Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Taborstrasse 16, 1020 Wien
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Die Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer ist eine römisch-katholische Kirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt in der Taborstraße. Die Klosterkirche der Barmherzigen Brüder zeigt sich in der Taborstraße 16 mit einer schmalen dreiachsigen Fassade mit einer toskanischen Pilastergliederung. Die Fassade ist dreigeschossig durchfenstert und über dem Gesims schließt ein zweigeschossiger Fassadenturm mit ionischen und korinthischen Pilastern und seitlichen Voluten aus dem Ende des 17. Jahrhunderts an.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kirche und Kloster der Barmherzigen Brüder, um 1783. Ziegler, Johann
Artaria et Comp. ;Wien 2., Taborstraße: Durchblick gegen die Stadt.
Im Mittelgrund Kirche und Kloster der Barmherzigen Brüder, um 1783.
"Kloster und Kirche der barmherzigen Brüder in der Leopoldstadt."
Kolorierte Radierung von Johann Ziegler (1750-1812) nach eigener Zeichnung in:
Sammlung von Aussichten der Residenzstadt Wien von ihren Vorstädten und
einigen umliegenden Oertern. Gezeichnet, und gestochen von Karl Schütz ...
und von Johann Ziegler ... - Wien: Artaria, um 1800.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Der Turmhelm wurde 1989 rekonstruiert. Im Sturz des mittigen Portals ist ein Puttenrelief, im Giebel eine Kartusche mit dem Ordenswappen, darüber ist ein hohes Emporenfenster mit gerohrter Rahmung und einer Kielbogenverdachung und Schmiedeeisengitter aus dem 18. Jahrhundert. Im Untergeschoss des Turmes in einer gerahmten Nische ist eine Steinfigur hl. Johannes der Täufer aus dem 18. Jahrhundert. Neben dem Portal ist eine Gedenktafel zu Joseph Haydn aus 1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick in die Taborstraße mit der Kirche der Barmherzigen Brüder sowie der
Produktenbörse in einer Schrägansicht vorne rechts im Bild. ;um 1928
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit dem Kirchenbau wurde 1622 begonnen. 1627 wurde Gabriel Graf von Ferrara bereits "vor dem Hochaltar" bestattet. Am 22. Mai 1655 fiel auch die Kirche dem Brand zum Opfer, doch erfolgte rasch ein Wiederaufbau (Glockenweihe 12. Juni 1656, regelmäßige Gottesdienste seit 1665). 1672 brachte Pater Joseph a Cruce Cruchten eine Reliquie des heiligen Johannes von Gott aus Spanien nach Wien, die Leopold I. 1678 dem Konvent schenkte; bereits 1677 hatte er diesem für die Kirche das Gnadenbild "Jesus, Maria und Joseph" überlassen.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
III. Jesus fällt zum erstenmal
unter dem Kreuze.
  IV. Jesus begegnet seiner
betrübten Mutter.
Die Darstellung der einzelnen Kreuzwegstationen, zuweilen auch Fußfallstationen genannt, weil die Beter an jeder Station niederknien, erfolgt meist als Bilderzyklus. Seit der Zeit um 1600 wurden Kreuzwege mit vierzehn bebilderten Stationen errichtet. Sie zeigten den Weg Jesu von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung. Die 13. und 14. Station − Kreuzabnahme und Grablegung − wurden 1625 von dem spanischen Franziskaner A. Daza hinzugefügt. Als Bestandteil der Ausstattung von Kirchenräumen entstand der vierzehnteilige Kreuzwegzyklus gegen Ende des 17. Jahrhunderts.
Klosterkirche © E. Gaube 2015
Taborstraße mit Klosterkirche von der Karmeliterkirche aus gesehen.
An den Wänden wurden vierzehn Stationen mit Holzkreuzen markiert, unter denen sich meist eine bildliche oder plastische Darstellung der jeweiligen Kreuzwegstation befand. Obwohl dieser Kreuzweg zunächst auf Kirchen des Franziskanerordens beschränkt war, blieb wegen der großen Beliebtheit dieser Andachtsform schließlich kaum mehr eine katholische Pfarrkirche ohne einen solchen Kreuzweg. Besonders im 19. Jahrhundert war der vierzehnteilige Kreuzwegzyklus innerhalb von Kirchenräumen sehr verbreitet.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Kirchenbänke in der Queraufnahme des Kirchenschiffes.
Als Kirchenschiffe bezeichnet man die Längsräume von Kirchen. Saalkirchen wie die Barmherzigenkirche sind einschiffig. Die Bezeichnung Schiff ist eine Übersetzung des griechischen Wortes Naos, welches sowohl „Wohnort der Götter“ als auch in der Schreibweise „Naus“ Schiff bedeutete. Im Hintergrund der Vorstellung von der Kirche als Schiff stehen zwei biblische Geschichten, zum einen die Erzählung vom wunderbaren Fischzug des Petrus zum anderen die Geschichte vom Seewandel Jesu und dem im Wasser versinkenden Petrus. Die zuletzt genannte biblische Erzählung wird sehr früh schon von Tertullian (geb. um 160 in Karthago, gest. nach 220 ebenda) in seiner Schrift De Baptismo, Kap 12 aufgegriffen und mit dem Begriff der Kirche zusammengebracht. In Anspielung auf die Rettung des Petrus, dessen Seewandel missglückt, bezeichnet er das Schifflein, in dem Jesus und seine Jünger auf dem See Genezareth umherfuhren, als Sinnbild der Kirche.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Chorgestühl der Barmherzigenkirche
Als Chorgestühl bezeichnet man ein- oder mehrreihige Sitzreihen an den Längsseiten des Chorraums einer Kirche. Einige Chorgestühle werden noch heute von geistlichen Würdenträgern in Gottesdiensten und beim Stundengebet genutzt. Häufig ist das Chorgestühl mit Schnitzereien reich verziert. Das Gestühl besteht üblicherweise aus gestuften, hölzernen Sitzreihen und ist mit einer Rückwand (Dorsale) abgeschlossen. In frühchristlicher Zeit bis ins Mittelalter war das Chorgestühl zumeist die einzige Sitzgelegenheit in einer Kloster-, Stifts- oder Pfarrkirche. Während die Gläubigen dem Gottesdienst im Kirchenschiff stehend oder kniend beiwohnten, dienten die Chorgestühle Mönchen und Priestern, die mehrmals täglich zum gemeinsamen Chorgebet zusammenkamen, als Ruhemöglichkeit während des Chordienstes. Das Gestühl befand sich in dem den Mönchen oder Priestern vorbehaltenen Teil der Kirche, dem Chor. Größere Kirchen hatten zumeist ein Gestühl an der Nord- und Südseite des Chores.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Die schmale Hauptfassade
in der Taborstraße
  Der 1989 renovierte Turmhelm.
Am 23. August 1682 wurde die Barmherzigenkirche geweiht, jedoch 1683 durch die Osmanen devastiert (Verwendung als Pferdestall). In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet. Im Inneren gehört die Barmherzigenkirche dem Typus der im 17. Jahrhundert üblichen Saalkirchen an (deren reinstes Beispiel die Dominikanerkirche in der Innenstadt ist); das System ist allerdings hier stark vereinfacht. In einer Nische der schmalen Fassade mit ihrer mächtigen Pilastergliederung steht eine Skulptur des Kirchenpatrons Johannes.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Rokokokanzel   Gottesmutter mit Kind.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Eine genaue Datierung der Statue ist nicht möglich, doch aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur der Mutter Gottes aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist. Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe. Den Schalldeckel der Kanzel überragt ein Kreuz, von einem Engel gehalten. Am Rande des Schalldeckels sitzt ein Putto mit einem Schwamm in der Hand und löscht den Sündenfall des ersten Menschenpaares, der in der Kartusche dargestellt ist.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Die Kuppel der Barmherzigenkirche
 Über dem einschiffigen, vierjochigen Saal erhebt sich eine Kuppel. Nach einer beträchtlichen Senkung des Mauerwerks (1732; besonders im Presbyterium, in der Sakristei und im Oratorium) wurde 1733/1734 der Chor der Barmherzigenkirche erweitert und der Turm durch Franz Anton Pilgram neu erbaut (1945 Barockhelm zerstört). 1989 erfolgte im Zuge einer Renovierung die Rekonstruktion des 1945 zerstörten kupfernen Turmhelms. Der dreijochige Langhaus mit quadratische Seitenkapellen und der gerade abschließende zweijochige Chor sind aus dem Ende des 17. Jahrhunderts. Der Chor wurde 1733 verlängert und 1736 einheitlich stuckiert.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Der Chor der Barmherzigenkirche mit dem Hochaltar und dem Chorgestühl.
Errichtet in den Jahren 1735 - 1736 ist der Hochaltar ein gefälliger barocker Wandaltar, teils in Stuck, teils in Marmor ausgeführt. Das Altarbild, die Taufe Christi darstellend, ist ein Werk von Daniel D. Gran.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Das Altarbild flankieren runde und eckige kannelierte Säulen. In der Attika ist das Sinnbild des Auge Gottes in Strahlen und Wolken zu sehen. Zwei sitzende Putti aus Stuck halten das Abschlußkreuz. In den Aussenrundungen an der Attika befinden sich die Statuen der Erzengel Michale und Raphael; sie sind Patrone der Ordensprovinz bzw. des Gesamtordens. Der hl. Erzengel Raphael hält in der linken Hand einen Wanderstab, in der rechten einen Granatapfel, das Ordenssymbol. Der hl. Erzengel Michael hält ein Schwert und die Waage in seinen Händen. Alle diese Figuren und Embleme stammen von der Hand des k.k. Hofstukkateurs Santino de Bussi. Die 4 Assistenzfiguren, der hl. Joachim, der hl. Zacharias, die hl. Anna und die hl. Elisabeth hingegen sind ein Werk des Hofbildhauers Lorenzo Mathielli.

Die 5 Medaillons aus Bronze, die den Altar vorne und an den Seiten zieren, stammen von Prof. Ferdinanz Welz. Die Motive der Medaillons beziehen sich auf das Alte und das Neue Testament und versinnbildlichen von links nach rechts: das Opfer des Melchisedech, das letzte Abendmahl, die Auferstehung, den Kreuzestod Christi und das Wunder der Brotvermehrung. Auch der Ambo ist aus Marmor und zeigt an der Vorderseite die 4 Evangelisten, die wie die Medaillons aus Bronze sind.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Josephskapelle   Mutter-Anna Kapelle
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015 Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Nepomukkapelle   Johannes von Gott-Kapelle
Das Altarbild der Mutter-Anna Kapelle stammt von Wiener Barockmaler Johann Cymbal.Gute Arbeit sind die Statuen der 4 Evangelisten, die als Assistenzfiguren den Altar zieren. In einem schönen Glaskasten steht eine gelungene Kopie der Mariazeller Mutter Gottes.

Das Altarbild der Nepomukkapelle, ebenfalls von Cymbal, stellt den heiligen Johannes dar, wie er an Arme Almosen spendet. Die 4 Assistenzfiguren auf diesem Altar sind die hl. Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie die Heiligen Leopold und Wenzeslaus. Auf dem Altarbild befindet sich in einem Aufsetzrahmen das Bild des hl. Richard Pampuri, eines Arztes des Ordens, der 1981 zur Ehre der Altäre erhoben wurde. Er starb am 1. 5.1930 und sein Fest wird daher an seinem Todestag begangen.

Ein Glanzstück der Ordenskirche ist die Kapelle des Ordensstifters Johannes von Gott. Der Altar aus kostbarem Marmor umrahmt die in die Glorie schwebende Gestalt des hl. Johannes von Gott, ein Werk des Künstlers Anton Tabotta. Der Altar wird von den Patronen St. Michael und Raphael flankiert.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Herz-Jesu-Bild in der Josephskapelle
Das Altarbild der Josephskapelle, ebenfalls von Cymbal, stellt den Tod des hl. Joseph dar. Auf dem Altar befindet sich ein Herz-Jesu-Bild, dem Original Batonis von der Wiener Akademischen Malerin Adelheid Malezki 1948 nachgemalt. Die beiden Seitenfiguren sind die hl. Katharina und die hl. Barbara.
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder Wien © Gaube 2015
Orgelprospekt der Barmherzigenkirche
In das aus dem Jahr 1765 stammende Orgelgehäuse von Johann Hencke wurde 1933 von Johann M. Kauffmann ein neues Werk eingebaut. Darüber hinaus verfügt die Kirche über eine von Franz Ulrich Scheichel gegossene Glocke aus dem Jahr 1749.
Angebote in der Klosterkirche
Mo. bis Sa.:   05.55h Konventmesse
mit Laudes
Sonntag:   07.30h Laudes
    08.00h Konventmesse
    18.00h Stille Anbetung, Vesper und
Eucharistischer Segen
 
Für uns Barmherzige Brüder gibt es noch genug zu tun.
Barmherzigen Brüder Österreich
www.barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
 
 
Pfarre St. Johann Nepomuk
Gottesdienste:
Hl. Messen:
an Sonntagen: 930 und 1930 Uhr
an Feiertagen: 930 Uhr
Vorabendmessen:
Samstag und vor Feiertagen um 18 Uhr
Werktagsmessen:
Di. um 8 Uhr
Mi. um 19 Uhr
Do. um 19 Uhr (Seelenmesse)
Fr. um 8 Uhr
Rosenkranzandacht:
Montag, 18 Uhr
Taufen sollen wenigstens 4 Wochen vor dem geplanten Termin angemeldet werden.
Brautpaare mögen sich möglichst früh, spätestens aber 3 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin, anmelden.
Kindergerechte Gottesdienste in jeder Sonntagsmesse um 9:30 Uhr
Die Pfarre St. Johann Nepomuk liegt direkt an der Praterstraße im 2. Bezirk, im Pfarrgebiet leben derzeit (Stand 2013) 4414 Katholikinnen und Katholiken.
Nepomukgasse 1, 1020 Wien
Telefon:(01) 214 64 94
pfarre-nepomuk.at
 
