Donauschifffahrt
Personenschifffahrt - Güterschifffahrt - Hafenanlagen
Donauschifffahrt © Erhard Gaube - www.gaube.at
Frachtschiffe am Anleger Handelskai in Wien.
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Die Donau ist eine der ältesten und bedeutendsten europäischen Handelsrouten. Bereits in frühgeschichtlicher Zeit diente sie als Transportweg für Handelswaren wie zum Beispiel Pelze, die meist noch mit einfachen Flößen den Fluss entlang transportiert wurden. Bereits zur Römerzeit wurde Schifffahrt betrieben, wenn auch bis in die Neuzeit Boote, die nach dem langen und damals noch sehr gefährlichen Weg ihren Zielhafen erreicht hatten, häufig demontiert und als Bauholz verkauft wurden. Mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt und später der Lokomotiven begann der Niedergang der historischen Donauschifffahrt. Die letzten Schiffszüge wurden um 1900 stromaufwärts gezogen. Im Jahr 1812 wurde in Wien das erste Donaudampfschiff in Betrieb genommen. Kurze Zeit später, im Jahre 1829, gründete sich die erste Donaudampfschifffahrtsgesellschaft.
Personenschifffahrt
© Heidi Mehl - Fotolia.com 
Als Beispiel für Kreuzfahrschiffe auf der Donau die "A-ROSA" Flotte:
A-ROSA steht für Qualität. Eine hochwertige homogene Flotte und ein deutschsprachiges Produkt versprechen einen gelungenen, ebenso stressfreien wie erlebnisreichen Urlaub. Was immer Sie im Urlaub wünschen – an Bord der A-ROSA Kreuzfahrtschiffe auf der Donau werden sie es finden. Erholsames Alleinsein oder gemütliche Geselligkeit, viel Komfort und Ruhe oder SPA-ROSA an Bord.
Die Donau ist für die Donauschifffahrt mit Fahrzeugen unterhalb der Größe der klassischen Ulmer Schachtel bereits ab Ulm schiffbar. Darauf sind die 22 m × 4 m großen Schleusen sämtlicher Staustufen zwischen Ulm und Kelheim ausgelegt. Dieser Flussabschnitt ist Landeswasserstraße und mit motorisierten Fahrzeugen nur mit Sondergenehmigung zu befahren.

Für die Großschifffahrt ist die Donau erst ab km 2.415 bei Kelheim (etwa 440 Kilometer unterhalb der Quelle) befahrbar. Die 203 km lange deutsche Strecke der Donau ist eine Bundeswasserstraße, zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg. Von Kelheim bis zum Schwarzen Meer gibt es insgesamt 20 Staustufen, davon 6 in Deutschland. Die Donau ist mit dem Main-Donau-Kanal, welcher bei Kelheim in die Donau mündet, von der Nordsee über den Rhein und den Main bis ins Schwarze Meer auch eine durchgehende internationale Wasserstraße.
  arosa budapest   © Kavita - Fotolia.com
Für die "A-ROSA" Flotte sind auf der Donau (Stand 2013) 2 Schiffstypen unterwegs:
"A-ROSA SILVA", "A-ROSA FLORA"
Passagiere: 186 Personen
Die Schiffe haben eine Gesamtlänge von135 m
und
"A-ROSA BELLA", "A-ROSA DONNA", "A-ROSA MIA", "A-ROSA RIVA"
Passagiere:. 242 Personen
Die Schiffe haben eine Gesamtlänge von 124,5 m
Die Kreuzfahrschiffe der "A-ROSA" Flotte fahren unter deutscher Flagge.
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Das Einsatzgebiet der Schiffe ist ab Passau über Wien, Budapest,
Mohács, Belgrad, Giurgiu (Bukarest), Oltenita (Bukarest), Izmail,
Vilkovo, Izmail und Galati bis nach Oltenita (Bukarest).
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"ROSSINI"
Passagiere: 200 Personen.
Das Schiffe hat eine Gesamtlänge von 110 m
Die Rossini, früher Donauprinzessin, ist ein Flusskreuzfahrtschiff mit Fahrgebiet Donau, das von der Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG) im Jahre 1983 gebaut wurde. Bis November 2006 war die Donauprinzessin ein Flusskreuzfahrtschiff der Reederei Peter Deilmann. Unter deutscher Flagge fahrend wurden jeweils rund 200 Passagiere von Passau aus zu den Sehenswürdigkeiten der Donau, mit Halten insbesondere in Dürnstein, Budapest, Bratislava und Wien gefahren, um nach einer Kreuzfahrtdauer von einer Woche wieder nach Passau zurückzukehren.
Populär wurde das Schiff in den 1990er Jahren durch die ZDF-Serie „Donauprinzessin“, durch die damals Flusskreuzfahrten bekannt wurden und unter anderem damit der Markt für diese Reisen aufbereitet wurde. Im November 2006 wurde die Donauprinzessin von Deilmann an die Reederei Favorit Reisen, Heilbronn, verkauft. Seither fährt sie unter dem Namen Rossini. Zum „Gourmet-Kreuzfahrtschiff“ aufgewertet, verkehrt es seither auf der klassischen Strecke Passau-Budapest-Passau und zusätzlich auf einem 17-Tage-Törn von Passau bis ins Donaudelta und zurück.
 
"RIVER CONCERTO"
Passagiere: 148 Personen
Das Schiffe hat eine Gesamtlänge von 110 m
Die River Concerto ist ein Flusskeuzfahrtschiff der River Concerto AG. Baujahr für das Binnenkreuzfahrtschiff war das Jahr 2000. Gebaut wurde das FGKS auf der Bauwerft De Hoop, Heusden in den Niederlanden. Heimathafen ist Valletta auf Malta.
Der Flusskreuzfahrttourismus ist bedeutend, neben der vielbefahrenen Strecke von Wien nach Budapest fahren einzelne Schiffe auch von Passau bis in das Donaudelta und zurück. Zur Hochsaison befahren über 70 Kreuzfahrtschiffe den Fluss.
  Donauschifffahrt - Stadt Wien   © Fotoimpressionen - Fotolia.com
"MS Stadt Wien"
Das Nostalgie-u. Erlebnisschiff „MS Stadt Wien“ ist einer der letzten
Schaufeldampfer auf der Donau und verkehrt von Tulln aus in der Wachau.
Tragflügelboot "Typ Meteor"
Passagiere: 112 Personen in der Passagierkabine.
Die Boote der LOD verkehren zwischen Wien und Bratislava und
die der Mahart PassNave zwischen Wien und Budapest.
Donauschifffahrt © Erhard Gaube - www.gaube.at 
Schnellkatamaran in Leichtbauweise (Aluminium) "TWIN CITY LINER"
Passagiere: 106 Personen in der Passagierkabine.
Verkehrt zwischen Wien und Bratislava.
Neben der Güterschifffahrt gibt es knapp 100 Hotelschiffe, welche zu Mehrtages-Kreuzfahrten vorwiegend zwischen Passau, Budapest und dem Schwarzen Meer ablegen, und viele Tagesausflugsschiffe, die in Deutschland vor allem in Passau (Wurm & Köck) und in Österreich vor allem in der Wachau (DDSG) unterwegs sind. Außerdem gibt es unzählige kleine, private Sportmotorboote. Zwischen Vidin und Passau verkehrt die Khan Asparu, ein Schwerlastkatamaran.
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"MS VINDOBONA"
Passagiere: 150 Personen (mit Freideck 230)
1995 wurde die MS Vindobona von Friedensreich Hundertwasser renoviert und neu gestaltet. Die MS Vindobona verkehrt im Bereich Wien.
Güterschifffahrt
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Massengutfrachter
Schiffsverkehr: Die oft durchaus bedeutenden Strudel sind zwar gewöhnungsbedürftig, für den aufmerksamen Rudergänger aber nicht gefährlich. Nur der Einsatz eines Autopiloten ist da natürlich stark eingeschränkt, zumindest im oberen Bereich, und bei Niedrigwasser auch dort, wo sich das Fahrwasser gelegentlich von mehreren Kilometern auf wenige hundert Meter Breite verengt. Das ermöglicht in diesem Bereich auch erstmals den Einsatz von Containerschiffen, ein großes Containerterminal ist in Rousse (Bulgarien) in Bau.
  © Tatiana - Fotolia.com
Schubboot im Donaudelta, Ukraine.
Sonst wird auf der unteren Donau, das ist bis zur Nordgrenze Rumäniens, vor allem mit Schubverbänden von bis zu 10 Einheiten – ein Schubboot und neun Schubleichter, dies ergibt eine Transportkapazität von 15.000 t – gearbeitet, auf der mittleren Donau (das ist bis zur Nordgrenze Ungarns) mit bis zu fünf Einheiten und im oberen Bereich mit drei Einheiten. Ein großer Teil der Fracht besteht dabei aus Massengütern wie Kohle und Baustoffen.
 
