Die Hohe Warte
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Hohe Warte 38, 1190 Wien
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Die Hohe Warte ist ein verbauter Hügel auf etwa 220 m ü. A. im 19. Wiener Gemeindebezirk, Döbling, zwischen den Bezirksteilen Heiligenstadt und Unterdöbling. Auch die von Norden (Grinzinger Straße) und von Süden (Döblinger Hauptstraße) auf den Hügel führende Straße ist als Hohe Warte benannt; dies erfolgte amtlich 1894. Die Bezeichnung wurde schon 1135 urkundlich erwähnt. Bekannt ist die Hohe Warte vor allem als Sitz der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (die nach ihrer Adresse auch Hohe Warte genannt wird), der früher hier befindlichen Amtsvilla des österreichischen Bundespräsidenten sowie wegen ihres Naturstadions Hohe Warte.
Messgeräte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).
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Die Hohe Warte ist der letzte Ausläufer des Rückens aus dem Wienerwald, der sich vom Cobenzl (Latisberg) über Grinzing und den Hungerberg gegen den Donaukanal hinzieht. Er ist nach Nordosten durch den Schreiberbach (Heiligenstadt und Nussdorf) gegen den Nussberg getrennt, und nach Südwesten durch den Sieveringer Arbesbach von der Türkenschanze. Im 19. Jahrhundert entstand auf der Aussichtshöhe – daher der Name, denselben trug früher auch die heutige Türkenschanze – ein Villenviertel. Heute liegt die Anhöhe vollständig inmitten der Stadt. Seit 1903 befindet sich hier die Schleife der nördlichen Endstation einer Straßenbahnlinie, von 1907 an bis heute der vom Schottentor an der Ringstraße ausgehenden Linie 37, 1928–1980 auch der über die Zweierlinie in den 3. bzw. 2. Bezirk verkehrenden Linie G2.
Grinzing nach Norden um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit Allerhöchster Entschließung vom 23. Juli 1851
bewilligte Kaiser Franz Joseph I. die Errichtung
„… einer Centralanstalt für meteorologische und magnetische Beobachtungen“,
der Zentralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus, die auf eine Initiative der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zurückgeht.
Diese richtete bereits 1848 das Ersuchen an Karl Kreil, Direktor der Sternwarte zu Prag und wirkliches Mitglied der Akademie, ein meteorologisches Beobachtungssystem für die österreichische Monarchie zu entwerfen. Karl Kreil (1798–1862) wurde erster Direktor der neu gegründeten Zentralanstalt in der Wieden, und zugleich Professor für Physik an der Universität Wien.
Karl Kreil, erster Direktor der ZAMG.
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Julius Hann (1839 - 1921).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Diese Personalunion, zwischen Direktor einerseits und Universitätslehrer andererseits, blieb bis heute erhalten und beeinflusste nachhaltig die wissenschaftliche Forschung an der Zentralanstalt. Kreil richtete ein meteorologisches Beobachtungssystem für das Gebiet der gesamten österreichischen Monarchie ein und führte für dieses auch die erste geomagnetische Landesaufnahme durch. 1865 begann man an der Zentralanstalt mit der Herausgabe einer täglichen Wetterkarte.
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Nahansicht über Eck; um 1920.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1872 übersiedelte die Zentralanstalt in ihr, von Heinrich Ferstel erbautes, neues und endgültiges Quartier an der Hohen Warte in Wien Döbling. Ein Jahr später, 1873, organisierte die Zentralanstalt den ersten internationalen Meteorologenkongress in Wien, wo die Internationale Meteorologische Organisation (IMO) als Vorläuferin der Weltmeteorologischen Organisation (WMO) gegründet wurde.
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik "Hohe Warte".
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Ab 1877 erfolgte die Ausgabe des täglichen telegraphischen Wetterberichtes, mit einer synoptischen Karte und der Prognose für den folgenden Tag. Der neue Wetterbericht enthielt die Morgenbeobachtung von 60 Stationen aus allen Teilen Europas, darunter 24 inländische. Mit Erlass vom 23. Februar 1904, wurde der Zentralanstalt der gesamte seismische Dienst für Österreich übertragen, was auch die Namensänderung in Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik nach sich zog.
Felix Maria Exner (1876 -1930).
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Max Margules (1856 - 1920).
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 In seinem Amt als Direktor folgten Kreil hervorragende Wissenschaftler, darunter Julius Hann (1839–1921) und Felix Maria von Exner-Ewarten (1876–1930). War Hanns Bedeutung in der Klimatologie eine weltweite und begann man in seiner Ära von einer ‚österreichischen Meteorologenschule‘ zu sprechen – Hann verfasste auch das umfassende Lehrbuch der Meteorologie (1901) –, so erinnert man sich an Exner als einen großen Theoretiker und an sein Werk der Dynamischen Meteorologie (1925).
In den Hütten am Stadtrand von Wien waren die Geräte
zur Messung des Erdmagnetfeldes untergebracht.
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An der Zentralanstalt arbeiteten unter vielen anderen Forscher wie Max Margules (1856–1920), Mitbegründer der theoretischen Meteorologie und Victor Conrad (1876–1962), Entdecker der nach ihm benannten Diskontinuität im mittleren Bereich der Erdkruste. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich musste der Klima- und Wetterdienst nach Berlin übersiedelt werden, wo diese dem Deutschen Reichswetterdienst unterstellt wurden; die Zentralanstalt in Wien wandelte man in ein Forschungsinstitut um.
Beobachtungsturm am Hann Haus (ZAMG Wien) erbaut 1872.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt und es kam zu einer beachtlichen personellen und räumlichen Expansion der Zentralanstalt, die auch in den zahlreichen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen reflektiert wird. 1957 konnte ein Haus auf dem Nachbargrundstück erworben und in der Folge für Bürozwecke adaptiert werden; zwischen 1967 und 1973 wurde ein Radarturm, ein Ballonfüllhaus und ein neues Bürogebäude mit Fachbibliotheken in zwei Baustufen auf dem Gelände der Zentralanstalt errichtet. Von 1955 bis 2016 wurde am geomagnetischen Cobenzl-Observatorium das Magnetfeld der Erde gemessen.
©  Regine Hendrich
Über dem Portal im Erdgeschoß ist noch immer die historische Bezeichnung
"K. k. Central Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus" in großen Lettern zu lesen.
Quelle: derstandard.at/ZAMG-Erdbeben-im-Keller / Regine Hendrich
Seit 1904 ist auch Österreichs Erdbebendienst am Standort im 19. Bezirk angesiedelt. Auf einem Betonsockel im Keller steht ein Meilenstein der Naturwissenschaft. Der federgedämpfte, aber eine Tonne schwere Erschütterungsanzeiger ist ein spezielles Modell: ein Wiechert-Seismograf – benannt nach seinem Erfinder Emil Wiechert. In einem Seismogramm werden die gemessenen Bodenbewegungen grafisch dargestellt. Ausgehend von den Wellen können Experten bestimmen, um welche Art von Beben es sich handelt und wie weit entfernt das Epizentrum liegt. Im Jahr 1906 konnte der Wiechert-Seismograf das berühmte Erdbeben von San Francisco messen, zwei Jahre später das Messina-Erdbeben.
©  Regine Hendrich
Der federgedämpfte, aber eine Tonne schwere Erschütterungsanzeiger ist ein spezielles
Modell: ein Wiechert-Seismograf – benannt nach seinem Erfinder Emil Wiechert.
Quelle: derstandard.at/ZAMG-Erdbeben-im-Keller / Regine Hendrich
Daneben gibt es seit 1908 auch ein Conrad-Pendel im Hann-Haus. Auch dessen Erfinder, Victor Conrad, war einer der führenden Köpfe der Zentralanstalt. Er emigrierte 1938 nach Amerika. Das Pendel ist deutlich kleiner und leichter als der "Große Wiechert" und dabei auch präziser in der Messung.
(Anja Melzer; http://derStandard.at - 25. August 2014)
derstandard.at/ZAMG-Erdbeben-im-Keller-verkehrte-Welt-auf-dem-Dach
©  Regine Hendrich
Der federgedämpfte, aber eine Tonne schwere Erschütterungsanzeiger ist ein spezielles
Modell: ein Wiechert-Seismograf – benannt nach seinem Erfinder Emil Wiechert.
Quelle: derstandard.at/ZAMG-Erdbeben-im-Keller / Regine Hendrich
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ((ZAMG) ist der staatliche meteorologische und geophysikalische Dienst Österreichs. Sie ist eine nachgeordnete Dienststelle des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Die Zentrale der ZAMG befindet sich in Wien-Döbling, Hohe Warte 38. In Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt ist die ZAMG durch Kundenservice-Stellen vertreten. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik hat umfangreiche gesetzliche Aufgaben zu erfüllen und kann im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit auch privatrechtlich agieren. Die ZAMG wurde 1851 gegründet und ist damit der älteste staatliche Wetterdienst der Welt. Ihre Aufgabe ist es nicht nur in den verschiedenen Fachgebieten Messnetze zu betreiben und zu forschen, sondern auch ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Ballonfüllhaus der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien 19.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Das historische Hann-Haus der ZAMG.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Die Hohe Warte in Wien-Döbling ist der Hauptsitz der Zentralanstalt für Meteorologie und zugleich die Kundenservicestelle für Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Neben dem historischen Hann-Gebäude, welches 1872 errichtet wurde, sowie dem Hauptgebäude, verfügt die Zentrale in Wien über ein Ballonfüllhaus, einen Radarturm sowie einen eigenen Windkanal. Heute ist die Zentralanstalt, als teilrechtsfähige Einrichtung des Bundes, ein moderner Dienstleistungsbetrieb. Im Jahr 2009 wurde der ZAMG das Erneuerungs-Audit für ihr Qualitätsmanagementsystem ausgestellt. Seit 10. Oktober 2003 ist die ZAMG nach "ISO 9001" zertifiziert.
Regenmesser der ZAMG.
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Die Aufgabenbereiche der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
gliedern sich unter anderem in folgende Abteilungen:
Die synoptische Abteilung ist, unter Zuhilfenahme modernster Technik, für den täglichen Prognosedienst zuständig. Auch amtliche Wetterwarnungen sowie zahlreiche weitere synoptische Dienstleistungen zählen zu ihren Aufgabenbereichen.
Die geophysikalische Abteilung führt den Erdbeben- und Geomagnetischen Dienst durch.
Die Klimaabteilung erstellt, mittels der aus dem österreichischen Messnetz gewonnenen Daten, Klimastatistiken und -karten. Weiters forscht sie in Bereichen des heimischen Klimas und dessen Veränderung, unter anderem auch in Bereichen der Glaziologie.
Die Abteilung für Umweltmeteorologie untersucht die Ausbreitung von Schadstoffen und deren Verhalten in der Atmosphäre. Unter anderem gibt sie in Krisenfällen (z. B. Radioaktivität in der Atmosphäre) direkte Information an die Bundeswarnzentrale ab.
Die technische Abteilung betreut das staatliche meteorologische Messnetz, das aus teilautomatischen Wettererfassungssystemen (TAWES-Stationen) und teilautomatischen Klimastationen (TAKLIS-Stationen) besteht. Auch die Betreuung der täglichen Radiosondenaufstiege zählt zu ihren Aufgaben.
Die Abteilung für elektronische Datenverarbeitung ist mit modernsten Geräten zur Bewältigung der umfangreichen computergesteuerten Abläufe ausgestattet, und kümmert sich unter anderem um die hauseigenen Wettermodelle.
Dach mit Messinstrumenten des Hann-Hauses der ZAMG.
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Die ZAMG Abteilung Synoptik beschäftigt sich in Bereichen der Fernerkundung mit der manuellen und automatischen Auswertung von Satelliten- und Radardaten im Hinblick auf eine Anwendung in der Vorhersage. Im Bereich der numerischen Modelle liegen die Forschungsschwerpunkte in der Weiterentwicklung der in Österreich mitentwickelten Wettermodelle LAM Aladin/ALARO/AROME sowie des Nowcastingmodells INCA. Weiters ist die Zentralanstalt als untergeordnete Dienststelle des Bundes dazu verpflichtet, täglich für das österreichische Bundesgebiet Wettervorhersagen, aber auch Wetterwarnungen zu erstellen, und diese der Öffentlichkeit frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. Seit 2012 bietet die ZAMG einen Satz an Daten in Auflösung von einer Stunde und bis auf Gemeindeebene frei zugänglich an. Außerdem ist sie als Wetterwarndienst eng mit den Bundes- und Landeswarnzentralen vernetzt, und im Europanetzwerk Meteoalarm engagiert.
Das historische Hann-Haus der ZAMG.
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Eine der zentralen Aufgaben der ZAMG ist es unter anderem, das Klima in Österreich zu beobachten und zu erforschen. Dazu wurde im Laufe der Jahre zahlreiche Forschungsprojekte angestrebt. Auch wurde ein Netz von über zweihundert teilautomatischen Wetterstationen (TAWES) über Österreich gelegt. Meteorologische Parameter wie Druck, Temperatur, Wind, Niederschlag usw. werden vom Bodensee bis zu Neusiedlersee, aber auch vom Flachland bis hinauf in die Berge (Sonnblick Observatorium) aufgenommen und kontrolliert. Dieser Datenschatz ist die Grundlage für zahlreiche Klimaforschungen (wie zum Beispiel das Projekt HISTALP), und ist speziell für das Verständnis des laufenden Klimawandels von großer Bedeutung.
Das historische Hann-Haus der ZAMG.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Wostal
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ist als staatlicher Wetterdienst bemüht, an internationalen Kooperationen und gemeinsamen Forschungsprojekten in ihrem Aufgabenbereich mitzuwirken. Unter anderem ist die Zentralanstalt Mitglied der WMO, der ECOMET, sowie der European Meteorological Society.
Hauptgebäude und Radarturm der ZAMG bei Nacht.
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Seit 1993 ist die ZAMG vollwertiges Mitglied bei EUMETSAT. In den Fach-Bereichen bestehen ebenfalls zahlreiche Kooperationen an denen die ZAMG beteiligt ist, wie CERAD, MAP, GEO, COST oder dem ECMWF, um nur einige zu nennen. Weiters betreibt die ZAMG die europaweite Warnplattplattform Meteoalarm, an der inzwischen alle Wetterdienste der EU und einiger Assoziierter beteiligt sind.
Mit dem RASS werden Wind-, Turbulenz- und Temperaturprofile gemessen.
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Mit dem RASS (Radio Acoustic Sounding System) werden gleichzeitig Wind-, Turbulenz- und Temperaturprofile gemessen. Neben Wind- und Turbulenz sind das Temperaturprofil und die Mischungshöhe wesentlich für die Interpretation von Immissionsmessungen und als Eingangsgrößen für die Ausbreitungsrechnung. Das RASS ist eine Kombination aus einem Akustikradar (Sodar) und zwei elektro-magnetischen Gitterantennen. Die Antenne des Sodars besteht aus 64 Schalltrichtern und dient als Sende- und Empfangsanlage für Schallwellen (2 kHz), die an Turbulenzelementen der Atmosphäre verstärkt zurückgestreut werden.
Radarturm der ZAMG.
Quelle: www.botanische-spaziergaenge.at/viewtopic.php?f=571&t=4322
Die Frequenzverschiebung des Signals aufgrund des Dopplereffekts dient zur Bestimmung des dreidimensionalen Windes. Die Streuung von Radiowellen (1290 MHz) an Schallwellen (2 kHz) wird genutzt, um über die Temperaturabhängigkeit der Ausbreitungs-geschwindigkeit von Schallwellen die Temperatur zu bestimmen. Aus den Temperaturprofilen können Inversionshöhen, Mischungshöhen und Temperaturgradienten ermittelt werden.
ZAMG-Seismologin Rita Meurers in der Zentrale des Österreischischen Erdbebendiensts.
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Die Abteilung für Klimaforschung ist in der Klimatologie national die erste Ansprechpartnerin und international eine anerkannte Arbeitsgruppe. Ihre Aufgabe ist es, das Verständnis des vergangenen, gegenwärtigen und zukünftig zu erwartenden Klimas in Österreich und dem Alpenraum ständig zu verbessern. Die folgenden Seiten bieten einen Einblick in Forschungsschwerpunkte und -projekte. Das erworbene Wissen mündet nicht nur in wissenschaftliche Publikationen. Es garantiert die unaufgeregte Information und fundierte Beratung von Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik in Fragen des Klimawandels. Die ZAMG-Klimaforschung führt Simulationen im Hinblick auf die Hitzebelastung in den urbanen Ballungsräumen Österreichs durch.
Vorhersageraum der ZAMG in Wien.
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Damit trägt sie der zunehmenden Bedeutung von Klimafragen in der Stadtplanung Rechnung. Um städtische Wärmeinseln genau zu modellieren, ist eine sehr hohe Auflösung der Bebauungsstruktur notwendig. Mithilfe der Stadtklimamodellierung kann die Wirksamkeit möglicher Anpassungsstrategien der Stadtplanung zur Minderung des Hitzestresses (Schaffung von Grün- und Wasserflächen usw.) beurteilt werden.
Supercomputer an der ZAMG in Wien.
Der Supercomputer der ZAMG leistet bis zu 82 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde
- eine Zahl mit 12 Nullen. In wissenschaftlicher Sprache: 82 Teraflops. Ein Flop ist eine
„floatingpoint operation per second“, also eine (Fließkomma-)Rechenoperation pro Sekunde.
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Hochaufgelöste, klimatologische Simulationen für Wien sollen die Wirksamkeit von möglichen Anpassungsstrategien der Stadtplanung zur Verminderung des Hitzestress in dicht besiedelten Gebieten bewerten. Dafür wurde eine Referenzsimulation, die im Wesentlichen der aktuellen thermischen Struktur der Stadt entspricht, erstellt und mit Beobachtungsdaten validiert. Der Einfluss verschiedener Parameter auf das Stadtklima, z. B. die Änderung des Vegetationsanteils, der Wasserflächen oder des Versiegelungsgrades, wird mittels systematischen Sensitivitätssimulationen analysiert. Die Simulationen der Zirkulation im urbanen Gebiet basieren auf einem detaillierten Höhenmodell mit 100 m Auflösung und einem Landnutzungsdatensatz.
Supercomputer an der ZAMG in Wien.
Der Supercomputer der ZAMG leistet bis zu 82 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde
- eine Zahl mit 12 Nullen. In wissenschaftlicher Sprache: 82 Teraflops. Ein Flop ist eine
„floatingpoint operation per second“, also eine (Fließkomma-)Rechenoperation pro Sekunde.
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Die Referenzsimulation, welche als Grundlage für diverse Sensitivitätssimulationen dient, wurde mit Beobachtungsdaten von langjährigen Klimastationen und mobilen Temperaturmessungen validiert. Die Wirksamkeit der möglichen Anpassungsmaßnahmen wird systematisch mithilfe von Simulationen mit veränderter Landnutzung bzw. unterschiedlichen Parametrisierungen getestet. Klimaindizes für Vergangenheit und Zukunft werden mittels der Quadermethode berechnet.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Hohe_Warte_(Wien)" der
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Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Die Zentralanstalt ist eine Forschungseinrichtung des BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft)
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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