MuseumsQuartier - MQ
MUMOK - Leopold Museum - Kunsthalle Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Haupteingang des MuseumsQuartiers (2014).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Das MuseumsQuartier befindet sich, von der Ringstraße aus gesehen, jenseits des Maria-Theresien-Platzes mit Kunsthistorischem Museum und Naturhistorischem Museum, an der so genannten Zweierlinie und an der Mariahilfer Straße. An der Ringstraße schließt die Hofburg mit ihren Museen an. Nachbar des MQ ist das Volkstheater. Das historische Gebäude der ehemaligen Hofstallungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist ins MQ integriert, die Außenfassade des MQ ist die längste Barockfassade in der österreichischen Hauptstadt.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Innenhof des MuseumsQuartiers (2010).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Die 1725 als kaiserliche Hofstallungen angelegten Gebäude wurden 1922 zum Messepalast umfunktioniert und entsprechend adaptiert. Im April 1998 begann der Umbau zum MQ, das drei Jahre später in zwei Etappen (Juni und September 2001) eröffnet werden konnte. Den ursprünglichen, barocken Gebäuden des Komplexes steht heute die moderne Architektur der neuen Museumsbauten gegenüber.
Blick vom Maria-Theresien-Platz auf das Museumsquartier.
© MQ Museumsquartier Wien -  Rupert Steiner
Das heutige Haupt- und Eingangsgebäude des MuseumsQuartiers wurde ursprünglich für die Hofstallungen der Kaiser errichtet. 1713 hatte Kaiser Karl VI. den Auftrag zur Errichtung eines Hofstallgebäudes vor dem Äußeren Burgtor am Wiener Glacis an Johann Bernhard Fischer von Erlach erteilt. Der Bau wurde nach dessen Ableben 1725 von seinem Sohn Joseph Emanuel fertiggestellt, allerdings nicht im Ausmaß des ursprünglichen Entwurfs.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Hofstallungen um 1720, Stich nach Salomon Kleiner.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 In den folgenden Jahren kam es zu zahlreichen Um- und Zubauten, u. a. unter Franz Joseph I.: 1850–1854 wurde die Winterreitschule im klassizistischen Stil errichtet (heute die Halle E+G). Kaiserin Elisabeth ließ 1874 im Sattlerhof eine oktogonale Reithalle errichten. Heute befindet sich darin die Bibliothek des Architekturzentrums Wien. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Errichtung der Republik Österreich verloren die Hofstallungen ihren einstigen Zweck. Ein Großteil der Bestände wurde versteigert.
Messepalast © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wiener Messe 1949 Frühjahr; Messepalast am Eröffnungstag.
Hauptportal mit Besucherandrang; 1949.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1921 wurde das Areal erstmals für Messe- und Ausstellungszwecke genutzt und in der Folge zum Messepalast umgebaut und auch umbenannt. Hinter der Winterreithalle wurde eine große Halle errichtet. Der Messebetrieb wurde von einer stadteigenen Gesellschaft geführt. 1940–1945 fanden im Messepalast Propagandaveranstaltungen des NS-Regimes statt. 1946 nahm die Wiener Messe hier ihre Tätigkeit wieder auf. Im Haupthof wurden in der Folge zwei große Hallen errichtet. Um- und Zubauten gab es bis in die 1960er Jahre.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Durchgang  im Museumsquartier Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ralf Roletschek
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (75 %) und die Stadt Wien (25 %) gründeten im November 1990 die Museumsquartier-Errichtungs- und BetriebsgesmbH. Sie bestellten Günter Bischof und Dieter Bogner per 1. Dezember 1990 zu Geschäftsführern. Bogner amtierte bis 30. August 1994. Ein 1995 publizierter Rechnungshofbericht kritisierte, dass die Eigentümer der Gesellschaft wesentliche Entscheidungen für die MQ-Entwicklung oft zu spät getroffen haben. Im Oktober 1994 entschied der damalige Wiener Bürgermeister Helmut Zilk gegen die Errichtung des Leseturms.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die ehemaligen Ställe dienen jetzt als Veranstaltungsraum. An der Decke
ein Otto Zitko aus dem Jahre 2011 und Lichtobjekte von Joseph Zehrer.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herzi Pinki
Das 1996 in den Medien bereits mehrmals totgesagte Projekt wurde in der Folge redimensioniert. Nach Beiziehung des Denkmalschutzspezialisten Manfred Wehdorn wurden die Museumsneubauten, statt mit den zunächst vorgesehenen transparenten Glasfassaden, mit Natursteinfassaden und in geringerer Höhe geplant. Im April 1998 wurde mit dem Bau begonnen. Zu negativem Medienecho während der Bauzeit kam es, als bekannt wurde, dass der kostspielige öffentliche Bau (die Gesamtkosten des Umbaus betrugen rund 150 Millionen Euro) grobe Mängel hinsichtlich der Barrierefreiheit aufwies, die aber daraufhin großteils behoben wurden.