Schubboot - Als Schubboot, umgangssprachlich auch Schuber / Schieber, bezeichnet man ein schiebendes Schiff in der Binnenschifffahrt, welches selbst keine Ladung befördert und ein oder mehrere Schubleichter schiebt.
 
Schubverband.
Als Schubverband bezeichnet man die temporäre Kombination eines Schubschiffes mit einem oder mehreren Leichtern. Ziel ist es die Antriebssektion des Schiffes vom Frachtraum zu trennen. Sie steht auch zur Verfügung während der Leichter noch be- oder entladen wird. Grundsätzlich werden mehrere Leichter wie in einem Baukasten zu einem Schubverband zusammengestellt, der dann nur von einem Schubschiff angetrieben wird. Einen einzelnen Leichter bugsiert ein Hafenschubboot dann an seinen Bestimmungsort. Diese Zusammenstellung von Leichtern ermöglicht neben der flexiblen Beladung auch die Einsparung von kostenintensiven Schubschiffen bzw. mehreren Schiffen mit eigenem Antrieb. Auf der Donau und dem Rhein wird mit Schubverbänden mit 2 bis 6 Leichtern gearbeitet. Schubverbände sind fast ausschließlich in der Binnenschifffahrt anzutreffen.
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Gütermotorschiff - Gütermotorschiff ist der Oberbegriff für fast alle Arten der in der Binnenschifffahrt im Güterverkehr eingesetzten Frachtschiffe, die von der Konstruktion her ausschließlich oder vorzugsweise zum Transport von Frachtgut vorgesehen sind, wie etwa Containerschiff, RoRo-Schiff, Autotransporter, Küstenmotorschiff oder Kühlschiff
Anders als auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen wird in den Donauländern überwiegend die kostengünstigere Schub- und Schleppschifffahrt betrieben. Es sind 325 Gütermotorschiffe und 24 Tankmotorschiffe gemeldet.
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Zwei Gütermotorschiffe auf der Donau in Serbien.
Die Flotte der Schub- und Schleppboote umfasst 298 Schubboote, 358 Schlepper und 104 Schub-Schleppboote. Dazu kommen 1.906 Schubleichter und 1.192 Schleppschiffe.
Hafenanlagen an der Donau
Von Passau bis Ismail
 
Schiffsanlegestelle in Passau.
"MFS River Odyssey" und "MFS River Explorer" in Passau.
Die River Odyssey fasst 170 Passagiere und hat eine Gesamtlänge von 125 m.
Passau ist eine kreisfreie Universitätsstadt im Regierungsbezirk Niederbayern in Ostbayern. Sie liegt an der Grenze zu Österreich sowie am Zusammenfluss der Flüsse Donau, Inn und Ilz und wird deshalb auch „Dreiflüssestadt“ genannt.

Von den drei Flüssen in Passau ist nur die Donau schiffbar. Seit der Fertigstellung des Rhein-Main-Donau-Kanals ist sie Teil der Europäischen Schifffahrtslinie von Rotterdam bis zum Schwarzen Meer. Im innerstädtischen Personenverkehr spielen die Wasserwege keine Rolle. Es verkehren jedoch sowohl donauaufwärts als auch -abwärts regelmäßig mehrere Linien. Hauptanbieter dieses Linienverkehrs ist die Reederei Wurm & Köck. Daneben betreibt die Bayernhafen Gruppe den Güterhafen Passau.
 
Ennshafen
Die EHG Ennshafen GmbH vereint den länderübergreifenden Ennshafen an der Landesgrenze von Nieder- und Oberösterreich.
Das Hafengebiet von 600.000 m² stellt mit den beiden Wirtschaftsparks Ennsdorf und Enns und den Wasserflächen von 500.000 m² das größte zusammenhängende Industriebaugebiet an der oberen Donau - insgesamt 3,500.000 m² - dar.
 
Tragflügelboot des Typs "Meteor" an der Anlegestelle
im Personenhafen Wien - Schiffstation Reichsbrücke, Handelskai.
Das von der Tochtergesellschaft Wiener Donauraum Länden & Ufer Betriebs- & Entwicklungsgesellschaft betriebene Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke am Handelskai im 2. Bezirk ist das Zentrum für die Personenschifffahrt in 1020 Wien. Am Kai liegen die großen Donau-Kreuzfahrtschiffe, die pro Jahr mehr als 200.000 Touristen und Touristinnen über den Wasserweg nach Wien bringen. Rund 3.500 Schiffe gehen pro Jahr beim Schifffahrtszentrum vor Anker.
 
