Gipfeltreffen 1961
Chruschtschow und Kennedy in Wien
3. und 4. Juni 1961
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Kennedy und dem sowjetischen
Ministerpräsidenten Chruschtschow in Wien. Das Bild zeigt Chruschtschow,
der Präsident Kennedy vor der russischen Botschaft begrüßt.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 3. und 4. Juni 1961 fand in Wien, der Hauptstadt des neutralen Österreich, ein Gipfeltreffen zwischen John F. Kennedy, Präsident der Vereinigten Staaten, und Nikita Chruschtschow, Regierungschef der Sowjetunion und Parteichef der KPdSU, statt. Das Treffen sollte dazu dienen, aktuelle Spannungen zwischen den beiden einander im Kalten Krieg gegenüberstehenden Supermächten zu verringern. Es hatte unmittelbar keine Wirkung.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Fidel Castro, hier mit Brille in einem Panzer, während der Abwehrkämpfe in der
Schweinebucht. Die Operation scheitert in nur 65 Stunden.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Auf Kuba hatte 1959 die Revolution mit Fidel Castro an der Spitze über die Diktatur von Fulgencio Batista gesiegt. Der Versuch der Revolutionäre, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, wurde von Präsident Dwight D. Eisenhower zurückgewiesen. Trotz US-amerikanischer Beteiligung an der Invasion in der Schweinebucht schlug im April 1961 der Versuch fehl, die kubanische Revolution rückgängig zu machen. Die Sowjetunion hatte die Situation beobachtet und 1960 diplomatische Beziehungen zu Castro aufgenommen.
Präsident John F. Kennedy in Großaufnahme bei der Ankunft in Wien 1961.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Vereinigten Staaten hatten im NATO-Mitgliedsland Türkei nukleare Mittelstreckenraketen und Kampfflugzeuge stationiert. Moskau sah nun die Chance, den Vereinigten Staaten auf Kuba ähnlich nahe zu rücken.
(In der Kubakrise vom Herbst 1962 sollte diese Konfrontation,
die den dritten Weltkrieg hätte auslösen können, ihren Höhepunkt erreichen.)
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Kennedy und dem sowjetischen
Ministerpräsidenten Chruschtschow in Wien. Das Bild zeigt einen Konvoi am Ring
vor der Staatsoper: Präsident Kennedy mit Bundespräsident Schärf auf dem Weg
zur Hofburg; der Straßenrand ist von einer Menschenmenge gesäumt.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kennedy war am 20. Januar 1961 dem scheidenden Präsidenten Eisenhower nachgefolgt. Chruschtschow hatte ihn vor dem Gipfeltreffen noch nicht persönlich erlebt, hielt ihn aber Zeitzeugen zufolge für einen jungen, unerfahrenen Politiker, während er sich selbst als weltpolitisches Schwergewicht einschätzte. Kennedy dürfte Chruschtschow für einen typischen sowjetischen Apparatschik gehalten haben, dem er wohl gewachsen sein würde.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bild zeigt Gromyko, Gorbach, Chruschtschow, Bundespräsident Schärf,
Pittermann, Afritsch und Kreisky auf dem Balkon der Hofburg.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Idee, das Zusammentreffen der beiden Staatsmänner in Wien zu veranstalten, soll der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky US-Präsident Kennedy übermittelt haben. Chruschtschow nahm Kennedys Vorschlag an, sich weder in einem Land des Westens noch im Ostblock zu treffen. Kennedy reiste mit seiner Präsidentenmaschine am Samstag, dem 3. Juni 1961, aus Paris an, wo er Charles de Gaulle getroffen hatte, und landete auf dem Flughafen Wien.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kennedy schreitet nach seiner Ankunft am Flughafen Wien-Schwechat
mit Bundespräsident Schärf eine Ehrenkompagnie ab.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Er war in Begleitung seiner Gattin Jackie Kennedy und wurde von Bundespräsident Adolf Schärf erwartet. Chruschtschow war mit seiner Gattin Nina Chruschtschowa und seiner Delegation per Bahn nach Zwischenstopps in Kiew und Bratislava bereits am Freitag, 2. Juni, auf dem Wiener Südbahnhof eingetroffen und ebenfalls vom Bundespräsidenten begrüßt worden. Dieser gab für die Gäste am Samstagabend ein großes Dinner in Schloss Schönbrunn. Während des Gipfeltreffens wohnten beide Staatsmänner im Hotel Imperial an der Ringstraße.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Hotel Imperial an der Wiener Ringstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Rund 1.500 Medienvertreter aus aller Welt beobachteten das Treffen an Ort und Stelle. Kennedy und seine Begleitung flogen am Sonntagabend, 4. Juni, von Wien nach London ab, wo der US-Präsident mit dem britischen Premierminister Harold Macmillan konferieren wollte. Chruschtschow und seine Begleitung flogen am Montagmorgen, 5. Juni, nach einer Übernachtung in der Residenz des sowjetischen Botschafters in Purkersdorf nach Moskau zurück.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
John F. Kennedy und Nina Chruschtschow. Kennedy rechts, im Smoking,
Großaufnahme im Gespräch mit Fr. Chruschtschow, dahinter zahlreiche Menschen.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nina Chruschtschow und
John F. Kennedy in Schönbrunn.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nikita Chruschtschow und
Jackie Kennedy in Schönbrunn.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Gespräche selbst, an denen für die Sowjetunion auch Andrej Gromyko, Menschikow, Anatoli Dobrynin und Suchodren und für die Vereinigten Staaten Dean Rusk, Charles E. Bohlen, Foy D. Kohler (Staatssekretär für europäische Angelegenheiten im US-Außenministerium), Botschafter Llewellyn E. Thompson und der Übersetzer Alexander Akalovsky teilnahmen, fanden am Samstag, dem 3. Juni, in der Residenz des US-Botschafters im 13. Bezirk und am Sonntag, dem 4. Juni, in der sowjetischen Botschaft im 3. Bezirk statt.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Jackie Kennedy besucht die 'Spanische Hofreitschule' in Wien,
Jackie Kennedy wird von Oberst Podhajsky in der Michaelerkuppel begrüßt.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Kam es Samstag auch zu Vieraugengesprächen zwischen den beiden Spitzenpolitikern, so wurde Sonntag immer im Team kommuniziert. Für die Medienarbeit waren Pierre Salinger und Charlamow zuständig, die Beobachtern zufolge diesmal ausnehmend freundlich miteinander umgingen. Eine Niederschrift der Unterredung vom 4. Juni 1961 in den Räumen der sowjetischen Botschaft in Wien ist auf der Website chronik-der-mauer.de  verfügbar.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bundespräsident Schärf gibt in Schloß Schönbrunn einen Galaempfang, in dessen
Anschluß Mitglieder des Staatsopernensembles Arien singen. Abschließend tanzt das
Staatsopernballett den Waltzer "An der schönen blauen Donau". V.l.n.r.: ?, J. F. Kennedy,
Chruschtowa, Schärf, Chruschtschow, J. Kennedy, ?, in einer Reihe sitzend.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Chruschtschow und Kennedy befassten sich u.a. mit der Einstellung der Kernwaffenversuche und den Brennpunkten des Ost-West-Konfliktes: West-Berlin und Laos. In einem gemeinsamen Kommunique vom 4. Juni, Abend, wurde von nützlichen Besprechungen geschrieben und davon, dass die beiden Politiker vereinbart hätten, in allen Fragen, die für beide Länder und für die ganze Welt von Interesse sind, Kontakt zu halten. Jedenfalls würden die Außenminister Rusk und Gromyko in nächster Zeit mehrmals zusammentreffen.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gruppenfoto Kennedy, Chruschtschow mit Gattinnen, Schärf.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Die Ost-West-Konfrontation ging nach dem Gipfeltreffen in Wien auch abseits des Wettrüstens bei den strategischen Nuklearwaffen weiter:
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kennedy und Chruschtschow in Schönbrunn bei Bundespräsident Schärf. Kennedy (links),
Chruschtschow (rechts) und Schärf (Mitte) auf einem Sofa sitzend, alle tragen Smoking.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bruno Kreisky schrieb über das Treffen 1988 in seinen Memoiren
(im Original ohne Absätze):
Die Begegnung Chruschtschows mit Kennedy in Wien am 3./4. Juni 1961 schien vielen Leuten eine sinnlose Konferenz gewesen zu sein. Wenn man sie in ihrem großen Zusammenhang sieht, so hat Kennedy Chruschtschow damals zu verstehen gegeben, dass er in diesem gefährlichen Spiel, bis an den Rand des Abgrunds zu gehen, durchaus mithalten werde. So erreichte er auch ein Jahr später, während der Raketenkrise um Kuba, dass die Russen einige ihrer Raketenstellungen, die eine allzu große Provokation für Amerika darstellten, liquidiert haben. Niemals zuvor war die Welt so nahe am Ausbruch eines neuen Krieges gewesen. Und man soll sich nicht täuschen: Dieser Krieg wäre in Europa ausgebrochen und auch in Europa ausgetragen worden, etwa um Berlin herum, denn wenn die Amerikaner in Kuba etwas unternommen hätten, wäre es sicher sofort zu Vergeltungsaktionen in Europa gekommen. Die scheinbar sinnlose Begegnung in Wien hatte beide davon überzeugt, dass der jeweils andere bis zum Äußersten entschlossen war, und diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass letztlich das Ärgste verhindert wurde.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bild zeigt Jacquline Kennedy in der Porzellanmanufaktur Augarten,
Bürgermeister Franz Jonas überreicht ihr eine Vase.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kreisky erinnerte sich 1988:
Am Abend der Begegnung mit Kennedy in Wien lud uns Chruschtschow zum Dank zu einem großen Abschiedsdinner in das Hotel Imperial ein; die Amerikaner sahen sich zu einer solchen Geste nicht veranlasst.
Das Dinner fand am Sonntagabend, 4. Juni 1961, statt; zu diesem Zeitpunkt war Kennedy bereits abgereist, nachdem er Wien als Treffpunkt sehr gelobt hatte.
Gipfeltreffen 1961 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Jacky Kennedy (Mitte) und Nina Chruschtschow ( 2.v.l.) u.a. im Palais Pallavicini.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Wiener und ihre Medien interessierten sich dafür, dass John F. Kennedy und seine Gattin die von Erzbischof Kardinal Franz König zelebrierte Sonntagsmesse im Stephansdom und die Wiener Sängerknaben besuchte, während Chruschtschow an einer Gedenktafel für österreichische Freiheitskämpfer und am Heldendenkmal der Roten Armee Kränze niederlegte. Die beiden Politikergattinnen ließen sich die Porzellanmanufaktur Augarten zeigen.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Gipfeltreffen" der
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Erstmals Bühne der Entspannung
Jackie und John F. Kennedy - © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Jackie und John F. Kennedy beim Stephansdom.
© Christian Brandstätter Verlag
Wien war ein Zentrum des Kalten Krieges gewesen, wo es von Agenten zu wimmeln schien. 1961 wurde die Stadt Ort eines Versuchs, den Kalten Krieg zu überwinden. Die USA und die UdSSR befinden sich in einem Rüstungswettlauf mit Atomraketen, die Sowjets wollen die Westalliierten aus Berlin verdrängen. Der sowjetische Staats- und Parteichef Nikita S. Chruschtschow und der eben gewählte US-Präsident John F. Kennedy trafen einander in Wien, um Möglichkeiten der Entspannung zu versuchen. Die für Anfang Juni festgelegten Gespräche verliefen nicht gut: Chruschtschow hielt Kennedy für einen schwachen Neuling. Nach plausiblen Interpretationen entschloss sich Chruschtschow auf Grund dieser Einschätzung im selben Sommer dafür, die Mauer in Berlin bauen zu lassen (um die Massenflucht aus der DDR zu stoppen) und, noch dramatischer, im Oktober 1962 dazu, sowjetische Atomraketen auf Kuba zu stationieren („Kuba-Krise").
Chruschtschow und Kennedy - © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Chruschtschow und Kennedy in Wien.
© Christian Brandstätter Verlag
In Österreich hingegen war man zufrieden mit der eigenen Rolle als Gastgeber: ein glänzender Empfang in Schloss Schönbrunn, das katholische Ehepaar Kennedy mit der zur Ikone gewordenen „Jackie" (Jacqueline) bei der Messe im Stephansdom. Kennedy wurde mit einer Begeisterung empfangen wie kein US-Präsident nach ihm. Der joviale, bullige Chruschtschow, der im Jahr zuvor auf einem erfolgreichen Staatsbesuch im Lande gewesen war (und eine Wette mit Leopold Figl um den jeweiligen Maisertrag verloren hatte -Wetteinsatz: ein Schwein), stieß auf vorsichtige Akzeptanz nach dem Motto: „Man soll den russischen Bären nicht in den Schwanz zwicken." Chruschtschows eigene Verwicklung in Stalins monströse Verbrechen war kein Thema.
Mit freundlicher Genehmigung (Textausszug):
Hans Rauscher: Die Bilder Österreichs
Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG
 
 
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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