Ferdinand Raimund
* 1790 - † 1836
Schauspieler und Dramatiker am Leopoldstädter Theater 1817 - 1830.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund, eigentlich Ferdinand Jakob Raimann (* 1. Juni 1790 in Wien-Mariahilf; † 5. September 1836 in Pottenstein) war ein österreichischer Schauspieler und Dramatiker. Gemeinsam mit Johann Nestroy war er Hauptvertreter des Alt-Wiener Volkstheaters. Ferdinand Raimund war der Sohn eines böhmischen Kunstdrechslers namens Jakob Raimann, der seinerzeit Katharina Merz, die Tochter seines Meisters, geheiratet und den Betrieb übernommen hatte. Einer seiner Urgroßväter, Leopold Raimann, war der Pächter des Hofwirtshauses auf dem Mariahilferberg bei Gutenstein, also in dem Ort, in dem Raimund sich später sein Haus kaufte und auch begraben wurde. Trotz bescheidener finanzieller Verhältnisse wurde Ferdinand auf die angesehene St.-Anna-Normalhauptschule geschickt.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimunds Geburtshaus. Mariahilferstraße 45. Haus 'Zum goldenen Hirschen':
Portal mit Durchblick in die Hofpassage mit Verkaufsläden. Bild: Stauda, August 1903.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Tode der Mutter am 26. März 1802 und des Vaters am 29. November 1804 musste der vierzehnjährige Ferdinand die Schule abbrechen und machte ab 1805 eine Lehre beim Zuckerbäcker Jung in der späteren k.u.k. Hofzucker–, Bäckerei (heute Konditorei Demel). Als „Numero“ bot er am Nationaltheater (dem späteren Burgtheater) Süßwaren seines Meisters in den Spielpausen an und machte dabei die erste Bekanntschaft mit dem Theater. Besonders imponierte ihm der deutsche Mime Ferdinand Ochsenheimer (1767–1822), der vom 9. bis zum 26. Mai 1807 in Wien gastierte und dessen Stil er einige Jahre lang bis ins kleinste Detail kopierte.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein früher Biograph Raimunds, D. F. Reiberstorfer, der Herausgeber des Taschenbuches für das k.k. priv. Theater in der Leopoldstadt, schrieb, der junge Theaterenthusiast habe mit allen Mittel versucht, jede Kleinigkeit seines Vorbildes nachzuahmen, sogar die eigenartige Form des Mundes:
„Mit fanatischer Beharrlichkeit stand Raimund täglich stundenlang vor dem Spiegel, die beiden Mittelfinger im Munde, und zerrte und dehnte auf wahrhaft grauenerregende Weise an den Mundwinkeln.“
Um ebenfalls Schauspieler werden zu können und weil Jung den Verkauf im Nationaltheater zurücklegte, lief er aus seinem Lehrverhältnis davon. Im Frühjahr 1808 machte er vergebliche Versuche, in Wien engagiert zu werden.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Szenenbild aus Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär"
Der Bauer als Millionär" wurde am 10. 11. 1826 im Theater in der Leopoldstadt uraufgeführt. Das Szenenbild, gestochen nach einem Aquarell von Johann Christian Schoeller, zeigt Josef Friedrich Korntheuer in der Rolle des Bustorius, Zauberer aus Warasdin, Raimund als Fortunatus Wurzel und Katharina Enöckl als Zufriedenheit.
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An der Meidlinger Bühne von Direktor Kralitschek wurde er infolge eines Sprachfehlers abgelehnt und bald darauf in Pressburg einen Tag nach seinem Debüt gekündigt. Von 1809 an bis 1814 tourte er mit verschiedenen Schauspieltruppen durch Westungarn, darunter vom April bis Oktober 1809 in Steinamanger mit der Hainschen Gesellschaft. Dann spielte er bei der Fraselschen Gesellschaft und von April 1810 bis April 1814 bei Christoph Kunis in Ödenburg und Raab, wo er in der Rolle des Intriganten und des komischen Alten gefiel.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Szenenbild zu Ferdinand Raimunds "Der Diamant des Geisterkönigs" .
