Julius Meinl
Entwickelte sich zu einem führenden mitteleuropäischen Konzern
Julius Meinl Gasse 3-7, 1160 Wien
Die Firmenzentrale in der heutigen Julius Meinl Gasse im 16. Bezirk Ottakring.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Adolf Riess
Die Julius Meinl AG ist ein österreichischer Lebensmittelhandelskonzern mit Sitz in Wien, der in jahrzehntelanger Tradition von einer Familiendynastie (Julius Meinl, * 1869; Julius Meinl, * 1903) aufgebaut wurde (1862 erstes Geschäft am Wiener Fleischmarkt von J. Meinl, * 10. 4. 1824 Graslitz/Kraslice, Tschechische Republik, † 24. 12. 1914 Wien) Entwickelte sich zu einem führenden mitteleuropäischen Konzern und umfasste 1994 462 Verkaufsstellen mit 9725 Mitarbeitern. 1999 und 2000 wurden alle Filialen bis auf ein Spezialitätengeschäft am Graben in Wien vor allem an den Billa-Konzern und an SPAR Österreichische Warenhandels-AG verkauft, auch die ab 1989 aufgebaute ungarische Kette wurde veräußert. Verstärkt werden hingegen das Engagement in anderen Ländern Osteuropas, Handel und Produktion von Kaffee und Marmelade sowie die Tätigkeit der Meinlbank. Dazu kommen Beteiligungen an internationalen Industrieunternehmen.
Julius Meinl I. eröffnet 1862 ein Gewürzgeschäft am Fleischmarkt in Wien, in dem er
Grünkaffee, Kakao, Tee, Gewürze, Reis und Zucker verkauft..
© Julius Meinl Industrieholding GmbH - www.meinlcoffee.com
Das österreichische Unternehmen Julius Meinl AG entstand aus dem im Jahre 1862 von Julius Meinl I. in Wien (1. Bezirk, Fleischmarkt) gegründeten Gewürzgeschäft, in dem anfangs nur grüne Kaffeebohnen, später auch frisch gerösteter Kaffee angeboten wurde. Ihr Markenzeichen war der von Joseph Binder entworfene Meinl-Mohr, ein schwarzer Kinderkopf mit hohem rotem Fes auf gelbem Grund, der aber 2004 überarbeitet wurde. In der k.u.k. Monarchie wurde das Unternehmen in seiner Branche führend. Die Firmenzentrale wird 1912 in die heutige Julius Meinl Gasse (1954 nach Julius Meinl II. benannt) in den 16. Bezirk verlegt, wo sie sich auch heute noch befindet. Auch nach dem Ersten Weltkrieg blühte das Geschäft mit frisch geröstetem Kaffee, sodass Julius Meinl II. 1939 europaweit mehr als 1.000 Filialen hatte, in denen auch andere Lebensmittel von überdurchschnittlicher Qualität verkauft wurden.
Julius Meinl Aktiengesellschaft; Fuhrwerk-Hof; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 16, Nauseagasse 59/63; Julius Meinl AG. Ottakringer Lagerhäuser; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bereits im Jahr 1927 erhielt das Unternehmen die Staatliche Auszeichnung und damit das Recht, das Bundeswappen im Geschäftsverkehr zu führen. Durch den Zweiten Weltkrieg blieben davon nur die österreichischen Geschäfte und Röstereien übrig. Ende der 1960er Jahre hatte Meinl 280 Filialen. Dazu kamen am Ende der 1960er Jahre 78 Filialen der im Jahre 1889 in Wien-Heiligenstadt als Kaffeerösterei und Weinkellerei gegründeten Firma Brüder Kunz, die im Niedrigpreissegment des Lebensmittelhandels im Kaffeebereich als Dachmarke fungierte. Sozialpolitisch nennenswerte Maßnahmen sind die Einführung der Sonntagsruhe im Jahr 1907 sowie der 5-Tage Woche mit 43 Wochenstunden im Jahr 1931.
Wien 2, Taborstraße 26; Meinl-Filiale mit Schlange stehenden Käufern; um 1918.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 10, Favoritenstraße 128; Meinl-Filiale, Ecke Quellenstraße.
Aufnahme mit Schlange stehendem Publikum; um 1918.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zum Julius-Meinl-Konzern gehörte bis 1999 auch die Hypermarktkette PAM PAM. Sie wurde von Jenö Eisenberger, dem Begründer der LÖWA-Kette, ins Leben gerufen und dann 1974 an Meinl verkauft. Der erste PAM-PAM-Markt war jener am Kreilplatz im 19. Bezirk. Die nächsten Märkte entstanden in der Siebenbrunnengasse und in der Sandleitengasse. Bis 1998 zählte Pam Pam 41 Standorte, wovon rund 20 in Wien waren. Der Rest verteilte sich über die restlichen Bundesländer.
Julius Meinl, I. (1824 - 1914).
© Julius Meinl Industrieholding GmbH - www.meinlcoffee.com
Julius Meinl I. (* 10. April 1824 in Graslitz, Böhmen; † 24. Dezember 1914 in Wien) war ein österreichischer Kaufmann und Gründer der Großhandelsfirma Julius Meinl AG. Julius Meinl wurde als Sohn des Bäckermeisters Franz Anton Meinl (1789–1867) und dessen Ehefrau Anna, geborene Dotzauer im Haus Nr. 609 in Graslitz geboren und am 12. April 1824 katholisch getauft. Auch sein Meinl-Großvater war Bäckermeister in Graslitz. Er absolvierte eine Lehre im Farbwarengeschäft eines Onkels in Prag. Im Jahr 1862 eröffnete er ein Delikatessengeschäft auf dem Wiener Fleischmarkt und verkaufte dort auch „täglich frisch gebrannten Kaffee“. 14 Jahre später war er zahlungsunfähig. Er spezialisierte sich mit eigenen Mischungen erfolgreich im Kaffeehandel und entdeckte 1877 mit dem gewerbsmäßigen Kaffeerösten eine Einnahmequelle und eröffnete 1891 die erste Röstfabrik. Im Jahr 1913 übergab er seinem Sohn Julius Meinl II. ein Filialnetz, das über die gesamte Monarchie Österreich-Ungarn reichte (de.wikipedia.org/wiki/Julius_Meinl_I.).
Julius Meinl II. (14. 02. 1903 - 10. 09. 1991) revolutioniert die Kaffeeröstung.
Julius Meinl in einem Anzug, weißes Hemd mit Klappenkragen tragend; vermutlich 1921.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Julius Meinl II. (* 18. Jänner 1869 in Wien; † 16. Mai 1944 in Alt-Prerau, Niederösterreich) war Geschäftsführer des österreichischen Lebensmittelkonzerns Julius Meinl AG. Unter seiner Leitung wurde aus dem einfachen Lebensmittelgeschäft seines Vaters Julius Meinl I. eines der führenden Unternehmen der österreichischen Lebensmittelindustrie. Im Ersten Weltkrieg soll er das Kriegsministerium als Großkunden für Kekse aus dem Hause Meinl gewonnen haben, und alleine im November 1914 bestellte das Ministerium demnach 100.000 kg Kekse.
Um die Jahreswende 1915/1916, also mitten im Ersten Weltkrieg, initiierte Meinl gemeinsam mit dem Wiener Großindustriellen Max Friedmann die Gründung der „Österreichischen Politischen Gesellschaft“ kurz „ÖPG“, der bald zahlreiche Angehörige des Groß- und Intelligenzbürgertums, Industrielle und Geschäftsleute, freiberuflich Tätige und Universitätsprofessoren angehörten.
Wien 1, Schottengasse 7; Portal der Meinl-Filiale. Aufnahme übers Eck; 1934.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl-Filiale; Petter-Tiefkühlkost im Verkaufslokal; 1957.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Neben Meinl waren es hauptsächlich zwei Persönlichkeiten, die maßgeblich an den Bestrebungen der ÖPG für einen raschen Verständigungsfrieden unter Verzicht auf Gebietserweiterungen Österreich-Ungarns beteiligt waren: der international angesehene Staatsrechtler Heinrich Lammasch und der Jurist und Reichsratsabgeordnete Josef Redlich. Meinl, dessen dichtes Netz von Lebensmittelgeschäften sich über die gesamte österreichisch-ungarische Monarchie erstreckte, erkannte wohl viel früher als die meisten anderen die sich rapide verschlechternde Versorgungslage der Monarchie im Rohstoff- und Lebensmittelbereich, so dass auch die Sorge um sein Unternehmen bei seinen Bestrebungen eine Rolle spielte. Die Bemühungen der ÖPG blieben letztlich erfolglos, obwohl Kaiser Karl I. Heinrich Lammasch wiederholt die Bildung einer Regierung unter dessen Führung anbot. Auch an der Finanzierung der pazifistischen Zeitschrift Der Friede, die ab Jänner 1918 in Wien erschien, scheint Meinl maßgeblich beteiligt gewesen zu sein. Meinl durfte Spareinlagen verwalten, nachdem er 1923 den Spar- und Kreditverein der Freunde und Angestellten der Julius Meinl AG als Genossenschaft gegründet hatte. Im Jahr 1924 ließ er sich von Joseph Binder das bekannte Mohrenkopf-Logo entwerfen - ein dunkelhäutiger Kinderkopf mit hohem roten Fez auf gelbem Grund. Bis in die 1990er-Jahre prägten diese Metallschilder das österreichische Straßenbild. Inzwischen erzielen sie bei Auktionen hohe Preise.

© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Kaffee Werbung 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Tee Werbung 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Tee Werbung 1930 - 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Rahmen seines Konzerns setzte er zudem einige sozialpolitische Ideen um, die auch für andere Unternehmen maßgebend sein sollten, etwa die Einführung der 5-Tage-Woche im Jahr 1931. 1931 heiratete er die 40 Jahre jüngere Michiko Tanaka. 1941 wurden beide geschieden. Julius Meinl III. übernahm 1933 das operative Geschäft. Meinl wirkte auch außerhalb der ÖPG als Diplomat: Im Rahmen der sogenannten Meinl-Gruppe, eines losen Zusammenschlusses pazifistischer Politiker, Juristen und Wirtschaftsführer, war er in den Jahren 1917/1918 entscheidend an der Vorbereitung eines Friedensschlusses mit der Entente beteiligt. Auch diese Aktionen blieben aber letztlich erfolglos. Im Jahr 1954 wurde die Julius-Meinl-Gasse nach ihm benannt, in der sich seit 1912 der traditionelle Firmensitz von Julius Meinl befindet. Sie beginnt bei der Volksschule Julius-Meinl-Gasse 1, verläuft großteils durch Ottakring, dem 16. Wiener Gemeindebezirk und endet im 17. Bezirk an der Hernalser Hauptstraße (de.wikipedia.org/wiki/Julius_Meinl_II.).
"Frohe Meinl Ostern" Werbung 1952.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Julius Meinl III. (* 14. Februar 1903 in Wien; † 10. September 1991 ebenda) war ein österreichischer Unternehmer. Er übernahm 1933 von seinem Vater Julius Meinl II. das familieneigene Lebensmittelunternehmen Julius Meinl und expandierte inner- und außerhalb Österreichs. 1939 hatte der Konzern bereits mehr als 1000 Filialen und Franchiseunternehmen. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wanderte er nach England aus und kehrte 1947 zurück. 1953 erhielt Julius Meinl III. den Ehrendoktor der Handelswissenschaften. 1935 erwarb er die Konkurrenzfirma Kunz und 1956 gründete er erneut den Spar- und Kreditverein der Freunde & Angestellten der Julius Meinl AG. Dieser Verein war zwar bereits 1923 von seinem Vater gegründet worden, aber 1943 während des Dritten Reiches liquidiert worden. Nachdem er 1969 das Bankhaus Brunner & Co. KG. erworben hatte, wurde es 1979 zusammen mit dem Spar- und Kreditverein zur Meinl Bank vereinigt. Er gründete auch die Lehrlingsakademie, an welcher Kaufleute ausgebildet wurden, wobei Stil und geschliffene Umgangsformen wichtige Kriterien waren (de.wikipedia.org/wiki/Julius_Meinl_III.).
Meinl Kaffee Werbung 1920 - 1928.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Schokolade Werbung 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Liköre Werbung 1951.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Kaffee Werbung 191935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Julius Meinl IV. (* 27. Oktober 1930 in Wien; † 4. Jänner 2008) war ein österreichischer Unternehmer. Meinl stammte aus der Ehe von Julius Meinl III. und gehörte zur Familie der 1862 in Wien gegründeten Julius Meinl Kaffeerösterei. Mit seiner Familie flüchtete er 1939 nach England. Dort trat er der britischen Royal Air Force bei, war Pilot und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsprüfer. 1953 kehrte er nach Österreich zurück. Er wurde Vizepräsident des Aufsichtsrates der Meinl-Gruppe, später war er Präsident des Aufsichtsrats der Julius Meinl AG und Vizepräsident des Aufsichtsrates der Meinl Bank AG. Den Kaffeeeinkauf der Meinl AG leitete er selbst; er galt international als anerkannter Kaffeeexperte. Bis zu seinem Tode war Meinl Präsident der AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association), der Interessensvertretung der Allgemeinen Luftfahrt. Meinl war in erster Ehe verheiratet mit Maria Gerngross; aus der Ehe gingen die zwei Kinder (Jeannette und Julius) hervor. Er lebte zusammen mit seiner Lebenspartnerin Christl Frisch. Er starb 2008 an den Folgen einer Herzerkrankung (de.wikipedia.org/wiki/Julius_Meinl_IV.).
Meinl Tee Werbung 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Tee Werbung 1960.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Keksfabrik Werbung 1981.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Kaffee Werbung 1949.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wir bei Julius Meinl schätzen Familie, Tradition, Qualität und Expertise - und auch die Wiener Kaffeehauskultur. Als Unternehmen mit operativ tätigen Familienmitgliedern sind unsere Entscheidungen geprägt von unternehmerischem Spirit, persönlichem Einsatz und langfristigen Zielen. Wir sind stolz auf unsere Familientradition – in der 5. Generation. Unsere Kunden können sich auf eine gleichbleibende Kaffee Qualität verlassen, da die Kaffee Bohnen von erfahrenen Spezialisten selektiert, verkostet und ausgewählt werden. Unsere mehr als 150-jährige Erfahrung und Expertise prägen den Weg jeder einzelnen Bohne. Und das schmeckt man in jeder Tasse Julius Meinl Kaffee. Seit mehr als 150 Jahren können wir unseren Kunden mit Leidenschaft, Erfahrung, Expertise und kontinuierlicher Weiterentwicklung die allerhöchste Qualität bieten. Wir bei Julius Meinl streben dannach, mit den besten Produkten und dem besten Service präsent zu sein. Wir legen großes Augenmerk auf stetige Verbesserung und treiben Veränderungen voran. Unser Ziel ist es, unverwechselbar und originell zu sein und die Bedürfnisse unserer Kunden mit einzigartigen Lösungen zu befriedigen (www.meinlcoffee.com).
Meinl Tee Werbung 1920.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Tee Werbung 1924.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Weine Werbung 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Liköre Werbung 1951.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das ursprüngliche Logo zeigte einen dunkelhäutigen Jungen mit rotem Fes, da Kaffee vor allem mit dem Orient in Verbindung gebracht wurde. Es wurde 1924 vom Wiener Grafiker Joseph Binder entworfen. Das Logo, ähnlich wie der Mohr von Sarotti, hatte einen starken Wiedererkennungswert des Unternehmens und ist auf fast jedem Meinl-Produkt und Filialen dargestellt. Mit den Jahren unterlag der Meinl-Mohr verschiedenen Veränderungen, blieb aber lange in seiner Kernkomponente bestehen.
2004 überarbeitete der Designer Matteo Thun das Logo, indem er es durch eine Silhouette des Jungen ersetzte und ihn aufrecht gucken ließ.
Meinl Kaffee Werbung 1955 - 1960.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Julius Meinl Kaffee wird aus ausgewählten Hochland Arabica Bohnen geröstet, die in den besten Anbaugebieten der Welt gedeihen: Zentral- und Südamerika, Kenia, Äthiopien, Indien und Papua-Neuguinea. Soweit es uns möglich ist, verwenden wir stets Bohnen aus nachhaltigem Anbau. Wir kaufen rund 85% unserer Kaffees direkt von Farmen in den Ursprungsländern, mit denen wir langjährige Beziehungen haben. Julius Meinl Kaffee wird in Wien und Vicenza, Italien geröstet. Unter Rösten wird das trockene Erhitzen der Kaffeebohnen bezeichnet, wobei durch Hitze rund 800 neue Aromastoffe, die in einer grünen Bohne schlummern, zum Leben erweckt werden. Die Dauer und Temperatur des Röstvorganges beeinflussen maßgeblich den Geschmack des Kaffees und sind sensible Faktoren, die nur mit jahrelanger Erfahrung hervorgebracht werden können. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung von hochwertigem und gut ausgesuchtem Rohkaffee. Unsere Wiener Röstung ist charakterisiert durch einen mittlere Röstfarbe und ein volles Aroma, die sich besonders gut für Wiener Kaffeerezepte eignet (www.meinlcoffee.com).
"täglich frisch gebrannt - Meinl Kaffee" Meinl Kaffee Werbung 1951.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein Familienunternehmen ist die ursprünglichste Form von Nachhaltigkeit. Entscheidungen werden mit Langzeitzielen und unter Berücksichtigung der Interessen der nachkommenden Generation getroffen. Die Familie Meinl ist seit mehr als 150 Jahren im Kaffeegeschäft und bereits die 5. Generation ist heute aktiv im Unternehmen tätig – Nachhaltigkeit im reinsten Sinne. Für Julius Meinl bedeutet Nachhaltigkeit mehr als nur ein Wort. Wir leben sie, glauben an sie, denken und handeln danach und sind überzeugt, dass dies der beste Weg in die Zukunft ist. Der heutige Lebensstandard soll in unserer vielfältigen Welt für zukünftige Generationen bewahrt werden. Wir möchten unsere Erde, ihre Menschen, Ihre Lebewesen und die Natur in Ihrer Schönheit für die nächsten Generationen bewahren. Julius Meinl setzt sich mit aller Kraft dafür ein. Wir sind stolz darauf, mit Partnern wie der Fairtrade Organisation, der Rainforest Alliance und 4C Assoziation zusammenzuarbeiten, die unsere Leidenschaft zu unserer Umwelt teilen. Viele Julius Meinl Kaffees sind Kosher zertifiziert, wobei regelmäßige Überprüfungen unsere Produktion die Einhaltung der Kriterien sicherstellen (www.meinlcoffee.com).
Julius Meinl am Graben
Julius Meinl am Graben ist das größte Delikatessengeschäft in Wien
Graben 19, 1010 Wien
Julius Meinl am Graben GmbH am Graben 19 im 1. Wiener Bezirk.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Als Julius Meinl am Graben (auch Meinl am Graben) bezeichnet man ein Gebäude an der Wiener Straße Graben. Es wird überwiegend durch die Julius Meinl am Graben GmbH genutzt, die dort in Nachfolge der Julius Meinl AG ein Lebensmittelgeschäft und ein Restaurant betreibt. Es steht unter Denkmalschutz.
Mitten im Herzen Wiens befindet sich Julius Meinl am Graben, kulinarisches Gesamtkunstwerk und Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer. Auf drei Etagen bieten wir Ihnen hier feinste Kulinarik und Lebensart aus aller Herren Länder in unvergleichlicher Atmosphäre.
Sie suchen Kaviar oder weiße Trüffeln für Ihr Risotto?
Sie möchten in gepflegter Atmosphäre einen kleinen Braunen trinken
oder mit einem Geschäftsfreund in stimmungsvoller Umgebung
auf die gemeinsame Zukunft anstoßen?
In der Mittagspause schnell ein Sushi essen
oder ein unvergessliches Dinner mit Blick auf den Graben genießen?
Julius Meinl am Graben GmbH
Graben 19, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 532 33 34
E-Mail: office@meinlamgraben.at
Öffnungszeiten Geschäft:
Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.30 Uhr
Samstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
www.meinlamgraben.at
 Wir laden Sie ein, uns zu besuchen, denn wir ermöglichen kulinarischen Genuss in all seinen Varianten. Das umfangreiche Delikatessensortiment umfasst mehr als 17.000 Köstlichkeiten, darunter an die 400 Käsesorten, eine Vielzahl an Schinken & Würsten, die feinsten Schokoladen, Kaviar & Trüffeln, die gesuchtesten Bordeaux und vieles mehr. Deshalb wagen wir zu behaupten, dass es fast keine hervorragende Delikatesse gibt, die wir nicht führen.
Der Meinl-Mohr am Graben.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / W. Sauber
Der Meinl-Mohr am Graben.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Wienwiki
Das frühhistoristische Eckhaus an der Stirnseite des Grabens wurde 1857/1858 nach den Plänen von Baumeister und Architekt Ferdinand Fellner der Ältere (1815–1871) erbaut. Mit der reich gegliederten Fassade ist das Gebäude ein bedeutendes Beispiel des frühen Historismus in Wien. Ein prächtiger zweigeschossiger säulengegliederter Breiterker auf Voluten-Konsolen steht auf bemerkenswerten Karyatidhermen vom Bildhauer Franz Melnitzky (1822–1876).
Julius Meinl am Graben GmbH am Graben 19 im 1. Wiener Bezirk.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Die Karyatidhermen vom
Bildhauer Franz Melnitzky.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Хомелка
Das frühhistoristische Eckhaus
an der Stirnseite des Grabens.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Jebulon
Oben schließt das Gebäude mit einer Balustrade mit einer zentralen Uhr und überlebensgroßen Skulpturen, links das Gewerbe und rechts den Handel darstellend, ab. Innen hat das Gebäude ein pilastergegliedertes Foyer und ein gewendeltes Stiegenhaus mit original erhaltenem Geländer.
Julius Meinl am Graben mit einem Delikatessensortiment von mehr als 17.000 Köstlichkeiten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr.
Julius Meinl am Graben ist mit einem Sortiment von über 17.000 Artikeln das größte Delikatessengeschäft in Wien. 1999 wurde das Geschäft am Graben um- und ausgebaut. Im Sortiment sind insbesondere Produkte in den Bereichen Tee, Kaffee, Marmelade, Süßwaren, Wein und Spirituosen stark vertreten. Neben der Auswahl an frischen Lebensmitteln, produziert das Geschäft verschiedene Produkte selber.
Das Hauptgeschäft Julius Meinl am Graben 19 wird 1950 eröffnet.
© Julius Meinl Industrieholding GmbH - www.meinlcoffee.com
 Seit 2006 hat Julius Meinl am Graben einen Onlineshop. Seit 2012 erscheint vier Mal im Jahr das Gourmetmagazin „MaG“ von Julius Meinl am Graben. In den themenspezifischen Reportagen werden jene Produzenten und Händler vorgestellt, deren Produkte Teil des Sortiments sind. In das Delikatessengeschäft Julius Meinl am Graben sind außerdem mehrere gastronomische Betriebe eingegliedert: ein Restaurant, eine Kaffeebar, eine Weinbar, eine Sushibar und „Meinl to Go“.
Meinl Maltin-Kakao Werbung 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Maltin-Kakao Werbung 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Eier-Teigwaren Werbung 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Meinl Marmelade Werbung 1924.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Restaurant befindet sich im ersten Stock. 2004 wurde es, unter der Küchenleitung von Joachim Gradwohl, vom Gault-Millau mit drei Hauben ausgezeichnet. Im März 2010 wurde Metin Yurtseven Chef de Cuisine im renommierten Restaurant und wurde 2012 mit einer ersten und 2013 mit einer zweiten Gault-Millau-Haube ausgezeichnet. Seit Oktober 2014 ist Alexander David neuer Küchenchef, der bereits 2007 zum Newcomer des Jahres gekürt wurde.
Business Lunch in Meinls Weinbar.
© Julius Meinl Industrieholding GmbH - www.meinlcoffee.com
Weinkenner und all jene, die es werden wollen, schätzen die stimmungsvolle Atmosphäre, das atemberaubende Sortiment und die exzellente Weinberatung von seiten des Weinbar Teams. Die umfangreiche Weinkarte umfasst nicht nur etwa 30 offene Weine aus Österreich und dem Ausland, sondern ebenso verschiedene Schaumweine, Süßweine und Portweine, die das Angebot abrunden.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Julius_Meinl" der
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In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017:
Julius Meinl Industrieholding GmbH
Entwickelte sich zu einem führenden mitteleuropäischen Konzern
Julius Meinl Gasse 3-7, 1160 Wien
Telefon: +43 (0)1 48860
E-Mail: office@meinl.at
www.meinlcoffee.com
 
 
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2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
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Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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