Café Prückel
Seit der Jahrhundertwende bestehendes Ringstraßencafé
Stubenring 24 (Luegerplatz), 1010 Wien
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Prückel an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Das Café Prückel (vormals: Café Lurion) ist ein Kaffeehaus an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Besondere Bekanntheit genießt das Kaffeehaus wegen seiner Einrichtung im Stil der 1950er Jahre. Es steht unter Denkmalschutz.
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Prückel an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Treffen Sie Freunde, Bekannte oder Geschäftspartner in unserem seit der Jahrhundertwende bestehenden Ringstraßencafé. Hier erleben Sie die bekannte Wiener Kaffeehauskultur – die übrigens im November 2011 in das Verzeichnis des immatriellen UNESCO Kulturerbes aufgenommen wurde! In traditionsreicher Atmosphäre finden Sie alles, was das Wiener Kaffeehaus weltberühmt gemacht hat: Kaffeespezialitäten, die wichtigsten in- und ausländischen Zeitungen, gepflegte Wiener Küche, täglich frische, hausgemachte Mehlspeisen und selbstverständlich ein Glas Wasser zum Kaffee.
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
1950er-Jahre-Möbel im Prückel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andreas Poeschek
Wie der Kaffee seinen Weg nach Wien gefunden hat, darum ranken sich unzählige Geschichten. Ob es gefundener Proviant nach einer Türkenbelagerung war oder ein armenischer Spion, der die Kultur hier einführte, weiß heute niemand mehr so genau. Dass das Gebräu mit Milch und anderen Ingredienzien gemischt wurde, verdanken wir wahrscheinlich einfach und allein der Kreativität der probierfreudigen Wiener. So sind die geschmackvollsten Kreationen dauerhaft in die Kaffeehauskultur eingezogen.
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Prückel an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Und weil kaum etwas so gut harmoniert, wie Kaffee und eine Süßspeise, bietet ein richtiges Wiener Kaffeehaus auch Mehlspeisen an, im besten Fall hauseigene, wie das Prückel. Neben den Klassikern wie Melange, Prückelcrème oder Mocca bieten wir auch exquisitere Spezialitäten, die tief in Österreichs Historie verwurzelt sind, wie zB die „Maria Theresia“, den „Original Fiaker“ oder „Erzherzog Johann”. Unsere hausgemachten, frischgebackenen Strudel und Mehlspeisen bereiten wir täglich mit viel Liebe zu! Kosten Sie sich einfach durch das Angebot, das in der „Süßen Vitrine" zu finden ist. Am Besten früher am Tag, denn unsere Süßspeisen sind sehr beliebt und so heißt es nur allzuoft: „Gut, aber aus“.
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Prückel an der Ecke Stubenring und Dr.-Karl-Lueger-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ernst Molden schrieb einmal über das Wiener Café: "Dann erwachen die für das Außen konstruierten Sinne, tasten durch die Hallen, scheitern, schlafen wieder ein. Grüßende Ober schweben durch die Wiener Nacht." Seit jeher hatte das Kaffeehaus eine enge Verbindung mit Künstlern jedes Genres. Hier wurden Bücher geschrieben, allerlei Inspirationen geholt, Literatur vorgestellt und diskutiert. Stella Kadmon gründete 1931 ihr Kabarett "Der liebe Augustin" im Souterrain des Café Prückel. Wir führen die Tradition "Kunst, Kultur & Kaffee" natürlich fort, direkt im Café als auch auf der altehrwürdigen Souterrain-Bühne im Untergeschoß.
Café Prückel, Stubenring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Schanigarten mit der Sonnenjalousie aus der Zeit der Erbauung des Cafés.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andreas Poeschek
Klavierkonzerte mehrmals pro Woche gehören zum Prückel wie Zeitungen und Kaffee. Laufend bieten wir Studenten der Angewandten und jungen Nachwuchstalenten die Möglichkeit, ihre Bilder bei uns zu präsentieren. Hinter-, Unter- und Abgründe der Wiener Musik, jeden 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr.
Café Prückel © KiP. Kunst im Prückel - www.kip.co.at
Souterrainbühne des Café Prückel.
© KiP. Kunst im Prückel - www.kip.co.at
Souterrainbühne des Café Prückel - "Das Theater" für abwechslungsreiche
Kleinkunst: Kabarett, Theaterstücke, Konzerte, Musicals und vieles mehr!
2007 wurde das Theater als „KiP. Kunst im Prückel“ wiedereröffnet. Aufführungen von verschiedenen Autoren, Schauspielern, Kabarettisten und Musikern ergeben ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm. (www.kip.co.at)
Café Prückel © KiP. Kunst im Prückel - www.kip.co.at
"Die schöne Unbekannte" im Foyer der Souterrainbühne des Café Prückel.
