Hochhaus Herrengasse
Wiens erstes Hochhaus
Herrengasse 6–8, 1010 Wien
Das Hochhaus in der Herrengasse vom Stephansdom aus aufgenommen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Das Hochhaus Herrengasse in der Herrengasse 6–8, Fahnengasse 2 und Wallnerstraße 5–7 im 1. Wiener Gemeindebezirk war zum Zeitpunkt seiner Errichtung das höchste Wohngebäude in Wien. Außerdem war es nach dem 1827 errichteten Kornhäuselturm das zweite Wiener Hochhaus gemäß der aktuellen Definition der Bauordnung von Wien, welche eine unüblich hohe Mindesthöhe von 35m vorschreibt.
Blick über den Ballhausplatz auf das Hochhaus in der Herrengasse; um 1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Hochhaus Herrengasse wurde nach den Plänen der Architekten Siegfried Theiss und Hans Jaksch und den statischen Berechnungen von Rudolf Saliger zwischen 1931 und 1932 auf dem seit dem 1913 erfolgten Abbruch des Palais Liechtenstein ungenutzten Bauplatz errichtet, der in dieser Zeit mehrfach den Eigentümer gewechselt hatte und zuletzt ins Eigentum des Oesterreichischen Creditinstituts für öffentliche Unternehmen und Arbeiten gekommen war.
Hochhaus in der Wiener Herrengasse. Bauarbeiter auf verschiedenen Ebenen der
Baugrube mit Schaufeln und Krampen, mit kleinen Loren auf Schienen wird die
ausgehobene Erde wegbefördert. Im Hintergrund: Lattenzaun und Schaulustige.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Baustelle des Hochhauses in der
Wiener Herrengasse 6 - 8.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Baustelle des Hochhauses in der
Wiener Herrengasse 6 - 8.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Februar 1930 erfolgte die Projekteinreichung bei der Baubehörde, am 22. Februar 1930 fand die kommissionelle Vorortverhandlung statt. Nachdem am 28. März 1931 die Baubewilligung erteilt wurde und am 3. April 1931 das Bundesministerium für soziale Verwaltung den Bundeszuschuss gemäß dem Wohnbauförderungsgesetz gewährt hatte, begann noch im gleichen Monat die Baufirma N. Rella & Neffe Bau AG mit den Arbeiten. Ebenfalls 1931 wurde vom Oesterreichischen Creditinstitut für öffentliche Unternehmen und Arbeiten die Herrengasse Wohnbau Aktiengesellschaft gegründet. Der Plan, in der Wiener Innenstadt in der Nähe des Stephansdoms ein Hochhaus zu errichten, war umstritten.
Bau des Hochhauses. Erhöhter Standort. Gerüste und Kamine.
Dahinter Kuppel der Peterskirche; um 1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hochhaus. Gerüst des Turmbaues, im Hintergrund links Stephansdom; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Der Architekt Albert Linschütz rief in einer Zeitung der Stadt zum Widerstand gegen den Bau auf und erhielt unter anderem Unterstützung von Josef Frank, der ebenfalls Bedenken wegen des Stadtbilds hatte. Anderen wiederum war es sogar noch zu niedrig und die Zeitungen nannten es zum Teil scherzhaft „Hochhäuserl“. Oskar Strnad etwa forderte ein mindestens 200 Meter hohes Hochhaus.
Herrengasse 6-8; Panorama mit Stephansdom aus dem Treppenhaus; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit der Planung des Hochhauses Herrengasse wurde im Mai 1930 begonnen und nach den 18 Monate dauernden Bauarbeiten wurde am 17. November 1932 das Haus in Anwesenheit von Bundespräsident Wilhelm Miklas eingeweiht.
Herrengasse 6-8, Hochhaus. Teilansicht aus dem Hof im Aufblick; um 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Errichtung des rund 50 Meter hohen Hauses in der Herrengasse in Wien bedeutete einen Prestigeerfolg für die christlich-soziale Staatsregierung, die die Errichtung des Gebäudes gefördert hatte, nachdem die sozialdemokratische Stadtregierung mit der Errichtung eines Gemeindebaus in Form eines Hochhauses im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund gescheitert war.
Die obersten Etagen des Hochhauses in der Herrengasse,
davor die Hofburg und das Kunsthistorische Museum (2012).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Erst nach der Zäsur des Zweitens Weltkriegs kam es in Wien zum Bau weiterer Hochhäuser: das erste unter sozialdemokratischer Herrschaft in Wien errichtete Hochhaus war der Ringturm – ein Bürohaus – und kurz danach das Matzleinsdorfer Hochhaus als Bestandteil des Theodor-Körner-Hofs, eines Gemeindebaus.
 Foyer im Hochhaus Herrengasse in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Schauraum im Hochhaus Herrengasse in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Der Bau wurde auf einer 2,5 Meter dicken Stahlbetonfundamentplatte errichtet und ist mit Hohlziegeln ausgemauert und mit Korkplatten isoliert. Der niedere Bauteil mit neun Stockwerken wurde in Form einer Blockrandbebauung als Eisenbetonskelettbau mit zwei Innenhöfen errichtet. Der Fahnengasse zu befindet sich das 16 Geschoße hohe Stahlskelett-Hochhaus, welches wegen der ab dem 12. Stockwerk erfolgten Abtreppung aus der Nähe aber als solches nicht auffällt.
Erstes Wiener Hochhaus - Stiegenhaus
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Stiegenhaus.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) GuentherZ
Stiegenhaus.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) GuentherZ
Die drei obersten Etagen des 16stöckigen Turms wurden verglast ausgeführt und dienten ab 1935 einem Kaffee-Restaurant und Tanzcafé. Ende der 1960er Jahre erfolgte die Umwandlung dieser Räume in Wohnungen.
Erstes Wiener Hochhaus - Innenhof.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Erstes Wiener Hochhaus,
zugehörige niedrigere Bauteile.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) GuentherZ
Erstes Wiener Hochhaus.
Hofseite mit Stiegenhaus.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) GuentherZ
Der im Hof befindliche Trakt wurde in traditioneller Ziegelbauweise errichtet. Dieser beherbergte neben den Waschküchen auch die Heizanlagen für die zentrale Warmwasserheizung und die Warmwasserbereitung. Eine Neuerung für den Wohnbau in Wien war die Ausstattung der Wohnungen mit Elektroherden, wofür die Gemeinde Wien einen eigenen Stromtarif erließ.
Von hier durch die Terrassierung kaum als Hochhaus zu erkennen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Das Gebäude ist mit Schnellaufzügen ausgestattet und umfasste ursprünglich 224 Wohnungen, 120 davon für Familien mit zwei bis vier Wohnräumen und einem Zimmer für ein Dienstmädchen und 104 für Junggesellen, Geschäfte im Erdgeschoß und im darüber liegenden Stockwerk Büros und Arztpraxen.
Das „unsichtbare“ Hochhaus Herrengasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Zwar hatte der Staat den Bau gefördert, trotzdem waren die Mieten hoch. Dies machte das Hochhaus zu einer noblen Wohnadresse, wo vor allem Schauspieler des nahen Burgtheaters anzutreffen waren. Einige Bewohner waren bzw. sind:
Essad Bey (alias Lev Abramovic Nussimbaum alias Kurban Said), Otto Tressler,
Franz Theodor Csokor, Max Fellerer, Hans Jaray, Curd Jürgens, Irene Kafka,
Harald Leupold-Löwenthal, Susi Nicoletti, Christian Rainer, Albin Skoda,
Oskar Werner, Elisabeth Kallina, Paula Wessely, Heinz Woester, Gusti Wolf,
Gerald Matt, Daniel Kehlmann, Pavel Kohout, Christoph Waltz.
Das Hochhaus Herrengasse war auch Schauplatz des Romans „Morgen ist alles besser“ von Annemarie Selinko aus dem Jahr 1938. 2016 war das Hochhaus Herrengasse Teil der OPEN HOUSE WIEN 2016 Veranstaltung, wodurch es möglich war, auch nicht-Bewohnern Zugang zum Hochhaus zu gewähren.
© Technisches Museum Wien / Peter Sedlaczek
Modell des Hochhauses in der Herrengasse
aus der Zeit zwischen 1930 und 1932 im Technischen Museum Wien.