"Der Diamant des Geisterkönigs" wurde am 17. 12. 1824 im Theater in der Leopoldstadt uraufgeführt. Das Szenenbild, gestochen nach einem Entwurf von Johann Christian Schoeller, zeigt Ferdinand Raimund in der Rolle des Florian Waschblau.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1814 kehrte er nach Wien zurück, an das Theater in der Josefstadt, wo er erstmals am 13. April auftrat. Sein künstlerischer Durchbruch gelang ihm am 28. März 1815 in dem Stück Die Musikanten am Hohen Markt seines späteren Schwiegervaters Josef Alois Gleich, einer Alt-Wiener Posse. Der Erfolg, den er als eifersüchtiger Geiger Adam m Kratzerl hatte, war überwältigend. Dazu schrieb der Literaturhistoriker Otto Rommel:
„Er tut einem leid und man muß doch zugleich über ihn lachen. Diese Rolle wurde für Raimund ein Erfolg, der über sein Leben und seine Kunst entschied. Sie war von einer Komik, wie sie nur entsteht, wenn Komik tzgleich Selbstdarstellung und Selbstbefreiung ist, mag der Darsteller das wissen oder nicht.“
Ab Jänner 1816 übernahm er zusätzlich zu seiner Bühnenrollen die Aufgaben eines Regisseurs, wobei er sich für seine Forderung nach präziser Probenarbeit und Werkstreue manchmal sogar mit Handgreiflichkeiten durchzusetzen versuchte. Am 6. September 1817 beendete er seine Tätigkeit in der Josefstadt.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund, Szenenbilder.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ab 4. Oktober 1817 gehörte Raimund dem Ensemble des Leopoldstädter Theaters an, wo er schon vorher in Gastrollen aufgetreten war. Sein erster Bühnenauftritt erfolgte am 11. Oktober, wieder in einem Stück von Gleich, nämlich Herrn von Weißvogels Witwerstand. Hier spielte er nicht nur, unter anderen zusammen mit seinen damals sehr beliebten Kollegen Ignaz Schuster und Friedrich Josef Korntheuer, sondern führte auch Regie. Das Publikum reagierte zum Teil etwas reserviert, da besonders Schuster viele fanatische Anhänger hatte. Hier begann Raimund, selbst Stücke für seine Benefizabende zu schreiben und entwickelte sich immer mehr zum begehrten Bühnenautor. In diese Zeit fiel auch seine Bekanntschaft mit Toni Wagner und seine unglückliche Ehe mit Luise Gleich (siehe Kapitel Raimund und die Frauen). Im Sommer 1826 verfiel Raimund zum ersten Male seiner panischen Angst vor einer Tollwut-Ansteckung, weswegen er ein Gastspiel in München überstürzt abbrach. Von dieser Phobie kam er bis zu seinem tragischen Ende nicht mehr los.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund als Aschenmann
(Wurzel) im "Bauer als Millionär".
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Alpenkönig und Menschenfeind".
Theaterzettel der 2. Aufführung im
Theater in der Leopoldstadt, 1828.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von April 1828 an war er artistischer Direktor des Leopoldstädter Theaters, dessen Eigentümer Rudolf Steinkeller ihn zwar berief, ihm in der Folge jedoch durch Eingriffe in den Personalstand stets große Probleme bereitete. Schuster und und Korntheuer, aber auch Katharina Ennöckl und Therese Krones waren gegangen. Im August 1830 legte er deshalb frustriert seinen Posten zurück und verlegte sich auf Gastrollen im Theater an der Wien, in München und Hamburg. Seine Liebesaffären und seine Vorstellung von der idealen Liebe prägten ebenso in starkem Maße seine Stücke wie seine Hypochondrie und der Ehrgeiz, eigentlich zum „Tragiker“ geboren zu sein:
„Ich bin zum Tragiker geboren, mir fehlt dazu nix als die G'stalt und 's Organ.“
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Szenenbild aus Ferdinand Raimunds "Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionä"Der Bauer als Millionär" wurde am 10. 11. 1826 im Theater in der Leopoldstadt uraufgeführt. Das Szenenbild, gestochen nach einem Aquarell von Johann Christian Schoeller, zeigt Raimund in der Rolle des Fortunatus Wurzel und Katharina Enöckl als Zufriedenheit. Schoeller lieferte in den 1820er und 1830er Jahren zahlreiche Entwürfe zu Szenenbildern von Aufführungen der Wiener Bühnen.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Trotz seines Ziels, des tragischen Charakterfachs, errang er seine großen Erfolge in komischen Charakterrollen. Immer wieder wurde er deshalb, aber auch wegen seiner Hypochondrie, von Depressionen heimgesucht. Er trat immer seltener auf und zog sich 1834 auf sein Gut Pernitz (Raimundvilla) zurück, das er im September dieses Jahres erworben hatte. Seine Freunde machten sich große Sorgen um ihn, so schrieb Karl Ludwig Costenoble (1769–1837) schon 1832 in sein Tagebuch:
„Der wird noch toll oder bringt sich um.“ringt sich um.“
1835 plante er einige neue Stücke, von denen außer den Titelangaben (Der Wanderer, Eine Nacht auf dem Himalaja) allerdings nichts überliefert ist. Am 1. Mai 1836 stand er zum letzten Male – als Valentin – während eines Gastspieles in Hamburg mit Missfallenskundgebungen auf der Bühne. Dies machte ihm den Abschied vom Schauspielberuf leicht.