 
Pfarrverband
St.Leopold - St.Josef
Karmeliterkirche
Pfarrkirche hl.Josef
Die ehemalige Klosterkirche des Karmeliterordens an der Taborstraße und am Karmeliterplatz, ursprünglich geweiht auf die Heiligen Maria und Elisabeth ist nun eine Pfarrkirche hl. Josef. Der frühbarocke Kirchenbau hat ein Langhaus mit niedrigen Seitenkapellen unter einem Pultdach und einem Querschiff, wobei ein hohes Langhausdach die Vierungskuppel verdeckt.
Karmelitergasse 10, 1020 Wien
Leopoldskirche
Pfarrkirche hl.Leopold
Kindergerechte Gottesdienste in jeder Sonntagsmesse um 9:30 Uhr
Das barocke Kirchengebäude ist dem Heiligen Leopold geweiht. Das Kirchengebäude am Alexander-Poch-Platz 6 besitzt einen auffallend hervortretenden Fassadenturm. Das Hochaltarbild Verherrlichung des Heiligen Leopold ist eine von Alexander Brunner angefertigte Kopie des 1945 zerstörten barocken Originalgemäldes von Martino Altomonte.
Alexander-Poch-Platz 6, 1020 Wien
st-leopold.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
Spitalskapelle der
Barmherzigen Brüder
Die Kapelle als tonnengewölbter Raum mit Apsis im 2. Obergeschoß in der Großen Mohrengasse mit einer Orgelempore hat ein Glasfenster hl. Johannes von Gott heilt die Kranke, darüber ein Glasfenster hl. Familie
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Wochentage:
17.45h Vesper
18.00h Rosenkranz
18.30h Hl. Messe
Sonn- u. Feiertag:
10.00h Hl. Messe
Engel des Herrn
Montag bis Samstag:  12.00 Uhr
Beichte und Aussprache
Jeweils eine halbe Stunde vor der Hl. Messe oder nach Vereinbarung.
Herz-Jesu-Messe
jeden 1. Freitag im Monat (18.00h), mit Vesper und anschließender Anbetung.
Eucharistische Anbetung
Jeden Mittwoch
von 13.00 bis 13.30 Uhr
Joh. v. Gott-Platz 1, 1020 Wien
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder - 2. Stock, Bauteil B
 
 
Seit Oktober 1932 geben die Barmherzigen Brüder in Österreich das Monatsmagazin „Granatapfel“ heraus. Es ist die weltweit einzige Publikumszeitschrift des Ordens.
Das Magazin bietet Ihnen monatlich auf 36 Seiten Informationen aus den Bereichen:
Medizin, Wohlbefinden, Vorbeugen und Heilen, Lebenshilfe, Umwelt, Brauchtum, Tradition, Feste u.a.
Tipps zu gesunder Ernährung mit Kochrezepten, Blumen und Garten (inkl. Aussaatkalender)
Mit dem Kauf unterstützen Sie das karitative Wirken des Ordens der Barmherzigen Brüder.
Granatapfel
Probeexemplar bestellen
 
 
Maria Grün
Wallfahrtskirche im Wiener Prater
Inmitten der Praterauen, östlich der Aspernallee und nahe dem Lusthaus und dem Pferderennplatz Freudenau gelegen, bildet dieses kleine freundliche Kirchlein ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener. Wegen der Lage mitten im Wald nannte man es einfach "Maria Grün".
Das Bauwerk wurde als einfacher Kirchenbau für rund 300 Personen mit rechteckigem Grundriss errichtet. Das westlichste Joch wird von einem Dachreiter mit einem Zwiebelhelm bekrönt. Das gegenwärtige Altarbild stammt von Anna Tschadesch und stammt aus dem Jahr 1969.
An der Ostseite der Kirche befindet sich in einem Anbau die Sakristei, an deren Südseite drei Fresken mit Darstellungen des heiligen Georg, der Mariazeller Madonna und des heiligen Hubertus zu sehen sind.
Aspernallee 1, 1020 Wien
 
 
Kirche zum
hl. Franz von Assisi
Gedächtniskirche oder Mexikokirche
Die Kirche liegt nur hundert Meter von der Donau entfernt und ist umrahmt vom Mexikopark. Der basilikale Backsteinbau im rheinischen Stil ist aus dem Stadtbild Wiens heute nicht mehr wegzudenken.
Der basilikale Backsteinbau im rheinischen Stil ist aus dem Stadtbild Wiens heute nicht mehr wegzudenken. 1921 wurde die Franz von Assisi- Kirche zur eigenen Pfarrgemeinde.
Das dreischiffige Gotteshaus neben der Reichsbrücke am Mexikoplatz, mit dem schweren Turm über der Vierung, zwei Glockentürmen an der Westfassade, mit roten Dachziegeln gedeckt und der reich gegliederten Chorpartie, ist eine der größten Kirchen Wiens.
Mexikoplatz, 1020 Wien
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
 
 
 
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube