Die Donauinsel
Vom Hochwasserschutz zum Naherhohlungsgebiet
Errichtet 1972 - 1988
Blick vom Milleniums-Tower auf die Donau und Entlastungsgerinne - Schulschiff
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Die Donauinsel beginnt beim Einlaufbauwerk der Neuen Donau in Langenzersdorf, Niederösterreich, durchquert Wien über die Bezirke Floridsdorf und Donaustadt und endet mit der Einmündung der Neuen Donau in den Hauptstrom nach dem Ölhafen Lobau. Die Donauinsel trennt daher die Neue Donau vom Hauptstrom und bildet eine gesamte Uferseite der Neuen Donau. Die Donauinsel ist über 15 Zugänge erreichbar. Die Donauinsel ist vielfach an den öffentlichen Verkehr in Wien angebunden, durch die U-Bahn Linie U1 mit ihrer Station Donauinsel, der Linie U2 mit der Station Donaustadtbrücke, der U6-Station Neue Donau sowie durch Schnellbahnen, Straßenbahnen und Autobusse.
 
 
 
 
 
Die Donauinsel ist ein multifunktionales Projekt an der Donau, mit dem vordergründigen Zweck der Donauregulierung im Stadtbereich Wien. Dazu wurde ein Entlastungsgerinne für die Donau gebaut, bei dem die Donauinsel als Naherhohlungsgebiet für die Wiener Stadtbevölkerung vorgesehen war.
Donau mit Überschwemmungsgebiet um 1928
aus "Slanar Atlas" - Atlas für Hauptschulen, Mittelschulen und
verwandte Lehranstalten von Dr. Hans Slanar, 1928
Dazu wurde ein Mix an sozialen, ökologischen und ökonomischen Funktionen von Anfang an, also seit 1975, geplant. Es wurden folgende technische Maßnahmen gesetzt: Die Konstruktion des Entlastungsgerinnes parallel zum linken Flussufer, heute "Neue Donau" genannt, mit dem Aushubmaterial wurde die Donauinsel als freie Insel zwischen Hauptstrom und Entlastungsgerinne aufgeschüttet.
Luftaufnahme Bau Baustelle Entlastungsrinne Donauinsel von der Donau
mit Hubertusdamm und Uno City Donauturm 1980
freigegeben BM Landesverteidigung Nr. 13.080/265 1.6.1980
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Die "Neue Donau" wird nur zu Hochwasserzeiten mit Wasser gespeist, während des Großteils des Jahres ist die Wasseroberfläche in der neuen Donau ruhig, vergleichbar mit einem Binnensee. Das Erholungsgebiet umfasst 270 ha Wasserfläche und 390 ha öffentlicher Grünfläche. Zu erreichen ist die Donauinsel am Besten per U-Bahn, vom Stadtzentrum aus dauert es beispielsweise 7 min. Zusätzlich haben Straßenbahnen und Busse ihre Stationen auf den 5 Donaubrücken. Die Schnellbahn hält in unmittelbarer Nähe.
Donauinsel - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Im Sommer suchen an einem normalen Wochenende etwa 300.000 Personen die Insel zum Baden, Sport treiben und Erholen auf. An speziellen Wochenenden, wie dem bekannten "Donauinselfest" der Wiener Sozialdemokraten im Frühsommer oder bei Konzerten sind es bedeutend mehr. Die Insel selbst ist in mehrere Zonen eingeteilt, die unterschiedliche Funktionen erfüllen: Durch das gesamte Gebiet, von Sportplätzen, mehreren großen Wiesen, Restaurants, anderen Lokalen und Grillplätzen bis zu den Randbereichen im Süden und Norden der Insel (eher so etwas wie "Wildnis"), führen breite Fuß- und Radwege.
Donauinsel - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Für privaten PKW-Verkehr ist die gesamte Insel gesperrt. Im Süden wurden einige der Altarme der Donau als kleinere Wasserflächen beibehalten und bilden hier ein auartiges Biotop. Der alte Pappelbestand unterstützt diesen Eindruck. Durch den Bau des Donaukraftwerkes "Freudenau" wurde hier ein weiteres Wasserbauprojekt in die bestehende Anlage integriert.
Baustelle - Bau der Donauinsel 1976
