Flughafen Wiener Neustadt
Der erste Flugplatz in Österreich-Ungarn
Zivilflugplatz Wiener Neustadt/Ost - Militärflugplatz Wiener Neustadt/West
Flugplatz Wiener Neustadt / Ost.
© Aviation Academy Austria - www.aviationacademy.at
Der Zivilflugplatz Flugplatz Wiener Neustadt/Ost liegt nordöstlich der Stadt Wiener Neustadt in Niederösterreich. Betreiber des Flugplatzes ist der Flugzeughersteller Diamond Aircraft. Der Flugplatz besitzt eine Asphaltpiste mit 1067 Metern Länge. Er ist Standort verschiedener Flugvereine und -schulen.
Bild: © Gaube, Citype
Zivilflugplatz Wiener Neustadt/Ost.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Es handelt sich um einen unkontrollierten Flugplatz, bei dem An- und Abflüge nur unter Sichtflugbedingungen möglich sind. Es existiert jedoch ein sogenanntes „Cloud-Breaking-Verfahren“, bei dem ein Instrumentenanflug bis zu einer Höhe von ca. 420 m über dem Boden möglich ist. Die üblichen Betriebszeiten sind von 9:00 lokale Zeit bis ECET, längstens bis 22:00 lokale Zeit. Ausnahmen davon sind mit vorheriger Genehmigung des Flugplatzbetriebsleiters möglich.
Junkers Ju 52/3m D-AQUI der Deutschen Lufthansa Berlin Stiftung
auf dem Flugplatz Wiener Neustadt Ost; 2014.
© https://www.austrianwings.info
Inoffiziell eingebürgert hat sich der Mittwoch als Nachtflug-Tag. Dem Flugplatz ist das Flugmuseum Aviaticum angeschlossen, das in vielen Schauobjekten einen Überblick über die österreichische Fluggeschichte gibt.
Eine Antonov AN-2 für Rundflüge auf dem Flugplatz Wiener Neustadt Ost.
Erst 2005 wurde der Doppeldecker originalgetreu überholt. Die originale Rohrbestuhlung
im Passagierraum ist mit Leder bespannt und sogar die Vorhänge sind noch original.
© http://www.geschenke-mit-bewegung.at 
Der Militärflugplatz Flugplatz Wiener Neustadt/West liegt nordwestlich der Stadt Wiener Neustadt in Niederösterreich. Er ist Standort von mehr als 20 Flugvereinen und -schulen. Der Flugplatz ist der größte Naturflugplatz (d.h. keine befestigten Pisten) Europas und gleichzeitig auch der älteste am Kontinent. Er ist Zentrum des Segelflug- und Fallschirmsprungsportes in Österreich. Der Flugplatz besitzt sechs Graspisten, die längste misst 1620 m. Das Wiener Neustädter Flugfeld, heute der Militärflugplatz Wiener Neustadt mit der ICAO-Kennung LOXN, war der erste Flugplatz in Österreich-Ungarn. Noch bevor das erste Motorflugzeug in Österreich existierte, wurde der Flugplatz errichtet.
 
  Flugfest in Wiener Neustadt.
Die Aufstellung der Flugzeuge auf dem Flugfeld; 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ehe noch der erste österreichische Flieger sich mit motorischer Kraft vom Boden erhob, wurde in Wr.Neustadt eine Tat gesetzt, die für die Entwicklung des Flugwesens in Österreich von entscheidender Bedeutung war. Auf Anregung von Viktor Silberer und Major Hinterstoisser wurde im Stadtrat Wr.Neustadt , unter Bgm. Franz Kamman der Beschluss gefasst, auf dem im Nordwesten an die Stadt grenzenden Steinfeld , einen Flugplatz zu schaffen. Der 11. Juni 1909, der Tag der Beschlussfassung war die Geburtsstunde des Flugplatzes.
