Botanischer Garten
Ursprünglich Hortus Medicus der medizinischen Fakultät
Rennweg 14, 1030 Wien
Botanischer Garten Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at
Im Botanischen Garten Wien
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Wie viele andere Botanische Gärten Europas wurde auch jener der Universität Wien ursprünglich als Hortus Medicus angelegt, um Studenten der medizinischen Fakultät eine mehr praktisch orientierte pflanzenkundliche Ausbildung zu ermöglichen. Gerhard van Swieten, damaliger Direktor der medizinischen Studien und Präses der medizinischen Fakultät der Universität Wien, gab Kaiserin Maria Theresia, deren Leibarzt er war, hierzu die Anregung.
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Bild: Gehölzsammlung
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Im Jahre 1754 ließ Kaiserin Maria Theresia am Rennweg ein ca. 2 ha großes Grundstück ankaufen. Auf diesem Grundstück, welches sich vom Rennweg (heute Staatsdruckerei) bis zur derzeitigen Gruppe für Genetik und Evolution erstreckte, wurde ein Medizinalpflanzengarten angelegt. Mit seiner Planung und Gestaltung wurde Robert Laugier (1722-1793) beauftragt, der seit 1749 in Wien weilte.
Bildnis (Ausschnitt) von Gerard Freiherr van Swieten (: ganze Figur an einem
Tisch sitzend, mit botanischen Studien beschäftigt); hinter ihm ein Skelett,
zu seinen Füßen verschiedenes medizinisches Gerät).
Aquarell nach einem Entwurf von Karl Lorenz Gindl ;um 1807.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Er wurde nach dem Erwerb des Grundstückes erster Gartendirektor und erster Inhaber der neugeschaffenen Lehrstühle für Botanik und Chemie. Die ersten Pflanzen des neuen Botanischen Gartens stammten aus den Gärten Schönbrunns und des Belvederes. Im Freiland wurden sie nach dem Linné'schen System angeordnet. Es entstanden weiters die ersten zwei Gewächshäuser.
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Bild: Alpinum
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1768, nach Laugiers Rücktritt, betraute man Joseph Freiherr von Jacquin (1727-1817) mit der Leitung des Gartens sowie mit den beiden Lehrstühlen für Botanik und Chemie. In den folgenden Jahren wurde der Hortus Medicus immer mehr zu einem wissenschaftlich orientierten Botanischen Garten entwickelt, gleichzeitig förderte Jacquin aber auch neue Entwicklungen im Gartenbau (wie die Kultur von Freilandpflanzen). Die große Platane vor dem Institut und der Ginkgobaum seitlich des Institutes in den geographischen Gruppen stammen noch aus jenen Zeiten.
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Bild: Systematische Gruppe
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1796 löste ihn sein Sohn Joseph Franz Freiherr von Jacquin (1766-1839) ab. Von Kaiser Franz I. wurde dem Garten ein ca. 5,8 ha großes Grundstück, das sich südlich an den "alten" Garten anschloss, zur Nutzung überlassen. Ein Jahr später begann man mit der Gestaltung dieses "neuen" Gartens. Die Artenzahl wuchs in der folgenden
Zeit auf ca. 8.000.
© HBV
Bild: Schmuckgarten in den 30ern
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Nach dem Tode Jacquins übernahm 1840 Stephan Endlicher (1804-1849) das Ordinariat für Botanik und die Gartendirektion. In Anlehnung an seine Vorstellungen von einem "Natürlichen System", wie im von ihm verfassten "Genera Plantarum" publiziert - begann man 1841 mit der völligen Neugestaltung des Freilandes. Weiter wurde auf der Fläche des "alten" Gartens eine officinelle Abteilung mit 196 Beeten angelegt und später (1844) an deren Südseite das Botanische Museum errichtet.
Die Artenzahl betrug 8.186 (1.840).

1849 wurde Eduard Fenzl (1808-1879), der mit Endlicher zuvor schon verschiedentlich zusammenarbeitete, Gartendirektor. Er setzte die begonnene Neugestaltung des Gartens mit Hilfe des Obergärtners Josef Dieffenbach fort. Inzwischen befanden sich im Garten vier Gewächshäuser.
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Bild: Pannonische Gruppe - Perückenstrauch
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1878 beauftragte man Anton Kerner von Marilaun (1831-1898) mit der Direktion des Gartens. Er entwickelte in Teilen des "alten" Gartens die Pflanzengeographischen Gruppen, ein in Europa bis dahin einzigartiges Konzept, erweiterte die unter Endlicher und Fenzl im "neuen" Gartenteil vorgenommenen Pflanzungen und gestaltete die vorhandenen nach pflanzengeographischen Gesichtspunkten um. Von 1883 bis 1890 verkleinerte sich die Gartenfläche durch den Bau der Jacquingasse auf ca. 6 ha. Anschließend wurde eine neue officinelle Abteilung längs der Jacquingasse angelegt. 1889 wurde der in Nutzung befindliche "neue" Gartenteil der Universität (und damit dem Garten) geschenkt. Von 1890-1893 baute man die große Gewächshausanlage und übersiedelte die Pflanzen aus den alten Häusern in die neuen. Der Garten bestand zu dieser Zeit aus vier Abteilungen (der pflanzengeographischen und der pflanzensystematischen Abteilung, der Gewächshausabteilung und der Abteilung des Reservegartens)
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Bild: Systematische Gruppe
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Ende 1898, ein Jahr nach dem Tode Kerners, übernahm Richard von Wettstein (1836-1931) die Direktion des Botanischen Gartens. Die pflanzengeographischen Gruppen wurden weiter mit großer Sorgfalt betreut und um weitere Arten ergänzt. Es wurden das Botanische Institut neu gebaut und die biologischen Gruppen angelegt. Im Jahre 1930 stellte man dem Botanischen Garten den Host'schen Garten zur Verfügung.
Es handelt sich hierbei um den Gartenteil, der einst Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand als Privatgarten diente. Er ist nach Nikolaus Wilhelm Host benannt, einem Schüler Nikolaus von Jacquins, der auf diesem Grundstück einen Garten der "Flora austriaca" angelegt hatte.
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Bild: Systematische Gruppe
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Nach dem Tode Wettsteins, 1931, berief man Fritz Knoll zum Direktor des Gartens. Noch zu Beginn seiner Amtszeit begann man wahrscheinlich mit der Neuanlage des Alpinums. Sowohl die Freilandflächen als auch die Gewächshäuser wurden während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt. Am Botanischen Museum waren die Schäden so groß, daß es in der Folge abgetragen werden mußte. Ebenfalls war die Fällung von über 200 Bäumen notwendig.

Nach interemistischer Gartenleitung durch Heinrich Lohwag (1945) und Josef Kisser (1945-1946) wurde das Amt des Gartendirektors von 1947 bis 1969 durch Lothar Geitler ausgeübt. Bis in die siebziger Jahre war man mit der Beseitigung der Kriegsschäden, der Wiederherstellung der Gartenabteilungen und dem Aufbau von Pflanzensammlungen beschäftigt.
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Bild: Kakteen- und Sukkulentengruppe
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Friedrich Ehrendorfer war von 1970 bis 1995 Gartendirektor. Zu Beginn seiner Amtszeit wurde der Host'sche Garten für Besucher geöffnet. Weiterhin baute man ein Experimentalhaus und erweiterte die Experimentalflächen im Freiland. Das Institutsgebäude und Teile der Gewächshäuser wurden generalsaniert.
1995 - 1997 leitete Michael Hesse den Botanischen Garten und setzte erfolgreich die Sanierungstätigkeiten an den Gewächshäusern fort.
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Systematische Gruppe Systematische Gruppe
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Pannonische Gruppe Bambushain
Von 1997 bis Ende 2005 war Tod Stuessy Direktor des Botanischen Gartens. In dieser Zeit wurde u.a. die Gruppe der "Flora von Österreich" bedeutend erweitert und als moderne Anlage für integrierten "ex situ-Artenschutz" ausgebaut.
2004 feierte der Botanische Garten sein 250jähriges Bestehen.
Im Jänner 2006 wurde Michael Kiehn zum neuen Direktor des
Botanischen Gartens bestellt.
Schaugruppen
  Eingänge
  Gehölzsammlung (Bedecktsamer): ca. 600 Arten und Sorten in Kultur, insgesamt über 1.500 Pflanzen, davon ca. 900 Bäume; wunderschöne Altbäume wie die Jacquin-Platane (zeithistorisches lebendes Dokument) am Rennweg
  Pannonische Gruppe (Gruppen 35, 38, 40, 41) ist Teil der Schaugruppe "Flora von Österreich" (farbliche Markierung Gruppen 36 bis 47); Schwerpunkt: Präsentation und Erhaltungskulturen von Arten der Trockenstandorte Ostösterreichs wie Wald- und Felssteppen sowie Trockenrasen über sauren bzw. basischen Böden, Salzstandorten oder Sanddünen, Pflanzengesellschaften, die in der Natur heute nur noch in Fragmenten erhalten sind.