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Durch Aufschütten der Donauinsel in den Jahren 1972 bis 1988 unter der Federführung der Magistratsabteilung 45 – Wasserbau (heute Wiener Gewässer) wurde ein Gerinne parallel zur Donau geschaffen, das im Normalfall ein stehendes Gewässer ist, bei Hochwasser jedoch geflutet wird und so Überschwemmungen vermeiden helfen soll.
Donauinsel Entlastungsgerinne Einlaufwehr LUFTAUFNAHME
Freigabe Nr. 13080/265 - 1.6.1980
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Eroeffnung der Donauinsel (Nordteil) durch Bgm. Leopold Gratz 1981
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Die Insel selbst bleibt auch bei extremen Hochwasser größtenteils von diesem verschont. Durch die Donauregulierung ist insgesamt eine Durchlaufkapazität von bis zu 14.000 m³/s möglich, was in etwa dem größten jemals gemessenen Hochwasser von 1501 entspricht.
© B. Gruber-Roots
© B. Gruber-Roots
Überschwemmung in der "Sunken City". Hochwasser 2013. © B. Gruber-Roots
Folgende Projekte
wurden in der Donauinsel zusammenführt:
Hochwasserschutz;
Grundwassermanagement für den 2. und 20. Bezirk, auch das Kraftwerk Freudenau soll unter anderem diesen Zweck erfüllen;
ein neues Kanalsystem für die nördlichen Bezirke;
Erholungsgebiet im Zentrum der Stadt;
Reduktion des Wochenendverkehrs in die stadtumliegendenen Gebiete;
Wiederherstellung des Lebensraumes für Flora und Fauna;
Wasserkraftwerk "Freudenau";
Wasserversorgung für die naheliegende Lobau, einem Au- und Naturschutzgebiet;
ein urbanistisches Projekt mit dem Ziel, die Donau in Wien endlich auch in die Stadt selbst zu integrieren, da Wien als eher neben der Donau angelegt empfunden wurde;
ein Bürgerbeteiligungsprozess, bei dem die Frage, ob das Kraftwerk Freudenau gebaut werden soll oder nicht in einer Volksabstimmung entschieden wurde. 62 % stimmten dafür.
Donau mit Donauinsel
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Die hauptsächlichen Arbeiten wurden 1988 abgeschlossen, doch die Veränderungen im Erholungsgebiet selbst werden wohl nie abgeschlossen sein. Die Donauinsel und die Neue Donau sind heute nicht nur für die Wiener Stadtbevölkerung bedeutend, sondern für die gesamte Region.
Die Freizeitinsel
Donau mit Donauinsel
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Frei zugängliche Sport- und Erholungsmöglichkeiten
Badebuchten mit flachen Stränden
Ausgedehntes Wegenetz für Wanderer, Jogger, Radfahrer und Skater
Rast- und Grillplätze
Lager- und Spielwiesen
Sportplätze mit Turniermaßen
Beachvolleyballplätze
Waluliso Brücke
Zusätzliche Einrichtungen
Radverleih
Surfschule
Wasserrutsche
Wasserschilift
Trampolinanlage
Tret-, Ruder- und Elektro-Bootverleih
Mehrzweckplatz
Gastronomiebetriebe
Tretbootverleih
Segelboothäfen
Norden und Süden: Segelboothäfen mit Slipanlagen
Ruderregattastrecke
Ruder- und Kanuweltmeisterschaften im Jahre 1991: Ausbau der Neuen Donau stromab der Steinspornbrücke für diese Zwecke (Rudern: acht Bahnen zu je 13,5 Meter, Kanu: neun Bahnen zu je neun Meter)
Zielturm, Bootshaus, Infrastruktureinrichtungen und Tribünenanlage im Bereich der Steinspornbrücke
Untersuchungen der Badegewässer Wiens
Während der Badesaison werden in Wien insgesamt 17 EU-Badestellen durch das Institut für Umweltmedizin kontrolliert (neun an der Neuen Donau, sieben an der Alten Donau und eine am Mühlwasser). Die Untersuchungen erfolgen im Abstand von zwei Wochen, nach einem Hochwasser in der Neuen Donau werden zusätzliche Untersuchugen durchgeführt. Bei der Entnahme werden Sichttiefe, pH-Wert und Sauerstoffsättigung vor Ort gemessen und es werden die Badestellen auf sichtbare Verunreinigungen überprüft. Im Labor erfolgen dann bakteriologische und in der Neuen Donau auch virologische Untersuchungen der entnommenen Wasserproben. Die Ergebnisse werden regelmäßig im Internet veröffentlicht
Ökologische Nischen auf der Donauinsel
Toter Grund
