Kursalon Hübner
1865 - 1867 im Stil italienischer Rennaissance erbaut
Johannesgasse 33, 1010 Wien
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Kursalon im Stadtpark Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Der Kursalon Hübner ist ein Gebäude des Historismus im Stil der italienischen Renaissance in Wien. Er befindet sich in der Johannesgasse 33 im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. 1865 - 1867 im Stil italienischer Rennaissance erbaut, zählt der Kursalon Wien zu den exklusivsten Gebäuden Wiens.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Stadtpark und Reservegarten, Lageplan. Allgemeine Bauzeitung. - Wien, 1872.
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Die Gebrüder Strauss feierten ihre größten Erfolge in diesem historischen Gebäude. Tanzveranstaltungen und Promenadenkonzerte erfüllten dieses Haus mit einer Atmosphäre voll Walzerseligkeit und Lebenslust.
Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Courpavillon auf dem Wasserglacis, am 1 July 1818 eröffnet.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
An Stelle des heutigen Stadtparks befand sich Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts das so genannte Wasserglacis, ein Erholungsort vor den Toren Wiens. In einem Kurpavillon wurde Heil- und Mineralwasser für Trinkkuren ausgeschenkt.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Kursalon im Stadtpark, Moriz Bermann; 1880.
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Kaiser Franz Josef I. hatte 1857 verfügt, die alten Befestigungs- und Verteidigungsanlagen zu schleifen und die Ringstraße im Zuge der notwendig gewordenen Stadterweiterung zu errichten. Der angrenzende, 65.000 m² große Stadtpark, 1862 eröffnet, wurde im Stil eines englischen Landschaftsparks nach Plänen des Landschaftsmalers Josef Selleny angelegt.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Kursalon im Stadtpark; 1906.
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Ursprünglich sollte das Gebäude als Kaffeehaus und einmal mehr für den Ausschank von Heilwasser dienen, nach der Eröffnung am 8. Mai 1867 waren Vergnügungen sogar untersagt. Da dieses Konzept aber nicht angenommen wurde, fand bereits am 15. Oktober 1868 das erste Konzert von Johann Strauß (Sohn) statt, worauf sich der Kursalon zu einem beliebten Tanz- und Konzertlokal und zum Treffpunkt der Wiener Gesellschaft entwickelte.
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Der Kursalon im wiener Stadtparke" von Vinzenz Katzler, 1865.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon; Promenadenkonzert. Zeichnung, wiedergegeben in einer Xylographie; 1881.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1908 pachtete Hans Hübner den Kursalon, der von nun an Hübners Kursalon und später Kursalon Hübner hieß. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts fanden hier zahlreiche Veranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse statt. Ende der 1990er Jahre verkaufte die Stadt Wien den Kursalon, der mittlerweile im Besitz des ehemaligen Pächters, der Familie Hübner ist.
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon; Parkfront, Schrägansicht; um 1874.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon; Gartenfront etwas von links; um 1870.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Während das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes weitestgehend unverändert den Originalentwürfen von Johann Garben entspricht, sind die Innenräume, namentlich auch der Festsaal, nicht in seiner historischen Substanz erhalten, sondern wurden merklich verändert im Stil der zweiten Nachkriegszeit.
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon im Stadtpark. Stockwerksaufnahme, ca. von Norden;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Erdgeschoss gelegen, bietet der Strauss Saal bis zu 700 Gästen Platz. Mit 357 m² Fläche, den märchenhaften Lustern, dem eleganten Innenbalkon und den weiten Flügeltüren, die hinaus auf die Terrasse führen, ist er das Zentrum für Veranstaltungen in repräsentativem Rahmen.
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kursalon im Stadtpark. Blick auf das Gebäude mit Schanigarten; um 1890.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mit einer direkten Verbindung zum Strauss Saal ist der Schubert Saal mit 288 m² die ideale Ergänzung, um maximal weiteren 300 Personen Platz zu bieten. Mit einer eigenen Bar und separaten Terrassenzugängen bietet der Schubert Saal sowohl als räumliche Ergänzung als auch als eigener, kleinerer Veranstaltungssaal perfekte Möglichkeiten.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der "Kursalon" im Stadtpark Wien; um 1900 / Photochromdruck.
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Der Lehar Saal mit seiner eindrucksvollen Kuppel dient als Indoor-Bereich des Restaurant "Johann" und kann daher hervorragend für kulinarische Events und Geschäftsessen genutzt werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Lehar Saal als weitere räumliche Ergänzung zum Strauss- und Schubert Saal anzumieten.