  Koniferen: ca. 100 Arten nacktsamiger (Nadel-)Bäume aus Europa, Asien und Nordamerika; Coniferetum in den Gruppen 18 (zum Teil), 20 bis 27 und 32; großteils gegen Ende des 19. Jahrhunderts gepflanzt
  Bambushain (Phyllostachys viridiglaucescens – Meergrüner Blattbambus): Bereits seit mindestens 1893 an dieser Stelle, bedeckt heute eine Fläche von ca. 300 m2
  Wasserbecken und Teiche: z.T. aus der Gründungszeit des Gartens stammend. Mit interessanten Wasserpflanzen wie der Lotusblume
  Heil-, Nutz- und Giftpflanzen: ca. 300 Arten zur Studentenausbildung und zur Information der Besucher
  Systematische Gruppe (Anordnung der Pflanzen nach ihrer Verwandtschaft): in den Schaugruppen 1 bis 18 im Stil eines Englischen Landschaftsgartens die "Zweikeimblättrigen Blütenpflanzen"; in Gruppe 19 die "Einkeimblättrigen Blütenpflanzen"; Pflanzenarten und Familien soweit wie möglich nach ihrer natürlichen Verwandtschaft angeordnet: Arten einer Gattung unmittelbar nebeneinander, nahe verwandte Gattungen im selben oder in einem benachbarten Beet
  Kalthausgruppe und Kanarengruppe: Nicht winterharte Pflanzen der Subtropen und mediterraner Klimate, nur im Sommer im Freiland zu sehen, ca. 150 Arten
  Blüten- und fruchtbiologische, morphologische und genetische Gruppen (Biologie der Pflanzen)
  Alpinum: ca. 500 Arten vor allem aus den europäischen alpinen Gebieten (Alpen, dinarisch-illyrisches Gebiet, Pyrenäen)
  Kakteen- und Sukkulentengruppe: ca.150 Arten; abgesehen von wenigen winterharten Opuntien nur im Sommer in der Gruppe ausgestellt. Gliederung in Neue und Alte Welt, zudem zwei Spezialgruppen: Südafrika und Madagaskar. Zwischen den Wasser speichernden Pflanzen einjährige Arten aus den jeweiligen Trockengebieten der Alten und Neuen Welt (Wüstenblüte)
  Tropenhaus, Victoriabecken und Vitrinen (Tropische Nutz- und Zierpflanzen)
  Kalthaus (im Sommer Sonderschauen)
  Gewächshäuser für Forschungs- und Lehrsammlung
  Reserve-, Betriebs- und Lagerflächen (nicht öffentlich)
  Fakultätszentrum (Institut für) Botanik
  Jacquin-Platane (links) und Jacquin-Ginkgo (rechts)
Bild: Wasserbecken
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Bild: Systematische Gruppe
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Fakten
- Gründung: 1754, unter Kaiserin Maria Theresia
- Größe: Freiland: ca. 8 ha, Gewächshäuser: ca. 1.500 m2
- Bestand: ca. 9.500 Pflanzenarten
- Gruppierung des Pflanzenbestandes :
- Spezialabteilungen im Freiland (öffentlich zugänglich):
- Systematische Abteilung
- Arznei- und Nutzpflanzen
- Ökologische Gruppen
- Pflanzengeographische Gruppen
- Morphologische Gruppen
- Genetische Gruppen
- Alpinum
- Sukkulentengruppen
- "Flora Österreichs) (besondere Lebensräume und botanische Raritäten aus der heimischen Flora)
- Spezielle Kulturflächen im Freiland (nicht öffentlich zugänglich):
- Pflanzen des Forschungs- und Lehrbetriebes
- Nachzucht für Nachpflanzungen im Garten
- Sukzessionsflächen
- Gewächshäuser:
- Trophenhaus (öffentlich zugänglich)
- Spezialabteilungen (nicht öffentlich zugänglich)
* Pflanzen des Forschungs- und Lehrbetriebes
* Nicht winterharte Pflanzen für Schausammlungen des Gartens (Heimat z.B. Mittelmeergebiet, Kanaren, Südostasien, Südafrika, Australien, Neuseeland)
 
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Bild: Acer palmatum, Fächerahorn
© HBV - R. Hromniak
Besucherinfo
Der Botanische Garten kann über drei Eingänge betreten werden:
    Haupteingang Mechelgasse/Praetoriusgasse
    Eingang Oberes Belvedere/Alpengarten
    Eingang Jacquintor
Der EINTRITT ist FREI !
Aus Sicherheitsgründen muss der Garten
sporadisch geschlossen bleiben (z. B. Sturm).
Leider ist die Mitnahme von Hunden und Fahrrädern im Botanischen Garten nicht gestattet, und wir bitten hierfür um Verständnis. Es gelten grundsätzlich die Hausordnung und die Brandschutzordnung der Universität Wien wie auch die Gartenordnung des Botanischen Gartens, die zusätzlich in den Informationstafeln aushängt.
Alpengarten Belvedere
Alpengarten im Belvederegarten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Alpengarten im Belvederegarten.
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Der Alpengarten im Belvederegarten ist einer der ältesten Alpengärten in Europa. Er ist im Besitz der Republik Österreich und wird von den Bundesgärten betreut.

Auf über 2.500 m² Fläche können mehr als 4.000 Pflanzenarten aus Alpingebieten der ganzen Welt besichtigt werden. Die Sammlung geht auf Erzherzog Johann, den Bruder des österreichischen Kaisers Franz I., zurück. Der Erzherzog und seine Brüder sammelten Anfang des 19. Jahrhunderts Alpenpflanzen in den Bergen Österreichs. Diese wurden am Schönbrunner Berg im Schlosspark Schönbrunn ausgepflanzt, die Sammlung als Alpinum bezeichnet. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts legte man diese Sammlung mit der berühmten Flora Austriaca, einer Sammlung aller Pflanzen aus den österreichischen Kronländern, zusammen und stellte sie im ehemaligen Küchengarten des Belvedere aus. Während der Wirren des Ersten und des Zweiten Weltkrieges verringerte sich der Pflanzenbestand bedrohlich. Der Alpengarten musste zweimal geschlossen werden. Nach umfangreichen Um- und Neubauten wurde er 1949 wieder geöffnet.
Alpengarten im Belvederegarten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Alpengarten im Belvederegarten © Erhard Gaube - www.gaube.at Alpengarten im Belvederegarten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die heutigen Aufgaben des Alpengartens im Belvederegarten sind vielfältig: Eine wichtige Funktion ist die Erhaltung bedrohter Pflanzen des Alpenraums. Die Bundesgärten beteiligen sich dafür an einem internationalen Samentauschprogramm mit über 400 botanischen Gärten und Institutionen. Außerdem bietet der Alpengarten der Wiener Bevölkerung, den Touristinnen und Touristen sowie dem Fachpublikum die Möglichkeit, heimische und internationale Alpenpflanzen in ihren natürlichen Wuchs- und Erscheinungsformen kennen zu lernen. Die Bedeutung von Natur- und Umweltschutz in alpinen Gebieten soll ebenso vermittelt werden wie die Vielfalt und Schönheit nationaler und internationaler Alpen- und Gebirgspflanzen.
Alpengarten im Belvederegarten © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Alpengarten im Belvederegarten.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Um den heutigen Hauptaufgaben des Alpengartens - Artenschutz und Bewahrung der genetischen Vielfalt von Alpenpflanzen -, gerecht zu werden, sind zwei Tätigkeitsbereiche besonders wichtig: das internationale Samentauschprogramm und das Sammeln von Samen in den Bergen Österreichs. Zugleich bietet der Alpengarten inmitten der Millionenstadt Wien einen Ort der Ruhe und Erholung. Hier kann man in einer grünen Oase die unvergleichliche Natur des Alpenraumes kennen lernen und österreichische Geschichte erleben.
Daten zum Alpengarten:
Alpengarten im Belvederegarten
Zugänge:
Landstraßer Gürtel 3, Prinz Eugen-Straße 27 und Rennweg 6, 1030 Wien
alpengarten@bundesgaerten.at
Der Alpengarten ist alljährlich von Ende März bis Anfang August geöffnet.
Bei Schlechtwetter bleibt der Alpengarten geschlossen.
Website Screenshot 2017: http://www.botanik.univie.ac.at/hbv/
Botanischer Garten
Universität Wien
Rennweg 14, 1030 Wien
Telefon: +43 (0)1 4277 54100
E-Mail: botanik@univie.ac.at
Öffnungszeiten und weitere Informationen
 entnehmen Sie bitte der Homepage des Anbieters
www.botanik.univie.ac.at/hbv/
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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