Burgtheater
Das „neue“ k.k. Hofburgtheater
Universitätsring 2, 1010 Wien
Burgtheater - © Digitalpress - Fotolia.com
Das Burgtheater am Universitätsring 2.
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Das „neue“ k.k. Hofburgtheater (wie die Aufschrift bis heute lautet) am Ring gegenüber dem Rathaus, am 14. Oktober 1888 mit Grillparzers Esther und Schillers Wallensteins Lager eröffnet, ist ein Bau des Historismus. Er wurde von Gottfried Semper (Grundriss) und Karl Freiherr von Hasenauer (Fassade), die bereits das Kaiserforum in Wien gemeinsam geplant hatten, in den Formen der italienischen Hochrenaissance entworfen. Die Innenausstattung weist eine üppig barockisierende Ausstattung auf.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Seitenansicht von Süden; in der ehemaligen Vorfahrt zur Kaiserstiege
befindet sich das Restaurant „Vestibül“.
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Die Bauarbeiten begannen am 16. Dezember 1874 und zogen sich 14 Jahre hin, in denen sich das Architektenduo zerstritt. Bereits 1876 zog sich Semper auf Grund gesundheitlicher Probleme nach Rom zurück und ließ Hasenauer seine Ideen alleine realisieren, der sich im Streit der Architekten vor allem für ein prachtvoll ausgestaltetes Logentheater eingesetzt hatte. Indes schuf der bekannte Wiener Maler Gustav Klimt gemeinsam mit seinem Bruder Ernst Klimt und mit Franz Matsch 1886–1888 die Deckengemälde in den beiden Stiegenhäusern des neuen Theaters.
Burgtheater - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /
Innenraum des alten Burg­theaters, Gemälde von Gustav Klimt.
Die Personen sind so detailliert dargestellt, dass die Identifizierung möglich ist.
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Die drei übernahmen diese Aufgabe nach ähnlichen Auftragsarbeiten in den Stadttheatern von Fiume und Karlsbad sowie im Bukarester Nationaltheater. In der Feststiege auf der dem Café Landtmann zugewandten Seite des Burgtheaters (Erzherzogstiege) bildete Gustav Klimt die Künstler des antiken Theaters in Taormina auf Sizilien, im Stiegenhaus auf der „Volksgarten“-Seite (Kaiserstiege, weil sie dem Kaiser vorbehalten war) das Londoner Globe Theatre und die Schlussszene aus William Shakespeares „Romeo und Julia“ nach. Über dem Eingang zum Zuschauerraum ist Der Eingebildete Kranke Molières zu entdecken. Im Hintergrund verewigte sich der Maler in Gesellschaft seiner beiden Kollegen. Kaiser Franz Joseph I. gefielen die Deckengemälde so sehr, dass er den Mitgliedern der Künstlerkompanie von Klimt das Goldene Verdienstkreuz verlieh.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das K.k. Hofburgtheater um 1900.
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Das neue Gebäude ähnelt äußerlich der Dresdner Semperoper, mehr noch aber, aufgrund der beiden für Theaterbauten absolut untypischen Querflügel mit den Prunkstiegen, Sempers Münchner Projekt aus den Jahren 1865/1866 für ein Richard-Wagner-Festspielhaus über der Isar. Über dem Mitteltrakt befindet sich eine Loggia, die von zwei Seitenflügeln eingerahmt und aus einem Bühnenhaus mit Giebeldach und einem Zuschauerhaus mit Zeltdach geteilt wird. Über dem Mittelhaus schmückt eine Statue von Apollon die Fassade, der zwischen den Musen für Drama und Tragödie thront. Über den Haupteingängen befinden sich Friese mit Bacchus und Ariadne. An der Außenfassade rundum sind Porträtbüsten der Dichter Calderon, Shakespeare, Molière, Schiller, Goethe, Lessing, Halm, Grillparzer und Hebbel zu sehen.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Feststiege im nördlichen Seitenflügel.
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Die Masken, die ebenfalls hier zu sehen sind, weisen auf das antike Theater hin, außerdem schmücken allegorische Darstellungen die Seitentrakte: Liebe, Hass, Demut, Herrschsucht, Egoismus und Heroismus. Obwohl das Theater seit 1919 den Namen Burgtheater trägt, ist die alte Aufschrift K.K. Hofburgtheater über dem Haupteingang immer noch vorhanden. Einige Bilder der alten Porträtgalerie wurden im neuen Gebäude aufgehängt und sind heute noch zu sehen – allerdings waren diese Bilder ursprünglich kleiner, man musste sie „verlängern“, damit sie im hohen Raum besser wirken. Die Stellen dieser „Ergänzungen“ sind als feine Linien auf der Leinwand sichtbar. Das Burgtheater wurde zunächst auf Grund seines prachtvollen Aussehens und der technischen Neuerungen wie elektrischer Beleuchtung von den Wienern gut aufgenommen, doch bald wurde Kritik an der schlechten Akustik laut.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Zuschauerraum nach Plänen von Michel Engelhart.
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1897 erfolgte schließlich ein Umbau des Zuschauerraums, um die Akustikprobleme zu mindern. Das neue Theater wurde zu einem wichtigen Treffpunkt des Gesellschaftslebens und zählte schon bald zu den „Heiligtümern“ der Wiener. Im November 1918 ging die Aufsicht über das Theater vom Obersthofmeister des Kaisers auf den neuen Staat Deutschösterreich über. 1922/1923 wurde das Akademietheater als Kammerspielbühne des Burgtheaters eröffnet. Am 8. Mai 1925 ging das Burgtheater in die österreichische Kriminalchronik ein, als hier Mentscha Karnitschewa ein Revolverattentat auf Todor Panitza verübte.
Burgtheater Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Burgtheater Gesamtansicht frontal. ;1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 14. März 1741 überließ Kaiserin Maria Theresia dem Theaterunternehmer Selliers ein neben der Hofburg leerstehendes Ballhaus zur Verpachtung an Schauspielertruppen. Ihr Sohn Joseph II. stellte es 1776 per Dekret als "Teutsches Nationaltheater" unter die Administration des Hofes. Damit begann die Glanzzeit der deutschsprachigen Schauspielkunst in Wien.Seit 1794 trägt das Theater den Namen "K.K. Hoftheater nächst der Burg". Es erlebte eine erste Blütezeit unter Direktor Joseph Schreyvogel (von 1814 bis 1832), der sich besonders um die Pflege der Weimarer Klassik bemühte und Franz Grillparzer an die Burg holte. Ein wichtiger Reformator des Hauses wurde Heinrich Laube (künstlerischer Leiter von 1849 bis 1867). Mit seinem literarisch anspruchsvollen Spielplan kam ein grandioses Schauspielerensemble an die Burg. "Diese Schauspieler spielen ihre eigene Situation in dieser Stadt, die eine einzigartige, vollkommen scheinhafte und dabei großartige ist." (Hugo von Hofmannsthal). Das berühmte Ensemble war und ist die wichtigste Konstante des Theaters.
Burgtheater - ©  Christian Brandsttter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Zuschauerraum des Burgtheaters. Kolorierter Stich um 1800
Nach 130 Jahren Spielbetrieb wurde am 14.10.1888 - nach vierzehnjähriger Bauzeit - das neue Theaterhaus von Gottfried Semper und Karl Hasenauer am Ring eröffnet. Als erster elektrisch beleuchteter Monumentalbau erregte das Gebäude beachtliches Aufsehen - wenngleich bühnentechnische und akustische Mängel auftraten, die erst 1897 beseitigt wurden. Das ehemalige Hoftheater wurde der Verwaltung des Staates übergeben. Obwohl das Haus seit 1919 einfach "Burgtheater" heißt, hat sich an seiner Stirnseite ebenso wie an der Rückseite die alte Aufschrift "K.K. Hofburgtheater" unversehrt erhalten. Im September 1922 konnte das Akademietheater in der Lisztstraße als zusätzliche Spielstätte gewonnen werden; auf dem Spielplan, der bisher von der Klassik dominiert wurde, hielten nun auch österreichische und internationale Autoren der Gegenwart Einzug. 1
Burgtheater - © Tupungato - Fotolia.com
Das Burgtheater am Universitätsring 2.
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938 machten die politischen Veränderungen auch vor dem Theater nicht halt. Die Direktion wurde ausgetauscht, immer mehr Künstler mußten emigrieren. Während der letzten Kriegstage wurde das Haus am Ring durch Bombeneinschläge und einen ungeklärten Brand stark beschädigt. Das Ensemble, unter der Leitung des beliebten Schauspielers Raoul Aslan, fand für zehn Jahre eine Ersatzheimat im "Etablissement Ronacher". 1955 kehrte man in das in alter äußerer Form wiederaufgebaute, aber technisch erneuerte Haus am Ring zurück. Die Direktoren Josef Gielen, Adolf Rott und Ernst Haeussermann versuchten, das berühmte Schauspieler-Ensemble weiter aufzubauen und anerkannte Regisseure zu gewinnen.
Burgtheater - © JP - Fotolia.com
Das Burgtheater am Universitätsring 2.
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  Nach Paul Hoffmann (1968-1971) leitete der Regisseur Gerhard Klingenberg das Theater und holte Regisseure wie Giorgio Strehler und Jean-Louis Barrault an die Burg. Ihm folgte das Ensemblemitglied Achim Benning, der seine Arbeit erfolgreich fortsetzte und im Besonderen die Öffnung zum deutschen Regietheater betrieb (Dieter Dorn, Hans Neuenfels, Peter Palitzsch u.v.a.). Von 1986 bis 1999 leitete Claus Peymann als Regisseur und Direktor das Burgtheater. Mit zahlreichen Uraufführungen von Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek, Peter Handke, Peter Turrini und George Tabori konnte er den Ruf des Theaters als eine der großen Sprechbühnen Europas festigen.
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Das Burgtheater am Universitätsring 2.
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 Von 1999 bis 2009 hatte Klaus Bachler die Leitung des Burgtheaters inne und führte das Theater als eigenständige GesmbH. International anerkannte Künstler wie Andrea Breth, Luc Bondy, Declan Donellan, Klaus Michael Grüber, Silviu Purcarete und Peter Zadek, sowie junge, erfolgreiche Regisseure einer neuen Generation der deutschsprachigen Theaterszene wie Andreas Kriegenburg, Sven-Eric Bechtolf, Martin Kušej und Karin Beier begleiteten ihn auf den Weg ins neue Theaterjahrtausend. 2009 übernahm Matthias Hartmann die Leitung. Am 24. Oktober 2014 wurde Karin Bergmann definitiv zur Direktorin des Burgtheaters bis zum Jahr 2019 bestellt.
Burgtheater Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Hofburgtheater (heute: Burgtheater) von vorne, vom Rathaus gesehen. ;um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Zuschauerraum bietet etwa 1.340 Zuschauern Platz (1.175 Sitzplätze) und ist damit einer der größten unter Europas Schauspielhäusern. Das Bühnen-Portal ist 12 m breit und am höchsten Punkt 9 m hoch. Die Schnürböden und Beleuchtungsbrücken befinden sich in 28 m Höhe. Die Bühnenfläche beträgt rund 780 m², bei einer Breite von 31 Metern und einer Tiefe von etwa 25 Metern – sie kann allerdings durch eine Erweiterung im Cercle-Bereich erweitert werden. Die Bühne selbst befindet sich im 1. Stock des Theatergebäudes, für die Schauspieler gibt es auf beiden Seiten der Bühne je zwei Eingänge. Im Hinterbühnenbereich existiert ein großer Aufzug, der 20 Meter breit und 1,5 Meter tief ist und somit zur Beförderung von Dekorationen geeignet ist, die zwar sehr breit und bis zu 3,5 Meter hoch, aber nur knapp 1,25 Meter tief sein dürfen. Größere Kulissenteile können nur gekippt transportiert werden.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Umbauarbeiten auf der Bühne des Burgtheaters.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andrea Schaufler
Die Bühne wurde 1954 von der österreichischen Firma Waagner Biro, die auch bei anderen Bühnen- und Opernhäusern Erfahrung besitzt, neu errichtet. Die Hauptbühne ist mit einer Drehzylinderbühne ausgestattet, die einen Durchmesser von 21 m und vier Versenkungen hat, die bis 8,8 m abgefahren werden können. Sie wurde nach den Plänen von Sepp Nordegg errichtet und ist insgesamt 5 Stockwerke tief, so können die Bühnenbilder im Paternoster-Prinzip getauscht werden. Die im Jahr 1994 begonnene Bühnenrenovierung wurde 2004 beendet, dabei wurde unter anderem die alte Steuerung durch eine Computersteuerung ersetzt. Die Drehzylinderbühne hat zwei Bühnenwagen und vier Versenkungen, eine Drehbühne mit 21 Meter Durchmesser und sechs Orchesterversenkungen, die für 70 Musiker Platz bieten. Der Eiserne Vorhang des Burgtheaters wiegt 16,8 Tonnen und kann im Notfall – zum Beispiel bei einem Brand – den Bühnenraum vom Zuschauerraum innerhalb von 28 Sekunden trennen und hält die Flammen mindestens 20 Minuten auf.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Entlüftung vom Burgtheater im Voklsgarten (in Wien auch unter "Schwammerl" bekannt).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Clemens Pfeiffer
 Nach dem Großbrand des Ringtheaters wurden alle Wiener Theater verpflichtet, die Bühnen mit einem Eisernen Vorhang zu versehen. Der alte wurde allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg durch den heutigen ausgetauscht. Das Burgtheater hat eine hauseigene Betriebsfeuerwehr, die unter anderem prüfen muss, ob im Fall einer Alarmmeldung durch einen der besonders sensiblen Rauchmelder möglicherweise ein kontrolliertes Feuer auf der Bühne die Ursache ist, aber auch im Ernstfall die ersten Löscharbeiten durchführen muss. Architektonisch einzigartig und patentiert ist die riesige Luftschleuse, das Belüftungssystem des Theaters, das sich unter dem runden Dach der Luftansaughütte, von den Wienern einfach Schwammerl genannt, auf der Seite des Volksgartens verbirgt und nach den Plänen des Architektenbüros von Ignaz Gridl konstruiert wurde. Die Luft wird durch Filter geblasen, gereinigt und temperiert.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Innenleben der Luftansaughütte.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andrea Schaufler
Die verbrauchte Luft wird aus dem Zuschauerraum durch das Messinggitter des Kristalllusterkranzes im Zentrum der Saaldecke aus dem Raum ins Freie abgezogen. Den Sog dafür erzeugt der „Blasengel“, eine grüne Engelsfigur mit einem Blasinstrument, die als Wetterfahne auf der Kuppel steht. Diesen Teil des Belüftungssystems kann man am besten im Dachboden („Lusterboden“) und auf dem Kuppeldach des Theaters betrachten.
Burgtheater Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Lusterboden des Burgtheaters.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Reinhard Werner
Der Lusterboden ist eine im Dachgeschoss des Burgtheaters in einer Höhe von 43 Metern befindliche Probebühne. Diesen Raum im Dachboden gibt es seit 1955, er wird unter anderem als Requisitenlager verwendet. Ab dem 16. September 1979 wurde er auch immer wieder für Aufführungen herangezogen (zuerst als 3. Raum – Lusterboden, später nur Lusterboden), dann durch den Raum am Schwarzenbergplatz ersetzt. Als dieser wieder für Proben verwendet wurde, griff man unter Peymann erneut auf den Lusterboden als Aufführungsstätte zurück, von 1986 bis 1993 fungierte der Lusterboden als regelmäßige Spielstätte des Hauses. Seit 1993 verbietet das Veranstaltungsgesetz das öffentliche Bespielen von Theaterräumen, die sich höher als 8 Meter über dem Straßenniveau befinden. Schließlich wurde der Lusterboden nach der Wiedereröffnung des Raums am Schwarzenbergplatz erneut als Probebühne verwendet, wozu er auch gegenwärtig dient.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Burgtheater" der
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Samstag, Sonn- und Feiertag geschlossen
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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