Mariahilfer Kirche
Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt"
(Barnabitenkirche, Haydn-Kirche)
Barnabitengasse 14, 1060 Wien
Mariahilfer Kirche - © www.klostergeschichten.at
Die Fassade mit den beiden Türmen der Mariahilfer Kirche.
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Die Mariahilfer Kirche, auch als Barnabitenkirche und Haydn-Kirche bezeichnet, ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf an der Mariahilfer Straße, Ecke Barnabitengasse. Da der Friedhof der Hofpfarre St. Michael - er lag zu nahe an der Hofburg - im Jahre 1508 auf Grund eines kaiserlichen Befehls aufgelassen werden musste, wurde ein neuer Standort außerhalb der Stadtmauern und des Glacis - diente als militärisches Aufmarsch- und Verteidigungsgebiet - gesucht.
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Der Hochaltar mit dem Gnadenbild.
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Das Gnadenbild "Mariahülf".
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Erst im Jahre 1656 konnte ein Weinberg in der Ried "Schöff" beim schwarzen Kreuz vor dem Widmertor - dem heutigen Burgtor - für den neuen Friedhof angekauft werden.
Diese Ried "Schöff" erstreckte sich vom Widmertor an den Abhängen des linken Wienufers bis nach Penzing. Hier gedieh eine berühmte und gesuchte Weinsorte, "der Gumpendorfer".
Geschichte
Mariahilfer Kirche - © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Kirche und Kloster zu Maria Hülff; Kolorierter Stich von J. Ziegler, 1783.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am höchsten Punkt dieses Hügels wurde eine kleine hölzerne Friedhofskapelle errichtet, die gemeinsam mit dem Friedhof am 19. April 1660 von Bischof Philipp Friedrich von Breuner geweiht wurde. Der einzige Schmuck dieser bescheidenen Kapelle war das von dem Barnabitenmönch Don Cölestin Joanelli - siehe heutige Joanelligasse - gestiftete Gnadenbild "Mariahülf", das bald das Ziel vieler Wallfahrer aus Wien und Umgebung wurde. Diese Mariendarstellung ist eine Nachbildung des Gnadenbildes am Mariahilfer Berg bei Passau, welches wieder eine Kopie des Gnadenbildes in der Stadtpfarrkirche zu Innsbruck darstellt. Allen drei Bildern sagt die Geschichte wundertätige Kräfte nach. In vielen "Mirakelbüchern" - teilweise bis heute in der Mariahilfer Bibliothek erhalten - wird über wundersame Heilungen berichtet.
Mariahilfer Kirche - © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mariahilfer Kirche - © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mariahilfer Pfarrkirche.
Ansicht der Fassade aus der
Kirchengasse; 1939.
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Schwibbogen zwischen Barnabiten-
kirche  (links) und -pfarrhof (rechts).
Stauda, August, 1902.
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Das Wallfahrtswesen wurde immer intensiver und so sahen sich die Barnabiten gezwungen, in den Jahren 1668 und 1669 eine steinerne Kapelle samt Wohngebäude für die Priester zu errichten. Bei der 2. Türkenbelagerung Wiens im Jahre 1683 wurden die Gebäude zerstört, das Gnadenbild konnte jedoch rechtzeitig vom damaligen Mesner Eduard Lampel innerhalb der Stadtmauern in Sicherheit gebracht werden. Aufgrund des regen Zuspruchs zu dem Gnadenbild, den vielen Wallfahrten und dem nicht geglückten Grundriss des Bauwerkes wurde ab 1711 nach den Plänen von Franziskus Jänckl - einem Schüler und Bauführer von Lukas von Hildebrandt - die Kirche, unter teilweiser Verwendung der bestehenden Grundmauern, in ihrer heutigen Gestalt errichtet.
Mariahilfer Kirche - © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mariahilfer Kirche um 1840.
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1714 wurden die Chorpartien umgebaut und das Langhaus errichtet, 1715 waren die Türme der Westfassade - zur heutigen Mariahilfer Straße gerichtet - im Rohbau fertig (2.Bauperiode). In der 3.Bauperiode zwischen 1721 und 1726 wurden die Türme mit Kupfer gedeckt und die Westfassade mit Statuen und Reliefs von J. Jakob und Ignatius Gunst geschmückt. Um ein Gefühl für die Intensität des Wallfahrtswesens in dieser Zeit zu erhalten, einige Zahlen aus 1733: 97.692 Personen empfingen die heilige Kommunion, ca. 20.000 Heilige Messen wurden in diesem Jahr in Mariahilf gelesen. Auch Kaiserin Maria Theresia pilgerte nach Mariahilf, um die Gottesmutter um Ihre Fürsprache zu bitten. Die Chronik berichtet, daß sie hier während der 3 Heiligen Messen, denen sie hier aufeinander folgend beiwohnte, eine viertel Stunde am Boden liegend betete und weinte. Diese und andere historisch bemerkenswerte Dokumentationen finden sich bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in der "Akta" der Pfarre Mariahilf, nachzulesen in unserer Bibliothek.
Mariahilfer Kirche - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
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Die Mariahilferkirche.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Mariahilferkirche in der
Adventszeit mit Punschhütten.
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In den Jahren 1805, 1809 und 1813 während des napoleonischen Krieges fanden gewaltige Staatsprozessionen mit bis zu 90.000 Teilnehmern nach Mariahilf statt.
Viele Wiener Vorstadt- und Vorortgemeinden pilgerten Jahrhunderte lang alljährlich hierher, um zu beten, ihre Anliegen zu Maria zu tragen und unter bestimmten genau festgelegten Bedingungen einen vollkommenen Ablaß zu erhalten. Einige Pfarren Wiens und NiederÖsterreichs kommen noch heute alljährlich zum Gnadenbild "wallfahrten".
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Innenansicht gegen den Hochaltar.
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In den Jahren 1760 - 100 jähriges Jubiläum, 1860 - 200. Gedenktag der Aufstellung des Gnadenbildes, 1910 - 250 Jahrfeier und 1960 zur 300. Wiederkehr dieses Ereignisses fanden tagelang dauernde Feierlichkeiten statt, die wie die Chronik berichtet, besonders in den Jahren 1760 und 1860 nicht nur religiöse Inhalte hatten, sondern auch weltliche Feste waren. Letztendlich führten all diese Gegebenheiten und Ereignisse dazu, daß bis heute der 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf und die wahrscheinlich größte Einkaufstraße Wiens Mariahilfer Straße heißt.
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Seitenaltäre, Hauptaltar (rechts oben) und die Kanzel (rechts unten).
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Der Barnabitenorden betreute die Pfarre, die zwischenzeitlich ab 1722 auch Propstei war, bis zum Jahre 1920. Von 1920-1923 waren Weltpriester hier tätig, bis Kirche und Pfarrhof dem Orden der Salvatorianer übertragen wurde. Diese waren bis 1997 hier tätig und mussten aus Personalmangel und finanziellen Gründen diesen Standort aufgeben. Darauffolgend übertrug die Erzdiözese Wien dem polnischen Orden der Michaeliten die Betreuung der Pfarre und der Wallfahrtskirche.
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Die Fresken an der Decke.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Böhringer Friedrich
Im Jahre 1960 wurden anlässlich der 300 Jahrfeiern die teilweise hölzernen Marmoraltäre - dies war in der Barockzeit aus Kostengründen durchaus Üblich - neu marmoriert, das heißt neu bemalt. In den Jahren 1950/55 und 1982 wurden die Außenfassaden der Kirche saniert und restauriert, von 1986 bis1988 wurde der Innenraum der Kirche ebenfalls saniert und die Fresken an Decken und Wänden restauriert. Massive Putzschäden, die Durchfeuchtung des Mauerwerkes und die zunehmende Verschmutzung durch die Umwelt machen im Jahre 2003 eine neuerliche Fassadeninstandsetzung vorerst an der Westfront und den beiden Kirchtürmen samt den Statuen und Reliefs dringendst erforderlich, um ein noch größeres Schadensausmaß zu verhindern.
Mariahilfer Kirche - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Mariahilfer Kirche - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
„Heiliger Joseph mit Kind“,
gewidmet von Ferdinand und
Amalia Edlinger (1894).
Quelle: Wikimedia Commons
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„Anna mit Maria und Heilige Theresa
und Heiliger Ignatius“, gewidmet von
der Familie Adam Kessler (1893).
Quelle: Wikimedia Commons
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Die Glasmalereien wurden zwischen 1893 und 1898 von der Glasmalerei Carl Geyling’s Erben ausgeführt. Im Archiv Geyling finden sich im Register Notizen, dass die Architekturen 1894 angefertigt wurden. Laut der erhaltenen Notizen lieferte der artistische Leiter, Professor Rudolf Geyling, den Großteil der Entwürfe, nämlich für die Heiligen Augustinus, Barbara und Engel, Josef mit Kind, Geburt Christi und die Dreifaltigkeit. Bei den übrigen Darstellungen handelte es sich zum Teil um Neukompositionen, wie es der Vergleich der Entwürfe des Heiligen Carolus in Mariahilf und Güns zeigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Fenster 1956 restauriert und der Heilige Leopold neu ausgeführt.
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„Flucht nach Ägypten“, gestiftet von Anna Radeiner und ihrer Tochter Amalia (1898).
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Eine weitere Bauphase erfolgte 2008-2010, wobei die restlichen Fassadenblächen der Kirche (beide Längsseiten und Südseite) inclusive Sakristeiturm und beim Pfarrhof die straßenseitige West-Fassade und die schmale, hofseitige Südfront renoviert wurden. Beim Pfarrhof war auch eine umfangreiche Dachsanierung notwendig.
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Hauptportal der Mariahilfer Kirche.
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Nachdem der Schuster Johann Michael Sailler bereits im Jahr zuvor eine große Glocke gespendet hatte, gab er 1720 erneut fl 4.000 für eine noch größere Glocke. Diese wurde im kaiserlichen Arsenal vom kaiserlichen Stuckgießer Leopold Michael Heylil in Zinnbronze gegossen und wog 4.445 kg bei einem Durchmesser von 193 cm. Gleich vor Ort nahm Gottfried Bessel, Abt von Göttweig, die Weihe zur „seligen Jungfrau Helferin“ (ad impositum nomen B.V. Auxiliatricis) vor. Sie ist mit typisch gedrungener barocker Form in schwerer Rippe mit breit ausladendem, starkem Schlagring ausgeführt und tönt mit wuchtigem, sehr dunklem Klang im Grundton a.
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"Schustermichel"
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Künstlerische Gestaltung der Oberfläche: Am Hals (oberer Rand) ein schmaler Blumenfries, darunter breiter, von Zierleisten eingefasster Fries mit Rosen-girlanden, darunter wiederum, von doppelten Zierleisten eingefasst, die Inschrift in lateinischen Kapitale:
GOSS MICH LEOPOLD HALIL KAYSERLICHER STVCKGIESSER IN WIENN 1720 WIGT 7939 PF ICH BIN ZU GOTTES EHRE UND MENSCHEN DIENST BEREIT UND GEBE WANN ICH SOLL DEN TODTEN DAS GELÄUT!
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350 Jahre Gnadenbild Festmesse, 17.10.2010
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Den Mantel der Glocken schmücken vier Kartuschen mit Inschriften und Bildern: das Gnadenbild Mariahilf, der Apostel Paulus mit dem Schwertsymbol und die Gründer der Regulakleriker des hl. Apostel Paulus, ferner einem mit einem Pfeil durchbohrten Schuh, vermutlich dem Wappen des Stifters. Die vierte Kartusche enthält das Chronogramm: aVs LIebreICher h MICaeLI saLLer freIgebIgkeIt bIn ICh aVCh hIerher gehenCket („aus liebreicher Freigiebigkeit des Herrn Michael Sailer bin ich auch hierher gehäncket“), die Großbuchstaben dieser Inschrift bilden die lat. Zahlenfolge VLIICMICLILLIIIIICVCIC, welche die Jahreszahl 1720 ergeben.
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 Blick vom Kanzelbereich schräg gegen den Hochaltar.
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Dass eine so große Glocke gar nicht so einfach händisch zu läuten war und auch im Laufe der Zeit Stabilisierungsmaßnahmen am Glockenstuhl notwendig waren, verdeutlicht eine Eintragung in der Pfarrchronik von 1903: Es…. „wurde für die Große Glocke „Schuster Michel“ des Thurmes statt des vielen theuren Holz-Helmes ein eiserner Glockenstuhl ……verfertigt wodurch die Gefahren beim Läuten beseitigt sein sollen, da nun nur mehr 2 Männer zum Läuten der Glocke benötigt wurden und auch die Schwingungen des ganzen Turmes behoben sind.“ Gemeint sind vermutlich Eisenverstrebungen und Verstärkungen in der Glockenstube, da der hölzerne Glockenstuhl selbst weiterhin erhalten blieb. Der Austausch eines Glockenjoches aus Stahl gegen das alte hölzerne Joch erfolgte 1930. Wann die Elektrifizierung des Glockenantriebes erfolgte ist nicht belegt.
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Mariahilfer Kirche.
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Die Sage vom „geizigen Schustermichel“ entstand zwischen 1726 und 1731 und bezog sich zunächst auf eine vom selben Spender 1719 gestiftete, kleinere Michaelsglocke. Ihre Schäden, welche zeitlich mit Krankheit und Tod des Spenders zusammentrafen, und der 1731 notwendige Umguss verliehen dieser Glocke einen mysteriösen Ruf. Ab 1731 wurde daher der Name „Schustermichel“ auf die im Jahre 1720 ebenfalls von Michael Sailler gestiftete größere Glocke übertragen. Die Michaelsglocke hingegen wurde später als „Saller-Glocke“ oder „Saillerin“ bezeichnet.
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Kard. Schönborn Visitation MH, 13.04.2013
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In den Glanzzeiten (1. Hälfte des 19. Jahrhunderts) war die Mariahilfer Kirche mit insgesamt 8 Glocken ausgestattet. Eine genaue Läutordnung sollte dem Gläubigen schon akustisch die Zeit und Art des jeweiligen Gottesdienstes vermitteln. Der Schustermichel wurde jeweils am Vorabend vor Sonn- und Feiertagen geläutet. In den beiden Weltkriegen mussten jedoch jeweils Glocken als Kriegsmaterial abgeliefert werden. 1930 wurden noch drei neue Glocken wieder-angeschafft, doch 1941 forderte der nächste Krieg seinen Tribut. Es blieb in der Mariahilfer Kirche nur die historisch wertvolle Glocke aus 1720 erhalten.
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Kard. Schönborn Visitation MH, 13.04.2013
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Vermutlich 1930 wurde beim Schustermichel das originale Holzjoch gegen ein Stahljoch ausgetauscht. Diese Stahl-Aufhängung erwies sich mittlerweile aber als nicht günstig, da das Läuten der Glocke in einem sehr hohen Läutwinkel erfolgen musste. Weiters war der Eisenklöppel aus 1908 zu hart sowie falsch proportioniert und hätte der Glocke Schaden zufügen können. Da auch der veralterte elektrische Antrieb sehr störungsanfällig war, musste der Schustermichel bereits seit Ostern 2011 schweigen. Um den Schustermichel noch möglichst lange zu erhalten entschloss sich die Pfarre Mariahilf einige Veränderungen vornehmen zu lassen. Mit den Sanierungsarbeiten wurde die Fa. Schauer und Sachs aus Salzburg beauftragt: Das Stahljoch wurde wieder gegen eines aus Eichenholz ausgetauscht (ca. 350 kg schwer). Dadurch konnte der Läutwinkel um 15% reduziert werden. Ein neuer Rundballenklöppel, ca. 180 kg schwer, aus Spezialstahl RSK 100, gegossen von der Fa Rosswag in Deutschland, wurde installiert.
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Die Mariahilfer Kirche von der Barnabitengasse aus gesehen.
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Im Rahmen einer kleinen Andacht am 25. Oktober 2011 wurde der neue Klöppel von P. Kasimir gesegnet, bevor er unter dem Beifall einer kleinen Schar von Schaulustigen die luftige Reise in die Höhe an seinen neuen Einsatzort antrat. Der bislang einseitige elektrische Antrieb wurde durch einen elektronischen Antrieb mit zwei Motoren ersetzt. Die Verschraubungen am Glockenstuhl wurden nachgezogen. So konnte der Schustermichel nach einem halben Jahr Pause am 28. Oktober 2011 endlich wieder erklingen.
Mariahilfer Kirche - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Orgel der Wiener Mariahilferkirche.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
1763 baute Johann Hencke die Orgel. Das Rokoko-Orgelgehäuse stammt vermutlich von Johann Leitner. 1851 erfolgte ein vollständiger Umbau der Orgel unter Beibehaltung des bestehenden Gehäuses durch Carl Hesse und 1893/94 ein weiterer Umbau sowie eine Registererweiterung durch Johann M. Kauffmann.
www.pfarremariahilf.at
 
 
 
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Johann Strauss
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W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
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