Museumsquartier Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at
Blick vom Innenhof auf den Haupteingang.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Ende Oktober 1999 erhielt diese reduzierte Variante den positiven Bescheid des Bundesdenkmalamtes. Die Fertigstellung zum damals achtgrößten Kulturareal der Welt erfolgte 2001. Die Eröffnung fand am 29. Juni 2001 statt. Das MuseumsQuartier Wien ist eines der zehn größten Kulturareale der Welt. Vor allem aber ist es ein zukunftsweisendes, innerstädtisches Kulturviertel mit enormer Signalwirkung.
MQ Eröffnung im Juni 2011.
© MQ Museumsquartier Wien -  Martin Gnedt
Das MuseumsQuartier vereinigt barocke Gebäude und neue Architektur, kulturelle Einrichtungen aller Größenordnungen, verschiedene Kunstsparten und Naherholungseinrichtungen zu einem spektakulären Ganzen. Das Spektrum reicht von großen Kunstmuseen wie dem Leopold Museum und dem MUMOK (Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien) über zeitgenössische Ausstellungsräume wie der KUNSTHALLE wien bis zu Festivals, wie den Wiener Festwochen, die im MuseumsQuartier Wien beheimatet sind.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
BikiniBar
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Cha già José
Dazu kommen ein internationales Tanzquartier modernster Ausprägung, das Architekturzentrum Wien, Produktionsstudios für Neue Medien, Künstlerateliers für „Artists-in-Residence", herausragende Kunst- und Kultureinrichtungen speziell für Kinder (ZOOM Kindermuseum, Theaterhaus für Kinder, wienXtra-kinderinfo), sowie zusätzliche verschiedene Veranstaltungen und Festivals wie das renommierte Filmfestival Viennale, das ImPulsTanz Festival u.v.a.m. Alles an einem Standort. In bezug auf die inhaltliche Bandbreite ist das MuseumsQuartier weltweit absolut einzigartig.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum im MuseumsQuartier.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Die einzigartige Lage mitten im Zentrum der Stadt bietet zudem sämtliche Vorzüge eines innerstädtischen Kulturviertels. Terrassen-Cafés, Grünoasen, Bars, Shops und Buchhandlungen sorgen auf dem 90.000 m2 großen Areal für eine herausragende Infrastruktur inmitten eines spektakulären Umfeldes. Alte Meister und moderne Kunst, Barock und Cyberspace, Fernreisen der Phantasie und Naherholung im Zentrum der Stadt waren sich noch nie so nahe wie im MuseumsQuartier Wien.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Museumsquartier im Sommer 2015.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Sisc01
Der zentrale Innenhof des MQ-Areals hat sich mittlerweile zu einem urbanen Erholungsraum entwickelt. Die Beliebtheit von Bobos Stadtwohnzimmer, wie Dietmar Steiner vom Architekturzentrum Wien den Hofbereich einmal nannte, ist einerseits auf die gastronomischen Betriebe zurückzuführen, andererseits auch auf die außerhalb der einzelnen Lokalbereiche aufgestellten, Enzis genannten MQ-Hofmöbel.
