Die drei Musketiere
Die Hofburg mutierte zum Pariser Louvre
Produktionsjahr 1993
Kiefer Sutherland (Athos), Charlie Sheen (Aramis),
Chris O’Donnell (D’Artagnan) und Oliver Platt (Porthos).
© Buena Vista Pictures
Die drei Musketiere ist ein Mantel-und-Degen-Film aus dem Jahr 1993 von Regisseur Stephen Herek, dessen Handlung auf dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas basiert. Wien konnte als Drehort die Konkurrenz ausstechen, da der damalige Bürgermeister Helmut Zilk zwei Millionen Dollar Unterstützung seitens der Stadt zusagte. Charlie Sheen, Kiefer Sutherland ("24"), Chris O'Donnell ("Batman Forever") und Oliver Platt kämpfen als "Die drei Musketiere" - in diesem opulenten Kostümfilm aus der Disney-Werkstatt, der auch in weiteren Parts auf große Namen setzt: Tim Curry ("The Rocky Horror Picture Show"), Rebecca de Mornay ("Die Hand an der Wiege"), Gabrielle Anwar ("Der Duft der Frauen"), Michael Wincott ("Metro") und Julie Delpy ("Before Sunrise") sind die Stars in den Nebenrollen.
Filmplakate "Die drei Musketiere". 1993
Verfilmt wurde Alexandre Dumas' spannender Mantel-und-Degen-Klassiker aus dem Jahre 1844 von Stephen Herek mit viel Action, Witz und Tempo. Gedreht wurde das Kostümepos großteils in und um Wien: Die Hofburg und das Ephesos-Museum mutierte zum Pariser Louvre und war bei der entscheidenden Schluss-Fechtszene groß im Bild. Für die Fechtszene im Burggarten musste das Schmetterlinghaus komplett hinter einem künstlichen Bau versteckt werden.
Szenenbild "Die drei Musketiere".
© Buena Vista Pictures
 Bis zu 1.000 Statisten tummelten sich zwischen den Mauern und Balustraden des Burggartens, wo die meisten Szenen aus dem königlichen Leben gefilmt wurden. Die Auflösung der Musketiere wurde in Petronell gedreht, dort, wo früher einmal der wichtige römische Handelsplatz Carnuntum war. Die Burg Liechtenstein eignete sich besonders für temporeiche Szenen.
Michael Wincott (Rochefort). © Buena Vista Pictures
Tim Curry (Kardinal Richelieu). © Buena Vista Pictures
Burg Kreuzenstein wiederum, bekannt durch ihre einzigartige Waffensammlung, verwandelte sich in einen Pariser Marktplatz samt Spelunken. In der Perchtoldsdorfer Kirche aus dem 15. Jahrhundert residierte der böse Kardinal Richelieu. Die Seegrotte in der Hinterbrühl war mit Abstand der unheimlichste, weil düsterste Drehort: Sie fungierte als unterirdischer See in der Bastille. Legende wurden Kiefer Sutherlands Ausflüge ins Wiener Nachtleben, die nicht selten mit einer Portion Ohrfeigen endeten (www.ots.at/actionreich-mit-oeste).
Charlie Sheen (Aramis), Kiefer Sutherland (Athos) und Oliver Platt (Porthos).
© Buena Vista Pictures
Gedreht wurde an verschiedenen Orten in Österreich sowie in England. Niederösterreich ( in England. Niederösterreich (Perchtoldsdorf, Schloss Petronell, Korneuburg, Hinterbrühl, Maria Enzersdorf, Retzer Windmühle), das Burgenland (Markt Sankt Martin) und Wien bildeten die Kulissen Frankreichs zur Zeit der Musketiere. Teile der Seegrotte in der niederösterreichischen Marktgemeinde Hinterbrühl, ungefähr 15 km südlich von Wien, das heute als Schaubergwerk dient, waren ebenfalls Schauplatz des Films.
Das goldene Drachenboot, mit dem Kardinal Richilieu durch den Höhlenkomplex
flüchtete. Der Drehort fungierte als unterirdischer See in der Bastille.
