlinie)
www.böhmischer-prater.at
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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