© Technisches Museum Wien / Peter Sedlaczek
Das Bild "Blick auf den Stephansdom vom ersten Wiener Hochhaus" von Otto Rudolf Schatz wurde unter Denkmalschutz gestellt. Es ist eines der Hauptwerke von Otto Rudolf Schatz. Ein Ölbild als Ausdruck von Zukunftsglauben und neu erwachter Lebensfreude – Ein Schlüsselwerk der österreichischen Nachkriegsmalerei.
"Blick auf den Stephansdom vom ersten Wiener Hochhaus"
Eines der Hauptwerke von Otto Rudolf Schatz (1901 - 1961).
Quelle: Bundesdenkmalamt - bda.gv.at © BDA
Das 119 × 149 Quadratzentimeter große, mit Öl auf Leinwand gemalte Bild "Blick auf den Stephansdom vom ersten Wiener Hochhaus" zeigt einen Ausblick über die Dachlandschaft des ersten Bezirkes. Links wird dieser vom verglasten Aufbau des Hochhauses Herrengasse, der als Restaurant und Kaffeehaus konzipiert war, begrenzt. Rechts endet der Ausschnitt knapp neben dem Kirchturm der Michaelerkirche auf dem Michaelerplatz. Zentrales Bauwerk im Zentrum der Darstellung ist der Stephansdom, dessen Südturm im oberen Bereich eingerüstet ist. Im Vordergrund ist ein Ausschnitt der Dachterrasse des Kaffeehauses mit zumeist hell gekleideten Personen zu sehen. Rechts vom Stephansdom ist der Himmel dunkel bewölkt dargestellt, während links die Wolken weniger dicht sind und blauer Himmel durchscheint. Ob die Bewölkung abzieht oder das aufziehende Schlechtwetter von den Menschen auf der Aussichtsterrasse ignoriert wird, ist nicht klar. Das um 1955 entstandene Ölgemälde entstand in der Periode nach dem Zweiten Weltkrieg, die noch von den künstlerischen Strömungen der Ersten Republik geprägt war. Otto Rudolf Schatz, der während seines USA-Aufenthalts vor dem Krieg mehrere Stadtansichten von New York geschaffen hatte, wandte sich hier von der Neuen Sachlichkeit ab und malte das Bild mit kräftigen und bunten Farben im expressionistischen Stil.
(Quelle: bda.gv.at/blick-auf-den-stephansdom-vom-ersten-wiener-hochhaus)
Delikatessen kaufen
und sich „psychologisch analysieren“ lassen
Das 13., 14. und 15. Stockwerk bei Nacht
Aufnahme vom Turm der Minoritenkirche, um 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein „Wolkenkratzer“ mitten in der Innenstadt: Wiens erstes Hochhaus in der Herrengasse entstand 1931/32 und sorgte schon während der Errichtung für heftige architektonische und städteplanerische Diskussionen. Wegen seines amerikanischen Flairs und modernster Infrastruktur galt die Herrengasse 6-8 dann lange Zeit als Nobel-Wohnadresse, nicht zuletzt für Schauspieler des nahen Burgtheaters. Heute wird der von Siegfried Theiß und Hans Jaksch geplante Bau jedoch kaum wahrgenommen, sein spannender kulturhistorischer Background ist wenig bekannt.
Das 13., 14. und 15. Stockwerg bei Tag
Aufnahme vom Turm der Minoritenkirche, um 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein Hochhaus in der Herrengasse, in Sichtweite des „Steffl“? Darf das sein? Als man Anfang der 1930er Jahre daran ging, Wiens erstes Hochhaus in der Herrengasse zu planen, gingen die Wogen der Empörung hoch: „Ich fordere alle Patrioten, die noch ein Herz für die Schönheit unserer Stadt haben, zum schärfsten Protest auf. Der Wolkenkratzer in der Herrengasse darf nicht gebaut werden!“, meinte etwa der Architekt Albert Linschütz in der „Wiener Zeitung“. Unterstützung erhielt er dabei auch von Josef Frank, der befürchtete, dass „das Profil der Herrengasse völlig zerfetzt“ werden würde. Auf dem Gelände des ehemaligen Palais der Familie Liechtenstein wurde schließlich ein Gebäude errichtet, das zumindest die Zustimmung des Denkmalamtes hatte: Von unten war es wegen der „Abtreppung“ des hohen Wohnturmes optisch nicht höher als die Nachbarhäuser, mit 50 Metern und 16 Geschossen wurde der Bau bestenfalls ein „Hochhauserl“, so die Zeitungen, und kein echter Wolkenkratzer. Mit dem Prestigeprojekt gelang der konservativen Bundesregierung allerdings etwas, was die Sozialdemokraten zuvor mit einem Hochhausprojekt im 9. Bezirk vergeblich versucht hatten: mit symbolträchtiger Architektur die Moderne und damit den Fortschritt städtebaulich für sich zu reklamieren. Erst 1955 konnten die Sozialdemokraten mit dem 73 Meter hohen Ringturm das Haus in der Herrengasse übertrumpfen.
Espresso Hochhaus und Milchbar, 1951.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dem Trend der Zeit entsprechend, bot das Hochhaus den Mietern allerhöchsten Komfort: „Frauen können Gebäck und Delikatessen einkaufen, Möbelstoffe aussuchen, Photographien hin- und zurückbringen, alles im Haus“, vermeldete „Die Bühne“. Außerdem konnte man im siebenten Stock „turnen, sich der Gesichtspflege befleißigen“ und „sich im sechsten psychologisch analysieren lassen“. Im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt war das Restaurant im 14. und 15. Stockwerk, mit sensationellem Blick auf die Stadt, großen Schiebefenstern und elektrisch zu öffnender Kuppel – für Tanzabende unter offenem Sternenhimmel... Neben der Entstehungsgeschichte gibt die Dokumentation Einblicke in das Innenleben des Hauses und erinnert etwa an die Praxis des Nobelarztes Dr. Waldapfel, die mit Holztapeten, Muranoglas-Leuchtern und feinsten Tapisserien ausgestattet war.
Gestaltung zur Ausstellung des Wien Museums "Wiens erstes Hochhaus".
© Museum der Stadt Wien - www.wienmuseum.at
Die Prominenten begegneten sich hier täglich im Hochgeschwindigkeitslift. „Vierzig Bühnenkünstler sind dem Himmel näher“, betitelte Barbara Coudenhove-Calergi 1957 ihre Reportage über das Haus. Ob Albin Skoda oder Curd Jürgens, Paula Wessely oder Susi Nicoletti – die Herrengasse 6-8 war stets erste Adresse für jene, die hoch hinaus wollten (auszugsweise www.wienmuseum.at).
Veranstaltungen im Hochhaus Herrengasse
Die Außenterasse der Executive-Lounge im Herzen der Wiener Innenstadt.
Quelle: www.hochhausherrengasse.at/veranstaltungen/panoramaraum/
Der Panoramaraum im Hochhaus Herrengasse - Die Executive-Lounge im Herzen der Wiener Innenstadt. Der höchste und exklusivste Veranstaltungsrahmen in der Inneren Stadt erstreckt sich im 14. Stock des ersten Wiener Hochhauses. Mit einer Innenfläche von 45m² sowie einer Außenterrasse von 80m² bietet der modernst ausgestattete Panoramaraum die perfekten Voraussetzungen für feine Dinner-Partys, exklusive Konferenzen oder außergewöhnliche Präsentationen. Diese einmalige Executive-Lounge im Herzen Wiens bietet einen einzigartigen Ausblick über die ganze Stadt und fasst in diesem Ambiente den Weitblick sowie den avantgardistischen Lebensstil des 1932 eröffneten Hochhauses.
© Benjamin Hofmann
Die Ausstellung "P vie Plakat" (4. März 2016 – 13. März 2016) in der
ehemaligen Postfiliale im Hochhaus Herrengasse. Bild © Benjamin Hofmann
Quelle: www.hochhausherrengasse.at/veranstaltungen/kunst-und-kultur/
Gemeinsam mit verschiedenen Kunst- und Kulturtreibenden Veranstaltern sowie mit den im Gebäude ansässigen Vereinen Art Institute Vienna und Neuer Kunstverein Wien, lädt das Hochhaus Herrengasse Künstlerinnen und Künstler dazu ein, sich in wechselnden Räumlichkeiten auf interventionistische, installative oder performative Weise für eine kurze Dauer zu präsentieren und mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Ausstellens zu experimentieren.
