Otto Muehl
* 1925  - † 2013
Aktionskünstler und Vertreter des Wiener Aktionismus,
wohnte von 1970 – 1972 mit seiner Kommune in der Praterstraße 32.
Otto Muehl, Praterstraße 32 © Gaube Erhard 2016
 Haus Nr.: 32 in der Praterstraße (1970 – 1972), links im Bild der Nestroyhof.
Otto Muehl (* 16. Juni 1925 geboren als Otto Mühl in Grodnau (Mariasdorf), Burgenland; † 26. Mai 2013 in Moncarapacho, Olhão, Portugal) war ein österreichischer Aktionskünstler und ein Vertreter des Wiener Aktionismus. Ab 1970 machte er durch die Gründung einer reichianisch inspirierten Kommune, der Aktionsanalytischen Organisation (AAO), von sich reden, in der Zweierbeziehungen und Kleinfamilien abgeschafft wurden. Sie hatte bis zu 600 Mitglieder, durch sein autoritäres Auftreten verließen danach immer mehr Kommunarden die Gruppe. 1991 wurde Otto Muehl in Österreich wegen Kindesmissbrauch und Verstoß gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Freilassung lebte er an der Algarve in Portugal.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Silvesterfeier 1971 mit Otto Mühl in der Wohngemeinschaft in der Praterstraße 32/Nestroyplatz.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1943 wurde Muehl nach dem sogenannten Anschluss Österreichs als 18-Jähriger zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Dort meldete er sich für eine Offiziersausbildung, wurde zum Leutnant befördert und nahm 1944 an verlustreichen Infanterieschlachten im Zuge der Ardennenoffensive teil. Nach dem Krieg absolvierte er ein Lehramtsstudium in Deutsch und Geschichte, danach auch Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste Wien. Schon während seines Studiums arbeitete er als Maltherapeut. Anfang der 1960er Jahre gelangte er von einer stark an Proportion und Komposition orientierten Malerei zur „Überwindung der Tafelmalerei durch die Darstellung ihres Vernichtungsprozesses“, zu rhizomatischen, oft hängenden und ganze Räume durchziehenden Gebilden aus Schrott, die er „Gerümpelsculpturen“ nannte, und schließlich zur „Materialaktion“.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1966: Happening in der Perinetgasse von Otto Mühl und anderen
deklariert als Anti-Vietnamkrieg-Party.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1962 fand in Muehls Kelleratelier die erste aktionsähnliche Veranstaltung „Die Blutorgel“ statt, an der Muehl, sowie Adolf Frohner und Hermann Nitsch beteiligt waren. Die Idee wurde im Frühjahr 1963 zusammen mit Nitsch im „Fest des psycho-physischen Naturalismus“ radikalisiert. In einem programmatischen Aufsatz zum „psycho-physischen Naturalismus“ heißt es u. a.: „manchmal [habe ich] das Bedürfnis, mich wie eine Sau im Schlamm zu wälzen. Mich provoziert jede glatte Fläche, sie mit intensivem Leben zu beschmutzen. Ich krieche auf allen Vieren darauf herum und schleudere den Dreck nach allen Richtungen.“ Im Herbst führte Muehl in seinem Wohnatelier vor der Kamera seine erste Materialaktion, „Versumpfung eines weiblichen Körpers“ durch. Die Aktion „Versumpfung einer Venus“ war im Rahmen des „Fest des psycho-physischen Naturalismus“, das Muehl zusammen mit Hermann Nitsch veranstaltet hatte, geplant gewesen, konnte aber wegen polizeilicher Intervention nicht stattfinden.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1964: Happening veranstaltet von Otto Mühl in einem Wiener Nachtlokal,
Mühl schmiert Mädchen mit einer Gasmaske mit Farbe, Nudeln u.ä. ein.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1964 bis 1966 führte Muehl zahlreiche sogenannte „Materialaktionen“ durch, die zum Teil vom Filmemacher Kurt Kren, zum Teil vom Fotografen Ludwig Hoffenreich festgehalten wurden. 