Sommer im MQ
Der Haupthof des Wiener MuseumsQuartiers verwandelt sich alljährlich zur kulturellen Liegewiese und zum sommerlichen Szene-Hangout. Jedes Jahr lassen sich die Veranstalter neue kreative Ideen einfallen, die Jung und Alt begeistern und die heißen Monate des Jahres versüßen.
Sommer im MQ 2009 - Outdoor Race Challenge.
© MQ Museumsquartier Wien -  Ali Schafler
Kunst, Kultur, Kinderateliers, Gastgärten, coole Sounds, Boulebahnen,...
und natürlich dürfen die kultigen und seit Jahren zum Wiener Sommerflair gehörenden "Enzis" nicht fehlen, die jedes Jahr einen neuen, stylischen Anstrich verliehen bekommen. Die bunten Liegemöbel laden zum
gemütlichen Verweilen ein und schmücken die ehemlaige
Hofstallung so auf moderne Art und Weise.
Sommer im MQ 2010.
© MQ Museumsquartier Wien -  Wolfgang Simlinger
Wer Kunst und Kultur liebt, ist hier genau richtig: Konzerte, Literaturprogramm, Diskussionen, DJs, Führungen, Modeschauen, Autorennbahn, Shows,... Das MuseumsQuartier schafft es immer wieder, seinen Besuchern aufregende Highlights und schöne Momente zu bieten.
Winter im MQ
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Weihnachtsstimmung im Museumsquartier Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hubertl
Jeden Winter geht es selbst an den kältesten Tagen im MuseumsQuartier heiß her. Der Innenhof des MQ wird in eine stimmungsvolle Winter-Location umgestaltet. Videoprojektionen an den Fassaden rücken das MuseumsQuartier in ein ganz besonderes Licht, und auch die Eisstockbahn, die mittlerweile zum fixen Bestandteil für viele Winterfans geworden ist, darf nicht fehlen. Weitere winterliche Programmpunkte beim "Winter im MQ": Eispavillons mit kulinarischen Köstlichkeiten, Winterrace, Winterlicht, Winter Sounds, Wintershopping,...
Leopold Museum
Museumsquartier Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Leopold Museum im Hintergrund, rechts der Eingang zu den Veranstaltungshallen.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Leopold Museum ist ein vom Architekturbüro Ortner & Ortner entworfener quaderförmiger Bau, der außen mit weißem Muschelkalk verkleidet ist. Es beherbergt unter anderem die weltweit größte Sammlung von Bildern des Malers Egon Schiele. Auf das Gebäude setzt die Museumsquartier-Betriebsgesellschaft 2014 bis 2016 die MQ-Libelle mit Terrasse und Außenlift auf. Das Museum dominiert als schräg gestellter weißer Quader gemeinsam mit dem schwarzen Quader des MUMOK (des Museums moderner Kunst Stiftung Ludwig) den Haupthof des MQ, dessen Bau zu 75 % vom Bund und zu 25 % von der Stadt Wien finanziert wurde.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Leopold Museum.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfreeed
 Die beiden Neubauten bilden einen Kontrast zu den historischen Gebäuden der einstigen k.k. Hofstallungen, die den Hof begrenzen. Der vom Architektenbüro Ortner & Ortner (Laurids und Manfred Ortner) entworfene quaderförmige Bau des Leopold-Museums misst 40 x 46 m im Grundriss und ist 24 m hoch. Außen ist er mit weißem Muschelkalk verkleidet. Der Eingang wird über eine zehn Meter breite Freitreppe erreicht (außerdem besteht ein barrierefreier Zugang). Die Böden der Ausstellungssäle sind mit Eichenparkett ausgelegt, für alle sichtbaren Metallteile wurde patiniertes Messing verwendet. Vom obersten Stockwerk des Museums hat man durch ein Panoramafenster Ausblick auf die Ringstraßenbauten und die Altstadt Wiens.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Gustav Klimt: Tod und Leben.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Rudolf Leopold, von Beruf Augenarzt, begann in den 1950er Jahren Kunst zu sammeln. Er interessierte sich für Werke von Künstlern, die damals nur wenigen bedeutend erschienen, die aber heute Spitzenpreise auf dem Kunstmarkt erzielen. Bei seinen Ankäufen bewies er untrügliches Gespür für Qualität und Findigkeit bei der Suche nach Bildern, die er haben wollte. Das Leopold-Museum beherbergt die weltgrößte Sammlung von Werken Egon Schieles und bietet damit einen einzigartigen Überblick über das Schaffen dieses bedeutenden Zeichners und Malers des österreichischen Expressionismus. Werke von Gustav Klimt, einer der herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten der Wiener Secession, präsentieren einen weiteren Vorreiter der modernen Malerei in Österreich.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Egon Schiele: Selbstporträt mit Lampionfrüchten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Andere bedeutende in der Sammlung vertretenen Künstler sind: Oskar Kokoschka, Richard Gerstl, Alfred Kubin, Kolo Moser, Albin Egger-Lienz, Carl Moll, Herbert Boeckl, Anton Faistauer, Anton Kolig, Leopold Birstinger, Ferdinand Georg Waldmüller, Anton Romako, Josef Hoffmann, Eva Nagy und Albert Paris Gütersloh. Gemälde, Grafiken und Objekte weiterer Künstler des 19. und des 20. Jahrhunderts, darunter kostbares Kunsthandwerk und originales Mobiliar des Jugendstils und der Wiener Werkstätte, komplettieren die Schausammlung des Museums.
Museum für Moderne Kunst - MUMOK
Museumsquartier Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at
MUMOK Museum für Moderne Kunst.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das ebenfalls von Ortner & Ortner gestaltete MUMOK (Museum für Moderne Kunst) ist ein kubisches, mit Vulkangestein ummanteltes Gebäude, das ursprünglich höher geplant war und dessen zur Diskussion gestandene Stockwerke stattdessen als Kellergeschoße in die Tiefe gebaut wurden. Das MUMOK basiert auf der Österreichischen Ludwig-Stiftung des Kunstsammlerehepaars Irene und Peter Ludwig, deren Exponate davor im 20er Haus und im Palais Liechtenstein zu sehen waren.
Museumsquartier Wien © Erhard Gaube - www.gaube.at
MUMOK Museum für Moderne Kunst.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Mit der Gründung der Österreichischen Ludwig-Stiftung im Jahr 1981 gingen viele Leihgaben in den Bestand der Sammlung über. Das Museum verdankt dem Mäzenatentum des deutschen Industriellen- und Sammlerehepaars rund 230 Werke aus ihrer internationalen Sammlung, darunter bedeutende Arbeiten von Pablo Picasso, Robert Rauschenberg, Andy Warhol oder Gerhard Richter. Auf ihr Engagement geht die Gründung der Österreichischen Ludwig-Stiftung im Jahre 1981 zurück.
MUMOK Museum für Moderne Kunst - Außenansicht.
© MQ Museumsquartier Wien -  Rupert Steiner
Das Museum beherbergt seine aus rund 9000 Exponaten bestehende eigene Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst, die unter anderem Werke von Pablo Picasso, Joseph Beuys, Arman, Christo, Nam June Paik, Niki de Saint Phalle, Yves Klein, Wolf Vostell, Daniel Spoerri und Jasper Johns sowie Vertreter der Pop Art wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und James Gill umfasst.
MUMOK Museum für Moderne Kunst - Ausstellungsräume.
© MUMOK - Museum für Moderne Kunst  & Deinhardstein
Es verfügt über einen Großteil der Werke und Dokumentationen des Wiener Aktionismus. Darüber hinaus führt das mumok regelmäßig Sonderausstellungen durch. Das klar strukturierte Foyer beherbergt das Museumscafé, das in die Ebene über dem Shop verlegt wurde und vom Eingangsbereich sichtbar ist.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Richard Gerstl: Die Familie Schönberg, Gmunden, Ende Juli 1908.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Cindy Sherman (*1954 in Glen Ridge, New Jersey) entwarf für eine zentrale Wand des Cafés eine Tapete, die Luster gestaltete Joseph Zehrer (*1954 in Perbing) und die Garderobe und Stehlampen stammen von Franz West (*1947 in Wien).
MUMOK Foyer, Shop und Café Hill MUMOK.
© MUMOK - Museum für Moderne Kunst
 An den rund 70 Sitzplätzen des Museumscafés "Hill mumok" werden frische, leichte Tagesgerichte und neben Mehlspeisen auch kalte und warme Sandwiches serviert. Das vom österreichischen Künstler Heimo Zobernig (1958 in Mauthen, Kärnten) zusammen mit dem Architekten Michael Wallraff gestaltete mumok kino auf Ebene -3 des Museums wurde nicht nur als Kino, sondern auch als Bühne für Tanz-, Musik- und Performanceveranstaltungen geschaffen und bietet 110 Kinobesuchern Platz.
MUMOK Museum für Moderne Kunst - Kino.
© MUMOK - Museum für Moderne Kunst
 Größtenteils werden hier die umfangreiche Filmsammlung des mumok sowie kuratierte Filmprogramme gezeigt. Nebst modernster Digitaltechnik wurde der professionelle Vorführraum auch mit 35mm und 16mm Projektoren sowie Dolby Surround System ausgestattet.
Kunsthalle Wien
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Blick vom Haupteingang auf die Kunsthalle Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Sven Gross-Selbeck
Direkt im Anschluss an die historische Winterreithalle befindet sich die Kunsthalle Wien mit ihren beiden Ausstellungshallen, in denen zeitgenössische Kunst gezeigt wird. Auch am Karlsplatz hat die Kunsthalle Wien einen Standort, der ebenfalls mit nationaler und internationaler Gegenwartskunst bespielt wird.
Museumsquartier © MQ Museumsquartier Wien -  Rupert Steiner
Die Kunsthalle Wien im MuseumsQuartier.
© MQ Museumsquartier Wien -  Rupert Steiner
Im Mai 2001 übersiedelte die Kunsthalle Wien in das neue Haupthaus im MuseumsQuartier, einen Neubau im ehemaligen „Ovalen Hof“ unter Einbeziehung der ehemaligen Winterreithalle der Hofstallungen. Die beiden Hallen des Standorts Museumsquartier besitzen gemeinsam eine Fläche von 1647 m². Der provisorische Container am Karlsplatz mit mittlerweile funktionslosem Fußgängerdurchgang wurde demontiert. An seine Stelle trat ein verglaster Ausstellungsraum der bis 2012 der Kunsthalle Wien als project space diente und seit 2013 gleichwertiger Ausstellungs- und Veranstaltungsraum ist.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ausstellungsbereich der Kunsthalle Wien mit der Aus­stellung I’m Isa Genzken,
The Only Female Fool, im Jahr 2014.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Kunsthalle Wien verfügt über keine eigene Sammlung, sondern widmet sich stattdessen mit ihren wechselnden Einzel-, und Themenausstellungen der Präsentation von Kunst und der Reflexion von Kunst und Kultur. Ein Schwerpunkt der Kunsthalle Wien bildet der Diskurs. Dabei wird besonderer Wert auf neue Vermittlungsformate und dem Rahmenprogramm gelegt.
Museumsquartier - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Taxi mit Logo der Kunsthalle Wien vor dem Museumsquartier.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Die Ausstellungen begleitende Talks, Vorträge, Workshops und Sonderführungen werden von einer dramaturgischen Abteilung koordiniert. Die Abteilung „Dramaturgie“ ist eine Neuheit in einer Institution zeitgenössischer Kunst und vernetzt die unterschiedlichen Ausstellungsformate und Publikumssegmente auf kuratorische wie vermittelnde Weise.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "MuseumsQuartier" der
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Website Screenshot 2017: http://www.mqw.at
MuseumsQuartier - MQ
MUMOK - Leopold Museum - Kunsthalle Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien
www.mqw.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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