Die Terrassen des Kursalons mit Blick in den Stadtpark sind ein weiterer bezaubernder Bestandteil des Flächenangebots. In zwei Ebenen gegliedert, verbinden sie die Säle des Erdgeschosses mit dem Grün des Stadtparks. Hier bietet auch ein kleiner Gartenpavillon vielfältige Nutzungmöglichkeiten.
Kursalon Hübner im Stadtpark © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Kursalon im Stadtpark; 1958.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Da, wo das weitläufige Grün des 65.000 m² großen Stadtparks an die historische Ringstraße grenzt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts eines der prachtvollsten Gebäude Wiens im Stil der italienischen Renaissance errichtet: der Kursalon.
Wo sich einst die vornehme Wiener Gesellschaft traf, um bei einer Tasse Tee den Klängen klassischer Musik zu lauschen, können Besucher auch heute wieder täglich die Gustostückerl der Musik Wiens genießen. Wie der Name des Palais noch erahnen lässt, war der Kursalon ursprünglich als Erholungszentrum gedacht – es ließ sich jedoch nicht verhindern, dass der prunkvolle Bau im Herzen Wiens mit ersten Tanzveranstaltungen und Promenadenkonzerten schnell zum lebendigen Szenetreffpunkt der Gesellschaft wurde.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Kursalon im Stadtpark Wien.
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Dass im Kursalon heute wie damals Walzerseligkeit und Lebenslust zelebriert wird, hat die Stadt Wien niemand Geringerem als dem Walzerkönig Johann Strauss Sohn zu verdanken, der einst seine ersten großen Erfolge als Konzertmeister in unseren Räumlichkeiten feierte.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Kursalon im Stadtpark Wien.
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Vom Konzertsaal, in dem Strauss sein Orchester von der Violine aus führte, blickt man direkt auf die berühmte goldene Statue, die seit 1921 an den Komponisten erinnert und zum wohl meistfotografierten Denkmal Wiens wurde.
Benannt nach Strauss langjährigem Freund und vielmals unterschätztem musikalischen Konkurrenten Joseph Lanner ist der Lanner Saal, der im Obergeschoss des Kursalons gelegen ist. Dieser prachtvolle Raum mit festlicher Deckenbeleuchtung ist das Herzstück des Palais und der eindrucksvolle Konzertsaal des Hauses.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Musikpavillon vor dem Kursalon im Stadtpark.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Den Lanner Saal bespielt täglich einer der bekanntesten Interpreten der klassischen Wiener Musik: Das Salonorchester Alt Wien präsentiert unter der Leitung von Professor Udo Zwölfer einen Abend voll Wiener Charme mit schwungvollen Walzerklängen, Polkas, Arien und Duetten, sowie Operetten- und Klavierkonzertmelodien. Begleitet von exzellenten Opernstimmen und unseren bezaubernden Ballettsolisten offenbart sich Konzertbesuchern die Wiener Klassik als lebendiges Feuerwerk für alle Sinne.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Musikpavillon vor dem Kursalon im Stadtpark.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr
Das Salonorchester Alt Wien wurde im Jahr 1999 von Josip Susnjara und Professor Udo Zwölfer, dem langjährigen 1. Konzertmeister des Orchesters der Wiener Volksoper gegründet. Es ist eine besondere Eigenheit der Salonorchesterbesetzung, symphonische Klangfülle ohne eigenen Dirigenten zu erzielen.
Kursalon Hübner im Stadtpark - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Musikpavillon vor dem Kursalon im Stadtpark.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr
Anstelle des Dirigenten ist es der Konzertmeister, der das Orchester wie schon Johann Strauss und Josef Lanner, von der Violine aus führt. Das Aufeinanderhören und der ständige Dialog zwischen den Spielern erzeugen dabei eine fröhliche Energie, die sich im Konzertsaal unmittelbar auf das Publikum überträgt. Das Salonorchester Alt Wien spielt dabei auf einem hochwertigen Piano-Flügel der Firma Bösendorfer.
Text auszugsweise aus:
© Kursalon Wien - www.kursalonwien.at
Website Screenshot 2017: http://www.kursalonwien.at
Kursalon Hübner
1865 - 1867 im Stil italienischer Rennaissance erbaut
Johannesgasse 33, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 512 57 90
E-Mail: office@kursalonwien.at
Erreichbarkeit:
U-Bahn:
Der Kursalon ist mit den U-Bahnlinien U4 (Station "Stadtpark", Ausgang Johannesgasse) und wenigen Metern Fußweg oder mit der Linie U3 (Station "Stubentor", Ausgang Parkring) und etwa 50 Meter Fußweg zu erreichen.
S-Bahn:
Auch die Anfahrt mit der Schnellbahn (Station "Landstraße - Wien Mitte") erlaubt es, den Kursalon nach nur ca. 200 Meter Fußweg zu erreichen.
Straßenbahnen:
Ebenso führen Sie die Linien 2 (Station "Weihburggasse", wenige Meter Fußweg), 71 oder D (beide Station "Schwarzenbergplatz", ca. 50 Meter Fußweg) schnell ans Ziel.
www.kursalonwien.at
 
 
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
 
 
 
 
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