Ehemaliger Donaualtarm - seit 1986 Naturdenkmal
(Wiener Naturschutzgesetz)
Refugium für Tier- und Pflanzenarten des ehemaligen Überschwemmungsgebietes
Hüttenteich
entstand durch eine Senke der Inseloberfläche während der Bauarbeiten
dichter Bestand an Sumpfpflanzen und Röhricht
Lebensraum für Amphibien
Zinkerbachl
Kleiner Altarmrest: blind endend, mit Anschluss an die Neue Donau
Erhaltung eines Uferabschnittes als Lehmwand: Brutstätten für Eisvögel
Alter Pappelbestand
Endelteich
Teich im Nordteil der Insel
"Kinderstube" für Amphibien: wichtiges Laichgewässer der Umgebung
Elf verschiedene Amphibienarten: unter anderem Teichmolche, Erdkröten, Braunfrösche, Unken und Laubfrösche
Schwalbenteich
Südteil der Insel: Brutgebiet für Uferschwalben
Ehemalige Humusdeponie wurde umgestaltet
Teich verbindet die Brutwände miteinander
Lebensraum für Niederwild
Tritonwasser
größter künstlicher Teich auf der Donauinsel (zwei Hektar)
Zwischen Kaisermühlenbrücke und Praterbrücke gelegen.
Unter ökologischen Gesichtspunkten angelegt
Differenzierte Gestaltung der Uferzonen
Verbindung der einzelnen Biotope
Biotopverbundsystem
Trittsteinbiotope ermöglichen eine Ausbreitung von Pflanzen- und Tierarten
Abschnitt unterhalb der Reichsbrücke
Vollständig der Natur überlassen
Lebensraum für Rebhühner
Die Donauinsel als Veranstaltungsort
Donauinsel mit Blick auf den Andromeda Tower und die Uno City
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Mittlerweile hat sich die Donauinsel zu einem beliebten Naherholungsgebiet der Wiener Bevölkerung entwickelt. Des weiteren befindet sich dort im nördlichen und südlichen Bereich einer der größten in unmittelbarer Nähe einer Großstadt gelegene FKK-Badebereiche. In den 1980er-Jahren hat sich am gegenüber liegenden Ufer bei der Reichsbrücke unter dem Namen Copa Cagrana (nach dem nahe liegenden Ortsteil Kagran) und unter wechselndem Namen (derzeit: "Die Insel") auf der Donauinsel selbst eine vielfältige Lokalszene entwickelt.
Schematische Darstellung
der Donauinsel
Donauinselfest
Bild: © Ingo Pertramer
Das Donauinselfest auf der Donauinsel in Wien ist ein Freiluft-Musikfestival mit freiem Eintritt, das seit 1984 jährlich gegen Ende Juni an einem Wochenende stattfindet. Mit bis zu rund drei Millionen Besuchern an drei Tagen ist es das größte Freiluft-Festival Europas.
Donauinselfest 2008 - STS
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Initiiert wurde das Event vom Stadtpolitiker Harry Kopietz. Vorläufer war 1983 ein „kulturelles Frühjahresfest“, das auf dem fertiggestellten Bereich um die Floridsdorfer Brücke auf der damals im Endausbau befindlichen Donauinsel stattfand. Die Auftritte von Minisex, Tom Pettings Hertzattacken und Heli Deinboek hatten 160.000 Fans statt der erwarteten 15.000 angezogen.
Donauinselfest 2008
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Aus dem „Versuchsballon“ wurde im Laufe der Jahre eine dreitägige Veranstaltung auf einem Festgelände, das sich über 6,5 Kilometer von der Reichsbrücke bis zur Nordbrücke erstreckt. Auf rund 27 über das Areal verteilten Bühnen treten Musiker der verschiedensten Musikrichtungen und deutschsprachige Vertreter der Kleinkunst auf, daneben gibt es zahlreiche Leistungsschauen, Imbiss- Verkaufs- und Informationsstände. Einer der Höhepunkte war das Feuerwerk, welches jeweils am Samstag stattfand und mehr als 20 Minuten dauerte. Seit 2008 wird auf das Feuerwerk verzichtet, da es zu sehr von den zahlreichen Bühnenperformances ablenkte. Sicherheitstechnisch ist dies auch von Vorteil, da die Belastungsspitzen bei der Heimfahrt der Besucher etwas geglättet werden konnten. Für 2009 war zu einem anderen Termin ein eigenes Feuerwerkfest auf der Donauinsel geplant, was aber wieder verworfen wurde.

Das 25. Donauinselfest fand wegen der im Juni 2008 unter anderem in Wien ausgetragenen Fußball-Europameisterschaft erst Anfang September statt. Seit 2009 findet das Fest wieder wie gewohnt Ende Juni statt.
Erfolg
Donauinselfest 2008
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Seit Längerem zählt man nach Angabe des Veranstalters an jedem Tag mehr als eine halbe Million Besucher – 2007 beispielsweise insgesamt an die 2,6 Millionen (wegen des verregneten ersten Tages und Ausfalls einiger Auftritte um 300.000 weniger als im Jahr davor). Damit ist das Donauinselfest das größte Freiluft-Festival Europas.

2008 wurden laut Veranstalter bei einem Budget von 5,5 Millionen Euro etwa 40 Millionen Euro eingespielt, wovon vor allem die Gastronomiebetriebe und die Hotellerie profitieren. Der durchschnittliche Umsatz der rund 150 Stände lag bei etwa 50.000 Euro, die Standmiete betrug 400 Euro pro Laufmeter.

Um die Verschmutzung des Geländes zu vermindern, werden offiziell nur Pfandbecher ausgegeben, die an Sammelstellen bis Mitternacht wieder zurückgenommen werden. 2007 gab es erstmals eine Hausordnung, in der die Mitnahme von Spirituosen und von Glasflaschen untersagt und stichprobenartige Kontrollen vorgesehen sind. Für Sicherheit und reibungslosen Ablauf sorgen neben einem Aufgebot an Polizei etwa 1400 ehrenamtliche Helfer. 2011 wurde ein neues Sicherheitskonzept etabliert, das unter anderem mehr Sicherheitszonen und eine Videoüberwachung der Zu- und Abgänge beinhaltet
Donauinselfest 2008 - Wolfgang Ambros
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
1992 spielte Udo Jürgens vor 220.000 Zuschauern, 1993 war einer der großen Höhepunkte das Konzert Falcos (siehe L.I.V.E. Donauinsel) mit mehr als 150.000 Fans. Dabei führte ein starker Gewitterschauer zu teilweiser Überschwemmung der Bühne und letztlich zum Ausfall des Equipments. Davor war bereits während Nachtflug durch einen Blitzschlag der Strom kurzzeitig ausgefallen. 1995 trat die Kelly Family vor 250.000 Besuchern auf, 2006 sang Christina Stürmer auf der Ö3-Bühne vor rund 180.000 Zuschauern. 2007 trat Rainhard Fendrich „statt und für“ den zwei Tage zuvor verstorbenen Georg Danzer vor rund 200.000 Besuchern auf.
 
Das Donauinselfest ist das größte Freiluftevent Europas.
Nur durch das Engagement der Veranstalter, der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Sponsoren kann den BesucherInnen dieses Event kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

In der Nacht von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wird die Betriebszeit von U1 und U6 bis ca. 2 Uhr verlängert und in der Nacht von Sonntag auf Montag werden die U1 und U6 bis ca. 1 Uhr unterwegs sein.
Auf den Nachtautobuslinien werden in allen drei Nächten zusätzliche Busse eingesetzt. Mit der Straßenbahnlinie E - sie verkehrt auf der Strecke der Linie 31 - wird man Freitag und Samstag bis ca. 2 Uhr und Sonntag bis etwa 1 Uhr von der Floridsdorfer Brücke bis zum Schottenring bzw. Schwedenplatz fahren können.
www.donauinselfest.at
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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