Hofmobiliendepot
Eines der weltweit größten Museen für Wohnkultur
Andreasgasse 7, 1070 Wien
Gläsernes Auge in die Andreasgasse - Design Norbert Steiner / Sputnic
© SKB / BMobV; Gerhard Walter
Das Hofmobiliendepot in Wien ist ein Möbelmuseum und eines der weltweit größten Museen für Wohnkultur. Im Museum sind heute hauptsächlich Möbel der habsburgischen Monarchen zu sehen. Darüber hinaus bietet das Museum einen Überblick über die Geschichte der Wiener Möbelkunst und Innenausstattung, von den kaiserlichen Hoflieferanten bis hin zu den berühmten Künstlern des beginnenden 20. Jahrhunderts Adolf Loos, Josef Hoffmann und Otto Wagner, die die (Wohn-)Architektur Wiens geprägt haben. Das Haupthaus befindet sich in der Andreasgasse 7 im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau.
Innenhof der Bundesmobilien-Verwaltung.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Das Hofmobiliendepot, das einst für die Aufbewahrung habsburgischen Mobiliars von Kaiserin Maria Theresia gegründet wurde, hat sich zur größten Möbelsammlung der Welt entwickelt. Die Sammlung gewährt nicht nur einen einzigartigen Einblick in kaiserliche Wohnwelten, sondern bietet auch einen Überblick über die Entwicklung österreichischen Möbeldesigns im 20. Jahrhundert. Außerdem beherbergt das Hofmobiliendepot die größte Biedermeiersammlung der Welt.
Haupteingang im Innenhof des Museums.
Außenansicht Hofmobiliendept - von Arichtekt Alverá gestaltete Fassade
© SKB / BMobV; Gerhard Walter
Bis heute ist das Hofmobiliendepot für die Aufbewahrung und Instandhaltung von Einrichtungsstücken aus der Kaiserzeit zuständig und stattet Staatsempfänge oder Büros von Spitzenpolitikern aus. 1924 wurde die erste Schausammlung eröffnet und damit eine einzigartige Mischung aus Lager, Werkstätte, Verwaltung und Museum geschaffen, wobei in der Restaurierungswerkstätte bis heute noch alte Handwerkstechniken Anwendung finden.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
© Hofmobiliendepot - www.hofmobiliendepot.at
Um die Gesamtausstellungsfläche auf 6.000m2 erhöhen zu können, wurden im Zuge der Generalsanierung zwei Nebengebäude des alten Depots angekauft. Der Architekt Alessandro Alverà hat die Häuser hierfür umgestaltet und miteinander verbunden. Die einstige "Rumpelkammer der Monarchie" hat sich seit der Erweiterung und Neugestaltung in den 1990er Jahren zu einer der attraktivsten Möbelsammlungen der Welt entwickelt.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
© Hofmobiliendepot - www.hofmobiliendepot.at
Das neue Museum besteht aus mehreren Gebäuden, die von der zweigeschossigen Eingangshalle aus zugänglich sind. Hier befinden sich Kassa und Garderobe sowie der Museums-Shop und ein Vortragsraum, an den als erstes Highlight der Sammlung das Ägyptische Kabinett anschließt.
Jugendstilzimmer des steirischen Arichtekten Forabosco um 1905
© SKB / BMobV; Lois Lammerhuber
Durch das Biedermeierhaus in der Andreasgasse 7 betritt der Besucher den begrünten Innenhof mit dem Museumscafé zur Linken. Rechter Hand befindet sich der von der Kassenhalle aus zugängliche Sonderausstellungsraum.
Ansicht der Wiener Postsparkasse mit Mobiliar von Otto Wagner
© SKB / BMobV; Lois Lammerhuber
Ein neu errichteter Wintergarten aus Glas und Stahl verbindet die beiden Trakte des historischen Depotgebäudes von 1901 und dient den Museumsbesuchern als Ruheraum. An der Decke befindet sich ein vierteiliges Gemälde von Hans Makart, das Allegorien der Tageszeiten zeigt.
Die Geschichte der Bugholzmöbel in ihren Anfängen - Gebrüder Thonet - Raumansicht
© SKB / BMobV; Lois Lammerhuber
Im 1. Stockwerk des Depotgebäudes sehen Sie "Kaiserliche Interieurs". Hier wird die kaiserliche Wohnkultur anhand von Originalmöbeln der Habsburger wieder lebendig. Das Biedermeierhaus in der Andreasgasse zeigt im ersten Stock beispielhaft die Möbelkunst des 19. Jahrhunderts.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
© Hofmobiliendepot - www.hofmobiliendepot.at
Im 2. Stock des Depotgebäudes erwarten den Besucher vor allem Exponate aus dem Biedermeier. In 15 liebevoll ausgestatteten Kojen wird die Zeit des Biedermeier und des Vormärz gezeigt. Weiters können Sie einen Blick in die alten Lager des Hofmobiliendepots werfen. Diese Etage im Biedermeierhaus ist der Wiener Moderne mit ausgewählten Beispielen von Loos, Hoffmann und Wagner gewidmet. Weiters ist in diesem Bereich die Wohnung der Keramikkünstlerin Lucie Rie des Architekten Ernst A. Plischke aus dem Jahre 1928 ausgestellt. Den Abschluss bildet eine wachsende Sammlung zeitgenössischer Möbel.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Vassil
Schwerpunkt der Sammlung sind die einstigen Originalmöbel der Habsburger aus Schloß Schönbrunn, Hofburg, Belvedere, Laxenburg und Schloß Hof. Im Zusammenhang mit den einzelnen Mitgliedern des Kaiserhauses sind Möbel, Raumausstattungen und Appartements, die für sie gefertigt wurden, zu sehen. Von den insgesamt 160.000 Objekten des Depots sind etwa 6.000 Exponate im Museum ausgestellt, darunter persönliche Erinnerungsstücke wie etwa die Wiege von Kronprinz Rudolf oder eine von Maria Theresia und ihren Töchtern bestickte Sitzgruppe. Weitere Highlights sind ein wertvolles kaiserliches Thronarrangement, das Indianische Zimmer des Prinzen Eugen aus Schloß Hof, das Türkische Zimmer für Kronprinz Rudolf oder die Ausstattung der von Erzherzogin Gisela bewohnten Bergl-Zimmer.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Vassil
1747 wurde der erste Hofmobilieninspektor mit der Inventarisierung, der Pflege und dem Transport des höfischen Möbelbestandes von Kaiserin Maria Theresia betraut. Ab 1809 erhielt dieser Hofdienst die Bezeichnung Hofmobiliendirektion und war auch für den Neuankauf des kaiserlichen Mobiliars zuständig. 1901 wurde das heutige Gebäude des k. k. Hofmobiliendepots auf der Mariahilfer Straße 88 als zentrales Lager für das gerade nicht in Gebrauch befindliche Mobiliar mit angeschlossenen Werkstätten und Wagenremisen gebaut.
Ausstellungsraum im Hofmobiliendepot Wien.
© Hofmobiliendepot - www.hofmobiliendepot.at
Da die Habsburger ihre Residenzen und Schlösser entsprechend dem Stil der Zeit und ihren eigenen ästhetischen Vorlieben ausstatteten, gelangten so 160.000 Objekte in die Ausstellung. Was nicht mehr gebraucht wurde, wanderte einfach ins Depot. Nach dem Ende der Donaumonarchie 1919 ging der gesamte kaiserliche Möbelbestand in den Besitz der Republik Österreich über. Ein Teil davon wurde und wird für Repräsentationszwecke, etwa für die offiziellen Räumlichkeiten des Bundespräsidenten, verwendet.
Eingang, Mariahilfer Straße 88.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Zu sehen sind heute eine Vielzahl an Originalmöbeln der Habsburger, vom Leibstuhl bis zum Kaiserthron. Auch heute kurios anmutende Exponate wie die vor einhundert Jahren obligatorischen Spucknäpfe sind zu sehen. Auch österreichische Möbeldesigner und Architekten des 20. Jahrhunderts sind vertreten. Organisatorisch ist das Hofmobiliendepot ein Teil der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Das Museum in der Andreasgasse 7.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Alle Bundesminister der Republik Österreich können, um ihre Kanzlei auszustatten, für die Dauer ihrer Amtszeit Möbel aus dem Depot beziehen. Auch in Botschaften wird Mobiliar aus diesem Depot bezogen, ebenso nutzen Filmgesellschaften Originalmöbel für Aufnahmen.
Website Screenshot 2017: http://www.hofmobiliendepot.at/
Hofmobiliendepot
Möbel Museum Wien
Andreasgasse 7, 1070 Wien
Telefon: +43 (0)1 524 33 57 - 0
E-Mail: info@hofmobiliendepot.at
www.hofmobiliendepot.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube