Kunsthistorisches Museum Wien
Eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Kunsthistorisches Museum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Hauptgebäude des Kunsthistorischen Museums am Maria-Theresien-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Stern
Das Kunsthistorische Museum (KHM) ist ein Kunstmuseum in Wien. Es zählt zu den größten und bedeutendsten Museen der Welt. Es wurde 1891 eröffnet und 2015 von 1.384.553 Menschen besucht. Das Kunsthistorische Museum gehört mit seinem Schwestergebäude, dem Naturhistorischen Museum gegenüber, zu den bedeutendsten historistischen Großgebäuden der Ringstraßenzeit. Zusammen umstehen sie den Maria-Theresien-Platz (neben dem Burgring), auf dem das Maria-Theresien-Denkmal steht. Dieser Platz bedeckt einen Teil des ehemaligen Glacis zwischen heutiger Ringstraße und Zweierlinie und bildet ein Ensembledenkmal, das auch zum Weltkulturerbe Historisches Zentrum von Wien gehört.
Kunsthistorisches Museum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Maria-Theresien-Platz mit dem Kunsthistorischen Museum
 vom Naturhistorischen Museum aus gesehen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Jorge Royan
Das Museum ist aus den Sammlungen der Habsburger entstanden, vor allem aus der Porträt- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. (deren größter Teil jedoch verstreut ist) und der Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm. Bereits 1833 forderte Joseph von Arneth, Kustos (und später Direktor) des kaiserlichen Münz- und Antikenkabinetts, die Zusammenführung aller kaiserlichen Sammlungen in einem einzigen Gebäude.
Kunsthistorisches Museum Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kunsthistorisches Museum; Front Maria Theresien-Platz, vom Burgring aus gesehen; 1952.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Den Auftrag zum Bau des Museums gab Kaiser Franz Joseph I., der zu Weihnachten 1857 den Abriss der Stadtmauer entschieden hatte, im Zuge der 1858 anlaufenden Stadterweiterung. In der Folge wurden zahlreiche Entwürfe für die Ringstraßenzone eingereicht. Pläne von August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll sahen vor, zwei Museumsgebäude im unmittelbaren Anschluss an die Hofburg links und rechts vom heutigen Heldenplatz zu errichten.
Kunsthistorisches Museum Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kunsthistorisches Museum Wien mit dem Maria-Theresien-Denkmal; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Architekt Ludwig Förster plante Museumsbauten zwischen dem Schwarzenbergplatz und dem Stadtpark. Martin Ritter von Kink bevorzugte Bauten an der Ecke Währinger Straße / Schottenring, wo in der Folge die Votivkirche entstand. Peter Joseph Lenné schlug die Gegend um die Bellariastraße vor (also unweit des tatsächlich gewählten Standortes). Moritz von Loehr wollte die beiden Hofmuseen an der Südseite des Opernrings errichten (wo später die Akademie der bildenden Künste Wien gebaut wurde), Ludwig Zettl an der Südostseite des Getreidemarkts.
Kunsthistorisches Museum Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kunsthistorisches Museum, Fassade Babenbergerstraße Richtung Burgring; 1897.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1867 wurde ein Wettbewerb für die Museen ausgeschrieben, und dabei deren heutige Platzierung festgelegt – auf Wunsch des Kaisers sollten die Museen nicht zu nahe an der Hofburg, sondern jenseits der Ringstraße entstehen. Der Architekt Carl von Hasenauer beteiligte sich an diesem Wettbewerb und konnte dabei den damals in Zürich tätigen Gottfried Semper zur Zusammenarbeit bewegen.
Kunsthistorisches Museum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Kuppelhalle des Kunsthistorischen Museum in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / C1815
Die beiden Museumsbauten sollten dabei im Stilempfinden der italienischen Renaissance errichtet werden. Die Pläne fanden das Wohlwollen des Kaiserhauses. Im April 1869 kam es zu einer Audienz Sempers beim Kaiser und dabei zur mündlichen Auftragsvergabe, im Juli 1870 erging der schriftliche Auftrag an Semper und Hasenauer. Ausschlaggebend für den Erfolg von Semper und Hasenauer gegenüber den Projekten anderer Architekten war u. a. Sempers Vision eines großen Baukomplexes namens „Kaiserforum“, in dem die Museen ein Teil gewesen wären.
Kunsthistorisches Museum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Prunkstiege des Kunsthistorischen Museum in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Alexbartek
Nicht zuletzt durch den Tod Sempers 1879 kam das Kaiserforum nicht in der geplanten Form zur Ausführung, die beiden Museen wurden jedoch errichtet. Der Baubeginn der beiden Museen fand ohne Feierlichkeiten am 27. November 1871 statt. Semper übersiedelte in der Folge nach Wien. Von Anfang an bestanden erhebliche persönliche Differenzen zwischen ihm und Hasenauer, der schließlich ab 1877 die alleinige Bauleitung übernahm.
Kunsthistorisches Museum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Kuppel des Kunsthistorischen Museum in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hubertl
 1874 wurden die Gerüste bis zum Dachgeschoß aufgestellt und das Hochparterre vollendet, 1878 die ersten Fenster eingebaut, 1879 die Attika und die Balustrade fertiggestellt und 1880–1881 die Kuppel und die Tabernakel gebaut. Die Attika ist mit Statuen umkränzt, die Persönlichkeiten aus dem Bereich der Kunst darstellen.
Skulptur "Malerei" an der Fassade
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) A. Praefcke
Pallas Athene von Johannes Benk
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Hubertl
Der Skulpturenschmuck wurde von Edmund Hellmer, Carl Kundmann, Viktor Tilgner, Caspar Zumbusch und anderen gefertigt. Der Eingang wird von sitzenden allegorischen Statuen der Malerei (links von Edmund Hellmer) und der Bildhauerei (rechts von Johannes Benk) flankiert. Die Kuppel wird bekrönt mit einer Bronzestatue der Pallas Athene von Johannes Benk.
Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums ist mit Werken von Gustav Klimt, Ernst Klimt, Franz Matsch, Hans Makart sowie Mihály Munkácsy ausgestattet. Das Beleuchtungs- und Klimatisierungskonzept mit einer doppelten Verglasung der Decken machte den Verzicht auf Kunstlicht (damals vor allem als Gasbeleuchtung) möglich, führte aber aufgrund dieser Tageslichtabhängigkeit zu saisonal unterschiedlichen Öffnungszeiten. Das Kunsthistorische Museum wurde am 17. Oktober 1891 von Kaiser Franz Joseph I. offiziell eröffnet. Seit 22. Oktober 1891 ist das Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Bereits zwei Jahre zuvor, am 3. November 1889, hatte die Waffensammlung, heute Hofjagd- und Rüstkammer, ihre Türen geöffnet.
Saal der Gemäldegalerie.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gryffindor
Eingangsbereich.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) A. Bossi
 Am 1. Jänner 1890 nahm die Bibliothek ihren Dienstbetrieb auf. Die Zusammenführung und Aufstellung der anderen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses aus dem Unteren und Oberen Belvedere, der Hofburg und Schloss Ambras in Tirol dauert noch weitere zwei Jahre. Der Erste Weltkrieg ging, abgesehen von der drückenden wirtschaftlichen Lage, ohne Verlust vorüber. Das Hofmuseum blieb während der fünf Kriegsjahre dem Publikum regelmäßig zugänglich.
Nachtaufnahme des Kunsthistorischen Museum in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Bis 1919 unterstand das k.k. kunsthistorische Hofmuseum dem Oberstkämmereramt und gehörte zum Familien-Fideikommiss des Hauses Habsburg-Lothringen. Die Beamten und Angestellten waren Teil des kaiserlichen Hofstaates. Am 3. April 1919 erfolgte die Enteignung des Hauses Habsburg-Lothringen per Gesetz und die Übernahme seines Eigentums, so auch der „Sammlungen des Erzhauses“, durch die Republik. Mit 18. Juni 1920 ging die bis dahin provisorische Verwaltung der ehemaligen Hofmuseen sowie der Estensischen Sammlungen und der Weltlichen und Geistlichen Schatzkammer an das Staatsamt für Inneres und Unterricht, seit 10. November 1920 das Bundesministerium für Inneres und Unterricht, über.
Pieter Bruegel d. Ä.: Die Jäger im Schnee, 1565.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Wenige Tage später erfolgte die Umbenennung des Kunsthistorischen Hofmuseums in „Kunsthistorisches Staatsmuseum Wien“, 1921 in „Kunsthistorisches Museum“. Mit 1. Jänner 1921 gingen die Angestellten des Museums in den normalen Personalstand der Republik über. Durch die Übernahme der ehemals kaiserlichen Sammlungen in Staatsbesitz sah sich das Museum in einer völlig neuen Situation. Um den veränderten Gegebenheiten im Musealbereich gerecht zu werden, entwarf Hans Tietze bereits 1919 das „Wiener Museumsprogramm“.
Pieter Bruegels Großer Turmbau zu Babel in der Gemäldegalerie (1563).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Es sah enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Museen vor, um an den verschiedenen Häusern Sammlungsschwerpunkte zu setzen. So beherrschten Tausch, Verkauf und Ausgleich die Erwerbungspolitik in der Zwischenkriegszeit. Daraus ergaben sich bis heute gültige Sammlungstendenzen. Ebenfalls richtungsweisend war die Übersiedlung der Waffensammlung ab 1934 in ihre heutigen Räumlichkeiten in der Neuen Burg, wo bereits seit 1916 die Sammlung alter Musikinstrumente aufgestellt war. Mit dem Wechsel der kaiserlichen Sammlungen in das Eigentum der Republik ging auch die Neuordnung der inneren Organisation einher.
Kunsthistorisches Museum Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kunsthistorisches Museum, Rubens-Saal; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurden sämtliche jüdische Kunstsammlungen wie die der Rothschilds zwangsweise „arisiert“. Sammlungen wurden entweder „geschenkt“ oder einfach von der Gestapo an die Museen verteilt. Dadurch ergab sich ein beträchtlicher Zuwachs an Beständen. Das KHM war aber nicht das einzige Museum, das von der Arisierung profitierte. Geraubter jüdischer Besitz wurde systematisch an Museen, Sammlungen oder in Pfandhäusern im gesamten Reich verkauft. Nach Ende des Krieges tat sich das Museum, soweit es das überhaupt wollte, schwer, die „arisierten“ Kunstwerke den Besitzern beziehungsweise deren Erben rückzuerstatten. Die Rothschild-Familie wurde gezwungen, den wichtigsten Teil ihrer eigenen Sammlung dem Museum zu überlassen; dies wurde „Widmung“ oder „Schenkung“ genannt. Als Grund wurde das Ausfuhrgesetz genannt, das Besitzern nicht erlaubte, gewisse Kunstgegenstände außer Landes zu führen. Ähnliche Methoden wurden bei anderen ehemaligen Besitzern verwendet.
Caravaggio: David mit dem Haupt des Goliath, 1606–1607.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Museum wurde auf Betreiben des damaligen Leiters Wilfried Seipel per 1. Jänner 1999 als erstes Bundesmuseum mit Vollrechtsfähigkeit ausgestattet. (Die meisten anderen Bundesmuseen folgten in den Jahren darauf.) Mit etwa 880.000 Besuchen in Haupthaus und Neuer Burg (2014, ohne angeschlossene, als eigenständig erlebte Sammlungen) ist es eine der meistbesuchten Wiener Sehenswürdigkeiten. Das Kunsthistorische Museum als Museumsbetrieb ist unter dem Namen Kunsthistorisches Museum mit Museum für Völkerkunde und österreichischem Theatermuseum mit der Firmenbuchnummer 182081t seit 11. Juni 1999 aufgrund des Bundesmuseen-Gesetzes, BGBl. I Nr. 115 / 1998, und der Museumsordnung des Kunsthistorischen Museums mit Museum für Völkerkunde und Österreichischem Theatermuseum vom 3. Jänner 2001, BGBl. II Nr. 2 / 2001, in Kraft seit 1. Jänner 2001, als wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts des Bundes definiert.
Kunsthistorisches Museum Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ägyptische-Orientalische Sammlung: Mumienzimmer der Studiensammlung ;1953.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien ist mit rund 17.000 Objekten eine der großen Sammlungen ägyptischer Kunst in der Welt. Die Sammlung geht zurück auf die kaiserliche Kunstsammlung der Habsburger. Das früheste erworbene Objekt ist die im 16. Jahrhundert für Kaiser Ferdinand I. in Konstantinopel erworbene Statue des Gemnefharbak. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das k.k. Münz- und Antikenkabinett gegründet, dessen Abteilung die ägyptische Sammlung bildete. 1821 konnten ca. 4000 Objekte in Ägypten erworben werden. Die ägyptische Sammlung war von 1823 bis 1863 im sogenannten Harrachschen Haus Palais Corbelli-Schoeller, Johannesgasse 7, öffentlich ausgestellt, seit 1863 im Unteren Belvedere. Seit 1891 befindet sie sich im neu errichteten Gebäude des Kunsthistorischen Museums. Ein weiterer bedeutender Ausbau gelang durch Funde aus den Grabungen von Hermann Junker in den Nekropolen von Gizeh.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Kunsthistorisches_Museum" der
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Website Screenshot 2017: https://www.khm.at
Kunsthistorisches Museum
Eines der größten und bedeutendsten Museen der Welt
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 - 0
E-Mail: kunstvermittlung@khm.at
Öffnungszeiten:
Juni bis August täglich 10 – 18 Uhr Do bis 21 Uhr
 September bis Mai Di – So, 10 – 18 Uhr Do, 10 – 21 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!
(Münzkabinett: 10 – 18 Uhr)
Erreichbarkeit:
Anreise vom Westbahnhof:
U-Bahnlinie U3 bis Station Volkstheater
Anreise vom Hauptbahnhof:
Straßenbahnlinie D bis Station Burgring/Kunsthistorisches Museum
Öffentliche Verkehrsmittel
 U2, U3, D, 1, 2, 2A, 57A
www.khm.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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