Ölhafen Lobau
Im Hafen Lobau wird vorwiegend Mineralöl umgeschlagen. Umschlag und Lagerung werden großteils von Privatfirmen durchgeführt.
 
Alberner Hafen, Wien.
Mit einer Fläche von 3,5 Mio m2 ist der Wiener Hafen der größte öffentliche Donauhafen und damit eines der größten Güterverkehrszentren Österreichs. Durch seine optimale Anbindung an die Verkehrsträger Bahn/Schiff/LKW und die Nähe zum Flughafen Wien - Schwechat fungiert er als leistungsstarke Schnittstelle internationaler Handels- und Transportwege.
  © SPaP-LOD
Bratislava, Intenationaler Personenhafen, Vajanský-Kai und Fajnor-Kai.
 
Kreuzfahrtschiff im Hafen von Bratislava
Der Internationale Personenhafen von Bratislava befindet sich am linken Donauufer, nur ein paar Schritte von dem historischen Zentrum entfernt.
 
Alter Hafen von Bratislava.
Für den Güterverkehr stellt der Flusshafen von Bratislava zusätzliche Verbindungen her, über die Donau zum Schwarzen Meer und über den Main-Donau-Kanal zur Nordsee. Darüber hinaus verkehren zahlreiche Kreuzfahrtschiffe, der Schnellkatamaran Twin City Liner und dass Tragflügelboot Meteor nach Wien auf dem Fluss.
Der Zweite Haupthafen der Slowakei ist Komárno.
 
Kreuzfahrtschiff im Hafen von Esztergom (Ungarn)
Esztergom [ˈɛstɛrgom] (lateinisch Solva, deutsch Gran, slowakisch Ostrihom, latinisiert Strigonium) ist eine Stadt in Nordungarn (Komitat Komárom-Esztergom), an der Donau gelegen. Früher war sie die Hauptstadt Ungarns. Die Donau bildet hier die Grenze zur Slowakei, wo die Schwesterstadt Štúrovo liegt.

Die Donaubrücke, die Esztergom mit Štúrovo (Slowakei) verbindet, wurde im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen gesprengt und war bis 2001 unpassierbar. Im Jahre 2000 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, der 2001 abgeschlossen worden ist, seither verkehren zwischen den Nachbargemeinden keine Fährschiffe mehr. Die Maria-Valeria-Brücke dient jetzt wieder als regionaler Grenzübergang in die Slowakei.

Esztergom besitzt einen kleinen, meist privat benutzten Flughafen und einen Hafen an der Donau.
 
Bootsanlegestellen in Budapest.
Der Schiffsverkehr in Budapest hat zunehmende Bedeutung. Neben von einheimischen Reedereien veranstalteten Ausflugsfahrten gibt es Linienfahrten mit Tragflügelbooten nach Bratislava und Wien. Außerdem betreibt auch die BKV Zrt. zwei Fähren und eine Schiffslinie, die alle ein bis zwei Stunden verkehren. Flusskreuzfahrtschiffe, flussabwärts etwa aus Passau sowie flussaufwärts vom Schwarzen Meer bringen jährlich hunderttausende Touristen an die Anlegestellen. So wurden in der Sommersaison 2010 täglich insgesamt bis zu 100 verschiedene Fahrgast-Schiffe an den Ufern der Stadt gezählt.
 
Entladekräne an der Donau in Ungarn
Der Freihafen für den Güterumschlag in Budapest umfasst drei Hafenbecken, sowie Containerterminals und Lagerhallen, wo auch RoRo-Schiffe beladen werden können. Er bedeckt eine Fläche von über 150 ha.
 
Belgrad - Alter Hafen
Belgrad liegt an der Donau, dem Schifffahrtsweg, der die Länder West- und Mitteleuropas mit den Ländern Südost- und Osteuropas verbindet. Durch die Errichtung des Stausees und des Wasserkraftwerkes Eisernes Tor an der Donau entwickelte sich Belgrad auch zu einem wichtigen Flusshafen. Mit der Inbetriebnahme des Rhein-Main-Donau-Kanals besitzt Belgrad auch eine Wasserverbindung zur Nordsee. Der Hafenkomplex an der Donau befindet sich auf einer Fläche von 120 Hektar und ist eines der Zentren für den Gütertransport. Auf dieser Fläche befinden sich 290.000 m² geschlossene Lagerhallen und 650.000 m² offene Lagerplätze sowie ein Container-Terminal von 44.000 m². Seit dem Ende der Jugoslawienkriege wird Belgrad vermehrt von Donaukreuzfahrtschiffen angesteuert, die teilweise bis ins Biosphärenreservat Donaudelta fahren.
 
Hafen von Orjachowo
Orjachowo [oˈrjaxovo] (bulgarisch. Оряхово) ist eine Stadt in Nordwestbulgarien, in der Oblast Wraza, am rechten Ufer der Donau gelegen - in der westlichen Donauebene.

Orjachowo gehört eher zu den kleineren Städten des Landes, ist aber ein Grenzrevisionspunkt für die Donau-Schifffahrt.

Die Blütezeit während der Herrschaft des Römischen Reiches über diese Region wird belegt durch die Überreste der antiken Festung Wariana (Variana) in der Nähe des Dorfes Leskowez und der Festung Waleriana (Valeriana) in der Nähe des Dorfes Dolni Wadin, am Donauufer unterhalb von Ostrow. Hier verlief die wichtige Römerstraße von Belgrad nach Konstantinopel, die "Via Singiduno usque ad Constantinopolim per ripam Danubii". Einen Kilometer östlich der Stadt liegt die mittelalterliche Festung Kamaka (bulg. Камъка; deutsch: der Stein), die im 9. Jahrhundert n.Chr. gebaut wurde. Hier zogen die Heere von zwei Kreuzzügen vorbei, die von den ungarischen Königen Sigismund (1396) und Wladislaw Jagelo (1444) angeführt wurden. Heute sieht man von der Festung nur noch einen rechteckigen, zweistöckigen Turm aus der Zeit des Zweiten Bulgarischen Reiches. Von hier hat man einen weiten Panoramablick über die Donau.
 
Leuchtturm von Sulina (Rumänien).
Sulina ist die einzige Stadt innerhalb des rumänischen Teils des Donaudeltas an der Mündung des Sulinaarms ins Schwarze Meer.

Die Stadt ist nicht an das rumänische Straßennetz angeschlossen und daher nur mit dem Schiff erreichbar. Sie war schon zu byzantinischer und später genuesischer und türkischer Zeit ein wichtiger Fluss- und Seehafen, im 19. Jahrhundert sogar Sitz der europäischen Donau-Schifffahrtsverwaltung. Durch ihre isolierte Lage und den Bau neuerer und größerer rumänischer Donauhäfen (zum Beispiel in Giurgiu oder Galați) verlor die Stadt aber im 20. Jahrhundert massiv an Bedeutung.

Der alte Leuchtturm von 1802, einige alte Villen am Kai und der große Friedhof sind Zeugnisse ihrer Vergangenheit. Sulina verfügt über einen viele Kilometer langen Sandstrand am Schwarzen Meer, der Tourismus steckt aber noch in den Anfängen.

Die Kilometrierung der Donau wurde "an der Mündung bei Sulina" begonnen. Mit der Zeit wurden im Donaudelta weitere Gebiete angelandet, so dass die Mündung ins Schwarze Meer heute einige Kilometer weiter, "vor" dem damals festgelegten Kilometer "0" liegt. Auch die Höhenangaben entlang der Donau werden bis zum Stromkilometer 1075 auf den Meeresspiegel in Sulina bezogen
 
Morgendliche Hafenszene in der Ukraine (Ismajil)
 
Hafenanlage in Ismajil (Ukraine)
Ismajil (ukrainisch Ізмаїл; russisch Измаил/Ismail, rumänisch Ismail, türkisch İşmasıl oder Hacidar) ist eine ukrainische Stadt an der Donau. Von 1812 bis 1856 und von 1877 bis 1917 gehörte die Stadt zum russischen Bessarabien, wo auch ein Teil der russischen Donauflotte stationiert war.
 
Schiffe im Hafen von Ismajil
Von 1856 bis 1877, von 1918 bis 1940 und während des Zweiten Weltkrieges von 1941 bis 1944 gehörte Ismajil zu Rumänien. 1940/41 und ab 1944 gehörte es zur Ukrainischen SSR der Sowjetunion bzw. seit 1991 zur unabhängigen Ukraine. Anfangs war es Hauptstadt der Oblast Ismajil, die bereits im Februar 1954 aufgelöst und der Oblast Odessa einverleibt wurde. Während der sowjetischen Inbesitznahme Bessarabiens 1940-1941 bekam der Ort Ende 1940 einen Bahnanschluss durch die bis heute bestehende Bahnstrecke Arzys–Ismajil.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Donau" der
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Johann Strauss
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Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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