Museum Postsparkasse
Otto Wagners Schlüsselwerk der europäischen Moderne
Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien
Museum Postsparkasse - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Otto Wagners Postsparkassengebäude am Georg Coch-Platz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Donar Reiskoffer
Das achtstöckige Gebäude der Österreichischen Postsparkasse ist die aktuelle Zentrale der Bawag P.S.K. und ist eines der berühmtesten Jugendstilgebäude Wiens. Ca. 200 historische Fotos, Dokumente, Zeitungsberichte, Pläne, innovative Materialien und das Gebäudemodell werden im Museum Postsparkasse ausgestellt.
Otto Wagners Postsparkassengebäude gilt als Schlüsselwerk der europäischen Moderne und der Wiener Jahrhundertwende. Mit dem 1904-1912 errichteten Gebäude schuf Wagner (1841-1918) seinen modernsten und bedeutendsten Bau. Seine Forderung „Etwas Unpraktisches kann nie schön sein“ war das Resultat jahrzehntelanger baukünstlerischer Aufgabenanalysen und überlegenen Könnens.
© WAGNER:WERK - MUSEUM POSTSPARKASSE - www.ottowagner.com
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 In jedem baulichen Detail, jedem Ausstattungsmerkmal, jedem von Wagner entworfenen Möbel führen Zweckmäßigkeit und Gebrauchsfähigkeit zu intelligenten, schlüssigen, hochästhetischen Lösungen. Die Beschlagung der Fassade mit aluminiumverkleideten Eisenbolzen – um ein Beispiel anzuführen – stellt einerseits eine technische Notwendigkeit, eine programmatische Zurschaustellung der Moderne dar, andererseits aber auch eine wichtige symbolische Mitteilung: die mit Eisen beschlagene Schatztruhe steht als Archetypus für die sichere Verwahrung des gesparten und veranlagten Geldes.
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Ähnlich programmatisch-symbolisch geht Wagner bei den Entwürfen zur gesamten Innenausstattung vor: Bodenbeläge, Wandtäfelungen, Teppiche, Heizkörper, Lampen, Uhren, Türschnallen, Stehpulte, Schalter, Hocker, Sitzbänke, Sessel, Schreibtische, Kleiderschränke, Etagèren bis hin zu den Safes sind diesem Gestaltungsprinzip unterworfen. Die Füße der Sitzmöbel in der Postsparkasse werden mit Manschetten, die Armlehnen mit Bändern beschlagen – was nicht nur vor Abnützung schützt, sondern gleichzeitig auch die Kostbarkeit des Geschützten, dessen Kunstwert, betont.
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Die Warmluftausbläser im zentralen Kassensaal verlieren ihre rein utilitäre Funktion des Heizens, ihr Gebrauchswert wird ästhetisch überhöht, sie werden zu eigenständigen Kunstwerken. Die kompromisslos moderne, praktische und unsentimentale Haltung, die das Gesamtkunstwerk Postsparkasse mittels seiner Architektur und Innenausstattung ausdrücken wollte,
hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren:
„Alles modern Geschaffene muß unser eigenes besseres,
demokratisches, selbstbewußtes,
unser scharf denkendes Wesen veranschaulichen“ (Otto Wagner, 1913)
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Hauptfassade vom Ring.
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Der Wettbewerb für das k.k. Postsparkassen-Amtsgebäude wurde im Februar 1903 als offenes, nicht anonymes Verfahren ausgelobt. Drei Jurysitzungen (7. Mai, 6. Juni, 10. Juni 1903) waren erforderlich, bis aus den eingereichten 37 Projekten Otto Wagners Entwurf als Siegerentwurf feststand. Wagners Projekt wurde laut Protokoll heftig und eingehend von der Jury diskutiert.
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Buchungsbüro.
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Schließfächer, 1906.
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Entgegen der Ausschreibung hat er Kassensaal und Schecksaal in einem Raum zusammengefaßt, was einige Architekten unter den Jurymitglieder als Ausschließungsgrund geltend machen wollten, aber von den Vertretern der Postsparkasse als funktionale Verbesserung erkannt wurde. Insgesamt ist an diesem Wettbewerbsverfahren bemerkenswert, daß sich die Jury drei auseinander liegende Tage Zeit für die Beurteilung nahm, daß die Mitglieder der Jury in den Zeiten zwischen den Sitzungen die Projekte individuell begutachteten, und daß am Vorrang der funktionalen und konstruktiven Kriterien gegenüber stilistischen Wertungen der Vormarsch der Moderne erkennbar wird.
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Fassade des Postsparkassengebäudes.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
 Die Wettbewerbsentwürfe zur Postsparkasse zeigen deutlich den Konflikt der Zeit um 1900, den neuen funktionalen Notwendigkeiten im Kleid der stilistischen Varianten des Historismus zu genügen. Ausgewählte Beispiele belegen dies: Der Entwurf von Theodor Bach versucht formal das Repertoire der Renaissance auf die Erscheinung der neuen Bauaufgabe anzuwenden. Der Entwurf von Professor Max Freiherr von Ferstel, Sohn des Architekten Heinrich von Ferstel (Erbauer der Votivkirche, der Universität Wien und des Museums für Kunst und Industrie) entspricht einem reich gegliederten Mansarden-Palast in Quasi-Renaissance.
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Österreichische Postsparkasse am Wiener Stubenring, erbaut von Otto Wagner. Rückseite.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Werckmeister
Das Projekt von Franz Freiherr von Krauss und Josef Tölk ist mit seinen Anklängen an das „Früh-Empire“ und seinen modernistischen Haltungen stilistisch am ehesten in der Nähe von Otto Wagner zu sehen. Das Wettbewerbsprojekt von Otto Wagner war ohne Zweifel unter allen am Wettbewerb beteiligten Projekten am genauesten durchgearbeitet. Er war der einzige unter allen Teilnehmern, der die Vision der neuen Postsparkasse mit der Vision einer neuen, zeitgemäßen Architektur verbinden konnte. Es ist äußerst selten in der Geschichte der Architektur, daß eine visionäre Aufgabe mit einer visionären Architektur zusammentreffen darf, daß Bauherr und Architekt inhaltlich dieselben Ziele verfolgen.
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 Im Wettbewerbsentwurf hatte Wagner noch ein großes Glasdach über dem Mittelbau geplant, realisiert wurde dann das zweischalige Glasdach direkt über dem Kassensaal. Deshalb wurde auch die Eingangsfront des Mittelbaus verändert, die ursprünglich geplante Bekrönung zurückgenommen und durch die 4,5 Meter hohen Akroterien aus Aluminium – die geflügelten Frauengestalten wurden vom Bildhauer Othmar Schimkowitz entworfen – betont. Dazu kamen noch einige kleinere Optimierungen der inneren Raumfluchten und Stiegen, ansonsten wurde der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Konzepten auch realisiert. Das Gebäude hat acht Geschoße, ist ein Ziegelbau mit Stahlbetondecken.
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Die Trennwände sind veränderbar und nicht tragend. Für alle Bauteile erklärt Wagner deren Funktionalität und Nachhaltigkeit. Alles war kostengünstig, dauerhaft und wartungsfreundlich, alles sollte die Funktionalität befördern und unterstützen und den MitarbeiterInnen eine freundliche und hygienische Arbeitswelt bieten. Nur vier Jahre nach der Eröffnung der Postsparkasse wurde von Otto Wagner die zweite Stufe des Baus der Postsparkasse realisiert.
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Der große Kassensaal, 1906.
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Der große Kassensaal.
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Sie war als Vollendung der Baufigur schon in seinem städtebaulichen Plan für die Neuordnung des Stubenviertels vorgesehen, aber weder im Wettbewerb noch in den Beschreibungen der Realisierung der ersten Stufe des Baus erwähnt. Wagner veränderte sein Grundkonzept nicht, sondern setzte es logisch fort und bewies damit die Tragfähigkeit seiner baulichen, konstruktiven und organisatorischen Strategie. Zur optischen Trennung der beiden zusammengefügten Baukörper setzte er eine klare vertikale Fuge in der Fassade, vereinfachte nochmals radikal deren Struktur und begradigte den Querschnitt der Sockelquader.
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   So ist der Zubau architektonisch klar ablesbar, ohne einen Bruch der Gesamtgestalt zu bilden. Wagner „erklärt“ damit unmißverständlich, daß sich die Architektur technisch und formal weiterentwickeln kann und muß, und dennoch Rücksicht nehmen muß auf das Bestehende. So erscheint heute dem Besucher die erste und zweite Baustufe der Postsparkasse als ein harmonisches Ganzes, und nur dem genauen Beobachter offenbart sich deren Unterschied.
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Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
So revolutionär für seine Zeit Otto Wagners Position und Vision auch gewesen ist, so evolutionär führt er den Benutzer der Stadt mit dem Beispiel der zweiten Baustufe der Postsparkasse in die künftigen Zeiten der Architektur. Man kann deshalb die zweite Stufe der Postsparkasse, den Zubau, als bis heute gültige Botschaft einer sorgsamen und sorgfältigen Möglichkeit der Weiterentwicklung bestehender Architektur lesen.
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Büro des Präsidenten der Österreichische Postsparkasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / MBrandstetter
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Das Sonnenblumenzimmer.
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Otto Wagner erweiterte das traditionelle Berufsbild des Architekten. Für die Postsparkasse gestaltete er die gesamte Inneneinrichtung – Bodenbeläge, Wandtäfelungen, Teppiche, Heizkörper, Lampen, Uhren, Türschnallen, Stehpulte, Schalter, Hocker, Sitzbänke, Sessel, Schreibtische, Kleiderschränke, Etageren, Safes, alles wurde von ihm entworfen. Die Materialien wie auch die Konstruktionsweise wurden aufgrund seines Kostenbewusstseins auf größtmögliche Haltbarkeit hin ausgewählt. Darüber hinaus benützte Wagner den bewußten Materialeinsatz zur Definition hierarchischer Strukturen.
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Großer Sitzungssaal, 1906.
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Großer Sitzungssaal, heute.
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Drei unterschiedliche Bereiche waren einzurichten: der öffentliche Parteienverkehr, die Repräsentationsräume der Direktoren und die interne Manipulation. Anhand der verschiedenen Ausführungen des Armlehnstuhls (Thonet Modell Nr. 6516) ist dies am deutlichsten ablesbar. Im Direktionsbereich ist der Stuhl aus mahagonigebeiztem massivem Buchenholz, der Sitz ist mit Velours gepolstert, die hohen Fußmanschetten sind in Messing ausgeführt. Eine hierarchische Ebene darunter findet sich das gleiche Modell grau gebeizt, Armlehnen und Füße sind mit Aluminiumbeschlägen und -manschetten versehen. Sie sind dadurch gegen Abnützung geschützt, gleichzeitig wird damit aber auch die Kostbarkeit des Geschützten und dessen Kunstwert betont.
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Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Die einfachste Ausführung, die in den Kleinen Büros eingesetzt wurde, weist eine Sitzfläche aus perforiertem Sperrholz auf. Zu den Höhepunkten der Wiener Möbelgeschichte gehört Otto Wagners Postsparkassenhocker, der im Großen Kassensaal Verwendung findet. Aus fünf einzelnen Bugholzrahmen zusammengefügt, mit einem Sitz aus perforiertem Sperrholz, war er billig in der Herstellung (10,50 Kronen) und einfach in der Konstruktion. Die Schraublöcher wurden mit Aluminiumscheiben abgedeckt, betonen die Konstruktion und sind gleichzeitig Dekorelement, das das Materialschema des Gebäudes aufnimmt.
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Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
   Das Farbschema des Gebäudes – Weiß, Grau, Schwarz, Silber – wird nur in den Repräsentations-räumen durchbrochen: hier herrschen Rot (Direktionszimmer) und Grün (Empfangsräume). Diese Räume sind mit 2,20 m hohen Täfelungen verkleidet, die Wand darüber mit gestreiften Stofftapeten in der jeweiligen Zimmerfarbe. Auf den Parkettböden lagen Teppiche, die von der Fa. Joh. Backhausen nach Entwürfen Wagners angefertigt wurden. Heute noch erhalten ist der graue Originalteppich im Großen Sitzungssaal mit einer imposanten Größe von 11,10 x 5,50 Metern.
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Postsparkasse Otto Wagner Engel von Othmar Schimkowitz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Bereits 1895, in seinem Werk „Moderne Architektur, erläutert Otto Wagner die Vorteile der modernen Fassadenverkleidung gegenüber der traditionellen Baumethode aus „Steinschichten“ und „Steinblöcken“, die „an die Bauweise der alten Römer“ erinnern. Die Stein- und Marmorplatten der Fassade der Postsparkasse mußten hauptsächlich wegen der Raschheit, mit der zu bauen war, angenagelt werden. 17.000 Nägel aus Eisen, mit Blei verkleidet und Aluminium überzogen, wurden dafür verwendet.
Text auszugsweise aus
www.ottowagner.com/oesterreichische-postsparkasse/
Website Screenshot 2017: http://www.ottowagner.com
Museum Postsparkasse
Otto Wagners Schlüsselwerk der europäischen Moderne
Georg Coch-Platz 2, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 599 05 33825
E-Mail: museum@ottowagner.com
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.00 bis 17.00 Uhr
Geschlossen: An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen
Erreichbarkeit:
Straßenbahnlinien 1 und 2, Station Julius-Raab-Platz
Ring-Rundlinie ("Touristenstraßenbahn")
U3 Station Stubentor
U1 und U4 Station Schwedenplatz
www.ottowagner.com
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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