Hotel Bristol
Der monumentalste nachhistoristische Bau an der Ringstraße
Kärntner Ring 1, 1010 Wien
Hotel Bristol Wien © Hotel Bristol - www.bristolvienna.com
Das Hotel Bristol am Kärntner Ring.
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Das Bristol wurde 1892 im Zentrum Wiens eröffnet. Im Laufe der Geschichte verlegte sich der Standort des 5 Sterne Hotels mehrmals und liegt heute an der prominenten Adresse Kärntner Ring 1. Benannt nach der englischen Stadt Bristol, prangt über der Eingangstür des Hotels zur Wiener Staatsoper der sprichwörtliche Wappenspruch der Stadt: „Virtute et Industria“ (Durch Tugend und Fleiß).
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Das Hotel Bristol am Kärntner Ring.
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Der Hotelbetrieb wurde zunächst 1892 in einem 1863 von Ludwig Förster erbauten Wohnhaus (1, Kärntner Ring 7) eingerichtet und 1898 nach dem Erwerb des 1861-1863 ebenfalls von Förster erbauten Hoyos-Sprinzensteinschen Majoratshauses (1, Kärntner Ring 5) und des Wohnhauses Nummer 3 nach Plänen von Emil Breßler und Gustav Wittrisch grundlegend umgebaut.
Hotel Bristol Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eingang des Hotel Bristol: Dame und Offiziere; 1917.
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Opernkreuzung und Hotel Bristol; um 1920.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
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Hotel Bristol; Kärntner Ring 1-7, Kärntner Straße 53-55, um 1942.
© Stadt Wien - www.wien.gv.at / Bruno Reiffenstein
1913 kam es nach Kauf der Häuser 1, Kärntner Straße 55 (erbaut 1911), Mahlerstraße 2, nach Plänen von Ladislaus Fiedler und Pietro Palumbo zu einem völligen Umbau (Ausführung Wilhelm Schallinger; erhalten blieben bis heute das bemerkenswerte Treppenhaus und die ovale Halle).
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Hotel Bristol - Große Halle; 1930.
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Hotel Bristol - Gesellschaftsraum; 1930.
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Hotel Bristol - Fürstenbad; 1930.
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Das Stammhaus (Nummer 7) wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört und durch ein modernes Bürohaus (von Carl Appel, errichtet 1955/1956) ersetzt (später Besitz der Firma Steyr-Fiat, 1987 ausgebrannt, dann verkauft, demoliert und durch den Kärntnerringhof ersetzt), der Hoteleingang ins Haus Nummer 1 verlegt. Das Hotel wendet sich mit seiner balkongezierten Front zur Ringstraße und hat an der Ecke zur Kärntner Straße verglaste Erker.
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Hotel Bristol - Fürstenzimmer; 1930.
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Hotel Bristol - Halle; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
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Hotel Bristol - Schlafzimmer; 1930.
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Diese Ecke ist unter der Bezeichnung Sirkecke bekannt geworden (benannt nach einem Geschäft, später, nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich hier eine Bankfiliale [CA-BV], heute eine Ankerbrotfiliale. Das Kaffeehaus befindet sich jetzt Ecke Kärntner Straße-Mahlerstraße. Der Abgang in die Opernpassage wurde bei deren Anlage [1955] errichtet). Eine Veränderung wurde 1948 von Carl Appel und Otto Mayr vorgenommen (Einbau einer Abgangstreppe zur Ringstraßenunterführung); Oswald Haerdtl gestaltete im selben Jahr den Mezzanin des Hauses Mahlerstraße 4 um.
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Salon der Opern Suite mit Blick auf die Staatsoper; Hotel Bristol 2017.
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Deluxe Opernzimmer; Hotel Bristol 2017.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel Bristol während der Zeit der Alliierten Besatzung (1945-1955) durch das sogenannte Zonenabkommen der Interalliierten Zone zugeteilt und von den USA besetzt. Nach dem Abzug der US-amerikanischen Besatzer wurden der Festsaal im Souterrain und der ovale Biedermeiersalon (unter der Halle) durch Otto Mayr neu gestaltet, vermutlich auch der Blaue Salon, der Bristol-Salon im Mezzanin und das Restaurant im Erdgeschoß (Kassettendecke); im Haus Kärntner Ring 3 (von dem nur der Mezzanin mitbenutzt wird) befinden sich der Jettel-, der Musik- und der Maria-Theresien-Salon.
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Juniorsuite in der höchsten Etage; Hotel Bristol 2017.
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Von Anfang war das Hotel Wien Innenstadt ein Tummelplatz höchst prominenter Persönlichkeiten aus der Welt des Adels, der Wirtschaft, der Politik und der Kunst. Das Gästebuch eröffnete im Jahre 1894 der russische Komponist und Pianist Anton Rubinstein. Es folgten Könige und US-Präsidenten, Opernstars und Komponisten, Schauspieler und eine Friedensnobelträgerin sowie unzählige mehr. Der Schriftsteller Felix Salten verhandelte hier gar jenen Vertrag, der sein Buch „Bambi“ zum Weltbestseller machte.
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Clarence Jonathan Hauk in Gesellschaft bei Ankunft im Hotel Bristol in Wien ;1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
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Douglas Fairbanks Junior, flankiert von zwei Reportern
während einer Pressekonferenz im Hotel Bristol in Wien. ;1950.
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George Price Hays als neuer US-Generalkommandant in Wien;Antrittsbesuch.
Empfang im Hotel Bristol, in der Mitte Leopold Figl. ;1952.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
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Informationsbesuch einer amerikanischen Journalistendelegation in Österreich:
Ankunft auf dem Flughafen Tulln-Langenlebarn. Empfang im Hotel Bristol. ;1953.
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Die Namen der illustren Gäste des Hotels zur Wiener Staatsoper liest sich wie das Who’s Who vergangener Zeiten: Der ehemalige US-Präsident Theodore Roosevelt trifft 1910 hier auf die erste Frau, die je einen Friedensnobelpreis erhalten hat: Bertha von Suttner. Obwohl auch Roosevelt mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, kam es zwischen den beiden zu einem wortstarken Streit.
Am gleichen Tag ins Gästebuch eingeschrieben haben sich gleich drei berühmte Musiker: Der russische Pianist Vladimir Horowitz, der Dirigent Arturo Toscanini
und Komponist Richard Strauss.
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Amerikanische Institutionen in Österreich geben im Wiener Hotel Bristol eine
Abschiedsparty für Fulbright-Stipendiaten. ;1954.
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Die Schauspielerin Zsa Zsa Gabor mit ihrem Vater im Hotel Bristol; 1961.
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Rose Fitzgerald (vermählte Kennedy) bei einer Pressekonferenz
im Musikzimmer des Hotels Bristol in Wien. ;1961.
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Harry Piel während einer Pressekonferenz im Hotel Bristol in Wien.
Halbfigur sitzend, Profil nach links; umringt von Reportern. ;1951.
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Nicht leicht gemacht hat es das Wiener Publikum einem anderen illustren Gast im Hotel Wien Innenstadt: dem Startenor Enrico Caruso. Obwohl er ein Weltstar war, favorisierten die Kritiker an der Wiener Oper den österreichischen Tenor Leo Slezak.
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Auch in der noch nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit folgten viele Persönlichkeiten dem Ruf des legendären Hotels zur Wiener Staatsoper, darunter klingende Namen wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Paul McCartney, Kofi Annan, Catherine Deneuve, Barbra Streisand, Leonard Cohen, Paloma Picasso, Shakira und viele mehr.
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Die historischen Stufen des Hotels; Hotel Bristol 2017.
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Neben der Rezeption nimmt die Standuhr als altes Prunkstück aus Mahagoni einen prominenten Platz ein. Fast 3 Meter hoch, ist sie mit Mondphasen, einem Kalendarium und einem Planetenkreis ausgestattet.
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Die Standuhr neben der Rezeption; Hotel Bristol 2017.
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Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut, hält die geflügelte Statue mit Greisenbart eine Sanduhr als Allegorie der Zeit hoch. Die ovale Lobby hat als Herzstück des Hotels Wien Innenstadt schon viele Berühmtheiten kommen und gehen sehen. Sie geht in eine der ältesten American Bars in Wien über und war seit jeher eine beliebte urbane Oase für die Wiener und internationale Gesellschaft.
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Die historischen Stufen des Hotels; Hotel Bristol 2017.
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Von der Lobby aus gelangen Gäste, die gern zu Fuß gehen, noch heute über die Treppe zu ihren Zimmern. Neben dem Lift mit Sitzbänkchen ist diese prachtvolle Treppe eines der schönsten Beispiele für die Zeit von Jahrhundertwende bis Art déco im Hotel Wien Innenstadt.
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Das Gemälde von Hans Stalzer (1910),
das den ursprünglichen Besitzer des Hotels beim Souper Runde zeigt.
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Im Mezzanin trifft man auf eine weitere Besonderheit des Hotels zur Wiener Staatsoper: ein Gemälde von Hans Stalzer (1910), das den ursprünglichen Besitzer des Hotels beim Souper Runde zeigt. Das Mezzanin, eine Art Zwischengeschoß, wurde in Wien um 1900 verwendet, um baurechtliche Bestimmungen zu umgehen und die Anzahl der Stockwerke auf dem Papier gering zu halten.
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Die Lobby des Hotels; Hotel Bristol 2017.
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Das Hotel Bristol am Kärntner Ring.
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Mit der Prince of Wales Suite beherbergt das Luxus Hotel Wien eine der größten und exklusivsten Suiten Österreichs. Benannt wurde sie nach dem Prince of Wales, der 1935 bei seinem ersten Besuch im Hotel Bristol wohnte. Später kam er als König wieder und, nach der Heirat mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, als Duke of Windsor. Wussten Sie dass, der legendäre König Ibn Saud anlässlich einer Behandlung in der berühmten Klinik Fellinger in Wien logierte? Da diese aber recht nüchtern ausgestattet war, transportierte man kurzerhand einige Möbelstücke aus dem Wiener Luxushotel in die Klinik, um die Spitalsatmosphäre etwas aufzulockern.
Text auszugsweise aus:
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Hotel Bristol
Der monumentalste nachhistoristische Bau an der Ringstraße
Kärntner Ring 1, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 515160
E-Mail: hotel.bristol@luxurycollection.com
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
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