1966 entwickelte er in enger Zusammenarbeit mit Günter Brus einen neuen Aktionstyp, bei dem der Körper selbst und seine Funktionen als das eigentliche Material begriffen werden. Diese Aktionsform war stark politisiert, Muehl formulierte dazu das „aktions-politische“ Programm „Zock“. Beim ZOCK-Fest im April 1967 zertrümmerte Muehl eine Kücheneinrichtung auf der Bühne, danach wurde ein Lammkadaver mit roter Farbe übergossen, es entstand ein Chaos. Im Juni 1968 organisierten Muehl, Brus und Oswald Wiener zunächst im Hörsaal 1 des NIG (Neues Institutsgebäude) der Wiener Universität die Aktionsveranstaltung „Kunst und Revolution“, die als „Uniferkelei“ bekannt wurde. Dazu gehörte die Pissaktion Muehls, wobei drei nackte Männer um die Wette urinieren. Die erreichten Weiten wurden gemessen und an der Tafel notiert. Aufgrund seiner Anfragen an Veranstalter in anderen Städte kam es teilweise zu Protesten und gerichtlichen Auseinandersetzungen. So wurde eine geplante Aktion in Bremen, bei der ein Schwein geschlachtet werden sollte, von Tierschützern vereitelt, nach seiner Ansicht „sabotiert“, worauf gegen den Retter des Schweins ein Gerichtsverfahren eröffnet wurde, bei dem es allerdings hauptsächlich darum ging, wer rechtmäßiger Eigentümer des Tieres ist.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1966: Happening in der Perinetgasse von Otto Mühl und anderen
deklariert als Anti-Vietnamkrieg-Party.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Am 17. Dezember 1969 wurden bei einer Aktion mit Hermann Nitsch in der Kunsthochschule Braunschweig auf Einladung des AStA ein Schwein geschlachtet und dabei Blut, diverse Materialien, Urin und Kot über eine nackte Frau geschüttet, dazu Weihnachtslieder über Lautsprecher gespielt. Die Aktionen wurden von der Presse als Skandal dargestellt und führten schließlich zu Haftstrafen für Brus, Muehl und Wiener. Brus wurde wegen „Herabwürdigung der österreichischen Staatssymbole“ verurteilt und emigrierte nach Berlin. Muehl führte einige psychodramatische Aktionen mit sexueller Dynamik durch und begann in einem Reflexionsprozess, seine Idee der „Aktion“ von der sich als Kunstform etablierenden Happening- und Fluxus-Kunst abzugrenzen. Er folgte einer Reihe von Einladungen, u. a. in die USA, an Universitäten und in Ausstellungen Aktionen durchzuführen. Er sah im „Happening eine durchaus bürgerliche Kunst, eben Kunst. Wir wollen diese blödsinnige Kunst überwinden.“ Die lose organisierten Aktivitäten dieser Zeit wurden in der Kunstgeschichte später unter dem Begriff Wiener Aktionismus als eigene Form behandelt. Aktionen diesem Sinne führte Mühl bis auf eine Ausnahme nach 1970 in der Öffentlichkeit nicht mehr durch, wohl aber in seiner Kommune am Friedrichshof. 1970 suchte Otto Muehl nach alternativen Lebensformen. Nachdem seine Ehe geschieden war und engere Freunde der Einladung, eine Künstlerwohngemeinschaft zu gründen, nicht gefolgt waren, ließ er junge Leute, die er von seinen Aktionen kannte, bei sich wohnen.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1966: Happening in der Perinetgasse von Otto Mühl und anderen
deklariert als Anti-Vietnamkrieg-Party.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Seine 120 m² große Wohnung im heruntergekommenen Hinterhaus der Wiener Praterstraße 32 verwandelte sich in ein Auffanglager für junge Künstler, Studenten und skurrile Existenzen am Rande der Gesellschaft. 1971 hatte sich ein fester Kern von etwa zehn Personen gebildet, die Gelegenheitsjobs nachgingen. Otto Muehl verdiente nach wie vor sein Geld durch Nachhilfestunden. Nachdem in der Kommune die ersten Gruppenanalysen unter Anleitung des Therapeuten Josef Dvorak, den Muehl aus der Zeit seiner eigenen Gesprächsanalyse Anfang der 1960er Jahre gut kannte, misslungen waren, begann Muehl, sich selbst als Therapeut anzusehen. Die Kommune experimentierte unter seiner Anleitung mit Psychoanalyse und reichianischer Körperarbeit. Daraus, angeregt durch Schriften Wilhelm Reichs, vor allem aber durch die Therapiemethoden von Fritz Perls Gestalttherapie, Alexander Lowen (Bioenergetische Analyse) und Arthur Janov (Urschreitherapie), entwickelte sich die „Aktionsanalyse“. Diese wurde ein wesentlicher Bestandteil des auf „freier Sexualität“, „gemeinsamem Eigentum“, „gemeinsamem Kinderaufwachsen“ und „Förderung der gestalterischen Kreativität“ aufgebauten Kommunelebens.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Feier im serbischen Restaurant Lastovicka am Kolonitzplatz in Wien (3. Bez.).