© KiP. Kunst im Prückel - www.kip.co.at
Im Jahre 1903 eröffnete der ehemalige Radrenneuropameister Maxime Lurion das Kaffeehaus Lurion, wie es damals hieß. Der Standort für ein Kaffeehaus war für die damalige wie auch die heutige Zeit optimal gewählt, weshalb das Kaffeehaus florierte. Die Inneneinrichtung wurde damals im Stile von Hans Makart gestaltet und als Attraktion konnten die Gäste eine sprechende Uhr bewundern.
Café Prückel, Stubenring © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zeitungsartikel "Die sprechende Uhr im Cafe Prückel.
Innenansicht mit einer - die halben Stunden in deutlicher Sprache ansagenden - Uhr; 1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 7. November 1931 gründete die Schauspielerin Stella Kadmon in einem Bühnenraum im Souterrain des Cafés ihre Kleinkunstbühne „Der liebe Augustin“, an der bis März 1938 unter anderen Peter Hammerschlag und Gerhart Herrmann Mostar wirkten und die zahlreichen aus Nazi-Deutschland geflohenen Künstlern eine Wirkungsstätte bot. Therese Palouda, Großmutter der heutigen Prückel-Besitzerin Christl Sedlar und damals Wirtin des Cafés, verzichtete für eine „Konsumationsbeteiligung“ auf die Raummiete.
Café Prückel, Stubenring © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1. Mai 1933. Aufmarschverbot für politische Parteien: im Vordergrund Gäste im
Caféhaus Prückel am Luegerplatz, dahinter Truppen in Bereitschaft.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Exil von 1938 bis 1947 führte Kadmon die Bühne im Prückel unter der Bezeichnung Theater der Courage weiter, bis sie 1960 die Spielstätte wechselte. Die Kellerbühne ist bis heute erhalten und wird als „KiP - Kunst im Prückel“ mit Theater- und Kabarettprogrammen bespielt
Café Prückel, Stubenring © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ringstraßenszene. Im Hintergrund das  Cafe Prückel mit der noch immer erhaltenen
Sonnenjalousie aus der Zeit der Erbauung des Cafés.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
. Der Bühnenraum wurde 2013 als „wichtiger Ort des Exils“ vom Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien für die Gedenkveranstaltung „80 Jahre Bücherverbrennung“ genutzt. In den 1950er Jahren wurde das Kaffeehaus nach Oswald Haerdtl umgestaltet und erhielt das für das Prückel noch heutige typische Aussehen im Stil der 50er Jahre. Der hintere Trakt des Kaffeehauses erhielt in den 1980er Jahren wieder seine originalgetreue Jugendstil-Gestaltung, während der vordere Teil zur Ringstraße hin im Stil der 1950er Jahre verblieb.
Café Prückel, Stubenring © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Café Prückel: Großraum mit traditionellen, weich gepolsterten Bänken in den Nischen und
in Reihung frei stehende Tischgruppen in der Raummitte, dazu leichte Sessel, deren
Fußenden und Lehnensprossen metallverbrämt sind; Tische mit Kreuzfüßen in
Aluminiumguß. Stehlampen und Wandappliken: asymmetrische, beschwingte Form der
1950er Jahre, Bambusgriffe und gelochte Lampenschirme. Raumillusion durch
großflächige Anbringung von Spiegeln: gegenüber der Eingangssituation und an
den Begrenzungswänden stirnseitig.
Quelle: Stiller, Adolph: Oswald Haerdtl. Architekt und Designer; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bemerkenswert ist auch die noch original erhaltene Sonnenjalousie aus der Zeit der Erbauung des Cafés, welche den Schanigarten entlang des Dr.-Karl-Lueger-Platzes mit Schatten versorgt. Das Kaffeehaus wird vor allem von Ortsansässigen und Studenten der gegenüber liegenden Universität für angewandte Kunst besucht und wird im Gegensatz zu anderen Innenstadt-Kaffeehäusern weniger von Touristen frequentiert. An bestimmten Wochentagen wird ein spezielles Programm angeboten, beispielsweise Klaviermusik, Liederabende oder Literaturlesungen. Neben den verschiedenen Kaffeespezialitäten erhält man auch warme Speisen und zahlreiche Mehlspeisen aus eigener Erzeugung. 
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Café_Prückel" der
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für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.prueckel.at/
Café Prückel
Seit der Jahrhundertwende bestehendes Ringstraßencafé
Stubenring 24 (Luegerplatz), 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 512 61 15 12 (Tischreservierung)
E-Mail: cafe@prueckel.at
Öffnungszeiten:
Täglich 8.30 - 22 Uhr (ausgen. 24. - 26. Dez.)
www.prueckel.at
www.kip.co.at
(Kunst im Prückel)
 
 
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Historischer Originalschauplatz
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ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
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