Café Schwarzenberg
Wiens ältestes Ringstraßencafe
Kärntner Ring 17, 1010 Wien
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Schwarzenberg am Kärntner Ring 17.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Café Schwarzenberg ist ein Kaffeehaus an der Ringstraße im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Es befindet sich am Kärntner Ring 17 gegenüber dem Schwarzenbergplatz. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Wiener Kaffeehäusern zählten Künstler und Literaten nicht zur Stammklientel. Eine Besonderheit ist die original erhaltene Einrichtung vom Ende des 19. Jahrhunderts.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Im Café Schwarzenberg.
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Das Wiener Kaffeehaus ist seit Jahrhunderten Fixpunkt der Österreichischen Gastronomiekultur. Diese Tradition wird auch in unseren Tagen weitergelebt und gepflegt. Seit seiner Eröffnung im 19. Jahrhundert gilt das Café Schwarzenberg als beliebter Treffpunkt für Wiener und Wien-Besucher.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Tortenangebot im Café Schwarzenberg.
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In Wiens ältestem Ringstraßencafé genießen Sie entspannte Stunden bei traditionellen Kaffeespezialitäten in FAIRTRADE Qualität, feinen Mehlspeisen und köstlichen Schmankerln aus der Wiener Küche. Teeliebhaber werden von der Sortenvielfalt der angebotenen Tees überrascht sein. Unsere Besucher können aus dem vielfältigen Angebot an internationalen Zeitungen wählen. Abgerundet wird das gastronomische Angebot durch ein Kulturprogramm mit Vernissagen, Konzerten oder Lesungen. Das Café Schwarzenberg ist seit seiner Eröffnung ein Herzstück der Wiener Kaffeehaustradition und wird dies auch immer bleiben.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Im Café Schwarzenberg.
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 Im Zuge des Baus der Ringstraße wurde 1861–63 vom Wiener Architekten Wilhelm Westmann (1813–1881) sowie von Baumeister Paul Wasserburger (1824–1903) für den Seidenzeugfabrikanten August Zeppezauer († 17. August 1870 in Hadersdorf; Alter: 55), Firma Anton Fries & Zeppezauer, das Haus als Mietpalais errichtet.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Café Schwarzenberg in Wien 1, Ecke Schwazenbergstraße / Ring, vor 1900.
Schild auf der Seite: "J. Menschl' Cafe Schwarzenberg".
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Raimund Hochleitner, der am 6. Juni 1861 in der Riemergasse 2, Wien-Innere Stadt, ein Kaffeehaus eröffnet hatte und der am 29. Dezember 1863 mit der Einzelfirma R. Hochleitner am k.k. Handelsgericht Wien als Kaffesieder (bis 31. März 1862 Gemischtwarenhändler) registriert wurde, eröffnete nach 1863 das Kaffeehaus als Café Hochleitner. Im April 1867 wurde Hochleitner gesuchsgemäß vom Wiener Gemeinderat gestattet, auf einer Teilfläche vor seinem Betrieb Tische aufzustellen.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Schanigarten des Café Schwarzenberg am Kärntner Ring.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Tode von Raimund Hochleitner († 19. Juni 1878, Alter: 55) führte seine Ehefrau Johanna († 1916, Alter: 86) (gemäß Lehmanns Allgemeinem Wohnungs-Anzeiger) bis 1882 die Geschäfte. 1883 übernahm Josef Sperrer den Betrieb und führte ihn unter dem Namen Café Sperrer bis 1901, ab Übernahme durch Josef Menschl, 1902, trug das Kaffeehaus die Bezeichnung Café Schwarzenberg, von 1939 bis Kriegsende firmierte es als Café Deutschland.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring © Café Schwarzenberg - www.cafe-schwarzenberg.at
Das Konzertcafé - Café Schwarzenberg - Restaurant.
© Café Schwarzenberg - www.cafe-schwarzenberg.at
Während der Besatzungszeit nach 1945 nutzte die Rote Armee die Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Dabei wurde die Einrichtung des Betriebs durch Schießereien beschädigt, deren Spuren man noch bis 1979 sehen konnte, dem Jahr, in dem der privat geführte Betrieb vor dem Aus stand und die Stadt Wien sich entschloss, das Haus zu übernehmen und durch die stadteigene Wigast Gaststättenbetriebs-Ges.m.b.H. führen zu lassen.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Im Café Schwarzenberg.
© Café Schwarzenberg - www.cafe-schwarzenberg.at
