Der Marshallplan
ERP - European Recovery Program
1948 - 1953 (Österreich)
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marshallplan: Europazug: ERP-Wanderausstellung.
Besucherandrang auf dem Wiener Bahnhof Hauptzollamt. ;1947.
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Der Marshallplan, offiziell European Recovery Program (kurz ERP) genannt, war ein großes Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg dem an den Folgen des Krieges leidenden Westeuropa zugute kam. Es bestand aus Krediten, Rohstoffen, Lebensmitteln und Waren. Das 12,4-Milliarden-Dollar-Programm wurde am 3. April 1948 vom Kongress der Vereinigten Staaten verabschiedet und am selben Tag von US-Präsident Harry S. Truman in Kraft gesetzt; es sollte vier Jahre dauern. Im gesamten Zeitraum (1948–1952) leisteten die USA bedürftigen Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OEEC) Hilfen im Wert von insgesamt 13,12 Milliarden Dollar (entspricht 2017 ca 129 Milliarden Dollar).
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
ERP Marshallplan - USA Beitrag zum Wiederaufbau Österreichs; 1949.
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Das Programm wurde nach dem US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger des Jahres 1953 George C. Marshall (Amtszeit 1947–1949) benannt, auf dessen Initiative es zurückgeht. Ausgearbeitet wurde es im Außenministerium der Vereinigten Staaten, vor allem von Staatssekretär William L. Clayton und George F. Kennan, dem Leiter des Planungsstabes.
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Der Marshall-Plan und die österreichische Landwirtschaft, 1952.
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Für das Programm gab es drei Gründe:
Hilfe für die notleidende und teilweise hungernde Bevölkerung Europas
Eindämmung der Sowjetunion und des Kommunismus
Schaffung eines Absatzmarktes für die Überproduktion der USA
Der Plan wurde ab Mai 1947 entwickelt, um die Konferenzteilnehmer im April 1948 einzuberufen und eine „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa“ (OEEC) zu gründen. Die Sowjetunion und die osteuropäischen Staaten wurden ebenfalls zu den Beratungen über die Hilfe der USA eingeladen. Die Sowjetunion zog sich jedoch bald daraus zurück und verbot auch den unter ihrem Einfluss stehenden osteuropäischen Staaten jede Teilnahme.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die österreichische Wirtschaft und das ERP - Marshallplan.
Beitrag des ERP vom 3. April 1948 bis zum 30. September 1950.
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Österreich erhielt als einziger Staat, der (teilweise) von sowjetischen Truppen besetzt war (Sowjetische Besatzungszone in Österreich), Marshallplan-Hilfe. Das Abkommen zwischen den USA und Österreich wurde am 2. Juli 1948 geschlossen; danach erhielt Österreich die Mittel als Grants (Geschenk) in Form von Sachgütern. Im Gegenzug musste Österreich den Schilling stabilisieren und den Staatshaushalt möglichst ausgeglichen halten. Die Sowjetunion ließ sich die Zustimmung in der alliierten Kommission durch einen anderen Wechselkurs ihrer Barvermögen abkaufen.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marshallplan: Europazug: ERP-Wanderausstellung Kinder bekommen Luftballons. ;1952.
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Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marshallplan: Europazug: ERP-Wanderausstellung Schulklasse im Bilderwagon. ;1952.
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Die erhaltenen Waren mussten zum Inlandspreis verkauft werden. Die Einnahmen aus diesen Verkäufen mussten auf ein Counterpart-Konto eingezahlt werden. Warenlieferungen erfolgten bis 1953 und erreichten einen Wert von ungefähr einer Milliarde Dollar. Die US-Regierung übergab das Counterpart-Konto mit einem Guthaben von 11,2 Milliarden Schilling am 1. Juli 1962 an Österreich; aus diesem entstand der privatwirtschaftlich geführte ERP-Fonds, der seit 2002 von der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (aws), der Förder- und Finanzierungsbank der Republik Österreich, verwaltet wird.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
King und Delegation beim Rundgang durch die Ausstellung. ;1950.
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Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Messepalast am Eröffnungstag.
Hauptportal mit Besucherandrang. Marshallplan Ausstellung; 1949.
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Die Förderungen für Österreich waren relativ hoch. Dafür gab es zwei Gründe: Zum einen war Österreich vor dem Zweiten Weltkrieg sehr schwach industrialisiert und musste erst eine Industrie errichten, zum anderen wurde die sowjetische Besatzungszone von den Sowjets wirtschaftlich ausgebeutet (die USIA-Betriebe lieferten keine Steuern an den Staat ab).
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
Ausstellungs-Doppelbus und Zelt vor der Hauptschule. ;1950.
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Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksfest anlässlich der Ausstellung "Marshallplan in Tirol".
Preisgekrönte Rinder werden am frühen Abend durch die Stadt geführt. ;1950.
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 Im Gegensatz zu Deutschland brauchte Österreich zwar gemäß Art. 21 des Österreichischen Staatsvertrags von 1955 keine Reparationen an die Sowjetunion zahlen, in dessen Art. 22 heißt es aber:
„Die Sowjetunion erhält für eine Geltungsdauer von dreißig Jahren Konzessionen auf Ölfelder, die 60 % der Ölförderung in Österreich im Jahre 1947 entsprechen […] Die Sowjetunion erhält Ölraffinerien mit einer jährlichen Gesamtproduktion von 420.000 Tonnen Rohöl […] Die Sowjetunion erhält die in Ungarn, Rumänien und Bulgarien gelegenen Vermögenswerte der DDSG“.
Auch wegen der Propagandawirkung galt Österreich als besonders förderungswürdig.
Marshallplan, 1951.
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4 Jahre ERP - Marshallplan, 1948.
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ERP - Österreich Wiederaufbau.
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Wirtschaftsplan, KPÖ; 1948.
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Als das Programm auslief, war die Wirtschaft aller Teilnehmerstaaten, ausgenommen Deutschland, stärker als vor dem Krieg. Während der nächsten zwei Jahrzehnte kam es in ganz Westeuropa zu einem nie da gewesenen Wohlstand, der als Nachkriegsboom bezeichnet wurde. Zum Anschub dieses Aufschwungs trug der Marshallplan in nicht unbedeutendem, aber auch nicht besonders starkem Maße bei. Die Hilfsgelder machten weniger als drei Prozent des Nationaleinkommens der 16 unterstützten Länder aus.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gegen den Marshallplan - für den Frieden; 1948.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Einladung zur Öffentlichen Versammlung - Gegen den Marshallplan - für den Frieden; 1948.
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 Der Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen berechnete eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes durch die ERP-Mittel um durchschnittlich 0,5 Prozent p. a. in den Jahren von 1948 bis 1951. Viele Forscher schreiben das schnelle Wachstum der westeuropäischen Länder nach dem Krieg vor allem einer Liberalisierungspolitik zu, die dafür sorgte, dass zwischenstaatliche Handelsbeschränkungen reduziert oder abgeschafft wurden.
Hôtel Talleyrand, der Verwaltungssitz Marshallplan, 1947 - 1952,
nördlicher Rand Place de la Concorde, Paris.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hermann Junghans
Der Marshallplan gilt auch als der erste Schritt zur europäischen Integration. Die Gründung einer gemeinsamen Institution (der OEEC) war eine Voraussetzung dafür, dass Zollbarrieren abgebaut wurden. Eine beabsichtigte Konsequenz war die systematische Übernahme des amerikanischen Führungsstiles in Unternehmen. Historiker haben die Gründe und Wirtschaftswissenschaftler die Effektivität sowie die Effizienz des Marshallplans hinterfragt; bei vielen gilt er als erfolgreich.
Schild „Hier half der Marschallplan“.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Holger.Ellgaard
Nach 1918 war die europäische und vor allem deutsche Wirtschaft mehrfach in Krisen gestürzt. Die Politik der Siegermächte des Ersten Weltkrieges, Deutschland durch die Forderung hoher Reparationen von einem erneuten Krieg abzuhalten, hatte die Machtübernahme der NSDAP unter Adolf Hitler und damit den erneuten Weltkrieg mitverursacht. Die USA waren nach dem Ersten Weltkrieg zum Isolationismus übergegangen, auch wenn sie versuchten, das Wachstum in Europa zu unterstützen und sich teilweise in der Reparationsfrage für Deutschland einsetzten.
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Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
Zuchtrinderschau auf dem Sportplatz. ;1950.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg war sich die politische Elite in Washington, D.C. einig, dass sich eine derartige Krise nicht wiederholen dürfe. Das Außenministerium setzte sich unter Präsident Harry S. Truman für eine aktive Außenpolitik ein, traf damit beim Kongress aber eher auf Ablehnung. Anfangs hoffte man, dass für den Wiederaufbau Europas nicht viel getan werden müsse und dass Großbritannien und Frankreich mit Hilfe ihrer Kolonien ein schneller Wiederaufbau ihrer Volkswirtschaften gelingen würde.
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Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
Kitzbüheler betrachten Statistiken. ;1950.
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 Bis 1947 gab es nur geringe Fortschritte; die kalten Winter hatten die Situation verschärft. Die europäischen Volkswirtschaften lagen 1947 noch unter ihrer Leistungsfähigkeit vor Kriegsbeginn. Sie zeigten nur wenig Zeichen eines Wachstums; hohe Arbeitslosenquoten und Nahrungsmittelmangel führten in mehreren Staaten zu Streiks und Unruhen. Die landwirtschaftliche Produktion erreichte 83 %, die industrielle Produktion 88 %, die Exporte 59 % des Vorkriegsstandes.
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Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
Clyde N. King in Trachtengruppe. ;1950.
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Das dringendste Problem war der Nahrungsmittelmangel. Vor dem Krieg hatte Westeuropa Nahrungsmittel aus Osteuropa importiert; diese Quelle war jetzt durch den entstehenden Eisernen Vorhang abgeschnitten. Besonders schlecht war die Situation in Deutschland, wo jeder Bürger 1946/1947 im Durchschnitt nur unzureichende 1800 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen konnte.
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Volksfest anlässlich der Ausstellung "Marshallplan in Tirol".
Volkstanzdarbietung von Holzhackern im Cafe Praxmair: Zipfelmützentanz. ;1950.
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Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
Volkstanz auf der Wiese. ;1950.
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William Clayton berichtete nach Washington, dass „Millionen von Menschen langsam verhungern“. Ähnlich wichtig für den Niedergang der Wirtschaft war der Mangel an Kohle, der durch den schweren Winter 1946/1947 (in dem hunderte Deutsche erfroren) noch einmal verschärft worden war. Das humanitäre Ziel, diese Notlage zu beenden, war ein Grund für den Marshallplan.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Parkhotel: Eröffnungsfeier in einem Klubraum. Clarence E. Meyer spricht über die
zur Finanzierung des Baus geleistete Marshallplan-Hilfe. ;1952.
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Die einzige Großmacht, deren Infrastruktur den Krieg fast unbeschadet überstanden hatte, waren die Vereinigten Staaten. Sie beteiligten sich später mehr als die meisten europäischen Staaten am Krieg (ausgenommen die Sowjetunion) und hatten auf eigenem Territorium nur wenig Schaden erlitten. Die amerikanischen Goldreserven waren noch vorhanden, ebenso die große landwirtschaftliche und industrielle Produktionsbasis. Während der Kriegsjahre hatte das Land, da es für das eigene Militär, für die Verbündeten und auch für den Kriegsgegner produzierte, das schnellste Wirtschaftswachstum seiner Geschichte.
Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eröffnung der ERP-Wanderausstellung 'Der Marshallplan in Tirol'.
King beim Stand der Käsefabrik Adler. ;1950.
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Marshallplan © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksfest anlässlich der Ausstellung "Marshallplan in Tirol".
Preisgekrönte Rinder werden am frühen Abend durch die Stadt geführt. ;1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Nach dem Krieg stellten die Fabriken die Produktion schnell auf Konsumgüter um, der Mangel der Kriegsjahre wurde durch einen Boom bei den Konsumgüterausgaben abgelöst. Trotzdem hing die Langzeitentwicklung der Wirtschaft am Handel, um durch den Export dauerhaften Wohlstand zu sichern. Mit den Geldern des Marshallplans konnten die Europäer Waren und Rohstoffe aus den Vereinigten Staaten kaufen.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Marshallplan" der
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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