Karl Illner im "Cockpit“ -Pilot des ersten Flugs mit einer „Etrich-Taube“
1909 und 1910 des ersten Überlandsflugs (Wiener Neustadt–Wien); 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Zum Zwecke der Förderung des mechanischen Flugwesens erbaut die Stadtgemeinde auf einem der am Steinfelde an der Wöllerdorferstraße gelegenen Grundstücke eine Aeroplan-Halle um den Betrag von beiläufig 2500 Kronen, stellt die in dieser Gegend liegenden Grundstücke zu Flugversuchszwecken den Mietern der Halle zur Verfügung und gestattet anderen Interessenten, ähnliche Hallen zu erbauen."
Franz Joseph vor dem Flugzeug des Typs Monoplane; 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eine ebene Fläche von ca.5qkm wurde zum ersten und größten Flugplatz der Donaumonarchie. An Pisten dachte man damals noch nicht, die Fläche wurde planiert und in rascher Abfolge entstanden eine Rettungsstelle, ein Wachhaus, Tribünen, ein Restaurant, ein Windanzeiger sowie zwanzig Hangars. Für die ersten drei österreichisch-ungarischen Militärflugzeuge mietete die k.u.k. Heeresverwaltung am 15.August drei Hangars.
Franz Joseph vor dem Flugzeug des Typs Etrich IV. von Freiherrn Economo; 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kommandant dieser ersten "Militär-Aviatischen Station" wurde Hptm. Wilhelm Booms. Auf Antrag des Flugtechnischen Vereines wurde das Wiener Neustädter Flugfeld am 17.November 1909 von der "Österreichischen Aeronautischen Kommission" zum "Ersten offiziellen Flugfeld" erklärt. Bereits im Sommer 1910 wurden drei Preisfliegen abgehalten, die zu großen Ereignissen mit lebhafter Anteilnahme durch die Bevölkerung wurden. Der Höhepunkt war sicher der Besuch Kaiser Franz-Josefs beim "Zweiten Preisfliegen".
Ballon am Flugfeld in Wiener Neustadt; 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auch der Besuch des Lenkballons "Parseval" von Wien kommend, sorgte für Jubel unter den begeisterten Zuschauern. Für diese Preisfliegen wurde ein Pavillon aufgestellt der als Hofloge und später als Schulungsgebäude für Pilotenkurse verwendet wurde. 1911 gab es zwei weitere Großereignisse, das "Vierte Preisfliegen" und die "Erste österreichische Flugwoche von 1.-8. Oktober, bei der zahlreiche Rekorde aufgestellt wurden. Im gleichen Jahr wurde die k.u.k.Flugmaschinen-Instrukionsabteilung gegründet, die im ersten Kurs zehn Offiziere zu Feldpiloten ausbildete. Durch die Übernahme von zwei Etrich-Tauben konnte die Ausbildung verbessert werden. Ende des Jahres standen der k.u.k. Armee 16 Piloten und einige Schulflugzeuge zur Verfügung. Dreißig einfache und drei Doppelhangars in zwei Reihen entlang der Wöllersdorferstr. verbesserten die Infrastruktur des Flugfeldes. Um eine, vom zivilen Flugsport, ungestörte Ausbildung zu gewährleisten, mietete die Heeresverwaltung Ende 1913 das gesamte Wr.Neustädter Flugfeld, das damit zum Zentrum der Ausbildung in der Donaumonarchie wurde.
Tag der österreichischen Luftflotte in Wiener Neustadt.
Kaiser Franz Joseph und Erzherzogin Maria Josefa in der Hofloge während des
zweiten Flugmeetings auf dem Flugfeld in Wiener Neustadt. ;1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Mobilmachung unterbrach vorerst den Ausbildungsbetrieb, aber bereits Mitte August 1914 wurden am Flugplatz wieder Schulflugzeuge bereitgestellt. Im März 1915 wurde das Fliegerersatzbataillon 1 mit Fliegerersatzkompanien in Wr. Neustadt disloziert. Im selben Jahr entstand die Österreichische Flugzeugfabrik A.G. (Oeffag) in Wr.Neustadt, die im Laufe des Krieges die Oeffag C I und C II Kampfflugzeuge, Seeflugzeuge und die Jagdflugzeuge Albatros D II und III erzeugten. Zur Überwachung der gesamten Personalausbildung (Piloten, Beobachter ,Bodenpersonal) schuf man im März 1916 das "Kommando Luftfahrerersatztruppe" dem alle Fliegerersatzkompanien der Monarchie unterstanden mit Sitz in Wr.Neustadt.
Einweihung der Fliegerkaserne in Wiener-Neustadt; 1914.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Laufende Umgliederungen der Fliegertruppe sind kennzeichnend für die Kriegsjahre. Bezeichnungen wie Flugparks und Flugdepots prägten die Organisation der frühen Fliegertruppe, die, gezwungen durch die Kriegsereignisse, eine rasante Entwicklung nahm. Mitte des ersten Weltkrieges entstand in Wr.Neustadt die erste österreichische Fliegerkaserne. Die feierliche Übergabe, der den Namen "Kaiser Karl" tragenden Fliegerkaserne, erfolgte am 11.Oktober 1917 in Anwesenheit des Kaisers. 7,5 Millionen Kronen kosteten die Neubauten , die einem Regimentsstab, einem Bataillonsstab, drei Kompanien und einem Flugpark, Unterkunft gaben.
Einweihung der Fliegerkaserne in Wiener-Neustadt; 1914.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Berichterstatter der damaligen Zeit nannten die neue Fliegerkaserne "einen Prachtbau, der allen Anforderungen, die die Zeit an ihn stellt, gerecht wird, ein moderner Bau, bei dem, je nach Bestimmung der einzelnen Objekte, gefällige theresianische und ernste französische Anklänge mit schönem Erfolg angewendet sind." Über der Einfahrt hatte man eine überlebensgroße Statue von " Wieland dem Schmied" aufgestellt. Die Kaserne entstand nach Plänen der Wiener Architekten Siegfried Theisz und Hans Jaksch. Ende des Krieges besiegelte der "Vertrag von St.Germain" das Ende der Fliegerkräfte der Donaumonarchie. Kurzfristig war im Sommer 1919 noch eine Polizeiflugstaffel in Wr.Neustadt stationiert, in der Hoffnung, damit der im Vertrag befohlenen Vernichtung zu entgehen. In Wr.Neustadt wurden auf Geheiß der Alliierten, die Hallen, Werkstätten und einige hundert Flugzeuge sowie ca. tausend Flugzeugmotoren der Oeffag-Werke zerstört.
Luftwaffenkaserne in Wiener Neustadt; 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Durch die Vernichtung der Fliegerkräfte war die Luftfahrt wieder auf jenen Entwicklungsstand zurückgeworfen worden, wie zu Zeiten der Militär-Aeronautischen Gesellschaft" um 1910. Die Zivilfliegerei wich der Not gehorchend auf das Segelfliegen aus. Zahlreiche akademische Fliegergruppen (Aka-Flieg) wurden gegründet. Der Standort Wr.Neustadt versank kurzfristig in der Bedeutungslosigkeit. Aber bereits 1929 wurde der Platz durch die zivil getarnte Fliegerschule in Graz wieder für Außenlandungen genutzt. Der Flugplatz hatte in der Zwischenzeit sehr gelitten. Nur mehr die Fliegerkaserne, der Kaiserpavillon und einige Ruinen erinnerten an die Geburtsstätte der österreichischen Fliegerei. Einige Gebäude waren verkauft, vermietet, oder wurden neuen Bestimmungen zugeführt, wie zum Beispiel ein Kesselhaus das zur Kirche "St.Anton" wurde. Erst 1934 zog die Fliegerei wieder ein. Eine Akademieflugstaffel der Militärakademie war der Beginn einer neuen bedeutungsvollen aber auch schicksalhaften Ära des Flugplatzes und der Stadt. Anfang 1936 beschloss das Bundesministerium für Landesverteidigung der 1.Republik den Ankauf der k.u.k Fliegerkaserne und die Errichtung eines nichtöffentlichen Flughafens. Noch im gleichen Jahr wurde eine Schulstaffel, ein Jagdgeschwader mit drei Staffeln, eine Hafenkompanie und eine Fliegerparkkompanie in Wr.Neustadt stationiert. Weitere zwei Staffeln und die Aufklärungsstaffel der Militärakademie verstärkten den Verband. Ausgestattet waren die Staffeln mit Jagdflugzeugen italienischer Bauart z.B. Fiat CR-32. Auch die Bautätigkeit wurde wieder aufgenommen. Es entstanden sieben neue Hangars und Werkstätten am Süd- und Südostrand des Flugfeldes und auch ein Flugsicherungsgebäude mit Beobachtungsturm wurde gebaut. Laufende Verstärkungen, wie die Zuführung einer Bomberstaffel, machten das Flugfeld wieder zum Mittelpunkt der Fliegerei in Österreich. Auch fliegerische Höchstleisungen, erbracht durch eine Kunstflugstaffel aus Wr.Neustadt und belohnt mit einem zweiten Platz bei der Militärweltmeisterschaft 1937, sorgten für das Ansehen des Flugplatzes.
Der Ausbau des Flugplatzes wurde rasch vorangetrieben.
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
Am 13.März 1938 begann die Inbesitznahme des Flugplatzes durch deutsche Verbände. Innerhalb weniger Tage um nicht zu sagen Stunden wurden die österreichischen Luftstreitkräfte den Deutschen eingegliedert. Am 14.März wurden alle österreichischen Soldaten auf das neue Regime vereidigt und am 15.März nahmen die auf österreichischen Flugplätzen liegenden deutschen und österreichischen Staffeln an einer gemeinsamen Luftparade über Wien teil. Am 28.März gab es am Flugplatz eine Flugvorführung im Beisein von Hermann GÖRING, der dabei den Ausbildungsstand der österreichischen Piloten neidlos anerkennen musste.
Der Ausbau des Flugplatzes wurde rasch vorangetrieben.
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
 Der Ausbau des Flugplatzes wurde rasch vorangetrieben. Die Wöllersdorferstr. wurde abgetragen, vier weitere Hangars im Süden und sieben kleinere Hangars im Westen schlossen nun den Flugplatz ein. Unterkünfte und Barackenlager hinter den Hangars dienten dazu, den enormen Personalzugang unterzubringen. Laufende Umgliederungen, wie in Kriegsjahren üblich sowie der ständige Wechsel der stationierten Verbände entsprechend dem Kriegsverlauf waren kennzeichnend für diese Jahre.
WNF-Hauptgebäude mit angeschlossenen Hallen, 1938-45.
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
 In den Mittelpunkt rückte Wr.Neustadt zum Zeitpunkt der Balkanfeldzüge, als zahlreiche Kampfeinsätze in dieses Gebiet geflogen wurden. Von Bedeutung für das "Dritte Reich" war der im "sicherem Hinterland" gelegene Flugplatz aber auch auf Grund der Flugzeugproduktion und für die Heranbildung von Flugzeugführern. Jedoch mit 13.August 1943 war es mit dem "sicheren Hinterland" vorbei.
Me 109 Jagdflugzeuge auf dem Vorfeld in Wiener Neustadt.
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
 Die Alliierten Luftstreitkräfte eröffneten den Luftkrieg über Österreich mit einem Angriff auf Wr.Neustadt. Von Tunesien aus wurden die Angriffe, die den Messerschmitt-Werken galten, geflogen. Schwere Verluste waren die Folge dieses überraschenden Angriffes. Am 01.Oktober folgte der zweite Angriff, mit 1. und 2.November weitere und ab diesem Zeitpunkt gingen laufend Bomben auf die schwer getroffene Stadt nieder.
Me 109 Jagdflugzeuge auf dem Vorfeld in Wiener Neustadt.
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
Mit Verbänden bis zu 100 Maschinen wurden die Stadt und der Flugplatz dem Erdboden gleichgemacht. Trotz der zahlreichen Bombenschäden gelang es den Flugbetrieb bis Ende März 1945 aufrecht zu erhalten. Am 2.April 1945 nahmen sowjetische Panzerverbände nach einer heftigen Panzerschlacht auf dem Flugplatzgelände den Flugplatz ein. Wr.Neustadt fiel in die Hände der sowjetischen Besatzungsmacht und der Flugplatz wurde durch die Luftwaffe der Roten Armee als Luftstützpunkt genutzt.
Schäden nach einem Bombenangriff.
Quelle: Geheimprojekte.at - Zeitgeschichte Österreich 1938 - 1945
Wieder einmal war Österreich, der "Bau, Ankauf und die Konstruktion jeglicher Typen von Motor- und Gleitflugzeugen, aber auch jede zivile Tätigkeit in der Luftfahrt" verboten. Erst 1947 mit der Gründung des Amtes für Zivilluftfahrt bekam die Luftfahrt in Österreich wieder erste Impulse. Am 22.Dezember 1949 wurde von den Alliierten das Segelflugverbot aufgehoben. In Wr.Neustadt , wo ein sowjetisches Garde-Jagdfliegerregiment stationiert war, wurde im Geheimen der Grundstein für den Fortbestand des Flugplatzes gelegt. Segelflugzeuge die der Vernichtung entgingen, wurden in eine sichere Besatzungszone geschmuggelt.
Flugplatz Wiener Neustadt. Nach der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg 1944.
Ehemaliges Denkmal der "14 Punkte für den Weltfrieden“ des US-Präsidenten Wilson.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Platz selbst wurde von der Roten Armee nur notdürftig instandgesetzt. Ab 1950 wurde das Flugfeld für die Stationierung von Düsenflugzeugen renoviert und auch ch flugsicherungsmäßig ausgebaut. Das Rollfeld wurde ausgebessert, eine Platzbefeuerung gebaut und auch eine Instrumentenanfluganlage errichtet. Im Herbst 1950 starteten die ersten Mig-15. Ende 1951 waren 3 Regimenter mit je 32 Düsenflugzeuge und zahlreichen Schulflugzeuge in Wr.Neustadt stationiert. Die Sowjets hatten in dieser Zeit zahlreiche Flugunfälle zu verzeichnen über die es aber kaum Aufzeichnungen gibt. Ein kurioser Unfall wird aber bis heute erzählt, nämlich jener, wo bei der Überstellung am Landweg zu den Werften eine MIG 15 von einem Zug der Südbahnlinie erfasst und zerstört wurde. Am 27.August 1955 übergaben die Sowjetischen Luftstreitkräfte das Flugfeld und die Fliegerkaserne der österreichischen Bundesgebäudeverwaltung.
Flugplatz Wiener Neustadt während der Zeit der sowjetischen Besatzung..
Blick aus einiger Entfernung von einer Rollbahn auf Hangar
mit Nebengebäuden und geparkte Flugzeuge; 1952.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit Ministerratsbeschluss vom 22.November 1955 wurde neben Langenlebarn, Hörsching, Zeltweg und Aigen auch Wr.Neustadt dem Bundesheer der 2.Repulik zugesprochen. Der völlig zerstörte Flugplatz stand vorerst nur für Außenlandungen und Übungen zur Verfügung. Von Seiten des Militärs wurde der Flugplatz vorerst bei der Aufstellung von Einheiten nicht berücksichtigt, einerseits wegen des großen Zerstörungsgrades, andererseits wegen der Nähe zum "Eisernen Vorhang". Außerdem war der Bevölkerung das Leid und die Not, die die Fliegerei in Wr.Neustadt verursacht hatte, noch zu frisch im Gedächtnis, um sie sofort wieder mit der Militärluftfahrt zu konfrontieren. Allerdings entdeckten die zivilen Sportflieger den Flugplatz wieder für ihre Zwecke. Die heimlich aus der sowjetischen Besatzungszone geschmuggelten Flugzeuge fanden wieder den Weg zurück nach Wr.Neustadt. Die Bundesgebäudeverwaltung erteilte nach Abzug der Besatzungsmacht dem Aeroclub das Benützungsrecht für den gesamten Militärflugplatz. Als Platzhalter fungierte ab 1955 der Flugsportverein "Flugring Wr.Neustadt", zu dem sich in kürzester Zeit eine Vielzahl von anderen Vereinen gesellten. Im Dachverband der "Flugplatzbetriebsgemeinschaft" wurden die zahlreichen Vereine zusammengefasst. Besonders durch die Auflösung des Flughafens Aspern verdichtete sich die Anzahl der in Wr.Neustadt beheimateten Flugsportvereine. Zahlreiche Hangarbauten am Südrand des Flugplatzes dienen den zivilen Flugsportvereinen als Heimat.
Das "Diamond Aircraft" Werk in Wiener Neustadt 2015.
© https://www.austrianwings.info /  Anton Wildberger
Das Bundesheer nützte den Platz erst ab 1961 wieder für Fallschirmsprungkurse und ab Juni 1965 wurde ständig ein Flugplatzkommando nach Wr.Neustadt verlegt. Die Aufgaben lagen im Bereich der Flugsicherung und der Platzerhaltung. Einzige Neuerung von Seiten des Militärs war die Errichtung eines Kontrollturmes auf dem letzten, noch aus der Zeit von 1938 stammenden Gebäude. Bis zum heutigen Tag entwickelte sich der Flugplatz innerhalb des Militärs zum Zentrum der österreichischen Fallschirmsprungausbildung und in Bezug auf die zivile Luftfahrt zum Zentrum des Segelfluges innerhalb Österreichs.
Wiener Neustädter Flugzeugwerke
"Wiener Neustädter Flughafenbetriebs GmbH" um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Wiener Neustädter Flugzeugwerke GmbH (WNF) war ein Rüstungsbetrieb des Dritten Reiches und entstand aus der Übernahme der Wiener Neustädter Flughafenbetriebs GmbH durch die Luftfahrtkontor - GmbH Berlin als Treuhänderin des Deutschen Reiches am 13. März 1938.
Die Wiener Neustädter Flugzeugwerke GmbH (WNF).
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
Das Werk wurde als Zweigwerk der staatlichen Messerschmitt AG als Produktionsstätte des deutschen Standardjägers Bf 109 ausgebaut. Ab 1939 liefen die ersten Messerschmitt Bf 109 E vom Band, bis Kriegsende wurden 8.545 Bf 109-Jägern verschiedener Versionen hergestellt. Damit produzierten die WNF knapp ein Drittel aller Bf 109. Der Höchststand an Beschäftigten betrug 15.000.
Messerschmitt Bf 109 Montage im Wiener Neustädter Flugzeugwerk (WNF).
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
Der Flugzeugbau in Wiener Neustadt begann zunächst bei der 1915 gegründeten Oesterreichischen Flugzeugfabrik AG (Oeffag) und wurde bis Kriegsende 1918 betrieben. Nach der von den Alliierten verfügten Einstellung der Flugzeugproduktion produzierte die Firma Autokarosserien für Austro Daimler.
Flugzeug-Rumpfkonstruktionen im Werkshof.
Quelle: Dokumentationsplattform schlot.at - http://www.schlot.at
 Im Jahre 1928 fusionierte die Oeffag mit Austro-Daimler und den Puch-Werken zur Austro-Daimler-Puchwerke A.G; diese wiederum bildeten ab 1934 zusammen mit der Steyr-Werke AG die Steyr-Daimler-Puch AG, die im selben Jahr die Betriebsstätte in Wiener Neustadt stilllegte. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurden die Wiener Neustädter Flughafenbetriebs GmbH vom Reichsluftfahrtministerium übernommen, in Wiener Neustädter Flugzeugwerke umbenannt und großzügig erweitert.
Messerschmitt Bf 109 Produktion im Wiener Neustädter Flugzeugwerk (WNF).
Quelle: TOWN - Zeitgeschichte Wiener Neustadt - www.zeitgeschichte-wn.at
Die Bedeutung des nunmehr größten Messerschmitt-Werks des Deutschen Reiches führte dazu, dass die Werke natürlich ein Hauptziel der US Luftwaffe wurden. Insgesamt wurden 29 Bombenangriffe gegen Wiener Neustadt geführt, der letzte am 1. April 1945. Von 4.000 Häusern der Stadt waren an diesem Tag nur noch 18 unbeschädigt. Dem Flugzeugwerk selbst erging es nicht viel besser.
Messerschmitt Bf 109
Das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte
Von über 33.000 Jagdflugzeugen des Typs Messerschmitt Bf 109
bauten die WNF rund ein Viertel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Wiener Neustädter Flugzeugwerke GmbH (WNF) wurde als Zweigwerk der staatlichen Messerschmitt AG als Produktionsstätte des deutschen Standardjägers Bf 109 ausgebaut. Ab 1939 liefen die ersten Messerschmitt Bf 109 E vom Band, bis Kriegsende wurden 8.545 Bf 109-Jägern verschiedener Versionen hergestellt.
Damit produzierten die WNF knapp ein Drittel aller Bf 109.
Messerschmitt BF 109 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Bf 109 im Flugmuseum AVIATICUM - Wiener Neustadt.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Messerschmitt Bf 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er- und 1940er-Jahre. Sie war Vertreter einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.
Messerschmitt BF 109 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Bf 109 im Flugmuseum AVIATICUM - Wiener Neustadt.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die Entwurfsarbeiten begannen 1934 unter Willy Messerschmitts Leitung bei den Bayerischen Flugzeugwerken in Haunstetten, woraus sich das Herstellerkürzel Bf ableitet. Der Erstflug fand im Mai 1935 statt; ab Februar 1937 wurde die Maschine bei der deutschen Luftwaffe in den Bestand der Jagdverbände eingegliedert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs blieb sie, ab Mitte 1941 zusammen mit der Focke-Wulf Fw 190, das Standardjagdflugzeug der deutschen Luftwaffe. Auch bei zahlreichen anderen Luftwaffen kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, z. B. in Finnland, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz. Die Bf 109 wurde, über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus, auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer eingesetzt.
Messerschmitt BF 109 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sie wurde in verschiedenen Versionen über 33.000 mal gebaut und ist damit das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte. Bei der Konstruktion der Bf 109 wurde versucht, den größtmöglichen Motor in der kleinstmöglichen Zelle unterzubringen. Messerschmitttypisch wurde überall, wo es möglich war, Gewicht eingespart, indem weitgehend die Leichtbauweise angewendet wurde. Ein gutes Beispiel hierfür ist der aus zwei selbsttragenden Halbschalen aufgebaute, mit Längsprofilen versteifte Hinterrumpf, der bei geringem Gewicht eine hohe Festigkeit aufwies.
Messerschmitt BF 109 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der freitragende, einholmige Flügel mit torsionssteifer Nase wurde - im Interesse eines geringen Widerstandes - möglichst klein gehalten. Um die durch einen kleinen Flügel entstehenden Nachteile eines geringeren Auftriebs auszugleichen, war er mit automatischen Vorflügeln und Spaltlandeklappen ausgestattet. Neben geringem Gewicht und Widerstand standen bei der Konstruktion der Bf 109 auch die Aspekte rationelle Fertigung und Wartungsfreundlichkeit im Vordergrund. Zu diesem Zweck war die Maschine nach einer Art Baukastenprinzip aufgebaut, das es ermöglichte, einerseits die einzelnen Segmente dezentral zu bauen und an den Fertigungsstätten zusammenzufügen. Andererseits war es im Feld möglich, einzelne Bauteile schnell und leicht zu wechseln, was die Einsatzbereitschaft deutlich erhöhte.
Messerschmitt BF 109 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Bf 109 im Flugmuseum AVIATICUM - Wiener Neustadt.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Aus diesem Grund waren auch die Fahrwerksfederbeine am Rumpf angelenkt - auf diese Weise konnten an der stehenden Maschine ganze Flügel getauscht werden, die mit lediglich drei Anschlüssen am Rumpf befestigt waren. Als Nachteile daraus ergaben sich eine relativ geringe Spurbreite und die Dreiteilung des Hauptholmes. Die rechts angeschlagene Kabinenhaube konnte zum Absprung in Notsituationen abgeworfen werden. Dazu wurde die Haube in Flug entriegelt und vom Fahrtwind weggerissen. Der Abwurf der Haube wurde auch vor einer Bauchlandung durchgeführt, um im Falle eines Überschlags aus der Kabine entkommen zu können.
Flugmuseum Aviaticum
Ferdinand Graf von Zeppelinstr. 1, 2700 Wiener Neustadtdt
Bild: © Gaube, Citype
Pischof Autoplan
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Flugmuseum Aviaticum liegt am Flugplatz Wiener Neustadt/Ost und zeigt auf 400 m² in einer Halle Exponate und Modelle vor allem aus der Geschichte des Segelflugs in Österreich. Das Museum basiert auf der Sammlung von Pionier Toni Kahlbacher (1914-2004) und Reinhard Keimel ab 1983 für ein Österreichisches Segelflugmuseum Hundsheim/Spitzerberg, das dort – 5 km südlich Hainburg an der Donau – nicht realisiert werden konnte.
Bild: © Gaube, Citype
Lohner Etrich-F "Taube"
In Zusammenarbeit mit der Stadt Wiener Neustadt, dem Land Niederösterreich und der Firma Diamond Aircraft Industries GmbH ab 1993 wurde es letztlich möglich, 1999 das Aviaticum im Neubau am Flugplatz Ost zu eröffnen. Das Museum basiert auf der Privatstiftung Flugmuseum Aviaticum von Kahlbacher und Stadt Wr. Neustadt und wird von einem Verein betrieben.
Hubschauber der Marke "Bell".
10 frühe Segel- und auch Motorflieger, wie Etrich-Taube (noch mit drahtabgespannten Tragflächen), Olympia-Meise und Rhönlerche, ein Hubschrauber mit 7-m-Rotor. Fallschirme, darunter einer aus China aus der Zeit der Kulturrevolution, und ein Gasballon aus gummiertem Leinen mit 900 m³ Volumen. Unter anderem sind eine Messerschmitt Bf 109, eine Meteor FL 54, ein Pischof Autoplan und eine Lohner Etrich-F Taube zu besichtigen. Im Jahr 2000 erhielt das Museum eine flugtechnische und flughistorische Büchersammlung.
Bild: © Gaube, Citype
Messerschmitt BF 109
Die Mitglieder und Förderer des Vereins Flugmuseum Aviaticum bemühen sich das Museum interessant und besuchenswert zu betreiben. Laufend werden neue Objekte in die Sammlung eingegliedert, einige Mitglieder trennten sich auch von ihren Fluggeräten oder Zubehör und machten sie dem Museum zum Geschenk.
Website Screenshot 2017: http://www.aviaticum.at
Flugmuseum Aviaticum
Ferdinand Graf von Zeppelinstr. 1, 2700 Wiener Neustadtdt
Telefon: +43 (0)2622 / 88 630
E-Mail: office@aviaticum.at
www.aviaticum.at
 
 
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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