Haus des Meeres - Vivarium Wien
mehr als 10.000 Tiere auf über 5.000 m²
Im Esterhazypark, Fritz-Grünbaumplatz 1, 1060 Wien
Brandungsriff - © Herbert Thill /Haus des Meeres
Im Haus des Meeres - Aqua Terra Zoo werden auf über
5.000 m² mehr als 10.000 Tiere gezeigt!

Der Haus des Meeres Aqua Terra Zoo ist in einem ehemaligen Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht und aufgrund seiner Höhe von knapp 50 m daher besonders auffällig. Allerdings würde von seinem äußeren Erscheinungsbild kaum jemand darauf schließen, dass er ein derart herrlich buntes und lebendiges Innenleben besitzt. Auf mittlerweile 11 Geschossebenen und einer Fläche von ca. 5.000 m² tummeln sich insgesamt über 10.000 Tiere. Haie, Rochen, Schildkröten zu Wasser und zu Lande, Krokodile, Echsen aller Art, Schlangen, Fische aus Süß- und Salzwasser, Vögel, Flughunde, verschiedene Äffchen, Insekten, und und und… im Haus des Meeres gibt es immer etwas Neues! Zu den Höhepunkten zählt - neben dem 300.000 l fassenden zweistöckigen Haibecken - zweifellos das Brandungsriff. Erleben Sie eine beeindruckende Meeresbrandung, in der sich unzählige farbenprächtige, tropische Fische zwischen Korallen tummeln.
Japanische Riesenseespinne - ©  Herbert Thill /Haus des Meeres
 "Mitten drinnen statt nur davor" - dank eines Halbtunnels, erzeugt durch eine gebogene Scheibe, stehen Sie mitten im Geschehen! Links und rechts - angehängt an die Außenfassade des Flakturms - befinden sich Tropenhaus und Krokipark. Auf einer Fläche von 200m² und einer Höhe von über 20 Metern beheimatet das Tropenhaus über 500 Tiere. Da turnen freche Weißbüscheläffchen neben tropischen Vögeln und Sie können all diese Tiere ohne Barriere erleben! In Summe ein echtes Dschungelabenteuer – mitten in Wien!
Aus der Geschichte des "Haus des Meeres"

Haus des Meeres im Flakturm - © Haus des Meeres

Das erste Seewasseraquarium Österreichs
Im Jahre 1958 haben Wissenschaftler und Wirtschaftstreibende die "Gesellschaft für Meeresbiologie" unter der Präsidentschaft von Herrn Dr. Hartel und Herrn Vizepräsident Ing. Otte ins Leben gerufen mit dem Ziel, im Flakturm Esterhazypark ein ”Haus des Meeres ”, also das erste Seewasseraquarium Österreichs einzurichten und gleichzeitig Zentrum der europäischen Meeresforschung zu werden. Die wissenschaftliche Arbeit übernahmen damals die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Professoren Dr. Rupert Riedl und Dr. Ferdinand Starmühlner - damals Universitätsassistent.

Es gab vielschichtige Aktivitäten wie z. B. die Tauchgruppe ADRIA oder die Herausgabe der Monatszeitschrift OCEAN. Bis zum Jahre 1965 wurden immerhin eineinhalb Stockwerke als Ausstellungsräume adaptiert und mit 40 Schaubecken ausgestattet.

Modernisierung und Erweiterung
unter Dir. Erich Brenner
War die Periode Schlosser von einem ständigen Kampf ums Überleben der Institution gekennzeichnet, erfuhr das Haus des Meeres unter Herrn Brenner einen unglaublichen Modernisierungs- und Erweiterungsschub. Nahezu kein Stein blieb auf dem anderen, die Technik wurde zeitgemäß und neue Abteilungen entstanden. Hier einige Highlights: Portal, Kassaraum, Terrarienabteilung, Vortragssaal, Neubau von Großaquarien im 3. Stock, eine komplett neue Süßwasserabteilung im 2. Stock mit einem 8.000 Liter fassenden Aquaterrarium, welches einen Urwaldausschnitt Südamerikas und einen Schwarm Piranhas zeigt, Informationstelefone, die neue Wasseraufbereitungsanlage mit zwei, je 18.000 Liter fassenden Behältern und vieles andere mehr

Durch die Installierung einer Lautsprecheranlage im ganzen Haus, sowie der Inbetriebnahme einer neuen Videoanlage im Vortragssaal und in der Ausstellung wurde die Informationstechnik wesentlich verbessert.

Amazonas-Dschungel-Passage
Bild © Günther Hulla
Auf der einen Seite das Amazonastiefland, die grüne Lunge Südamerikas. Ein unbegreifbar weites Areal, durchzogen vom größten Fluss der Welt und weiteren unzähligen Wasserläufen. Aus dem nirgendwo stürzt ein Wasserfall in einen einsehbaren Bach über dem Besucherpfad weiter hinab in das Kernstück des Dschungels, ein 15.000 Liter umfassendes Amazonas-Aquarium. Wo Licht das Blätterdach durchdringt, wachsen Unterwasserpflanzen; im Dunkeln dagegen herrscht ein Gewirr aus Wurzeln und Bäumen in Wasser, das braun ist wie Tee.
Bild © Sylvia Mayrhofer
Im Wasser herrscht der König der Amazonasfische, der Diskusbuntbarsch über sein Gefolge, darunter das Volk der Salmler. Kleine, bunte Gesellen, mit zum Teil ungewöhnlichen Gewohnheiten. Zahlreich ist auch das Volk der Welse vertreten, mehr oder weniger die, die sich um die Sauberkeit im Reich sorgen. Demutsvoll arbeiten sie meist nachts, säubern Fels, Holz, Sand und Blätter. Manche von ihnen sehen einander täuschend ähnlich obwohl sie nicht näher miteinander verwandt sind. So tauchen sie einfach in der Masse der anderen unerkannt unter… Nicht zu vergessen, das adelige Volk der Buntbarsche, verwandt mit dem König selbst, darunter der Hohe Segelflosser.
Hai- und Schildkrötenbecken
Schwarzspitzenriffhai - ©  Hans Novak  /Haus des Meeres
Das mit einem Kostenaufwand von 2,3 Mio. ÖS errichtete Seewasseraquarium wurde 1997 fertiggestellt. Das Fassungsvermögen inklusive Ausgleichs- und Filtervolumen beträgt 120.000 Liter. Dem tropischen Ammenhai (Ginglymostoma cirratum), der mit einer Größe von nur 30 cm ins Haus des Meeres kam und heute eine Länge von über 2 m aufweist, wurde sein damaliges 13.000 Liter fassendes Aquarium zu klein. Daher bestand die Notwendigkeit des Baus eines größeren Beckens, in das er im Jänner 1997 übersiedelt wurde. In unserem Haibecken schwimmt aber auch eine Suppenschildkröte; sie kam als "Findelkind" nach Österreich.
Puppi - © Herbert Thill  /Haus des Meeres
puppi - © Hans Novak  /Haus des Meeres Puppi - © Jutta Kirchner  /Haus des Meeres
Mittelmeertiere
In rund 5000 Arbeitsstunden Eigenleistung enstand eines der größten europäischen Seewasseraquarien mit einer Systemmenge von über 120.000 Litern. Verantwortlich für den Bau und die Gestaltung einschließlich Filteranlage im Keller war Herr Christian Szekacs , für den Ausstellungsraum Herr Kamenko Boharevic und für die sanfte Betäubung - eine Weltpremiere - und Übersiedlung des Haies vom 3. Stock ins Erdgeschoß, Herr Dr. Michael Mitic. Das Presseecho war groß und Radio und Fernsehen brachten mehrere Berichte.
Urwaldabteilung
Im Jahre 1999 erfolgte der Neubau der "Urwaldabteilung” im ersten Stock. Unter der bewährten Leitung von Herrn Szekacs wurden neue, artgerechte Großterrarien für Riesenschlangen, Leguane, Warane, Agamen, Mambas etc. errichtet, welche zum Anlass des vierzigjährigen Ausstellungsjubiläums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Weiters wurde erneut ein Sonderpostamt eingerichtet.
Krokodil - © Hans Novak  /Haus des Meeres Baumpython - ©  Haus des Meeres
Tropenhaus
In unserem Tropenhaus können sich die meisten Tiere völlig frei bewegen und es gibt praktisch fast keine Barrieren, die Sie als Besucher von den Tieren trennen. Wir haben das bewusst so gestaltet, um Ihnen das hautnahe Erleben der Tierwelt besser zu ermöglichen. Aber bitte beachten Sie, dass das FÜTTERN und das BERÜHREN der Tiere STRENGSTENS VERBOTEN ist. Jagen Sie die Tiere nicht und steigen Sie bitte nicht in die Gehege.
Tropenhaus - © Herbert Thill  /Haus des Meeres
Wir verfolgen mit dem Tropenhaus zwei Ziele: Zum einen wollen wir natürlich unseren Tieren optimale Haltungsbedingungen bieten. Daher sind zum Beispiel große Teile der Glasfront sogar mit einem Spezialglas, das UV durchlässig ist, ausgestattet. So hat das eindringende Sonnenlicht tatsächlich die gleiche Qualität wie im Freien.
Sumpfschildkröte - ©  Herbert Thill  /Haus des Meeres
Die entsprechende tropische Temperatur im Inneren des Glaszubaus und das feuchte Klima werden vollautomatisch geregelt. Dies alles sind Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Zucht diverser, zum Teil stark gefährdeter Tierarten. Zum anderen möchten wir unseren Besuchern eine Erlebniswelt bieten. Sie, lieber Leser dieser Zeilen, sollen dieses tropische Klima tatsächlich auf der Haut spüren und diese schwere, feuchtwarme Tropenluft atmen.
Weißbüffelaffe - ©  Hans Novak /Haus des Meeres
Machen Sie eine kurze Regenwaldwanderung: sozusagen aus dem Wasser kommend über Steige und Hängebrücke, vorbei am Wasserfall hinauf bis in die Kronenregion der Bäume. Und dabei werden Sie natürlich auch von der entsprechenden Tierwelt begleitet. Es geht vorbei an Fischen aus Mangrovenregionen, über Sumpf- und Landschildkröten hinauf zu den frei fliegenden Vögeln und frei herumlaufenden Äffchen.
Mittelmeerabteilung
Mit "back to the roots" lässt es sich vermutlich am besten umschreiben, was das Haus des Meeres mit dieser neuen Mittelmeerabteilung verfolgt. Tiere aus der Region Mittelmeer zu zeigen, das war der ursprüngliche Zweck, als 1958 das Haus des Meeres gegründet wurde. In den letzten Jahren waren diese Aquarien besatzmässig dann eher das Stiefkind. Doch immerhin ist und bleibt das Mittelmeer das Hausmeer für uns Österreicher und daher kam die Überlegung diese Anlage zu vergrößern und vor allem zu modernisieren.
Krake - © Hans Novak  /Haus des Meeres
Mit einer Systemmenge von über 40.000 Litern, die durch insgesamt 13 Aquarien fließen, ist sie die größte Österreichs. Die Aquariengrößen differieren von 150 Liter aufwärts bis 15000 Liter. So haben wir die Möglichkeit, den Besuchern kleine bis kleinste Bewohner, wie z.B. Garnelen oder Einsiedlerkrebse genauso näher zu bringen wie unsere alteingesessenen Pfleglinge, die mittlerweile stattliche Größen erreicht haben, gut unterzubringen. Die Baukosten belaufen sich auf knapp eine Million Schillinge.
Muräne  - © helena_linosa_secchitella  /Haus des Meeres
Die Palette von Aquarienbewohnern, die wir zeigen, reicht quer durch das Tierreich. Es geht von Schwämmen angefangen über Nesseltiere, Würmer und Schnecken hin zu Muscheln, Krebsen und Seesternen. Aber natürlich gibt es auch jede Menge an Fischen, wie Brassen, bunte Lippfische, Seepferdchen, giftige Drachenköpfe und Petermännchen bis hin zu Haien und Muränen. Insgesamt knapp tausend Tiere werden es sein.
Einheimische Fische
In dieser Abteilung im Haus des Meeres werden Fische, Muscheln und Krebse aus heimischen Gewässern präsentiert. Hauptsächlich werden Arten gezeigt, die in der Donau und ihren Nebengewässern im Wiener Raum vorkommen. Durch die besondere geographische Lage ist die Donau einer der artenreichsten Flüsse Europas. Im Bereich des Nationalparks Donau Auen, der auch einen Teil der Wiener Donau einschließt, gibt es über 60 Fischarten.
Karausche - © Haus des Meeres Karpfen - © Haus des Meeres
Zoobewilligung
Mitte des Jahres 2003 wurde unserem Haus nach den Brüsseler Kriterien der Status eines europäischen Zoos verliehen. Der Bescheid MBA 6/7-M/A8890/02 umfasst 86 Seiten und regelt die Haltungskriterien für Aquarien- und Terrarientiere, Vögel und Affen. Um den neuen Anforderungen zu entsprechen, mussten einige Umbauten vorgenommen werden. Die Konzession als Schausteller haben wir zusätzlich behalten.
Piranhas
Piranhabecken - © Haus des Meeres
Von wegen blutrünstige Bestien - im Haus des Meeres wachsen sogar deren Junge gemeinsam mit den Eltern auf. Im 8000 Liter fassenden Piranhabecken tummeln sich nun neben den etwa 20 ausgewachsenen Fischen auch 10 Jungtiere. Sie sind einige Zentimeter groß. Wir sind deswegen so stolz, weil es sogar in Zoos selten vorkommt, dass sich Piranhas in einem Gemeinschaftsbecken fortpflanzen.
Briefmarke "50 Jahre Haus des Meeres"
Bild: © Post.at
Erscheinungsdatum:   29.11 2007
Auflagenhöhe:   1.200.000
Druckart:   Offset
Entwurf:   Renate Gruber
Druck:   Cartor Security Printing
Art:   Sonderpostmarke
Website Screenshot 2017: https://www.haus-des-meeres.at/
Haus des Meeres - Vivarium Wien
Im Esterhazypark, Fritz-Grünbaumplatz 1, 1060 Wien
Telefon: +43 (0)1 587 14 17
Öffnungszeiten:
Täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag 09:00 - 21:00 Uhr
www.haus-des-meeres.at
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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