v.l.n.r.: Gerhard Rühm, Hermann Nitsch (mit Monstranz), Otto Mühl (kniend). ;1971.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Es gab auch den Slogan von der „Entpanzerung des Ichs“. Dabei wurde auch physische Gewalt ausgeübt, wie etwa als Experiment in einigen Einzelfällen die sogenannte „Watschenanalyse“, bei der Ohrfeigen zum Wiedererleben der Kindheit und dadurch zur Brechung der „Körperpanzerung“ nach Wilhelm Reich führen sollten. Später wurde die „Aktionsanalyse“ zur sogenannten „Selbstdarstellung“ weiterentwickelt, die vor der im Kreis versammelten Gruppe, begleitet durch Musik und Trommeln, praktiziert wurde. Sie wurde zu einem wesentlichen Mittel der Kommunikation und Organisation innerhalb der größer werdenden Kommune. Dadurch bestand für die Mitglieder der Gruppe stets ein gewisser Druck, ihre kreativen Fähigkeiten, etwa in Theater, Musik, auch als Koch, als Modedesigner oder auch nur als integrative, charmante Person zu entwickeln
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Otto Mühl während des Happenigs, Gasthaus "Im Grünen Tor",
Lerchenfelderstraße in Wien. ZOCK-Fest 1967.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die grundsätzliche Ablehnung von Zweierbeziehungen entstand erst im Mai 1973, als Muehl von einer Reise in die USA zurückkam und feststellen musste, dass seine Freundin Elke inzwischen die Kommune verlassen hatte. Muehl setzte durch, dass alle Kommunarden ihre Zweierbeziehungen auflösten, einige Paare, die sich nicht trennen wollten, verließen die Gruppe. Zweierbeziehungen wurden danach nur noch als Kompensation der erlebten Lieblosigkeit in der Kindheit in der „Kleinfamiliengesellschaft“ angesehen und abgelehnt. „Die Familie ist die Brutstätte aller Geisteskrankheiten“ (Wilhelm Reich). Schnell wurde die Muehl-Kommune in der Wiener Anarcho- und Kunstszene bekannt. Die Mischung aus Psychoanalyse und Aktionismus war für viele attraktiv, die Gruppe vergrößerte sich und wurde zu einer nach außen selbstbewusst auftretenden Gemeinschaft. Zum Markenzeichen aller Kommunarden wurden der Kurzhaarschnitt und die Latzhose.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Otto Mühl während des Happenigs, Gasthaus "Im Grünen Tor",
Lerchenfelderstraße in Wien. ZOCK-Fest 1967.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Friedrichshof war der verfallene Rest eines ehemals großen Landgutes von Erzherzog Friedrich, einsam in der Parndorfer Platte gelegen, im Burgenland rund 60 Kilometer südöstlich von Wien, ohne Strom- und Wasseranschluss. Er wurde im Herbst 1972 gekauft und bis 1974 so weit ausgebaut, dass die wachsende Kommune dorthin umziehen konnte. In der Folgezeit bis zum Jahre 1979 kam es zu einem starken Zuzug von Interessenten. Im Friedrichshof selbst konnten bis zu 240 Personen leben. Es wurde eine leistungsfähige biologische Kläranlage gebaut, Strom und Telefon von außen zugeführt, eine eigene Schule (später mit Öffentlichkeitsrecht) errichtet sowie diverse Werkstätten (Tischlerei, Mechaniker), ein Transportunternehmen (meist Entrümpelungen) und eine kleine Landwirtschaft (Schweinezucht mit bis zu acht Muttersauen und ein großer Garten zur Eigenversorgung) betrieben. Es gab auch eine Behindertengruppe rund um Muehls spastische Tochter Lili, deren Mutter seine spätere Frau Claudia war. 1983 war die Kommune auf rund 600 Mitglieder angewachsen, die am Friedrichshof oder in einer der etwa 20 bis 25 Stadtgruppen lebten. Otto Muehl, der den Friedrichshof nur selten verließ, sicherte seinen Einfluss durch den Einsatz von Gruppenleitern, die turnusmäßig zwischen den Stadtgruppen und dem Friedrichshof wechselten. Die Kommune wurde wegen des Gemeinschaftseigentums und der freien Sexualität von ihren Gegnern als „Sekte“ bezeichnet und zunehmend verfolgt. Die Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen oder Versuchsgruppen mit Selbstdarstellung für Gäste wurde daraufhin reduziert und ab 1984 ganz eingestellt. Neue Mitglieder wurden nicht mehr aufgenommen, was zur Isolation der Kommune führte. Ab 1985 begann eine, wie Theo Altenberg beschreibt, „völlig groteske Entwicklung“. Otto Mühl sah sich als Monarch und seinen 1985 geborenen Sohn als Thronfolger. Er machte keine interessanten Aussagen mehr, sondern wiederholte alte Heldengeschichten und sprach gerne über seine angebliche genetische Überlegenheit gegenüber anderen Männern. Gleichzeitig begann er, Kritiker in den eigenen Reihen zu bekämpfen, und forderte auf Versammlungen einfache Mitglieder auf, als Abweichler verdächtigte Führungsmitglieder anzugreifen.
Otto Muehl © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Otto Mühl während des Happenigs, Gasthaus "Im Grünen Tor",
Lerchenfelderstraße in Wien. ZOCK-Fest 1967.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Immer mehr Menschen verließen die Gruppe, die Zahl der erwachsenen Kommunarden schrumpfte. Muehl erklärte die Schweizerin Claudia Weissensteiner zu seiner „ersten“ Frau. Insgesamt hatte er elf Kinder von verschiedenen Frauen. Kritische Ex-Kommunarden unterstützten nach ihrem Auszug aus der Kommune junge Frauen der zweiten Generation bei der Erstattung einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs gegen Otto Muehl. Als die Staatsanwaltschaft daraufhin ab 1988 ermittelte, ließ Muehl die Tagebücher von Kommunarden ohne deren Wissen einsammeln und verbrennen, um Beweise zu vernichten. Die dabei entstandene Asche verwendete er als Material für von ihm erstellte sogenannte „Aschebilder“. Im Jahre 1988 wurde in Österreich ein Strafverfahren gegen Otto Muehl eröffnet, in dem auch Kommune-Mitglieder gegen ihn aussagten. Die Anklage legte dar, dass das „gemeinsame Aufziehen des Nachwuchses“ für Muehl den sexuellen Missbrauch sowie die Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen nicht ausgeschlossen habe. Otto Muehl wurde 1991 zu sieben Jahren Haft verurteilt, die er vollständig verbüßte. Auch im Gefängnis beschäftigte sich Muehl intensiv mit Arbeiten der bildenden Kunst und malte etwa 300 Bilder. Eine nach Otto Muehls Haftentlassung von Claus Peymann initiierte Lesung Muehls im Wiener Burgtheater am 11. Februar 1998 wurde nochmals zum Anlass heftiger kulturpolitischer Debatten, unter anderem im Bundesrat, der Länderkammer des österreichischen Parlaments. In der Folge zog sich Muehl ins Ausland zurück. Nach 1998 lebte er in einer Gruppe mit 14 Erwachsenen und deren Kindern in Faro in Portugal. Das Wiener Museum für angewandte Kunst widmete ihm seit 1998 zwei große Einzelausstellungen. 2010 feierte Muehl seinen 85. Geburtstag, aus diesem Anlass zeigte das Leopold Museum in Wien in einer umfangreichen Schau das Spätwerk Muehls. Bei der Eröffnungspressekonferenz dieser Ausstellung am 10. Juni 2010 entschuldigte sich Otto Muehl in einem offenen Brief erstmals bei seinen Opfern für seine sexuellen Übergriffe.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Otto_Muehl" der
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MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
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Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
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Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
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