Ottakringer Brauerei
Brauen nach dem Reinheitsgebot
Ottakringer Platz 1, 1160 Wien
Die Ottakringer Brauerei am Ottakringer Platz 1 im 16. Wiener Bezirk Ottakring.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Seit mehr als 180 Jahren wird in Ottakring Bier gebraut. Das Jahr 1837 gilt als Geburtsstunde der Ottakringer Brauerei. Der Wiener Vorort Ottakring zählt damals 150 Häuser, von denen 102 eine sogenannte Schankgerechtigkeit besitzen. In dieser Zeit gab es rund um Wien 44 Brauereien – Ottakringer ist heute die einzig verbliebene. Schon seit Generationen entwickeln die Braumeister die Biere des Familienbetriebs weiter und verleihen ihnen mit viel Liebe zum Detail einen unverwechselbaren Charakter. 2008 wurde die Ottakringer Brauerei als erste Brauerei Österreichs mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet. Die klassische Braukunst und das Reinheitsgebot werden im Wiener Familienunternehmen hochgehalten: Gebraut wird mit klarstem Quellwasser aus dem über 100 Meter tiefen hauseigenen Brunnen sowie mit vom Braumeister ausgewählten feinsten Malz- und Hopfensorten.
Der Wiener Vorort Ottakring um 1837.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Die Ottakringer Brauerei ist eine unabhängige Großbrauerei im 16. Wiener Gemeindebezirk, Ottakring. Die Ottakringer Brauerei wurde vom Müllermeister Heinrich Plank 1837 unter dem Namen Planksche Brauerei eröffnet, nachdem die damalige Grundherrschaft, das Stift Klosterneuburg, 1837 die Braubewilligung erteilt hatte. Im Jahr 1850 wurde sie von Ignaz und Jakob Kuffner, die zuvor das dortige Brauhaus gepachtet hatten, übernommen. Die beiden bauten den Betrieb zu einer Großbrauerei aus. Innerhalb von 10 Jahren steigerte sich der Ausstoß von 18.318 hl auf 64.183 hl.
1905: Ottakringer geht an die Börse.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Ähnlich anderen Industriellen der Gründerzeit traten auch die Kuffner als Förderer „ihrer“ Gemeinde auf. Ein neuer Gärkeller und größere Lager wurden 1857 in Betrieb genommen. Binnen kürzester Zeit wird daraus ein Vorzeigebetrieb auf höchstem technischen Niveau und man führt für die damalige Zeit vorbildliche arbeits- und sozial-rechtliche Bestimmungen ein. Für seine großen Verdienste um Ottakring wird der langjährige Bürgermeister Ignaz Kuffner 1878 in den erblichen Adelsstand erhoben.
Die Ottakringer Brauerei um 1895.
"Wiener Nutzbauten des 19. Jahrhunderts als Beispiele zukunftweisenden Bauens"
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Moriz von Kuffner, Sohn Ignaz von Kuffners, erbte 1882 die Brauereianteile seines Vaters und 1891 auch die seines kinderlosen Onkels Jakob. Moriz Kuffner setzt die Erfolgsgeschichte der Brauerei fort. Er ist nicht nur Unternehmer, sondern auch Philosoph, Kunstsammler und einer der bedeutendsten Alpinisten seiner Zeit. Als begeisterter Hobbyastronom gründete er auf dem Gallitzinberg eine nach ihm benannte und heute noch existierende Sternwarte.
Die Ottakringer Brauerei um 1936.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Die Brauerei steigerte den Ausstoß von über 170.000 hl um 1890 auf über 350.000 hl im letzten Vorkriegsjahr; eine Menge, die in der Zwischenkriegszeit nie mehr erreicht wurde. 1905 ließ Kuffner die Brauerei in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Neben dem fortwährenden wirtschaftlichen Aufschwung wächst auch die gesellschaftliche Bedeutung: Das Palais Kuffner auf der Ottakringer Straße gegenüber der Brauerei wird nicht nur für die jüdische Oberschicht Wiens zu einem politischen und kulturellen Treffpunkt. Den Ersten Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit überstand das Unternehmen unter der Führung Moriz von Kuffners relativ unbeschadet.
Wagen der Ottakringer Brauerei beim Ausliefern vor einem Wirtshaus stehend; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Jahr 1938, in dem Österreich an das Deutsche Reich „angeschlossen“ wurde, war der damals 85-jährige Moriz Kuffner (das Adelszeichen „von“ war 1919 weggefallen) aufgrund seiner jüdischen Herkunft gezwungen, seinen Betrieb zu verkaufen.
Er flieht in die Schweiz, wo er kurz darauf stirbt. Die Brauerei wurde um 14 Millionen Schilling (nach heutigem Wert etwa 36 Mio Euro) an Gustav Harmer, einen Spiritusfabrikanten aus Spillern bei Stockerau, verkauft. In den Kriegsjahren wird aus Rohstoffmangel nur 2,5 grädiges Bier gebraut.
Der Fuhrpark der Ottakringer Brauerei in der Nachkriegszeit.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Harmer wiederum wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls für zwei Jahre
aus dem Betrieb vertrieben. In den Jahren 1949 und 1950 wurden die Erben
des 1939 im Zürcher Exil verstorbenen Moriz Kuffner von der Familie Harmer
mit rund elf Millionen Schilling abgefunden.
Ottakringer Brauerei; Front Ottakringerstraße schräg von rechts; 1961.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Historiker Oliver Rathkolb stellte in seinem Gutachten Restitutionsvergleich
- Die Dokumentation eines Falles
, Wien, 2000, unter anderem folgendes fest:
In der Gesamtbeurteilung kann festgehalten werden, dass die Familie Harmer sowohl 1938 als auch nach 1945 bestrebt war, eine – unter den Rahmenbedingungen des NS-Regimes – korrekte Abwicklung des durch die Gestapo-Drohungen gegenüber der Familie Kuffner initiierten Verkaufs durchzuführen. Nach 1945 suchte die Familie aktiv Kontakt zum Familienoberhaupt Stephan Kuffner in den USA und strebte eine endgültige Regelung – noch vor Erlassung der Rückstellungsgesetze – an.
Die Ottakringer Brauerei am Ottakringer Platz 1 im 16. Wiener Bezirk Ottakring.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Xell
Nach Kriegsende wurde die Brauerei provisorisch von der sowjetischen Besatzungsmacht verwaltet, ehe es der Familie Harmer gelang,
ihren rechtmäßigen Erwerb zu beweisen. Am 21. Juni 1945 meldet die Zeitung
„Neues Österreich“, dass es in Ottakring wieder Bier gibt. Optimismus breitet sich aber erst Ende der 1940er Jahre aus. Das klassische zwölfgrädige Lagerbier kann erst wieder ab 1949 gebraut werden. 1955 bis 1962 konnte der Bierausstoß von 125.000 auf 236.000 Hektoliter gesteigert werden. 1962 traten Gustav Harmer und sein Schwager Engelbert Wenckheim in das Unternehmen ein und übernahmen gemeinsam schrittweise die Führung der Brauerei.
Das Gebäude des Hefebodens wurde 1890 errichtet.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
1967 Ottakringer bringt das Gold Fassl, ein Spezialbier mit 13,8 % Stammwürze, auf den Markt. 1977 folgt das Gold Fassl Pils – das erste Pilsbier Österreichs. Im Jahr 1977 trug die Brauerei durch ihren Austritt aus dem Bier Kartell wesentlich zu dessen Sprengung bei. Das österreichische Bierkartell wurde 1907 als „Schutzverband alpenländischer Brauereien“ gegründet und regelte sehr streng, welche Brauerei welches Gebiet beliefern durfte. Seither kann sich jeder Gastronom unabhängig von seinem Standort aussuchen, welche Bierbrauerei er als Lieferant wählt.
Die Ottakringer Brauerei AG bringt 1986 zum ersten Mal Jungaktien an die Börse.
Seither notiert das Unternehmen im Standard Market Auction (ehemaliges C-Segment)
der Wiener Börse – und entwickelt sich überaus erfolgreich.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
1986 erfolgte der Börsengang der Ottakringer Brauerei AG und die Brauerei Kapsreiter in Schärding wurde erworben.1989 führte Ottakringer neu entwickelte, grüne Schulterflaschen ein und verzichtete fortan auf die österreichweit genormten braunen Bierflaschen. 1991 kam das alkoholfreie Null Komma Josef auf den Markt. Bereits ein Jahr nach der Einführung wurde es zum Marktführer in seinem Segment.
Die dicken Mauern und die beeindruckende Holzdecke des Gerstenbodens
gehören zu dem ältesten heute noch bestehenden Teil der Brauerei.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
 1995 schied Gustav Harmer als Alleinvorstand der Ottakringer Brauerei aus. Nach seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung führte Gustav Harmer die Harmer Holding, die Kapsreiter Bier und die später hinzugekommene Grieskirncher Brauerei Grieskirchner Bier. Sein Schwager, Engelbert Wenckheim, wurde nach seinem Ausscheiden 1995 zum Alleinvorstand berufen. Als erste österreichische Brauerei setzte man 1997 auf die neuen Drehkorken-Verschlüsse.
Das Sudhaus der Ottakringer Brauerei.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
 1999 wurde das Logo der Ottakringer Brauerei neu gestaltet. 2004 gelingt mit UO (Urban Ottakringer) eine Sensation für die österreichische Szene-Gastronomie: Die stylische Flasche hat kein Bauchetikett. Diese Einzigartigkeit bringt ihr auch rasch den Beinamen „Unten Ohne“ ein. Ottakringer bekommt 2008 als erste Brauerei das AMA-Gütesiegel verliehen. Verwendet wird ausschließlich österreichische Braugerste. Mit Ottakringer PUR kommt 2010 erstmals ein Bier auf den Markt, dessen Zutaten allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.
Sudpfanne im Sudhaus der Ottakringer Brauerei.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Dieses Bio-Bier wurde mit dem „Austria Bio Garantie-Siegel“ ausgezeichnet
und ist nur in ausgewählten Gastronomiebetrieben erhältlich. Im Zuge der Produkteinführung von PUR startet Ottakringer die Kooperation mit dem WWF
und ruft die Initiative „H2Ottakringer” ins Leben. Im Rahmen dieses Projektes
kommen 5 Euro pro Hektoliter Ottakringer PUR zum Schutz der wertvollen
March-Thaya Auen – dem artenreichsten Flussgebiet Österreichs – zugute.
Maischpfanne im Sudhaus der Ottakringer Brauerei.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Auch das beliebte Szenebier in der schwarzen Flasche, Ottakringer XVI., gibt es seit Herbst 2010 - exklusiv nur in ausgewählten Lokalen und in den Ottakringer Shops. Die Ottakringer Brauerei präsentiert 2011 mit dem Ottakringer Radler Johannisbeere ihre neueste Produktinnovation und bietet damit als erste Brauerei Österreichs einen Radler mit dieser Geschmacksrichtung an.
Das Sudhaus der Ottakringer Brauerei.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Nach fünf Jahren als Alleinvorstand wechselte Engelbert Wenckheim in den Aufsichtsrat der Ottakringer Brauerei AG. In den Vorstand wurde seine Tochter, Christiane Wenckheim, ehemalige Marketingleiterin der Ottakringer Brauerei und der Controlling Chef der Ottakringer Brauerei, Siegfried Menz, bestellt. Nach der Umstrukturierung des Konzerns 2010, stieg Menz zum Vorstand der Ottakringer Getränke auf. Bei der Umstrukturierung wurde die Ottakringer Brauerei AG und die Vöslauer Mineralwasser AG zu Tochtergesellschaften der Ottakringer Getränke AG.