Quelle: www.comediantraveller.com/wordpress/?p=228
 Einige Szenen wurden in Perchtoldsdorf gedreht, wo Rebecca De Mornay einst die Schule besuchte. Da Österreich topografisch mit einem solchen Ambiente nicht dienen konnte, wurden die Küstenszenen in England gedreht. Für den Part des D’Artagnan waren zunächst Brad Pitt und Johnny Depp angedacht, die jedoch beide ablehnten. Als Kardinal Richelieu war eigentlich Gary Oldman vorgesehen.
Informationen zum Film
Originaltitel: The Three Musketeers
Produktion: Roger Birnbaum, Joe Roth (1993) / USA, Großbritannien, Österreich
Regie:
Drehbuch:
Kamera:
Schnitt:
Musik:
Stephen Herek
David Loughery
Dean Semler
John F. Link
Michael Kamen
Aramis
Athos
D’Artagnan
Porthos
Kardinal Richelieu
Lady Sabine DeWinter
Königin Anna
Rochefort
Girard/Jussac
Constance
König Ludwig XIII.
Wirt
Charlie Sheen
Kiefer Sutherland
Chris O’Donnell
Oliver Platt
Tim Curry
Rebecca De Mornay
Gabrielle Anwar
Michael Wincott
Paul McGann
Julie Delpy
Hugh O’Cono
Herbert Fux
Bryan Adams, Rod Stewart und Sting erhielten jeweils eine Nominierung für den MTV Movie Award für den Besten Filmsong, zudem wurde Chris O’Donnell für die Goldene Himbeere als Schlechtester Schauspieler nominiert.
Filmhandlung "Die drei Musketiere"
Szenenbild "Die drei Musketiere".
©  Buena Vista Pictures
Frankreich 1625. Der junge D’Artagnan aus der Gascogne will unbedingt Musketier werden und reitet nach Paris. Als er dort angekommen ist, fällt es ihm schwer zu akzeptieren, dass das Korps der Musketiere, die Leibwache Seiner Majestät König Louis’ XIII., durch den intriganten Kardinal Richelieu aufgelöst worden ist.
Szenenbild "Die drei Musketiere".
© Buena Vista Pictures
Er legt sich sogar mit dreien der bekanntesten Musketiere – Aramis, Athos und Porthos – an und fordert sie zum Duell heraus. Doch bevor es dazu kommt, werden die vier von Soldaten des Kardinals überrascht. Nach ihrem siegreichen Kampf
müssen die vier erkennen, dass es besser ist zusammenzuarbeiten, um den
König vor Richelieus Komplott zu bewahren.
Chris O’Donnell (D’Artagnan) und Michael Wincott (Rochefort).
© Buena Vista Pictures
Unterdessen will dieser auch noch die restlichen loyal zu Ludwig stehenden Musketiere ermorden. Die drei Musketiere und D’Artagnan mobilisieren dann in einem großen Showdown die erforderlichen Kräfte und setzen Richelieus Macht schließlich ein Ende. Auch D’Artagnan ist am Ziel seiner Reise und er wird von Louis XIII. zum Musketier geschlagen.on Louis XIII. zum Musketier geschlagen.
Kritiken
„Gibt es eigentlich einen triftigen Grund, noch eine Version von ‚Die drei Musketiere‘ zu drehen? Die Aufgabe eines neuen Filmes wäre es, uns davon zu überzeugen, dass die Antwort ‚ja‘ lauten müsste – was dieser Film jedoch nicht macht. Es hat wohl großen Spaß gemacht […], den Film zu drehen, ihn anzusehen macht jedoch keinen. Er besteht nur aus Sound und Energie ohne jeden Plan oder Bedeutung.“ – Roger Ebert: Chicago Sun-Times, 12. November 1993
 „Viel Tempo, wenig Eleganz.“ – Frankfurter Rundschau
„Restaurative Neuverfilmung des Abenteuerromans, die den patriotischen Heldenmut der Leibgardisten ohne Witz und Distanz reproduziert.“ – Lexikon des internationalen Films (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997
 „[…] mit bombastischem Aufwand auf Zelluloid gestemmt.“ – Kölnische Rundschau
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Die_drei_Musketiere" der
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Johann Strauss
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Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
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Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
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Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
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Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
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Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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