Historische Hochwässer in Österreich
Hochwasser, Überflutungen - damit verbunden Muren, Erdrutsche, Felsstürze, - zählen zu jenen Katastrophen, die in Österreich regelmäßig auftreten.
Eine besonders verheerende Überschwemmung ereignete sich am Wienfluss 1785
nach einem Wolkenbruch, als in Mauerbach die Dämme zweier aufgestauter Teiche brachen
© The Ira F. Brilliant Center for Beethoven Studies, San Jose State University, USA
Hochwasser wird der Zustand bei Gewässern genannt, bei dem der Wasserstand deutlich über dem Pegelstand des Mittelwassers liegt. Gegenstück ist das Niedrigwasser. In Flüssen und kleineren Fließgewässern spricht man von Hochwasser, wenn der Wasserstand für längere Zeit (mehrere Tage) das Normalmaß deutlich übersteigt. Sie haben meist – je nach Art des Einzugsgebietes – eine jahreszeitliche Häufung, etwa bei der Schneeschmelze oder nach sommerlichen Starkregen. Bei starkem Hochwasser muss zunächst die Flussschifffahrt eingestellt werden, bei weiterem Ansteigen kann es zu Überschwemmungen kommen. Anschwellende Wildbäche können Brücken mitreißen und Muren oder Erdrutsche auslösen.
Hochwassermarke an der Beethoven-Gedenkstätte Erdödy-Landgut in Wien-Jedlesee; 1830.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Heute können die menschliche Flächennutzung (Flächenversiegelung) und der nicht sachgerechte Ausbau von Gewässern (lineare Regulierung, Verminderung der Retentionsräume) verschärfend auf Hochwasserstände wirken. Ein üblicher, sorgfältig geplanter Ausbau von Gewässern sorgt aber für niedrigere Hochwasserstände (Erweiterung des Abflussquerschnitts, siehe Maßnahmen zum Hochwasserschutz unten). Außerdem können bestehende Regulierungen durch mangelnde Instandhaltung ihre Leistung verlieren, wenn sich dadurch der Abflussquerschnitt verringert. Signifikante Änderungen des Abflussgeschehens durch Bodenversiegelung sind allenfalls in kleinen Einzugsgebieten zu erwarten.
Überschwemmungen in Wien beim Eisstoß-Hochwasser 1830. Die Überflutungen reichten
im Marchfeld über das rekonstruierte Modell bis zur dunkelblauen Linie hinaus.
 (basierend auf Herrnegger 2007, Hintergrundkarte: MA 41).
Hochwasser werden zumeist mit einer statistischen Bewertung versehen. Grundlage sind langjährige Messreihen an Pegeln. Aus diesen werden die Jahreshöchstwerte ausgewählt und Überschreitungswahrscheinlichkeiten ermittelt. Deren Kehrwert ist die Jährlichkeit. Diese Jährlichkeiten bezeichnen das statistische Wiederkehrintervall. An Fließgewässern ist ein einzelner Pegel wenig aussagekräftig für allgemeine Verhältnisse (er hängt von der örtlichen Gestalt des Gewässerbetts ab), daher errechnet man hier die Durchflussmenge am Pegel, die über den ganzen Flussabschnitt weitgehend gleich ist und über das jeweilige Flusssystem aufsummiert werden kann. Diese Durchflussmenge (bzw. Abflussmenge unterhalb einer Pegelstelle) bezeichnet man in der Hydrografie mit „Q“ (aus lat. quantitas, Menge), den Wasserstand mit „W“, Hochwasser mit „H“, daher hat sich für Abflusskenngrößen und damit für die Bezeichnung der Hochwasser selbst die Notation „HQ“ bzw. an Seen und Küsten „HW“ eingebürgert. „HQ100“ oder „HW100“ (auch HQ100 notiert) beispielsweise bezeichnet ein statistisch gesehen alle 100 Jahre auftretendes Hochwasserereignis, ein so genanntes Jahrhunderthochwasser.
Hochwassermarken Steyr OÖ.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Lewenstein
Hochwassermarken Hainburg/Donau
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) E-W
In Wien war die Donau bis zum Jahr 1870 praktisch vollkommen unreguliert und suchte sich ihr Flussbett selbst. Nur im dem Stadtzentrum nächsten, heute Donaukanal genannten Altarm gab es in den 1830er Jahren eine Begradigung im Augebiet des Praters. Der unregulierte Strom gefährdete bei Hochwasser besonders Dörfer wie Jedlesee, Floridsdorf und Stadlau im Gebiet einer 5 km langen Donauau links (nördlich) vom heutigen Hauptbett. Entlang der Donau gab es immer wieder schwere Hochwasserschäden. Nach einer starken Überschwemmung der Leopoldstadt im Jahr 1744 sprach sich Landesherrin Maria Theresia für Hochwasserschutz-Maßnahmen aus, die aber letztlich nicht erfolgten. In den Jahren 1776 bis 1785 errichtete der „Cameral-Ingenieur“ Johann Sigismund Hubert im Bereich von Floridsdorf einen Schutzdamm, der das Eindringen von Hochwasser ins Marchfeld verhindern sollte, aber bereits dem nächsten Hochwasser im Jahr 1787 nicht standhielt. Der heutige Hubertusdamm erinnert an Ingenieur Hubert.
Überschwemmung bei Nussdorf, 1846.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ab 1850 beriet eine „Donauregulierungskommission“ über die Durchführung des Hochwasserschutzes. Dabei wurden verschiedene Varianten geprüft. Aus wirtschaftlichen und städteplanerischen Gründen wäre es günstig gewesen, den zu bauenden Donaudurchstich möglichst nahe beim Stadtzentrum durchzuführen, ungefähr im Bereich des Praters. Dem stand entgegen, dass man das Naherholungsgebiet Prater nicht zerstören wollte.
Blick auf die unregulierte Donau.
© Bezirksmuseum Brigittenau - Stadt Wien
In den Jahren 1870 bis 1875 wurde die Donau demgemäß reguliert. Dazu wurde am linken Ufer ein 450 m breites Überschwemmungsgebiet (auch: Inundationsgebiet) mit dem Hubertusdamm in den heutigen Gemeindebezirken Floridsdorf und Donaustadt geschaffen. Das neue Hauptbett, das auch der Schifffahrt dient, wurde 280 m breit angelegt, der große bisherige Hauptarm als Alte Donau erhalten. Die Arbeiten wurden von der französischen Firma Castor, Couvreux et Hersent durchgeführt, die auch am Sueskanal gearbeitet hatte und die entsprechenden Maschinen nach Wien verlegte. Im Zuge der Regulierung wurden fünf neue Donaubrücken gebaut.
Floridsdorfer Brücke, Bau der Donauinsel, Blick Richtung Hubertusdamm, Donaupark; 1980.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
In den vergangenen 900 Jahren sind im Donautal ungefähr 150 größere Hochwässer geflutet, von denen etwa 50 sehr großen Schaden angerichtet haben. Ein Rückblick in der Geschichte der Donauhochwässer zeigt, dass
etwa seit dem 11. Jhdt. Chroniken von Donauhochwässern berichten.
Hochwasser - 2014
Eine ernste Hochwassersituation in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark sowie im Burgenland
Die Hochwasser führende Enns am 16. Mai 2014 in Steyr.
Quelle: www.nurido.eu/hochwasser-in-osterreich-im-juni-2013
Vom 15. Mai bis zum 17. Mai 2014 hat es an der Alpennordseite vom Salzkammergut bis zum Wechsel, einschließlich dem Salza- und Mürzgebiet sowie auch im Wiener Becken und im Mittelburgenland ergiebig geregnet. Der meiste Niederschlag fiel in den niederösterreichischen Alpen, wo in 48 Stunden zwischen 150 und 260 mm Regen gefallen sind, im Wiener Becken und Mittelburgenland waren es 50 bis 100 mm. Ausschlaggebend für die Hochwasserentwicklung an unseren Gewässern sind die Fläche des Niederschlagsgebietes, die Niederschlagssumme des Ereignisses und die Intensität, also die Dauer in der ein bestimmter Niederschlag fällt. Wenn zum Beispiel 150 mm nicht in 48 Stunden fallen, sondern in 24 Stunden bedeutet dies, dass die Abflüsse Auftrittswahrscheinlichkeiten größer HQ30 erreichen und überschreiten können und damit das Überschwemmungsrisiko für Siedlungsgebiete und die Beeinträchtigung von Infrastruktureinrichtungen gegeben ist.
Überflutungen in Neukirchen / Salzburg 2014.
© Luftbilder der Wildbach- und Lawinenverbauung
Dadurch wurde in der Nacht vom 15.5. auf 16.5.2014 eine ernste Hochwassersituation in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark sowie im Burgenland ausgelöst. Für die Bezirke Scheibbs, Lilienfeld, St. Pölten und Neunkirchen in Niederösterreich wurde Katastrophenalarm ausgesprochen da die Überflutungen Siedlungsgebiet erreicht hatten und vor allem die Verkehrsinfrastruktur stark beeinträchtigten. Ortschaften im Pielachtal waren vorübergehend nicht mehr über die Straße zu erreichen. Auch im Burgenland an der Wulka, der Pinka, am Stögersbach und an der Rabnitz erforderten kleinräumige Überflutungen zahlreiche Feuerwehreinsätze. Die Leitha bei Wr. Neustadt trat ebenfalls über die Ufer und überflutete landwirtschaftliche Flächen, gewässernahe Straßen und Siedlungsgebiete.
Hochwasser im Bereich Gloggnitz (Schwarza) und Warth (Pitten).
© BFKDO Presseteam - ASB David Seyrl
Auch die Donau reagiert ab der Ennsmündung auf die ergiebigen Niederschläge im niederösterreichischen Voralpengebiet und erreichte in der Nacht vom 16. Mai auf den 17. Mai eine Spitze von ca. 5800 m3/s was einem Hochwasserwert entspricht, der statistisch gesehen jedes Jahr einmal erreicht und überschritten werden kann.
www.bmlfuw.gv.at/wasser/wasser-oesterreich
Hochwasser - 2013
Aufgrund des Starkregens kam es zu einem ungeahnten Hochwasser, das tagelang vor allem die Bundesländer Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien in Atem halten sollte.
Luftaufnahme des Eferdinger Beckens vom 4. Juni 2013.
© LPD - Landespolizeidirektion Oberösterreich
Ein Tief brachte der Alpennordseite und hier insbesondere den Nordalpen ungewöhnlich große Niederschlagsmengen. Daraufhin stiegen die aus den Alpen nach Norden entwässernden Flüsse wie z.B. Salzach (und nachfolgend der Inn), Traun und Enns stark an, auch die Seen im Salzkammergut führten zu Überschwemmungen.
© B. Gruber-Roots
Überschwemmung in der "Sunken City". Hochwasser 2013. © B. Gruber-Roots
Nachfolgend formierte sich an der Donau eine Hochwasserwelle, auch hier kam es örtlich zu Überschwemmungen, Wien blieb durch das Entlastungsgerinne (Neue Donau) weitgehend verschont. Auch in den nördlich und östlich angrenzenden Ländern verursachten große Regenmengen Überschwemmungen, insgesamt verloren mindestens 25 Menschen ihr Leben. Besonders dramatisch stellte sich die Situation in den Nachbarländern Deutschland und Tschechien dar. An der Donau wurde ein Wasserstand von 12,20 Metern überschritten.
Das Hochwasser 2013 bei Melk.
Quelle: Stadtgemeinde Melk - www.stadt-melk.at
Der höchste tatsächlich gemessene bzw. berechnete Wert für den Wasserstand der Donau fand am 5. Juni 2013 statt; um 21:15 MESZ erreichte die Donau beim – heute maßgeblichen – Pegel Korneuburg eine Durchflussmenge von 11.050 m³/sek (der Pegel Reichsbrücke wird noch für die Donauschifffahrt über das Wiener Null errechnet)
Die Hochwassersituation bei Höchststand am 3. 6. 2013 in Schärding.
Quelle: www.meinbezirk.at/land-unter-in-schaerding-update-3-juni-2013
Beim Donauhochwasser im Juni 2013 kam es dank des erweiterten Hochwasserschutzes durch die Anlage des Entlastungsgerinnes "Neue Donau" und der Donauinsel zu keiner Überschwemmung des angrenzenden Stadtgebiets.
Hochwasser - 2006
Auch im Frühjahr 2006 blieben einige niederösterreichische Gemeinden
nicht von Hochwasserschäden verschont.
Ein Großteil der Ortschaft Dürnkrut wurde überschwemmt.
© Österreichisches Bundesheer / Dragan Tatic
 Besonders schlimm erwischte es Dürnkrut im Weinviertel. Die Hochwasser der Thaya und March im Jahr 2006 betrafen die Einzugsgebiete der deutschen und der mährischen Thaya und auch die March im Laufe des Jahres zweimal an verschiedenen Orten und unterschiedlichen Auswirkungen. Geografisch lagen die Schadensgebiete im österreichischen Niederösterreich, im tschechischen Jihomoravský kraj, sowie im slowakischen Bratislavský kraj. Am Montag, den 3. April 2006, brach der Damm der hochwasserführenden March bei Jedenspeigen gegen 3:30 Uhr. Innerhalb von Stunden stand die Hälfte des benachbarten Ortes Dürnkrut unter Wasser, während in Jedenspeigen keine nennenswerten Schäden entstanden. 350 Häuser wurden in Dürnkrut evakuiert, 700 Menschen in Notquartiere in den Gebäuden der Volks- und Hauptschule einquartiert. Auch die ortsansässige Firma Instantina und der Bahnhof mussten evakuiert werden. Am Vormittag brach der Damm an einer zweiten Stelle bei Stillfried. Wegen der topografischen Lage Dürnkruts in einem kleinen Tal, floss das Wasser von Jedenspeigen nach Dürnkrut und füllte es nach und nach mit Wasser. Erst bei den Aufräumarbeiten wurde das wahre Ausmaß der Schäden sichtbar. In den überfluteten Häusern sammelte sich so viel ausgelaufenes Heizöl, das die Feuerwehr abpumpen musste. Die Schäden betrugen ungefähr 100 Mio €.
Hochwasser - 2005
Das Alpenhochwasser im August 2005
betraf viele über ganz Österreich verteilte Regionen.
Hochwasser im August 2005 in Kappl-Nederle im Paznauntal.
Quelle: www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/7973/
Ein starkes Tief über der Adria (Tief Norbert, eine Vb-Wetterlage) führte zwischen dem 20. und 23. August 2005 große Wassermengen über den Balkan, Österreich und Süddeutschland an die Alpen, wo sich die Wolken als starker Regen entluden, was zum Alpenhochwasser 2005 in den nördlichen Vor- und Zentralalpen führte. Neben den Katastrophen in den Alpen war vom Tief auch der untere Donauraum betroffen, insbesondere Rumänien und Bulgarien, wo große Teile des Landes bis September 2005 bereits sechsmal überschwemmt wurden.
Das Alpenhochwasser im August 2005.
Quelle: www.naturgefahren.at/chronik/Katastrophen_oestr/HW2005
Das von der Flutkatastrophe betroffene Gebiet reichte (zeitlich gestaffelt) von Ostösterreich (Niederösterreich, Steiermark und Kärnten), über die Zentral- und Ostalpen (Berner Oberland über die Innerschweiz, Graubünden, Tirol und Vorarlberg) bis in das Alpenvorland nach Bayern und weiter die Donau abwärts. Während in den Bergregionen vor allem Erdrutsche das Schadensbild prägten und ganze Ortschaften von der Außenwelt abschnitten, waren in den flacheren Gebieten die über die Ufer getretenen Flüsse und Seen das Problem. Dadurch wurde in den betroffenen Regionen der Verkehr komplett lahmgelegt. Auch hierbei kam es besonders im Bergland zu Vermurungen, in den anderen Regionen traten vor allem Flüsse und Seen über die Ufer. Zunächst war besonders Graz betroffen, in weiterer Folge verschärfte sich die Hochwassersituation in Vorarlberg. Durch Murenabgänge waren alle Schienen- und Straßenverbindungen zwischen Vorarlberg und Tirol unterbrochen, auch die Kommunikation über Telefon und Internet war eingeschränkt.
Der Hochwasser führende Inn in Tirol.
Quelle: www.fritzens.tirol.gv.at/Hochwasser_2005
In Tirol schätzt man die Schadenshöhe (teils einschließlich der Juli-Hochwässer) auf ca. 260 Millionen Euro, in Vorarlberg von 180 Millionen, in der Steiermark von 60 Millionen Euro und im Land Salzburg ca. 60 Millionen, so dass der Gesamtschaden in Österreich deutlich über 500 Millionen Euro liegen dürfte. Sowohl Kräfte des Bundesheeres als auch des Katastrophenhilfsdienstes der Feuerwehren anderer Bundesländer waren zur Unterstützung im Einsatz.
Hochwasser - 2002
Das Hochwasser vom August 2002 wurde durch tagelange Regenfälle verursacht. Insgesamt kam es in drei Ländern zu schweren Überflutungen.
Luftbildaufnahme Augusthochwasser 2002 bei Baumgartenberg.
© BGBTV - Baumgartenberg TV - www.bgbtv.at/hochwasser-august-2002
Erste Hochwasserwelle: 6. bis 9. August: In Österreich wurde die höchste Zweitagesniederschlagssumme im niederösterreichischen Waldviertel in Weikertschlag, Bezirk Waidhofen an der Thaya, mit 246 mm gemessen. Ähnlich starke Niederschlagsmengen wurden im Bezirk Gmünd (Niederösterreich), im Bezirk Freistadt (Mühlviertel, Oberösterreich) sowie im nordwestlichen Mostviertel (Niederösterreich) gemessen. Schwer betroffen war aber auch die Region um Salzburg. Im Gegensatz zu früheren Hochwassern waren diesmal auch Gebiete betroffen, aus denen zumindest in den letzten 100 Jahren keine vergleichbaren Zahlen vorliegen, und zwar das oberösterreichische Machland, das südliche Mühlviertel und das niederösterreichische Kamp- und Kremstal.
Die Enns bei Schladming in der Steiermark; August 2002.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ewald Gabardi
Zweite Hochwasserwelle: 11. bis 15. August: Von der zweiten Welle waren alle österreichischen Gebiete entlang der gesamten Alpennordseite von Vorarlberg bis Hainburg an der Donau betroffen. Die Zentren der Niederschlagsmengen lagen im Ennstal, im Salzkammergut und wiederum im Mühl- und Waldviertel. Die höchste Zweitagesniederschlagssumme wurde diesmal in Laussa, Bezirk Steyr-Land (Oberösterreich) mit 227 mm gemessen.
Luftbildaufnahme Augusthochwasser 2002 Baumgartenberg bei Perg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ewald Gabardi
Durch die starken Regenfälle im Südosten Bayerns war die Hochwassersituation an der Donau schon äußerst angespannt. Betroffen von Überschwemmungen waren dort die Gebiete am Lech und der Tiroler Ache. Auch entlang der Salzach gab es ab Golling bereits Land unter Wasser. Die zusätzlich hohe Wasserführung von Traun und Enns führte zu großflächigen Donauüberflutungen vom oberösterreichischen Machland, über die Wachau, das Tullnerfeld und im Gebiet östlich von Wien.
Hochwasser 2002 in Mauthausen und Perg.
Quelle: www.meinbezirk.at/hochwasser-2002-in-mauthausen-und-perg
Im Unterlauf des Kamp, wo der Wasserspiegel seit der ersten Welle kaum zurückgegangen war, kam es wieder zu massiven Überflutungen. Durch den hohen Donaupegel konnte diesmal das Kampwasser nicht in die Donau abfließen und es standen mehr Ortschaften unter Wasser als in der Woche zuvor. In Österreich waren sieben Todesopfer zu beklagen. Der gesamte volkswirtschaftliche Schaden wurde 2003 zunächst auf 3,1 Milliarden € geschätzt.
Hochwasser - 1965
Bereits im April 1965 traten schon die ersten Hochwässer in der Steiermark und in Niederösterreich am östlichen Alpenrand auf.
Hochwasser in Wien am Handelskai, ein Holzsteg wurde entlang einer Häuserreihe
errichtet, Menschen gehen über den Steg, darunter Wasser (1965).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hochwasser am Handelskai (1965).
© Magistratsabteilung 45 - Wiener Gewässer: Katastrophenhochwässer
Insgesamt waren die beiden Jahre 1965 und 1966 eher kühl und außerdem reich an starken Niederschlägen: So waren Niederschlagstagessummen zu verzeichnen, die der durchschnittlichen Monatssumme entsprachen, und es traten Niederschlagsmonatssummen auf, die vereinzelt sogar die vierfache durchschnittliche Monatssumme erreichten. Das Abschmelzen kurzzeitiger Schneedecken in den Hochlagen verstärkten die hohen Abflussraten in den Flüssen und Bächen ebenso wie die Wassersättigung der Böden. Dieser Umstand vermehrte auch die Zahl der auftretenden Rutschungen. Der schneereiche Winter 1964/65 bewirkte zahlreiche, teilweise auch Schaden verursachende Lawinenabgänge.
Hochwasser, Überschwemmung an der Ybbs; Menschen waten im Wasser; 1965.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hochwasser, Überschwemmung an der Ybbs; Drei Buben waten im Wasser; 1965.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bereits im April 1965 traten schon die ersten Hochwässer in der Steiermark und in Niederösterreich am östlichen Alpenrand auf. Es folgten im Mai und Juni 1965 Starkniederschläge mit Katastrophenereignissen in den nordalpinen Gebieten von Vorarlberg bis Niederösterreich. Im August waren infolge des Abschmelzens großer Schneemengen Hochwässer in den hochalpinen Gebieten Österreichs zu verzeichnen.
Hochwasser - 1954
Hochwasser in Mitteleuropa 1954
Das Historische Hochwasser 1954 in Linz.
© Archiv der Stadt Linz
Zur größten Hochwasserkatastrophe des 20. Jahrhunderts kam es im Juli 1954, diese betraf vor allem den westlichen Donauraum. Im oberösterreichischen Zentralraum und auch in Linz traten größere Überschwemmungen auf. Auch 1954 wurde Wien beziehungsweise der gesamte Donauraum von einer Überschwemmungskatastrophe heimgesucht. In den betroffenen Bezirken mussten Personen in großem Umfang evakuiert, in Notquartieren untergebracht und versorgt werden.
Donauhochwasser bei Melk; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Linz; Feuerwehrleute liefern mit Zillen amerikanische CARE-Pakete aus; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Trotz Regulierungen führten große Hochwasser in den Jahren 1897, 1899 und 1954 zu Überschwemmungen, die vor allem das rechte Donauufer am Handelskai betrafen. Dies zeigte, dass die Donauregulierung noch nicht ausreichend war.
Hochwasser an der Donau: Nussdorfer Wehr; 1954.
© Magistratsabteilung 45 - Wiener Gewässer: Katastrophenhochwässer
"Die Feuerwehr der Stadt Wien ist im Dauereinsatz. Sie musste bei Mannswörth auf dem linken Ufer des Kalten Ganges eine größere Aktion durchführen. Dort führt durch den Damm ein Abflussrohr, so dass sich das rückgestaute Wasser des Kalten Ganges in die tiefer gelegenen Felder in Richtung Albern ergoss. Eine in der Nähe gelegene Siedlung war durch das Wasser gefährdet. Die Feuerwehr, die mit neun Gerätewagen und zwei Zillenwagen ausrückte, dichtete zusammen mit Bediensteten der Magistratsabteilung 29, Brücken- und Wasserbau, den Ablauf mit Plachen, Pfosten und Sandsäcken ab. Auch an zwei Stellen des Rechten Hochwasserdammes wurden Abdichtungsarbeiten durchgeführt. Auch am Handelskai wurde die Feuerwehr aktiv und musste bei einer Kühlschrankerzeugungsfirma Wasser aus den Werkstättenräumen pumpen. Auch bei einer am Praterspitz gelegenen Firma musste Wasser aus den Anlagen gepumpt werden."
Aufgrund der Flut von 1954 wurde der Bau der Donauinsel in Angriff genommen.
© Magistratsabteilung 45 - Wiener Gewässer: Katastrophenhochwässer
Selbst der Praterstern stand damals unter Wasser. Anlass, um sich über den Hochwasserschutz der Bundeshauptstadt Gedanken zu machen. Ergebnis war die Neue Donau, die auf 21 Kilometer Länge als Entlastungsgerinne gegraben wurde. Im Regelfall durch Schleusen gesperrt, wird sie bei Hochwasser geflutet. Ein ausgeklügeltes System mit einem Eingangsbauwerk und zwei Schleusen reguliert dabei den Wasserstand. Zwischen dem alten Flussbett und der Neuen Donau entstand die Donauinsel.
Hochwasser - 1945
Für diesen Zeitraum sind keine Aufzeichnungen bekannt
Hochwasser 1945 an der Nordbahnbrücke.
© Bezirksmuseum Brigittenau - Stadt Wien
Hochwasser 1945.
© Bezirksmuseum Brigittenau - Stadt Wien
Hochwasser - 1899
Ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser
Hochwasser in Spillern; Überschwemmt vom Stockerauer Donauarm.
 Feuerwehr mit Zillen bei Kilometerstein 20; 1899?.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im September 1899 ereignete sich mit rund 10.000 Kubikmetern pro Sekunde ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser. Das bedeutet, dass diese Durchflussmenge rechnerisch nur alle 100 Jahre seit Beginn der Messung auftritt.
Steyr; Vom Hochwasser zerstörte Brücke; 1899.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hochwasser - 1897
Der Wienfluss verursachteimmer wieder verheerende Überschwemmungen
Wien, Schwarzenbergbrücke mit Hochwasser-Verklausung im Jahr 1897.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Der im Normalfall eher einem Rinnsal ähnelnde Wienfluss gilt als Wildwasser und kann bei starken Regenfällen auf die bis zu 2000-fache Wassermenge anschwellen. Da er einst immer wieder Hochwasser führte und teils verheerende Überschwemmungen verursachte (allein von 1872 bis 1899 wurden 13 zerstörerische Hochwasser gezählt), wurden nach der 1892 erfolgten Eingemeindung der Vororte entsprechende Maßnahmen ergriffen. Im Randgebiet von Wien wurden Wehranlagen errichtet und von 1895 bis 1903 wurde der größte Teil des Wienflussverlaufs im Wiener Stadtgebiet reguliert und in ein Betonbett gelegt.
Nußdorfer Wehranlage und Wehrbrücke; Sperrschiff bei Hochwasser.
Blick gegen Donauhort bei Hochwasser; 1897.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Schwimmtor, auch Sperrschiff genannt, diente dem Schutz der Gebiete entlang des Wiener Donaukanals vor Eisstößen und Überschwemmungen. Es wurde von Wilhelm Freiherr von Engerth konstruiert, am 13. Dezember 1873 in Betrieb genommen und nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich verschrottet. Das Schwimmtor, auch Sperrschiff genannt, war ein antriebsloses und symmetrisches Schiff, das nur durch menschliche Kraft über Winden und die Strömung des Wassers im Donaukanal bewegt wurde, da Wilhelm Freiherr von Engerth die Errichtung einer dampfbetriebenen Seilwinde wegen der hohen Kosten ablehnte.
Hochwasser - 1830
Wien 28. Februar bis 1. März 1830
Lichtental [Hochwassermarke in der Kirche], Leopoldstadt
[Hochwassermarke Augarten ], Weißgerbervorstadt,
Orte am linken Donauufer, darunter Kagran und Hirschstetten
Eduard Gurk - Die Leopoldau am Morgen des 4 März 1830.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Ende Februar 1830 hatte Treibeis auf der Höhe von Stadlau einen Eisstoß gebildet. Das kalte Donauwasser staute sich rasch auf und ergoss sich binnen Minuten in die Leopoldstadt. Auch das Lichtenthal wurde überflutet, wovon eine Hochwassermarke an der Kirche zeugt. Durch das plötzliche Auftreten der Überflutung und wohl auch aufgrund der eisigen Temperaturen kamen dabei 74 Menschen ums Leben.
Eduard Gurk - Leopoldstadt, Jägerzeile, am 2 März 1830.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Die Wienerwaldbäche inklusive des Wienflusses konnten nicht mehr abfließen und traten ebenfalls über die Ufer. Die Donau erreichte bei der Ferdinandbrücke einen Wasserstand von 6,95 Metern und große Teile des Stadtgebiets standen tagelang unter Wasser. Weitaus schlimmer traf die Stadt jedoch die im Anschluss auftretenden Cholera, die durch die überfluteten Senkgruben und das dadurch verseuchte Grundwasser ausgelöst wurde. Dieses und das nächste große Donauhochwasser 1862 gaben den Anstoß zur Donauregulierung. Es war das letzte durch einen Eisstoß ausgelöste Donauhochwasser.
Hochwasser - 1784
Wien 29. Februar bis 7. März 1784
zumindest Donau in Österreich (Eisstoß, plötzliche Schneeschmelze;
Leopoldstadt, Roßau [Jüdischer Friedhof])
Überschwemmung in Wien (Guckkastenbild), 1784.
© Magistratsabteilung 45 - Wiener Gewässer: Katastrophenhochwässer
Hochwasser - 1768
Donauhochwasser im Herzogtum unter der Enns
Gemäß Grafenwörther (Marktgemeinde Grafenwörth, Niederösterreich)
Ratsprotokoll 1768 war in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1768
eine große Überflutung die vier Tage angedauert hat
Der Ort und sein Umland wurden mehrfach von Hochwasser überflutet. So etwa am 4. Juli 1670, wie der damalige Schulmeister und Organist Johann Paul Geispöckh 1768 berichtete. Das Grafenwörther Ratsprotokoll aus dem Jahre 1768 vermerkt, in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar habe sich „eine grosse Wasser Eisgiess eilens aifeinmal ergeben“, das ein „Erd-Biten“ (Erdbeben) bewirkte.
Hochwasser - 1670
Donauhochwasser im Herzogtum unter der Enns
Eintragung in der Pfarrmatrike der St. Andreaspfarre zu Grafenwörth
(Niederösterreich) unter dem Jahr 1670:
 "In diesem Jahr alß am Tag des Hl. Ulricuß ist gewest der 4. Julius ist ein solich grosse Wassergiß gewest … auch Johaneß und Sebern ganz in Wasser gestandn und gar vil Heisser (Häuser) nid gewoschen (niedergewaschen/gerissen)---- ýber 68 Clafftern (Klaftern) …"
Hochwasser - 1501
Hochwasser in Mitteleuropa
Süd- und Ostdeutschland, österreichischer Nordalpen-/Donauraum, Böhmen.
Höhepunkt 15. August; 14.000 m³/sek. [stärkstes bekanntes Hochwasser];
 alle entlang der Donau gelegenen Orte betroffen.
Das Hochwasser vom August 1501 war für den Donauraum östlich von Regensburg das schlimmste im vergangenen Jahrtausend. Die Flut begann am Tage vor Mariä Himmelfahrt und dauerte fast zehn Tage. Aufgrund der Größe des Ereignisses ist dieses Hochwasser durch zahlreiche, sehr unterschiedliche Quellen dokumentiert. Zur Erinnerung brachte man an zahlreichen Stellen Hochwassermarken an, die in Linz die Höhe von 1954 noch um etwa einen Meter, in Engelhartszell sogar um zwei Meter überstiegen. Erinnerungstafeln am Heinrich-Gleißner Haus an der oberen Donaulände oder an der Stadtpfarrkirche erinnern an Katastrophe anfang des 16. Jahrhunderts.
Aufgrund von Hochwassermarken oberhalb Wiens stellte man fest, dass im Jahre 1501 sogar 14.000 Kubikmeter pro Sekunde Wien passiert haben mussten. An diesem Wert ist heute Wiens Hochwasserschutz ausgerichtet. Das Verhältnis von Niederwasserführung zum mittleren jährlichen Hochwasser beträgt rund 1:6. Vergleicht man das niedrigste beobachtete Niederwasser mit dem Hochwasser von 1501, so ergibt sich gar ein Verhältnis von 1:20.
Hochwasser - 1402
Auffallend wasserreich war das erste Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts, in dessen Verlauf sieben Hochwasserjahre vermerkt werden. Das schlimmste davon war im Jahre 1402. Die Chronik schildert es mit den Worten "Ein bewegter See schien sich zu lagern und durch 10 Tage hielt sich das Wasser auf gleicher Höhe". Weiters wird berichtet, dass am 17. Februar 1439 in der Nacht des Aschermittwochs ein Eisstoß die Fluten der Donau über die Ufer trieb und dabei 70 Menschen ertranken. Verheerend wirkten sich auch die Hochfluten von 1490 und 1499 aus, die mehreren Ortschaften den gänzlichen Untergang brachten.
Hochwasser - 1342
Unter den Katastrophenhochwässern der Donau des 14. Jahrhunderts ist insbesondere jenes vom Februar 1342 zu erwähnen, durch das 6.000 Menschen ums Leben gekommen sein sollen.
Hochwasser - 1012
Aus dem 11. Jahrhundert gibt es die Kunde von einer verheerenden Katastrophe im Jahre 1012, die viele Menschenopfer forderte, und um in der Sprache des Chronisten zu reden - "mit solcher Heftigkeit auftrat, dass die Bewohner der unglücklichen Gegenden sich keines solchen Jammers erinnerten". Vom Winterhochwasser im Jahre 1172, welches durch einen Eisstau entstanden sein dürfte, ist überliefert, dass die Orte, welche direkt an der Donau gelegen sind, besonders darunter gelitten haben. Im 13. Jahrhundert ist das Jahr 1210 zunächst wegen der Juni-Hochflut, der viele Menschen zum Opfer gefallen sind, im höheren Maß aber wegen des nach einem siebentägigen Regen eingetretenen August-Hochwassers, hervorzuheben.
Website Screenshot 2017: http://www.zamg.ac.at
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Die Zentralanstalt ist eine Forschungseinrichtung des BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft)
Hohe Warte 38, 1190 Wien
Telefon: +43 (0)1 36 0 26
E-Mail: dion@zamg.ac.at
www.zamg.ac.at
 
 
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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