Sigmund Freud Museum
Hier lebte Sigmund Freud von 1891 bis 1938
Berggasse 19, 1090 Wien
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Das Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Seit 1971 besteht in Sigmund Freuds früheren Lebens- und Arbeitsräumen das Sigmund Freud Museum. Handelte es sich am Beginn um einen Gedenkraum, so ist das Museum mittlerweile zu einer touristischen Attraktion mit über 80.000 Gästen jährlich und einem lebendigen Ort des Diskurses mit Forschungsprojekte, wissenschaftlichen Veranstaltungen und Europas größter Studienbibliothek zur Psychoanalyse geworden. Betreiber ist seit 2003 die Sigmund Freud Privatstiftung.
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Ehemaliges Arbeitszimmer Sigmund Freuds.
© Sigmund Freud Privatstiftung - Florian Lierzer
Das Sigmund Freud Museum zeigt in den ehemaligen Wohn- und Praxisräumen Sigmund Freuds im Haus Berggasse 19 eine Dokumentation zu Leben und Werk des Begründers der Psychoanalyse. In diesem Haus lebte und arbeitete Freud von 1891 bis 1938, von hier aus trat er mit seiner Familie am 4. Juni 1938 die Flucht vor den Nationalsozialisten ins englische Exil an.
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Ausstellungsansicht (Spielebox Sigmund Freuds vor Foto von Edmund Engelman aus 1938)
© Sigmund Freud Privatstiftung - Oliver Ottenschläger
Die Einrichtung des Museums erfolgte 1971 mit Hilfe von Anna Freud, der jüngsten Tochter Sigmund Freuds. Originale Einrichtungsgegenstände, unter anderem das Wartezimmer sowie eine Auswahl aus Freuds privater Antikensammlung, Autografen und Erstausgaben seiner Werke geben Einblick in die Biografie Freuds, sein kulturelles Umfeld und die Entstehung der Psychoanalyse.
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Ausstellungsansicht (Esszimmer der Familie).
© Sigmund Freud Privatstiftung - Oliver Ottenschläger
 In einem Videoraum werden historische Filmaufnahmen aus dem Privatleben Freuds und seiner Familie gezeigt, zusammengestellt und kommentiert von Anna Freud. Das Museum wurde im Laufe der Zeit schrittweise erweitert. Zunächst auf die wenigen Räume der ehemaligen Praxis Sigmund Freuds beschränkt, vergrößerte sich die Fläche im Lauf der 80er und 90er Jahre um ein Vielfaches. Auf den Einbau einer neuen Bibliothek folgte ein Museumsshop, ein Bücherlager und ein Vortrags- und Ausstellungssaal in der neu hinzugekommenen Privatwohnung der Familie Freud.
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Wartezimmer aus Sigmund Freuds Praxis.
© Sigmund Freud Privatstiftung - Florian Lierzer
Mit der Übernahme des Gassenlokals, in dem bis 1938 die Fleischerei Siegmund Kornmehls untergebracht war, erhielt das Museum im Jahr 2002 eine neue „Außenfläche". Das neben dem Hauseingang Berggasse 19 gelegene Lokal bietet mit seinen großen Schaufenstern einen repräsentativen Schauplatz für Installationen von KünstlerInnen aus dem In- und Ausland. Die dort gezeigten Installationsreihen "A View from Outside" , „A View from Outside – continued“ und „A View from Outside – reloaded“ sowie aktuell der "Schauraum Berggasse 19" setzen psychoanalytische Fragestellungen und aktuelle Kunst miteinander in Beziehung.
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Eingangsraum zur Praxis mit Blick auf Franz West, Liege.
© Sigmund Freud Privatstiftung - Florian Lierzer
 Das alte Gebäude an dieser Stelle, in dem unter anderem der Politiker Victor Adler gelebt hatte, war abgerissen worden. Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich musste Freud 1938 wegen seiner jüdischen Herkunft mit seiner Tochter Anna Freud nach London emigrieren, wo er ein Jahr später verstarb. Bei der Emigration half ihm Marie Bonaparte; Freud konnte sein ganzes Mobiliar mitnehmen. In den Räumen, in denen er 47 Jahre gelebt und den Großteil seiner Schriften verfasst hat, ist seit 1971 eine Dokumentation zu seinem Leben und Werk zu sehen. Wechselnde Sonderausstellungen und eine Sammlung moderner Kunst zeigen den Einfluss der Psychoanalyse auf Kunst und Gesellschaft.
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Ausstellungssaal mit Living Library.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Das Museum besteht aus Freuds ehemaliger Praxis und einem Teil seiner damaligen Privatwohnung. Angeschlossen sind eine Bibliothek, die mit 35.000 Bänden Europas größte Studienbibliothek zur Psychoanalyse ist, und das Forschungsinstitut der 2003 gegründeten Sigmund Freud Privatstiftung. In einem Raum im Erdgeschoß des Gebäudes, wo sich bis 1938 die Zentrale der koscheren Fleischerei Siegmund Kornmehl befand, betreibt das Museum seit 2002 einen Schauraum für zeitgenössische Kunst (seit 2014 unter dem Titel Schauraum Berggasse 19). In diesem nur durch die verglaste Fensterfront zu betrachtenden Ausstellungsraum wechseln seither in unregelmäßigen Abständen Installationen zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen zu Freud und die Psychoanalyse betreffenden Themen.
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Eingangszimmer zu Sigmund Freuds Praxis.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Zu sehen waren bisher unter anderen Arbeiten von Joseph Kosuth, Louise Bourgeois, Monika Sosnowska, Ernesto Neto, Joan Jonas, Clegg & Guttmann, Franz West, Peter Kogler, Susan Hefuna und Markus Schinwald. Originalstücke aus Freuds Besitz sind im Museum ebenso zu sehen wie das Wartezimmer der Praxis und einige Stücke aus Freuds umfangreicher Sammlung antiker Kunstwerke, hauptsächlich kleine Statuen.
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Franz West, Liege.
© Sigmund Freud Privatstiftung - Gerald Zugmann
Der Großteil der früheren Einrichtung mit der berühmten Couch befindet sich allerdings im heutigen Freud Museum in London, wo Anna Freud bis zu ihrem Tod 1982 wohnte. Neben Wien und London gibt es seit 2006 ein drittes Freud-Museum in Příbor (Freiberg in Mähren) im heutigen Tschechien. Hier wurde das Geburtshaus Sigmund Freuds der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Museum in der Berggasse wurde 1971 von der Sigmund-Freud-Gesellschaft im Beisein von Freuds jüngster Tochter Anna Freud eröffnet. Wesentlich an der Gründung beteiligt war u. a. der Wiener Psychoanalytiker Harald Leupold-Löwenthal.
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Joseph Kosuth, “O.&A.F!D!(TO I. K. AND G. F.)”, 1987
© Sigmund Freud Privatstiftung - Margherita Spiluttini
1996 erfolgte ein Ausbau, der Sonderausstellungs- und Veranstaltungsräume ermöglichte. 2003 wurde das Museum in die Sigmund Freud Privatstiftung eingebracht, deren Vorstandsvorsitzender Rudolf Dirisamer ist. 2006 brachte die Stadt Wien das ganze Haus Berggasse 19 in die Stiftung ein, um die Grundlage für den Ausbau und die Öffnung aller von Freud bewohnten Flächen für das Museum zu schaffen. Die Finanzierung dieses Projektes ist noch offen. Direktorin des Museums war 1996 bis 2013 Inge Scholz-Strasser; seither ist es Monika Pessler. Von 1992 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 wirkte die Historikerin Lydia Marinelli am Sigmund Freud Museum.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Ausstellungsansicht (Spiegelschrank "Psyche" aus dem Besitz der Familie Freud)
© Sigmund Freud Privatstiftung - Oliver Ottenschläger
Das Museum veranstaltet die Sigmund-Freud-Vorlesung, die seit 1970 jedes Jahr am 6. Mai, dem Geburtstag Freuds, stattfindet. Prominente Psychoanalytiker sprechen hier zu Themen mit aktuellem Bezug. Diese Vorlesung wurde von der Sigmund-Freud-Gesellschaft begründet und wird nunmehr von der Sigmund Freud Privatstiftung fortgeführt. Sie findet inzwischen an wechselnden Veranstaltungsorten Wiens statt. 2015 verzeichnete das Museum 91.322 Besuche (2014: 84.293). 2016 wurden 103.722 Besuche gemeldet. Bis 2020 soll durch eine Umgestaltung des Museums der gesamte erste Stock des Hauses für Besucher zugänglich gemacht werden, auch der Teil der ehemaligen Wohnung Freuds, der bisher nicht zugänglich ist.
© Stadt Wien - www.wien.gv.at
Das Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19.
© Stadt Wien - www.wien.gv.at
Die besondere Aura, die Sigmund Freuds Ordinationsräume prägte, ist vielerorts beschrieben worden. Wie aber wohnte und lebte Freud gemeinsam mit seiner Familie in der Berggasse 19? Wie können wir uns heute jene „intime Atmosphäre von geteilter Privatheit und offener Geschichtlichkeit“ (Erik Erikson), die das Leben des Begründers der Psychoanalyse in seinem Wiener Domizil kennzeichnete, vorstellen?
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Das Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19.
© Sigmund Freud Privatstiftung - Alexander Ch. Wulz
Die „wissenschaftliche Erforschung, Betreuung, Nutzung, Weiterentwicklung und öffentliche Verbreitung der Arbeiten und Ideen Sigmund Freuds und damit in Verbindung stehender historischer, theoretischer und psychoanalytischer Fragestellungen“ ist Kernaufgabe der Sigmund Freud Privatstiftung (Stiftungserklärung 2006, § 2.1. Stiftungszweck).
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Freud_Museum" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.freud-museum.at/de/
Sigmund Freud Museum
Die Freuds in der Berggasse 19
Berggasse 19, 1090 Wien
Telefon: +43 (0)1 319 15 96
E-Mail: office@freud-museum.at
Öffnungszeiten:
Täglich geöffnet (Montag - Sonntag) 10:00 - 18:00 Uhr
Erreichbarkeit:
U-Bahn: U2 Schottentor, U4 Roßauer Lände
Straßenbahn: D Schlickgasse, 37, 38, 40, 41, 42 Schwarzspanierstraße
Bus: 40 A Berggasse
www.freud-museum.at
 
 
 
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
E-Mail: office@wienmuseum.at 
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
Handelskai 265, 1020 Wien
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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