Seit mehr als 180 Jahren wird in Ottakring Bier gebraut.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Im April 2011 präsentiert die Ottakringer Brauerei ihren neuen Werbeauftritt. Ottakringer erfrischt nicht mehr wie bisher „bloss so“, im Zentrum steht ab sofort das ultimative Erfrischungserlebnis. Freche Headlines spiegeln die für Ottakringer spezifischen Themen wider und unterstreichen mit viel Humor die Individualität
und das mutige Selbstverständnis der Brauerei. Der neue Ottakringer Citrus Radler löst 2012 den Ottakringer Radler Zitrone ab. Die fruchtig-bierige Erfrischung besticht mit einer Kombination aus dem Klassiker, Ottakringer Helles und den vier Citrusfrüchten Zitrone, Grapefruit, Limette und Orange.
Flaschen- und Dosenfüllanlage der Ottakringer Brauerei.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
Die Ottakringer Brauerei enthüllt im Jubiläumsjahr eine ganze Palette an Neuerungen. Das frische Erscheinungsbild ist sicher der auffälligste, aber nicht der einzige Schritt, mit dem die Wiener Traditionsbrauerei Akzente setzt. Zum 175. Geburtstag verpasst die Ottakringer Brauerei ihren Bieren einen nagelneuen Look. Bierliebhaber können sich auf neue Biertypen und verfeinerte Rezepturen freuen. Die Marke Gold Fassl, Klassiker der Wiener Biertradition, feiert mit sieben Bierspezialitäten ein Comeback in Österreichs Spitzengastronomie.
2012 - Die Ottakringer Brauerei im neuen Look.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Neuer Platz für die Stadt. Die Ottakringer Brauerei renoviert das vorderste Gebäude und öffnet den Vorplatz zur Stadt. Sitzbänke, Grünflächen und Bäume laden künftig zum Verweilen unter dem Darreturm der Brauerei ein. Pünktlich zum Geburtstagsfest am 30. September 2012 sind die Bauarbeiten abgeschlossen und der neue Platz wird im Rahmen des Frühschoppens feierlich eingeweiht. Anlässlich des 175. Geburtstags wurden die Pforten geöffnet und gemeinsam mit mehr als 13.000 Besuchern bei Frühschoppen, Livemusik, Kinderprogramm, Erlebnisführung, und natürlich Fassanstich des Jubiläumsbieres, gefeiert. Eine alte Liebe wird 2012 neu entdeckt.
2012 - Die Ottakringer Brauerei im neuen Look.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Das neue Design verbindet die traditionellen Wurzeln des Bieres mit seiner Gegenwart. Ehrwürdige Brausymbole wie Malzschaufel oder Holzfass bringen einen Schuss Nostalgie aufs Etikett. Wahre Hingucker sind auch die anderen Spezialbiere des Unternehmens, die künftig alle unter der Marke „Gold Fassl“ angeboten werden: Pils, Zwickl, Zwickl rot, Pur, Dunkles sowie der festliche Bock. Das neu geschaffene Brauerei Logo ist eine Referenz an die Wurzeln des Unternehmens. Der Brauerei-Turm schmückt künftig als Wahrzeichen alle Etiketten aus dem Hause Ottakringer 
Mit dem „Wiener Original“, setzt die Brauerei 2014 ein weiteres Wahrzeichen.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Stephansdom, Riesenrad, Schloss Schönbrunn – sie zählen zu den großen Wiener Wahrzeichen. Mit einer neuen Bierkreation, dem „Wiener Original“, setzt die Ottakringer Brauerei 2014 ein weiteres Wahrzeichen für Wien und greift eine über 100 Jahre alte Rezeptur auf, die die Braumeister zeitgemäß interpretieren. Ein echtes Wiener Original spielt die Hauptrolle für den TV Spot: Nicholas Ofczarek. Bekannt für seine Einsätze am Burgtheater sowie für seine Rollen in Braunschlag und diversen anderen Serien und Filmen, konnte der gebürtige Wiener nun für den Wiener Original TV Spot gewonnen werden. Nicht nur, dass Nicholas Ofczarek bis dato noch nie Werbung gemacht hat, er ist auch überzeugt vom Produkt und dessen Geschmack – und sein Vater ist gebürtiger Ottakringer!
Nicholas Ofczarek im TV Spot der Ottakringer Brauerei.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Mit dem Umbau des Sudhauses am Brauereigelände setzt das Unternehmen 2014 einen weiteren Schritt in seiner Qualitätsoffensive. Das Sudhaus ist sozusagen das „Herz“ der Brauerei und der Ort, an dem der Grundstein für die spätere Bierqualität gelegt wird. Bereits 2013 investierte die Brauerei fast eine halbe Million Euro in den Austausch von Sudgefäßen. Nun wurden weitere 1,4 Millionen Euro für die Übersiedelung der Würzekühlung vom obersten Geschoss des Sudhauses in das Parterre eingesetzt. Handwerk im Brauwerk – kreative Biere von und im Herzen Wiens
Das Brauwerk am Gelände der Ottakringer Brauerei ist Wiens neue Kreativbrauerei.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Das Brauwerk ist Wiens neue Kreativbrauerei, die zwar am Gelände der Ottakringer Brauerei angesiedelt ist, aber vollkommen eigenständig arbeitet. Das höchste Augenmerk wird hier auf die Herstellung handwerklich kreierter Köstlichkeiten gelegt. Darüber hinaus wird das Brauwerk als Stätte für Aus- und Weiterbildung in Form von Brauseminaren und Bierschulungen jeder Art dienen. Drei Biersorten werden als fixes Sortiment geführt, diverse weitere Sorten temporär über das Jahr verteilt gebraut.
2012: die Bierrutsche. Zur EM und Beginn der Grillsaison wartet die Ottakringer
Brauerei mit der TOP-Innovation am Verpackungssektor für die Sommersaison auf:
Einfach rechts oben ungekühlte Flaschen nachladen
und rechts unten, perfekt gekühlte Ottakringer entnehmen!

© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Christiane Wenckheim war alleiniger Vorstand der Ottakringer Brauerei AG bis sie 2015 von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der Ottakringer Getränke AG gewählt wurde. Engelbert Wenckheim ist seitdem Aufsichtsratsvorsitzender der Ottakringer Holding AG, der Haupteigentumsholding der Ottakringer Getränke AG. Am 2. März 2015 wurde Matthias Ortner zum Vorstand der Ottakringer Brauerei AG bestellt. Seit September 2016 wird die Ottakringer Brauerei AG durch die Vorstände Matthias Ortner und Tobias Frank (1. Braumeister seit 2012) geführt.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Die Ottakringer Holding AG ist im Besitz der österreichischen Familien Wenckheim, Menz, Trauttenberg und Pfusterschmid und hält rund 94 % an der Ottakringer Getränke AG, die restlichen 6 % befinden sich im Streubesitz und werden an der Wiener Börse gehandelt. Mit dem Erwerb von 13,43 % Anteile der Ottakringer Brauerei AG von dem niederländischen Bier-Konzern Heineken Im Jahr 2009 wurde die Ottakringer Brauerei wieder zu österreichischem Besitz.
2007: Das „16er Blech“ wird Wirklichkeit. In der Umgangssprache wurde das
Ottakringer Dosenbier aber schon lange so genannt:
„16“ steht für Ottakring,  den 16. Wiener Gemeindebezirk und „Blech“ für das Dosenmaterial.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Im Wiener Dialekt wird insbesondere im Zusammenhang mit einer Bestellung
beim Würstelstand nach wie vor häufig die Formulierung
 „A Eitrige, an Bugl und a 16er-Blech“
für „Eine Käsekrainer, ein Brotendstück (in Wien auch Scherzel genannt) und eine Dose Ottakringer Bier“ verwendet. 16 steht für den 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring und Blech für das Dosenmaterial. Ab 2007 hatte Ottakringer für einige Jahre eine Dosenbier-Marke 16er Blech im Sortiment.
Die Ottakringer Brauerei schöpft das Brauwasser aus dem hauseigenen Brunnen. Der Brunnen hat eine Tiefe von 118 Metern und ist artesisch. Das Brunnenwasser wird für den ganzen Brauprozess inklusive Abfüllung und Reinigung verwendet. Zudem hat die Brauerei einen Vertrag mit der Stadt Wien, dass im Falle einer Wasserknappheit in Wien das Ottakringer Brunnenwasser in das Wiener Wassersystem eingespeist wird.
Der Darreturm ist das Wahrzeichen der Ottakringer Brauerei.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Der Darreturm wurde 1907 erbaut und ist das Wahrzeichen der Ottakringer Brauerei. Der 41,5m hohe Bau erhebt sich achteckig über einem rechteckigen (7,5 mal 7,5 Meter) Grundriss. Die Spitze des Turms wird auch Frosch von Ottakring, Ritter von Ottakring oder Dradiwaberl genannt. Der Darreturm war bis in die 1980er im Zuge des Darrvorganges für das für die Bierproduktion benötige Malz in Betrieb.
Brauerei Führungen: Besuchen Sie uns einfach im Rahmen unserer Brauerei Führungen
direkt am Ort des Geschehens. Wir gewähren Ihnen einen Blick hinter die Kulissen
und offenbaren Ihnen das eine oder andere Braugeheimnis.
Die Führungen finden von Montag bis Freitag, zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr statt. .
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Die Malzdarre funktionierte nach folgendem Prinzip: Die Braugerste wurde im Keller eingeweicht, begann zu keimen und wurde nach mehrmaligem Wenden in einem Aufzug in die oberste Etage des Darreturms unter die Rauchhaube gebracht, von wo das sogenannte Grünmalz durch etliche Klappen auf die darunterliegenden Darrböden befördert wurde. So wurde es getrocknet.
Der Ottakringer Shop direkt am Brauereigelände Ottakringer Straße 95, 1160 Wien.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Je nach Type wurde das Malz unterschiedlich lange und mit unterschiedlicher Hitzezufuhr gedarrt. Durch den Darrprozess erhält das Malz seine zusätzliche Charakteristik. Seit 2002 stehen der Darreturm, sowie auch das Gold Fassl Magazin und das Gebäude des Sudhauses unter Denkmalschutz.
Die Ottakringer Brauerei am Ottakringer Platz 1 im 16. Wiener Bezirk Ottakring.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
In den Eventlocations der Ottakringer Brauerei verschmelzen Kulinarik, Kult und Kultur. Von Privat- und Firmenfeiern über Konferenzen bis hin zu Clubbings findet hier alles seine optimale Inszenierung. In der Ottakringer Brauerei findet sich ein außergewöhnlicher Rahmen für jedes Event, egal ob Firmenfeier oder Privatparty, Seminar, Clubbing oder Hochzeit. In jedem der fünf einzigartigen Räume hat sich über die Zeit und durch die unterschiedliche Nutzung im Laufe der Brauerei-Geschichte ein eigener, ganz persönlicher Charme entwickelt.
Die Ottakringer Brauerei als Event-Location.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
 Von stylisch bis gemütlich erwartet Sie und Ihre Gäste ein breites atmosphärisches Spektrum. Die Locations sind außerdem räumlich miteinander verbunden und können je nach Bedarf einzeln oder auch kombiniert angemietet werden. Darüber hinaus steht ein überaus kompetentes Team von der Planungsphase bis zur Durchführung zur Verfügung, dass mit perfektem Event-Service betreut. Moderne Infrastruktur und technisches Equipment trifft auf unzählige Jahre Erfahrung, Manpower und ein großes Netzwerk im Event-Bereich. Für außergewöhnliche und kreative Umsetzungen im Bereich Ton- und Lichttechnik steht der Exklusiv-Partner More Production beratend zur Seite und auch langjährige Catering-Partner werden gerne vermittelt.
Das Gold Fassl Magazin in der Ottakringer Brauerei.
© Ottakringer Brauerei AG - www.ottakringerbrauerei.at
Das Gold Fassl Magazin ist die exklusivste Location: Inmitten des großzügigen Raumes erstrahlt eine mit goldenen Mosaikfliesen verzierte Bar. Umgeben von aufwendig renovierten Backsteinportalen, freigelegten Fresken und einer eindrucksvollen Gewölbedecke ist das Gold Fassl Magazin ein traumhafter Ort für Feiern aller Art und bestens für Hochzeiten geeignet. Direkt an das Gold Fassl Magazin angeschlossen steht ein großzügiger Terrassenbereich zur Verfügung.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Ottakringer_Brauerei" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.ottakringerbrauerei.at/de/home//
Ottakringer Brauerei AG
Brauen nach dem Reinheitsgebot
Ottakringer Platz 1, 1160 Wien
Telefon: +43 (0)1 49100 0
E-Mail: office@ottakringer.at
Ottakringer Shop:
Ottakringer Straße 95, 1160 Wien
Telefon: +43 (0)1 49100 900
www.ottakringerbrauerei.at
 
 
  Österreich Serien
    Hohe Warte ZAMG
    Sonnblick Observat.
    Conrad Observat.
    Historische Erdbeben
    Hist. Hochwässer
    Die Garten Tulln
    AKW Zwentendorf
    Kölnbreinsperre
    Kraftwerk Kaprun
    Kraftwerk Freudenau
    Arlbergtunnel
    Hochalpenstrasse
    Westautobahn
    Europabrücke
    Eisenbahnmuseum
    Wiener Bahnhöfe
    Die Tauernbahn
    Die Semmeringbahn
    Kanalisation Wien
    Wasserversorgung
    Demografie Wien
  Naturräume
    Wienerwald
    Lainzer Tiergarten
    Neusiedler See
    Die Donau
    Donauauen
    Semmering
    Bad Gastein
  Filmstadt Wien
    Die ersten Studios
    Rosenhügel Studios
    Sodom u. Gomorrha
    Der dritte Mann
    James Bond
    Die drei Musketiere
  Traditionsbetriebe
    Ankerbrotfabrik
    Julius Meinl
    Manner Süßwaren
    Ottakringer Brauerei
    Wienerberger AG
    Bösendorfer
    LOFAG
  Typisch Wien
    Der Wiener Dialekt
    Der Wiener Fiaker
    Wiener Lieder
    Würstelbuden
  Wirtschaft und Technik
    Austromir 1991
    Techn. Museum
    Eisenbahn Geschichte
    Der "Blaue Blitz"
    Stadtbahn Wien
    Luftfahrt Geschichte
    Austrian Airlines
    Flughafen Wr. Neustadt
    Flugfeld Aspern
    Autoindustrie
    Marcus-Wagen
    Donauschifffahrt
    Twin City Liner
    Tragflügelbootlinie
  Die Belle Époque
    Wien um 1900
    Die Ringstraße
    Ringstraßenpalais
    Heinrichhof
    Café Prückel
    Café Schwarzenberg
    Café Landtmann
    Hotel Imperial
    Hotel Bristol
    Grand Hotel
    Kursalon Hübner
 
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube