Der Wiener Naschmarkt
Die fixen Marktstände wurden zwischen 1910 und 1916 errichtet
Zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke, 1060 Wien
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Schlamniel
Der Naschmarkt im 6. Wiener Gemeindebezirk, Mariahilf, ist mit 2,315 Hektar der größte innerstädtische Markt der Stadt. Er liegt zwischen der Linken Wienzeile (Hauptausfahrt Richtung Salzburg) und der Rechten Wienzeile (Haupteinfahrt aus Westen) auf dem hier eingewölbten Wienfluss.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Dalibri
Unter dem Motto "Was es am Naschmarkt nicht gibt, brauchen Sie nicht." führen die Marktstände an der Wienzeile einfach alles. Wo japanische Buffets, italienische Grillspezialitäten, frischer Fisch und Meeresfrüchte, die klassische Wiener Küche, herrlich grüne Wiener Gurken und knackige Radieschen mit blutroten persischen Granatäpfeln wetteifern, wo urtümliches Wien nur wenige Schritte von der Atmosphäre des orientalischen Bazars entfernt ist, wird der Marktbummel zur kulinarischen und kulturellen Weltreise. Nach einer Generalsanierung von 2010 bis 2015 ist der Naschmarkt weitgehend barrierefrei.
Der alte Naschmarkt (vor 1895), Blick von der Wiedner Hauptstraße zur Secession.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Naschmarkt um 1900 an seinem früheren Standort an der Wiedner Hauptstraße
(Blick über die Kärntner Straße Richtung Stephansdom).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Der Naschmarkt beginnt stadtzentrumsseitig beim Getreidemarkt (Secession) am Rand des zentralen Karlsplatzes und reicht nach Westen bis zur U-Bahn-Station Kettenbrückengasse. Er gilt als Wiener Sehenswürdigkeit. Der Marktbetrieb ist seit etwa 2000 durch viele gastronomische Betriebe ergänzt worden.
Marillenverkauf am Wiener Naschmarkt 1961.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1780 an bestand am rechten Ufer des damals unregulierten Wienflusses außerhalb der Stadtmauern ein Bauernmarkt, auf dem vorwiegend Milchprodukte gehandelt wurden. Der Markt, der offiziell Kärntnertormarkt hieß, wurde im Norden durch die Kärntnertorbrücke (die spätere Elisabethbrücke, die den Fluss zwischen Kärntner Straße und Wiedner Hauptstraße überquerte), im Osten durch die Wiedner Hauptstraße, im Süden durch die heutige Treitlstraße und im Westen etwa durch die heutige Operngasse begrenzt und befand sich somit auf dem heutigen Karlsplatz. (Zuvor befand sich hier ein städtischer Aschen- und Mistablagerungsplatz.)
Blick von der Joanelligasse über den Naschmarkt gegen die Hamburgerstraße; 1963.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt; Blick von der Linken Wienzeile, nahe der Einmündung der Girardigasse,
hinter den Marktständen die Häuserfront der Rechten Wienzeile; 1982.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Später breitete sich der Markt entlang der Wiedner Hauptstraße neben dem Freihaus, heute Standort eines Institutsgebäudes der Technischen Universität Wien, südwärts etwa bis zur Schaurhofergasse aus (die erst beim Abriss des Freihauses, 1937, entstand), wie die Abbildungen aus der Zeit um 1900 zeigen.
Naschmarkt, Fischhandlung, ein Delphin liegt am Boden 1971.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt, Fischhandlung, Verkäufer halten einen Rochen ins Bild 1970.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Markt wurde an diesen Platz von der innerhalb der Stadtmauern gelegenen Freyung verlegt, nachdem es dort wiederholt zu Konflikten zwischen dem Magistrat und dem anrainenden Schottenkloster gekommen war.
Naschmarkt, Gemüsestand mit sommerlich reicher Auswahl; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1793 wurde angeordnet, dass alles auf Wagen für die Stadt gelieferte Obst und Gemüse auf dem Kärntnertormarkt zum Verkauf gelangen müsse. Alles auf Schiffen auf dem Wiener Arm der Donau, dem heutigen Donaukanal, eintreffende Obst hatte hingegen auf dem bis etwa 1900 an dessen Ufer bestehenden Schanzelmarkt gehandelt zu werden.
Naschmarkt, Nordostende vom Verkehrsbüro gegen die Linke Wienzeile; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt, Übersicht vom Dach des Verkehrsbüros; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auf die Frühzeit des Marktes gehen die beiden möglichen Ableitungen des damals in der Bevölkerung verbreiteten Namens Aschenmarkt zurück. Einerseits kann der Name von der früheren Nutzung des Areals als Aschedeponie hergeleitet werden, möglich ist auch die Übernahme der alten Bezeichnung „Asch“ für die aus Eschenholz gefertigten Milchbehälter. Ab etwa 1820 ist die Benennung Naschmarkt belegt, die wiederum möglicherweise von den teils exotischen Süßigkeiten und Waren, etwa in Zucker eingelegte Orangenschalen und Datteln, herrührte.