Das Café wurde ab Februar 1980, verbunden mit Umbauten (Sitzgarten, Wirtschaftsteil), renoviert und in der Folge als Altwiener Konzertcafé wieder eröffnet. Es verfügt wie die meisten Ringstraßencafés über einen Schanigarten zur Ringstraße. Das Café Schwarzenberg wird sowohl von Wienern als auch von Touristen frequentiert.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring © Café Schwarzenberg - www.cafe-schwarzenberg.at
Das Café Schwarzenberg am Kärntner Ring 17.
© Café Schwarzenberg - www.cafe-schwarzenberg.at
Obwohl nie Künstler- oder Literatencafé, weiß man doch von einem berühmten Stammgast zu berichten, der seinem Kaffeehaus über Jahre hinweg treu blieb: Architekt Josef Hoffmann, Begründer der Wiener Werkstätte, ließ sich zur Mittagszeit vom Chauffeur absetzen, um zu essen, die Tageszeitungen zu lesen oder seine Ideen auf kariertes Papier zu bringen. Im Schwarzenberg sind sicher viele seiner außergewöhnlichen Entwürfe entstanden. Auch danach sichtete man immer wieder bekannte Persönlichkeiten wie den Maler Hermann Nitsch oder die Burgschauspielerin Adrienne Gessner sowie wichtige Personen aus Politik und Wirtschaft.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Nichtrauchersalon im Café Schwarzenberg
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Im Café Schwarzenberg, rechts Tageszeitungen mit typischem  Zeitungshalter.
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Heute ist das Café Schwarzenberg eines der letzten Ringstraßencafés, von denen es einst mehr als 30 gab, das die typische Atmosphäre und Tradition eines „Wiener Cafés“ fortsetzen möchte. Laut Bundesdenkmalamt enthält das Café Schwarzenberg noch wesentliche Gestaltungselemente, die auf die Erneuerung des Lokales in der Zwischenkriegszeit zurückgehen. Insbesondere gilt dies für den links des Eingangs gelegenem Eckraum sowie für die Damentoilette.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Tortenangebot im Café Schwarzenberg.
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Im annähernd quadratischen Eckraum zeigen die Wände die ursprüngliche Marmorverkleidung, wobei zwei verschiedene Sorten Verwendung fanden. Helle, stark geänderte Flächen werden von Streifen eines dunklen, fast homogenen schwarzen Steins eingefasst. Als Dekor der Decke dient eine kleinteilige mosaikartige Verkleidung mit farbigen Milchglasplättchen und Goldauflage. Zum Originalbestand zählen auch die quadratischen Tische mit Platten aus gehämmerten Messing. In der Damentoilette schließlich weisen die Wände eine Vertäfelung mit schwarzem Marmor auf, in welche Spiegel mit weißer Steinrahmung eingelassen sind. Decke und Fußboden sind noch mit den Belägen der Zwanziger Jahre ausgestattet.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Tortenangebot im Café Schwarzenberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die beiden Räume zeigen eine Art der Raumdekoration, deren Effekt auf der Verwendung von edlen Materialien wie Marmor, Spiegelglas und Messing beruht. Es handelt sich dabei um eine für die Zwischenkriegszeit typische Art der Inneneinrichtung. In Wien gehen derartige Interieurs letztlich auf Adolf Loos zurück, dessen 1913 entworfenes Café Capua in der Johannesgasse 3 wohl das prominenteste Beispiel einer derartigen Raumgestaltung war. So zählt das beschriebene Interieur des Café Schwarzenberg zu einer der letzten Beispiele für die von Adolf Loos beeinflusste architektonische Gestaltung mit der Ausführung höchster handwerklicher Standards.
Café Schwarzenberg am Kärntner Ring - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Im Café Schwarzenberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Neben kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Ausstellungen und Konzertabenden gibt es an mehreren Tagen der Woche abendliche Kaffeehausmusik. Während der Wiener Ballsaison bietet das Café Schwarzenberg als eines von wenigen Cafés ein frühmorgendliches Katerfrühstück an, bei dem sich das Ballpublikum nach Ballbesuch (meist gegen vier Uhr früh) mit einem kleinen Gulasch und einem Seidl Bier für den beginnenden Tag stärken kann.
Text auszugsweise aus: www.cafe-schwarzenberg.at
Website Screenshot 2017: http://www.cafe-schwarzenberg.at/
Café Schwarzenberg
Wiens ältestes Ringstraßencafe
Kärntner Ring 17, 1010 Wien
Telefon: + 43 (0)1 512 89 98
E-Mail: office@cafe-schwarzenberg.at 
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 7:30-24:00 Uhr
Samstag & Sonntag: 8:30-24:00 Uhr
www.cafe-schwarzenberg.at
 
 
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Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
 
 
 
 
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