Galaxy 21
Bürohochhaus, Architektur: Martin Kohlbauer
Nestroyplatz / Praterstraße 31, 1020 Wien
Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube
Galaxy 21 Tower, rechts der Alliiertenhof.
Nach schweren Schäden, die das ehemalige Carl-Theater (Leopoldstädter Theater) während des Zweiten Weltkriegs erlitten hatte, musste der Abbruch der Ruine beschlossen werden (20. September 1951). Auf dem frei gewordenen Areal, das in den 1970er Jahren durch die Station "Nestroyplatz" der U 1 einen Anschluss an die Innenstadt und damit eine städtebauliche Aufwertung erfuhr, entstand 1974-1978 nach Plänen von Josef Becvar und H. Neuroth das Bürohochhaus "Galaxie".
Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube
Das Vordach des Galaxy Towers vom Alliiertenhof aus gesehen.
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts wurde (auch wegen der seinerzeitigen Verwendung schadstoffbelasteter Baumaterialien) eine Generalsanierung des Bürohauses in Angriff genommen, die mit einer Fassadenveränderung und Aufstockung des zentralen Turms verbunden wurde. Aus einem Architektenwettbewerb ging im August 1998 Martin Kohlbauer als Sieger hervor, dem daraufhin die Ausführung übertragen wurde. Die Neugestaltung wurde im Februar 2001 begonnen und konnte im August 2002 abgeschlossen werden. Die Mieter hatten das Haus zur Gänze räumen müssen und fanden (wie beispielsweise die "News-Gruppe", die seit 1992 hier untergebracht gewesen war) andere Domizile (News, Media.tower).
Galaxy 21 - Bürohochhaus - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz © Vasko+Partner - www.vasko-partner.at Galaxy 21 - Bürohochhaus - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz © Vasko+Partner - www.vasko-partner.at
Abbildung Galaxy Tower
© Vasko+Partner - www.vasko-partner.at
Das in den Jahren 1974/75 errichtete Bürogebäude in der Praterstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk wurde nach Plänen von Martin Kohlbauer revitalisiert und aufgestockt. Das vorliegende Projekt sah den Abbruch der beiden Haustechnikgeschosse und eine Aufstockung um weitere 6 Geschosse („Skyline-Etagen“) mit elliptischem Grundriss vor. Auf der bestehenden Decke über dem 15. OG wurden 6 neue Geschosse in Stahlbeton errichtet, wobei die Lastabtragung der Aufstockung über ein neues Stützensystem durch den Altbau durchgeführt und im 1. UG abgefangen wird.
Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube
Galaxy 21 Tower.
Die Grundrissform ist bis zum 2. OG ein rechtwinkeliges Dreieck mit Seitenlängen von ca. 52 Metern. In den Geschossen 3 bis 15 ist die Grundrissform ein Rechteck mit aufgesetzten Erkern mit den Außenmaßen 31 Meter x 36 Meter. Die aufgesetzten 6 Geschosse haben einen ellipsenförmigen Grundriss mit den Achsmaßen 29 Meter x 34 Meter.
Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube
Der Galaxy Tower im
Schneetreiben Jänner 2013.
Der Galaxy Tower vom
Alliiertenhof aus gesehen.
Das reine Bürogebäude wurde flexibel geplant – es gibt Unterteilungsmöglichkeiten in Zellen, Kombigruppen bzw. Großraumbüros. Im Erdgeschoss wurde ein Restaurant für ca. 150 Personen mit öffentlichem Zugang eingerichtet. Die Fassade wurde komplett erneuert. Das neue Erscheinungsbild des Hauses wird maßgeblich durch die neue gläserne Haut geprägt. Es handelt sich hier um eine opake Verglasung in den Parapettbereichen und „White Box“ - Verglasungen in den massiven Bereichen des Bestandes. In den Sockelzonen entschieden die Planer für eine Pfosten-/Riegelkonstruktion, in den Skyline-Etagen eine radiale Vollverglasung.
Galaxy 21 Tower - Praterstrasse 31 - Nestroyplatz - Wien, Leopoldstadt © Erhard Gaube
Galaxy 21 Tower.
Die Fassade weist besonders gute bauphysikalische Eigenschaften auf. Die Fenster sind trotz der hohen Belastung durch Wind auch in den oberen Geschossen individuell zu öffnen. Das Galaxy-Gebäude wurde bauphysikalisch optimiert. Wesentliche Verbesserungen konnten im Wärme- und Schallschutz, sowie im Betrieb erreicht werden. Die Gesamtkonzeption entspricht dem Standard eines Niedrigenergiehauses.
Text auszugsweise aus
www.vasko-partner.at/buerogebaeude-galaxie
 
 
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MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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