 
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ferdinand Raimund
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Als Raimund am 25. August 1836 von seinem – von ihm fälschlicherweise für tollwütig gehaltenen – Hund gebissen wurde, versuchte er sich auf der Reise nach Wien zu seinem Arzt in der Nacht vom 29. auf den 30. August 1836 zu erschießen. Am 5. September verstarb Ferdinand Raimund im Alter von 46 Jahren an den Folgen seiner Schussverletzung in einem Gasthof in Pottenstein. Er liegt auf dem Bergfriedhof zu Gutenstein begraben.
Ferdinand Raimund © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Enthüllung des Denkmals für Ferdinand Raimund vor dem Wiener Volkstheater.
Stockwerkaufnahme gegen die Burggasse. Erzherzog Otto im Gespräch. ;1889.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1823 bis 1834 verfasste Raimund acht Bühnenwerke, die gemeinsam mit dem Werk Nestroys den literarischen Höhepunkt der Alt-Wiener Volkskomödie darstellen. In sein Schaffen mündeten die Traditionen des Barocktheaters, des Stegreifspiels, des Wiener Zauberstücks, der Lokalposse, der Parodie und des bürgerlichen Schauspiels. Die Mischung von Humor, Melancholie und erzieherischer Absicht sicherte ihm einen breiten Erfolg beim Publikum.ikum.
Der Barometermacher auf der Zauberinsel
Zauberposse mit Gesang und Tanz in zwei Aufzügen. Musik von Wenzel Müller (UA 18. Dezember 1823 im Theater in der Leopoldstadt)
Der Diamant des Geisterkönigs
Zauberspiel in zwei Aufzügen, Musik von Joseph Drechsler (UA 17. Dezember 1824 im Theater in der Leopoldstadt)
Das Mädchen aus der Feenwelt oder Der Bauer als Millionär
Romantisches Original-Zaubermärchen mit Gesang in drei Aufzügen, Musik von Joseph Drechsler (UA 10. November 1826 im Theater in der Leopoldstadt)
Die gefesselte Phantasieselte PhantasOriginal-Zauberspiel in zwei Aufzügen, Musik von Wenzel Müller (UA 8. Jänner 1828 im Theater in der Leopoldstadt)
Moisasurs Zauberfluch
Zauberspiel in zwei Aufzügen, Musik von Philipp Jakob Riotte (UA 25. September 1827 im Theater an der Wien)
Der Alpenkönig und der Menschenfeind
Romantisch-komisches Original-Zauberspiel in zwei Aufzügen, Musik von Wenzel Müller (UA 17. Oktober 1828 im Theater in der Leopoldstadt)
Die unheilbringende Zauberkrone oder
König ohne Reich, Held ohne Mut, Schönheit ohne Jugendeit ohne JugenTragisch-komisches Original-Zauberspiel in zwei Aufzügen, Musik von Joseph Drechsler (UA 4. Dezember 1829 im Theater in der Leopoldstadt)
Der Verschwender
Original-Zaubermärchen in drei Aufzügen, Musik von Conradin Kreutzer (UA 20. Februar 1834 im Theater in der Josefstadt), mit dem berühmten Hobellied
Ferdinand Raimund - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Raimunddenkmal (7, Museumstraße, neben dem Volkstheater),
von Franz Vogl für Ferdinand Raimund (enthüllt am 1. Juni 1898); ursprünglich
vor dem Theater stehend, wurde das Raimunddenkmal 1938 in den Weghuberpark
versetzt (1947 Renovierung nach Kriegsschäden).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Ehrungen:
Im Jahr 1862 wurde in der Wiener Leopoldstadt (2. Bezirk) die Raimundgasse nach dem Dichter benannt.ichter benannt.
Vor dem Deutschen Volkstheater wurde am 1. Juni 1898 in Anwesenheit von Erzherzog Otto von Österreich ein von Franz Vogl (1861–1921) in Marmor ausgeführtes Ferdinand-Raimund-Denkmal enthüllt. In diesem Sujet sitzt Raimund in Biedermeierkleidung entspannt auf einer Gartenbank, auf welche die Fee der Phantasie, versehen mit Libellenflügeln, einem Stern auf der Stirn und einem (inzwischen abhanden gekommenen) Zauberstab in der Rechten, herabblickt. Seit 1938 befindet sich das Denkmal seitlich des in jenem Jahr umgebauten Volkstheaters an der Ecke Neustiftgasse zur Museumstraße und ist Teil des Weghuberparks.
Am 15. August 1926 wurde in Gaaden am Haus Heiligenkreuzer Straße 1,[17] in dem Raimund am 2. Dezember 1833 den Verschwender vollendet hatte, eine Gedenktafel mit Porträtmedaillon enthüllt.
Ab 1972 war Raimunds Porträt auf der 50 Schilling-Banknote abgebildet.ote abgebildet.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Ferdinand_Raimund" der
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MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
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Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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