Naschmarkt; Standlerinnen; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt, Marktszene. Durchblick vom Beginn, bei der heutigen Zweierlinie; 1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wurde der Wienfluss reguliert und an seinem rechten Ufer in einem Einschnitt die hier 1899 eröffnete Wiener Stadtbahn gebaut, deren Gestaltung Otto Wagner übertragen wurde. Sein früherer Plan, den Wienfluss vom Stadtzentrum bis zum Schloss Schönbrunn, der kaiserlichen Sommerresidenz, einzuwölben und darauf einen repräsentativen Boulevard zu errichten, wurde aus Kostengründen nicht realisiert; nur im zentrumsnächsten Bereich wurde der Fluss sukzessive auf 2,1 km Länge eingewölbt.
Naschmarkt; Obststand; 1957.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt, Obststände; 1966.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der 1905 auch offiziell in Naschmarkt umbenannte Markt wurde nun, beginnend 1902, nach dem Konzept von Friedrich Jäckel auf das heutige Areal auf der Wienflusseinwölbung verlegt, wobei die Hälfte westlich der Schleifmühlgasse erst nach Fertigstellung der dortigen Einwölbung, 1915, erbaut werden konnte. Von 1910 an wurden mehr als 120 gemauerte Marktstände in einheitlichem Stil errichtet, bei der Kettenbrückengasse wurde 1915/1916 ein Marktamtsgebäude erstellt.
Naschmarkt; Gemüsehändler; 1912.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Naschmarkt; Marktszene; 1912.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1916 wurde das stadtauswärts an den Markt anschließende Gelände vorübergehend als Viktualienmarkt (Großmarkt) ausgebaut. Da an dieser Stelle der Stadt keine Anbindung an das Eisenbahnnetz bestand, konnte sich der geplante Obst- und Gemüsegroßmarkt nicht etablieren und dieser Teil des Marktes wurde bald wieder aufgelassen. Heute befindet sich an dieser Stelle ein Parkplatz, auf dem seit 1977 der vom Platz Am Hof hierher transferierte samstägliche Flohmarkt stattfindet.
Naschmarkt; Überblick von leicht erhöhtem Standort
gegen die Häuser in der Linken Wienzeile; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Überblick mit Naschmarkt im Vordergrund. Stockwerksaufname
aus dem 3 Stock des Hauses Rechte Wienzeile 1a; 1964.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Die Standgebühr beträgt für die kleinste Fläche 21 € (Stand März 2016), bei einer Schwerpunktaktion der Polizei wurden 29 „Schwarzhändler“ (Nichtzahler) überführt. Relevante Kosten entstehen der Stadt auch dadurch, dass manche Händler Nichtverkauftes einfach liegen lassen.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde 1919 der alte Teil des Marktes am Karlsplatz aufgelöst. Pläne aus den 1970er Jahren, den Naschmarkt zugunsten der Verlängerung der Westautobahn A1 bis zum Stadtzentrum abzusiedeln, wurden nach Protesten nicht realisiert. In den 1980er Jahren wurde der Markt modernisiert. 2010–2016 wurde der Markt abschnittsweise umgebaut bzw. erneuert; die den Markt querende Fahrbahn im Zuge der Schleifmühlgasse, Relikt der vor der Einwölbung etwa 100 Jahre lang dort befahrenen Leopoldsbrücke, ist damit entfallen.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Bis Anfang 2009 verlief die Grenze zwischen 4. und 6. Bezirk längs durch den Naschmarkt. Zur Vereinfachung der Verwaltung wurde mittels Gemeinderatsbeschluss der Anteil des 4. Bezirks an den 6. Bezirk übertragen, weshalb der Naschmarkt heute zur Gänze auf Mariahilfer Gebiet liegt. Die Grenze des 4. Bezirks verläuft nun am linken, marktseitigen Fahrbahnrand der Rechten Wienzeile.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Auf dem Naschmarkt werden vorwiegend Obst, Gemüse, Backwaren, Fisch und Fleisch gehandelt. Bekannt ist der Markt auch für das Angebot an internationalen Waren aus den Ländern des früheren Jugoslawien, Griechenland, der Türkei und zunehmend auch Ostasien, speziell Japan und China.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
 Teils haben sich Gruppen von Geschäften mit ähnlichen Waren herausgebildet. So gibt es am stadtzentrumsseitigen Ende, nahe der Secession, mehrere Fischläden und im ersten Drittel des Marktes einige asiatische Geschäfte.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Seit einigen Jahren bietet der Markt auch eine große Auswahl an Gastronomiebetrieben. Speziell in der Zeit von 2001 bis 2004 wurden viele Verkaufsstände in Restaurants umgebaut. Im Sommer 2005 stoppte die Stadtverwaltung diese Entwicklung, ließ aber ab 2006 neue Gastronomiebetriebe zu.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Seither sind einige neue Lokalitäten in neu gebauten Ständen auf ehemaligen Parkplätzen entstanden. Die neue Marktordnung 2006 erlaubt es den Gastronomiebetrieben bis 23 Uhr offenzuhalten. Daher ist auf dem Naschmarkt vor allem in den Sommermonaten auch am Abend reger Betrieb.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
2010 befanden sich 123 fixe Marktstände auf dem Naschmarkt, weitere 35 Plätze für Landparteien, Marktfahrer auf dem sogenannten Landparteienplatz. An den meisten Ständen wird wochentags von 6 bis 19.30 Uhr und samstags bis 18 Uhr verkauft.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das städtische Marktamt (Magistratsabteilung 59) nahm 2010–2015 „eine grundlegende infrastrukturelle Sanierung und Revitalisierung“ vor. Alle Wasser- (950 m) und Stromleitungen (5.750 m) sowie Kanalisation (2.050 m) und Regenwasserabfluss wurden komplett erneuert, eine Abfallverdichtungsanlage und eine Problemstoffsammelstelle wurden errichtet.
Der Naschmarkt zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Verkehrsflächen im Bereich des Marktes (1.400 m² Betonsteine, 2.930 m² Betonfläche) wurden erneuert und barrierefrei gemacht. Die Gesamtkosten der Arbeiten wurden im Frühjahr 2010 mit 14,7 Mio. € angegeben. Zuvor waren bereits im Jänner 2010 die historischen Jugendstilkandelaber entfernt worden, wobei eine heftige Diskussion um neue Leuchten einsetzte.
Öffentliche Toilettanlage am Wiener Naschmarkt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Maclemo
Der vom Auhof nahe der westlichen Stadtgrenze Wiens am Fluss entlangführende Wientalradweg ist derzeit im Bereich des Naschmarkts noch unterbrochen, weil im und um den Markt auch wegen des dichten Autoverkehrs auf den beiden Wienzeilen extremer Platzmangel herrscht. Die geplante Auflassung von Pkw-Parkplätzen zugunsten des Radwegs stieß auf heftige Kritik.
Das Marktamt am Wiener Naschmarkt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Николай Максимович
Am nordöstlichen, stadtzentrumsseiten Ende des Naschmarktes steht beim Getreidemarkt das 1897/1898 errichtete Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, kurz Secession genannt. An der Linken Wienzeile 6 befindet sich das Theater an der Wien. Im Bereich der Schleifmühlgasse schließt im 4. Bezirk an den Markt und die Rechte Wienzeile das Freihausviertel an, das in den vergangenen Jahren einen Aufschwung erlebte und eine Reihe von Designergeschäften und Lokalen aufweist.
Der geschlossene Naschmarkt an einem Sonntag im Dezember 2016.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Elekes Andor
In der nächsten Umgebung des Naschmarktes befinden sich auf der ganzen Länge Restaurants, Kaffeehäuser und kleinere Lokale, die teils schon früh öffnen und wo sich mitunter die Nachtschwärmer mit den Markthändlern mischen.
Der Wiener Flohmarkt direkt neben dem Naschmarkt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Schölla Schwarz
1977 eröffnete der Wiener Flohmarkt direkt neben dem Naschmarkt. Heute ist der Markt auf dem 7.000 Quadratmeter großen Areal im Jugendstilambiente samstags Fixpunkt für Einheimische und Gäste. Rund 400 private und gewerbliche Anbieterinnen und Anbieter verkaufen hier ihre Waren. Dieser wird nun jeden Samstag, auch an Feiertagen mit Ausnahme des Weihnachtsfeiertags, veranstaltet.
Der Wiener Flohmarkt direkt neben dem Naschmarkt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Marco Verch
Die Größe des hier zur Verfügung stehenden Areals machte es möglich, einen Teilbereich der Marktfläche auch gewerblichen Händlerinnen und Händlern zu öffnen. Das Angebot umfasst Kunstgegenstände, gebrauchten Hausrat, Literatur, Musikalien und Antiquitäten. Staunende Gäste und Sammelfreudige auf der Suche nach Schnäppchen finden hier alles, was ihr Herz begehrt.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Wiener_Naschmarkt" der
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Der Wiener Naschmarkt
Die fixen Marktstände wurden zwischen 1910 und 1916 errichtet
Zwischen Getreidemarkt und Kettenbrücke, 1060 Wien
Telefon (Markamt MA59): +43 (0)1 4000 05430
E-Mail (Markamt MA59): bezabt04@ma59.wien.gv.at
Öffnungszeiten Naschmarkt:
Handel:
Montag bis Freitag von 6 bis 19.30 Uhr, Samstag von 6 bis 18 Uhr
Gastronomie:
Montag bis Samstag von 6 bis 23 Uhr
Die angegebenen Öffnungszeiten verstehen sich als maximale Rahmenzeiten.
Die tatsächlichen Öffnungszeiten der einzelnen Stände können variieren.
Öffnungszeiten Flohmarkt:
Samstag von 6.30 bis 18 Uhr
(auch an Feiertagen, außer 25. und 26. Dezember sowie 1. und 6. Jänner)
Fällt der Samstag auf den 24. beziehungsweise 31. Dezember,
ist die Marktzeit von 6.30 bis 12 Uhr.
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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