Hundertwasser-Krawina-Haus
 Eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeit in Wien
Kegelgasse 36-38, 1030 Wien
Hundertwasser-Krawina-Haus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Das Hundertwasserhaus ist eine von 1983 bis 1985 erbaute Wohnhausanlage der Gemeinde Wien und befindet sich an der Ecke Kegelgasse 34–38 und Löwengasse 41-43 im 3. Wiener Gemeindebezirk, Landstraße. Das bunte und ungewöhnliche Haus hat in den Gangbereichen unebene Böden und ist üppig begrünt. 1985 wurden ungefähr 250 Bäume und Sträucher gepflanzt und sind mittlerweile zu stattlichen Bäumen herangewachsen – ein echter Park auf den Dächern des Hauses.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Das Haus folgt nicht den üblichen Normen der Architektur. Hundertwassers Vorbilder sind deutlich ablesbar: unter anderem Antoni Gaudí, das Palais idéal des Ferdinand Cheval, die Watts Towers, die anonyme Architektur der Schrebergärten und jene der Märchenbücher. Im Haus befinden sich 52 Wohnungen und vier Geschäftslokale, 16 private und drei gemeinschaftliche Dachterrassen. Das Medienecho auf das Bauwerk war weltweit enorm. In Wien zählt das Hundertwasser-Krawina-Haus zu den viel fotografierten touristischen Sehenswürdigkeiten.
 „Ein Maler träumt von Häusern und einer schönen Architektur,
in der der Mensch frei ist und dieser Traum wird Wirklichkeit.“
– Hundertwasser
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Dieses Haus war das erste Architekturprojekt, bei dem der Maler Hundertwasser mitgestalten konnte. Insgesamt hat Hundertwasser um die 50 Architekturprojekte und Fassadengestaltungen ausgearbeitet, davon sind weltweit deutlich mehr als die Hälfte realisiert worden. Keines der in Folge erstellten Gebäude konnte jedoch, was Besucherzahlen und Publikationen betrifft, einen derartigen Erfolg erzielen. Der Grund dieses einzigartigen Erfolges mag auf das fruchtbare Zusammenwirken zwischen dem bekannten und erfahrenen Architekten Krawina und dem emotions- und phantasiebetonten Maler Hundertwasser zurückzuführen sein.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Es ist davon auszugehen, dass Hundertwasser bei diesem seinem ersten Architekturprojekt aus der – später durchaus auch kontroversiellen Auseinandersetzung mit dem Architekten Krawina für seine späteren baulichen Arbeiten wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Hundertwasser hat sich auch überaus positiv und sogar euphorisch über die Leistungen Krawinas geäußert, womit spätere Bemerkungen, mit welchen er die Leistungen des Architekten herunter zu spielen versuchte, wenig übereinstimmen.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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So verglich Hundertwasser in seinem Tonbandbrief an den Architekten vom 10. März 1980 dessen bis dahin erbrachte Entwurfsleistungen mit denen der bekannten österreichischen Architekten Otto Wagner und Josef Hoffmann. Diese architektonische Leistung, so war sich Hundertwasser sicher, würde in die Architekturgeschichte eingehen - und nicht nur in die österreichische. Mit dem Hundertwasser-KrawinaHaus wurde der Grundstein für die weiteren Hundertwasser KunstBauwerke in Österreich und weltweit gelegt!
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Hier ist sozusagen die "Geburtsstätte" und hier, im INFO-SHOP des Hundertwasser-KrawinaHauses, können Sie sich über das Haus selbst, über den Maler Friedensreich Hundertwasser (1928-2000), über den Architekten Univ.-Prof. Josef Krawina und seine Planungsziele, sowie über alle wesentlichen Hundertwasser KunstBauwerke, anhand von ausgestellten Bildern und Schriften, umfassend informieren. Das Hundertwasser-KrawinaHaus ist heute eines der meistbesuchten Gebäude in Österreich und zählt somit, in diesem Sinne, zu den wichtigsten Kulturgütern dieses Landes.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Es ist ein buntes, begrüntes Märchenschloss zwischen grauen, genormten Großstadthäusern, das den Wunsch der Menschen nach Harmonie, Individualität und Menschlichkeit erfüllt. Hier kann der Mieter frei sein, sich unterscheiden von seinen Nachbarn, den Kontakt zur Natur im Wechsel der Jahreszeiten – sogar mitten in der Stadt – wieder finden und sich an der phantasievollen künstlerischen Gestaltung des Gebäudes erfreuen (http://www.hundertwasserhaus.info/).
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser beschäftigte sich seit den 1950er Jahren mit Architektur. Er begann sein Engagement mit Manifesten, Essays und Demonstrationen. Bekannt wurde insbesondere sein Verschimmelungsmanifest. 1972 zeigte er in der Eurovisions-Sendung Wünsch Dir was Architekturmodelle, mit denen er seine Ideen der Dachbewaldung, der Baummieter und des Fensterrechts veranschaulichte und architektonische Formen wie das Hoch-Wiesen-Haus, das Augenschlitzhaus oder das Terrassenhaus entwickelte.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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In Vorträgen an Hochschulen und bei Architektenvereinigungen und –büros sprach Hundertwasser über sein Anliegen einer natur- und menschengerechteren Architektur. In einem Brief vom 30. November 1977 an den Wiener Bürgermeister Leopold Gratz empfahl Bundeskanzler Bruno Kreisky, Hundertwasser die Möglichkeit zu geben, seine Anliegen im Bereich der Architektur beim Bau eines Wohnhauses umzusetzen. Gratz lud Hundertwasser daraufhin mit Schreiben vom 15. Dezember 1977 ein, ein Wohnhaus in Wien nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Es folgte die jahrelange Suche nach einem geeigneten Grundstück. Da Hundertwasser kein Architekt war, bat er die Stadt Wien, ihm einen Architekten beizustellen, der bereit wäre, sein Konzept in adäquate Planzeichnungen umzusetzen.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Die Stadtverwaltung vermittelte Hundertwasser den Architekten Josef Krawina. Dieser präsentierte Hundertwasser im August und September 1979 seine auf den damaligen Vorschriften für den sozialen Wohnbau beruhenden Vorentwürfe sowie ein Styropormodell, die allerdings dem architektonischen Konzept der geschlossenen Bauweise entsprachen und die Hundertwasser schockiert zurückwies, da sie genau der geradlinigen und nivellierenden Rasterarchitektur entsprach, gegen die er stets gekämpft hatte. Hundertwasser wollte ein „Haus für Menschen und Bäume“, so wie er es Jahre zuvor bereits in seinem Text „Verwaldung der Stadt“ beschrieben hatte: In seinem Modell des „Terrassenhauses“ für die Sendung „Wünsch Dir was“ hatte er dieses Haus bereits visualisiert.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Es gelang Hundertwasser noch 1979, die Stadt Wien für sein Konzept eines begrünten Terrassenbaus und somit für Ausnahmen von den normalerweise anzuwendenden Bauvorschriften zu gewinnen. Im März 1980 folgte ein zweiter Vorentwurf Krawinas samt zugehörigen perspektivischen bzw. axonometrischen Zeichnungen und einem dazugehörigen Balsaholzmodell. Krawina entwickelte dabei unter intensiver Ausnutzung der eingeräumten rechtlichen Möglichkeiten einen erheblich von den Bebauungsbestimmungen abweichenden, aber konsensfähigen Baukörper. Dieser Baukörper wurde über alle Planungsschritte im Wesentlichen unverändert gelassen und gelangte auch tatsächlich zur Ausführung.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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„In weiterer Folge kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Hundertwasser und Krawina, die bei der Gestaltung der Fassade eskalierten. Der Streit führte zum Ausscheiden Krawinas aus der Zusammenarbeit am 14. 10. 1981.“
 Der Künstler hatte sich mit einem Schreiben an Rudolf Kolowrath, Leiter der Magistratsabteilung 19 (Architektur), gewandt und ihn gebeten, den Architekten abzulösen, damit er seine eigenen Vorstellungen realisieren könne. Architekt Peter Pelikan, Angestellter der Magistratsabteilung 19, übernahm die weitere Planung. Er wurde für Hundertwasser zum langjährigen Partner für zahlreiche weitere Bauvorhaben.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Jorge Royan - www.royan.com.ar
Der Oberste Gerichtshof hielt aber 2010 aus Anlass eines langjährigen Rechtsstreits über die Urheberschaft am Gebäude fest: 
„Die Auffassung des Berufungsgerichts, Architekt Krawina und
Hundertwasser seien Miturheber, […] beruht auf nachvollziehbaren
Schlussfolgerungen  aus dem Beweisverfahren […]“
2001 konnte die H.B. Medienvertriebsgesellschaft mbH Krawina davon überzeugen, das „Hundertwasser-Haus“ als sein Werk einzuklagen.
Hundertwasser-Krawina-Haus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Dguendel
Nach einem acht Jahre dauernden Prozess entschied
der Oberste Gerichtshof am 11. März 2010:
„Dass Krawina eigenschöpferische Beiträge zum Bauwerk erbracht hat, ist nach der Beweisergänzung durch das Gutachten des Sachverständigen nicht zweifelhaft; darauf hat das Berufungsgericht seine zutreffende Rechtsansicht einer Miturheberschaft Krawinas gegründet.“
 Seither ist es nun geboten, bei der Verbreitung von Ab- oder Nachbildungen des Hauses Josef Krawina neben Hundertwasser als Miturheber zu nennen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hannes Grobe
Friedensreich Hundertwasser 1998 auf seinem Grundstück in Neuseeland.
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Friedensreich Hundertwasser (* 15. Dezember 1928 in Wien; † 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 vor Brisbane), vollständig: Friedensreich Regentag Dunkelbunt Hundertwasser, bürgerlich: Friedrich Stowasser, war ein österreichischer Künstler,[1] der vorrangig als Maler, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig war. Sein Künstlername ergibt sich daraus, dass sto in slawischen Sprachen hundert heißt. Er trat zeitlebens als Gegner der „geraden Linie“ und jeglicher Standardisierung auf, was insbesondere bei seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung bedeutsam ist, die sich durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität auszeichnen.
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Gedenktafel am Haus Obere Donaustraße 12.
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Hundertwasser war das einzige Kind des arbeitslosen Ingenieurs Ernst Stowasser und dessen Ehefrau Elsa. Die Familien stammen väterlicherseits aus Böhmen und mütterlicherseits aus Mähren. Dreizehn Tage nach seinem ersten Geburtstag verstarb sein Vater an einer Blinddarmentzündung, sodass ihn seine Mutter alleine erzog. Mit sieben Jahren kam er auf die Montessori-Schule in Wien. Die dortigen Kunsterzieher attestierten ihm „außergewöhnlichen Formen- und Farbensinn“. Obwohl seine Mutter Jüdin war, wurde Hundertwasser 1935 katholisch getauft. Nach dem Anschluss Österreichs wurde er mit zehn Jahren in die Hitler-Jugend aufgenommen. Da Privatschüler nach außen hin eher auffielen, ließ Elsa Stowasser ihren Sohn auf eine staatliche Wiener Schule wechseln.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Von den Nationalsozialisten wurde er zusammen mit seiner Mutter in das Haus Obere Donaustraße 12 in Wien II (Leopoldstadt) zwangsumgesiedelt. Im Unterschied zu seiner Großmutter und insgesamt 69 anderen Verwandten überlebten die beiden den nationalsozialistischen Terror. Der Einzelgänger Hundertwasser reiste während seines Lebens viel und gern und lernte Englisch, Französisch und Italienisch. Außerdem sprach er ein wenig Japanisch, Russisch, Tschechisch und Arabisch. Stets hatte er einen Miniaturmalkasten bei sich, um überall und sofort malen zu können. Seine ersten Ausstellungen hatte Hundertwasser 1952 und 1953 in seiner Heimatstadt Wien, 1955 in Mailand sowie 1954 und 1956 in der Galerie Facchetti in Paris.
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Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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Von 1970 bis 1972 arbeitete er mit dem Regisseur Peter Schamoni an dem Film Hundertwassers Regentag. Dieser war nach dem Dokumentarfilm „Hundertwasser“ von Ferry Radax (1966) der zweite Film über das Leben des Künstlers. Er handelt von dem alten Salzfrachter, mit dem Hundertwasser 1968 von Sizilien nach Venedig segelte und der nach vollständigem Umbau zu Hundertwassers Schiff Regentag wurde. 1972 gründete Hundertwasser in der Schweiz die Gruener Janura AG, die 2008 in Namida AG umbenannt wurde. Über diese Aktiengesellschaft verwaltete Hundertwasser seine Urheberrechte.[5][6] In den 1970er Jahren erwarb Hundertwasser in der Bay of Islands in Neuseeland mehrere Grundstücke, die mit einer Fläche von insgesamt rund 372 ha das gesamte Kaurinui-Tal umfassen. Dort verwirklichte er seinen Traum vom Leben und Arbeiten mit und in der Natur unter anderem in dem von ihm gestalteten „Bottlehouse“. Er konnte dort mittels Sonnenkollektoren, Wasserrad und Pflanzenkläranlagen nahezu autark leben. Hier experimentierte er mit Grasdächern
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Hundertwasser entwarf ein Plakat der Künstlerserie zu den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 in München und begann 1975 Postwertzeichen zu entwerfen. 1982 gestaltete er die Fassade der Rosenthal-Fabrik in Selb. Ein Jahr später folgte die Grundsteinlegung des Hundertwasser-Hauses in Wien, das am 17. Februar 1986 an die Mieter übergeben wurde. In den Jahren darauf arbeitete Hundertwasser an zahlreichen Architekturprojekten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kalifornien, Japan und Neuseeland. Friedensreich Hundertwasser gestaltete etwa 40 Bauwerke, davon etliche Häuser, im Volksmund auch „Hundertwasserhaus“ genannt. Nur knapp 400 Meter vom Hundertwasserhaus in Wien entfernt, in der Unteren Weißgerberstraße 13, befindet sich das 1991 eröffnete und nach Entwürfen von Hundertwasser und Peter Pelikan geplante KunstHausWien, wo neben Wechselausstellungen eine ständige Hundertwasser-Werkschau geboten wird.
Hundertwasser-Krawina-Haus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
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 Ähnliche Gebäude wurden in Zusammenarbeit von Friedensreich Hundertwasser mit den Architekten Peter Pelikan und Heinz M. Springmann unter anderem in Bad Soden am Taunus, Darmstadt (Waldspirale), Frankfurt am Main, Magdeburg (Grüne Zitadelle von Magdeburg), Plochingen (Wohnen unterm Regenturm), der Lutherstadt Wittenberg (Luther-Melanchthon-Gymnasium), Bad Blumau (Rogner Bad Blumau), Israel, der Schweiz, den Vereinigten Staaten, Osaka in Japan und Neuseeland verwirklicht.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Hundertwasserhaus" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.hundertwasserhaus.info/index.html
Hundertwasser-Krawina-Haus
 Eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeit in Wien
Kegelgasse 36-38, 1030 Wien
Öffnungszeiten:
Der Info-Shop im Hundertwasser-KrawinaHaus in der Kegelgasse hat
täglich von Montag bis Sonntag geöffnet.
Von Ostern bis Allerheiligen zwischen 8.45 und 19.45,
sowie in den Wintermonaten (bis Ostern) zwischen 9.00 und 17.00
Erreichbarkeit:
Fahren sie mit der U-Bahn Linie U1 oder U4 bis "Schwedenplatz", steigen sie dort um in die Straßenbahnlinie 1 in Fahrtrichtung "Prater Hauptallee" und fahren bis "Hetzgasse". Von dort gehen sie noch ca. 100 Meter in Fahrtrichtung weiter, bis sie am Hundertwasser- KrawinaHaus angelangt sind.
Fahren sie mit der U-Bahn Linie U3 oder U4 bis "Landstraße-Wien Mitte". Wählen sie den Ausgang "Landstraßer Hauptstraße". Gehen sie links die "Landstraßer Hauptstraße" bis zur "Seidlgasse", gehen die "Seidlgasse" weiter bis zur "Kegelgasse", und dann rechts, bis sie am Hundertwasser-KrawinaHaus angelangt sind. Gehzeit ca. 10 Minuten.
www.hundertwasserhaus.info
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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