Kulturmanager Gerald Matt, Gestalter der Sendung „Gespräch im Hochhaus“
in den Räumlichkeiten des Hochhauses Herrengasse 6 - 8.
Quelle: www.hochhausherrengasse.at/veranstaltungen/gespraech-im-hochhaus
Kulturmanager Gerald Matt, langjähriger Direktor der Kunsthalle Wien, arbeitet heute als Berater einer Kulturmanagement-Firma und unterrichtet als Gastprofessor an der Hochschule für Angewandte Kunst. Seit 2015 ist er außerdem als Direktor des Art Institute Vienna tätig. Im Rahmen der Sendung „Gespräch im Hochhaus“ gestaltet Gerald Matt in den Räumlichkeiten des Hochhauses monatlich ein Fernsehgespräch in dem er mit Personen des öffentlichen Lebens über gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und künstlerische Fragen diskutiert.
 (auszugsweise www.hochhausherrengasse.at)
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Hochhaus_Herrengasse" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.hochhausherrengasse.at/
Panoramaraum im Hochhaus Herrengasse
Veranstaltungs-Anfrage
Herrengasse 6-8, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 714 2 714 - 13
E-Mail: hochhaus@panoramaraum.at
www.hochhausherrengasse.at
 
 
 
  Wiener Blickpunkte
    Amalienbad
    Ankerbrotfabrik
    Augarten
    Belvedere
    Böhmischer Prater
    Botanischer Garten
    Burgtheater
    Café Landtmann
    Café Prückel
    Café Schwarzenberg
    DC Tower
    Dianabad
    Donauinsel
    Donaukanal
    Donauturm
    Dusika-Stadion
    Ernst-Happel-Stadion
    Flaktürme Augarten
    Gasometer
    Grand Hotel
    Grinzing
    Haus des Meeres
    Hermesvilla
    Hochhaus Herrengasse
    Hofburg
    Hofreitschule
    Hohe Warte
    Hotel Bristol
    Hotel Imperial
    Hundertwasserhaus
    Karl-Marx-Hof
    Kongressbad
    Kuffner Sternwarte
    Kursalon Hübner
    Lainzer Tiergarten
    Liliput-Bahn im Prater
    Lusthaus
    Mexikokirche
    Millennium Tower
    Müllverbrennungsanlage
    Musikvereinshaus
    Narrenturm
    Naschmarkt
    Neidhart Fresken
    Nussdorfer Wehr
    Palmenhaus
    Parlamentsgebäude
    Personenhafen Wien
    Postsparkasse
    Rathaus
    Ringturm
    Riesenrad
    Schloß Schönbrunn
    Secessionsgebäude
    Seidler Tower
    Staatsoper
    Stadionbad
    Stadtpark
    Stephansdom
    Tierpark Schönbrunn
    Universitätssternwarte
    UNO City
    Volksgarten
    Volksprater
    Wiener Krieau
    Wiener Urania
    Wienerwald
    Yachthafen Wien
    Zentralfriedhof Wien
  Kirchen in Wien
    Stephansdom
    Virgilkapelle
    Karlskirche
    Mexikokirche
    Votivkirche
    Minoritenkirche
    Kapuzinerkirche
    Maria am Gestade
    Ruprechtskirche
    Peterskirche
    Leopoldskirche
    Karmeliterkirche
    Spitalskapelle
    Joh.-Nepomuk-Kirche
    Kirche am Steinhof
    Mariahilfer Kirche
    Klosterkirche BBW
    Kirche Maria Grün
    Mormonenkirche
    Friedenspagode
    Friedhofskirche
    Islamisches Zentrum
  Typisch Wien
    Der Wiener Dialekt
    Der Wiener Fiaker
    Wiener Lieder
    Würstelbuden
  Bildergalerien
    Wien Aussichten
    Schnappschüsse
    Bilder Leopoldstadt
300dpi Download
 
 
U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube