Jüdisches Museum Wien
Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Dorotheergasse 11,1010 Wien
Judenplatz 8,1010 Wien
Bezugnehmend zur Geschichte der Juden in der Leopoldstadt
Jüdisches Museum Wien - Pressebilder © Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
Das Jüdische Museum der Stadt Wien ist ein Ort der Begegnung, Auseinandersetzung und Verständigung, an dem Bewusstsein für jüdische Geschichte, Religion und Kultur geschaffen wird.
1895 wurde in Wien das erste jüdische Museum gegründet, es war das erste weltweit. Der Trägerverein setzte sich aus einer Gruppe Wiener jüdischer Bürger zusammen. Die Sammlung konzentrierte sich auf die Kultur und Geschichte der Juden in der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie, insbesondere auf Wien und Galizien.
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Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
 In der Sammlung der Zwischenkriegszeit spiegelte sich anhand zionistischer Objekte zudem die neue politische Diskussion dieser Zeit wider. Das Museum wurde direkt nach dem „Anschluss“ von den Nationalsozialisten 1938 geschlossen. Im letzten Jahr seines Bestehens waren 6474 Objekte in das Inventarbuch eingetragen.
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Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
1939 wurde der Bestand dem Museum für Völkerkunde und anderen Wiener Institutionen übertragen. Für die antisemitische Propagandaausstellung „Das körperliche und seelische Erscheinungsbild der Juden” verwendete die Anthropologische Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien Teile der Sammlung. Zu Beginn der 1950er-Jahre wurde der Großteil der Bestände an die IKG Wien restituiert, etliches aber auch erst in den 1990er-Jahren.
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Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
Über die Hälfte der Objekte blieben jedoch verschollen – ob mutwillig zerstört oder gestohlen ist kaum zu rekonstruieren. Von Zeit zu Zeit können Objekte, die einst im jüdischen Museum inventarisiert waren, am Kunst- und Antiquitätenmarkt identifiziert werden. Die noch erhaltenen Objekte – sie sind eine Dauerleihgabe der Israelitischen Kultusgemeinde Wien an das heutige Jüdische Museum der Stadt Wien – bilden einen einzigartigen Bestand innerhalb der Sammlung.
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Jüdisches Museum der Stadt Wien am Judenplatz 8.
© Jüdisches Museum Wien
1988 wurde die Jüdische Museum der Stadt Wien GmbH ins Leben gerufen, und am 7. März 1990 fand die erste Ausstellung in einem Provisorium – dem ehemaligen Festsaal der Israelitischen Kultusgemeinde in der Seitenstettengasse – statt.
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Jüdisches Museum der Stadt Wien am Judenplatz 8.
© Jüdisches Museum Wien
Ein grundlegender Bestand des Museums wurde die von der Stadt Wien erworbene Judaika-Sammlung des 1988 verstorbenen Sammlers Max Berger. 1992 fixierten Bürgermeister Helmut Zilk und Kulturstadträtin Ursula Pasterk das Palais Eskeles in der Dorotheergasse als zukünftigen Museumsstandort, die Israelitische Kultusgemeinde stimmte der Dauerleihgabe ihrer Bestände an das Jüdische Museum und der wissenschaftlichen Bearbeitung durch seine Kuratorinnen und Kuratoren zu.
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Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
Nach der Adaptierung des historischen Gebäudes fand im November 1993 die Neueröffnung im Beisein des in Wien geborenen Jerusalemer Bürgermeisters Teddy Kollek statt. 1994 eröffnete die im Gebäude der Israelitischen Kultusgemeinde untergebrachte Bibliothek mit ihren über 30.000 Bänden.
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Exponate im Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse.
© Jüdisches Museum Wien
 1995/96 wurde das Palais Eskeles durch einen Umbau (Architektur: Eichinger oder Knechtl) an die Erfordernisse eines modernen Museumsbetriebs angepasst und erstmals eine Dauerausstellung (Konzept: Felicitas Heimann-Jelinek) eingerichtet. 1998 öffnete das Archiv für den wissenschaftlichen Publikumsverkehr.
Jüdisches Museum Wien Judenplatz
Judenplatz 8,1010 Wien
Jüdisches Museum der Stadt Wien am Judenplatz 8.
© Jüdisches Museum Wien
Am 25. Oktober 2000 fand am Judenplatz eine doppelte Eröffnung statt: Zum einen wurde das Museum Judenplatz mit der Ausgrabung der mittelalterlichen Synagoge für die Besucher zugänglich. Das Museum gestaltete das Architektenteam Jabornegg und Palffy, das Konzept erstellte das Team des damaligen Historischen Museums der Stadt Wien in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Geschichte der Juden in Österreich. Zum anderen wurde das auf Anregung von Simon Wiesenthal errichtete Mahnmal für die 65.000 ermordeten österreichischen Juden der britischen Künstlerin Rachel Whiteread auf dem Judenplatz enthüllt.
Mahnmal für die 65.000 ermordeten österreichischen Juden.
© Jüdisches Museum Wien - PID Votava
Im Dezember 2010, zehn Jahre nach der Eröffnung des Museums Judenplatz, erarbeitete das Jüdische Museum Wien eine neue permanente Ausstellung zur mittelalterlichen Geschichte und adaptierte die ebenerdigen Räume für den permanenten Wechselausstellungsbetrieb.
Jüdisches Museum Wien Palais Eskeles
Dorotheergasse 11,1010 Wien
Fassade des Jüdischen Museum der Stadt Wien in der Dorotheergasse 11.
© Jüdisches Museum Wien
Nach einer grundlegenden Funktionssanierung des Palais Eskeles in der Dorotheergasse 11 eröffnete das Museum im Oktober 2011 nach einer neunmonatigen Umbauzeit. Das Auditorium wurde vom Erdgeschoß in den zweiten Stock verlegt, das 1996 eingerichtete Schaudepot im 3. Stock konzeptionell überarbeitet und durch mediale Installationen ergänzt. Mit der partizipativen Ausstellung „Wien. Jüdisches Museum. 21. Jahrhundert. Sieben Fragen auf dem Weg zu einer neuen Dauerausstellung“ im Atrium des Erdgeschoßes involvierte das KuratorInnenteam die Besucherinnen und Besucher in die Grundfragen der Konzeption einer neuen permanenten Ausstellung.
Jüdisches Museum Wien - Pressebilder © Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Die neue permanente Ausstellung UNSERE STADT im Museum Dorotheergasse 11.
Obergeschoß Zweiter Stock - Vom Mittelalter bis zur Schoa.
© Jüdisches Museum Wien - Klaus Pichler
Diese neue permanente Ausstellung trägt den Titel „Unsere Stadt! Jüdisches Wien bis heute“ und wurde am 18. November 2013 eröffnet, anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Gründung des Museums und des 20. Jahrestages der Eröffnung des Museums im Palais Eskeles.
Wiener Synagogen. Ein Memory
19. Mai bis 17. November im Museum Judenplatz 8
Bilder aus dem virtuell rekonstruierten Müllnertempel.
© B.Martens/H.Peter 2015
Wien (OTS/RK) - Das Jüdische Museum Wien, ein Museum der Wien Holding, präsentiert von 19. Mai bis 17. November im Museum Judenplatz die neue Ausstellung „Wiener Synagogen. Ein Memory“. Vor 1938 gab es in Wien fast einhundert Synagogen und Bethäuser. Sie alle wurden – mit Ausnahme des Stadttempels – im Novemberpogrom, den von den Nazis zynisch Reichskristallnacht genannten Gewaltausbrüchen gegen die Wiener JüdInnen, zerstört. In fast jedem Wiener Bezirk stand eine große Synagoge – in der Leopoldstadt sogar fünf – und mehrere Bethäuser, jede Spur davon ist heute verwischt. Die Synagogen entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts, nachdem Kaiser Franz Joseph den JüdInnen die Gründung einer Gemeinde gewährte und damit auch den Bau von im Stadtbild sichtbaren Gotteshäusern gestattete, was zuvor über Jahrhunderte nicht möglich war.
Bilder aus dem virtuell rekonstruierten Müllnertempel.
© B.Martens/H.Peter 2015
Die großen Wiener Synagogen bestachen mit ihrer beeindruckenden stilistischen Vielfalt. Die Ausstellung „Wiener Synagogen. Ein Memory“ ermöglicht es, die zerstörten Wiener Synagogen virtuell wieder zu besuchen. In Zusammenarbeit mit dem Architektenteam Bob Martens und Herbert Peter zeigt das Jüdische Museum Wien innovative virtuelle Rekonstruktionen, Modelle und viele Ansichten dieser ausgelöschten Wiener Sakralbauten, die heute zumeist durch Wohnbauten ersetzt sind. Die Ausstellung „Wiener Synagogen. Ein Memory“ erlaubt damit einen Blick auf das Wien vor 1938 und rückt die zerstörten Synagogen wieder ins Bewusstsein.
OTS0034, 10. Mai 2016, 10:00
Website Screenshot 2016: http://www.jmw.at/
Jüdisches Museum Wien
Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH
Dorotheergasse 11,1010 Wien
Judenplatz 8,1010 Wien
Telefon: +43 (1) 535 04 31
E-Mail: info@jmw.at
Öffnungszeiten Museum Dorotheergasse:
So - Fr:   10:00 - 18:00
     
Sa:   Geschlossen
Öffnungszeiten Museum Judenplatz:
So - Do:   10:00 - 17:00
Fr:   10:00 - 18:00
Sa:   Geschlossen
An den hohen jüdischen Feiertagen Rosh Haschana am 3. & 4. Oktober 2016 und Jom Kippur am 12. Oktober 2016 sind das Jüdische Museum Wien und alle Einrichtungen (Bibliothek, Archiv, Café) ausnahmsweise geschlossen.
www.jmw.at
 
 
 
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.

steinedererinnerung.net

 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
E-Mail: office@wienmuseum.at 
www.wienmuseum.at
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
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Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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