Otto Wagner Pavillon
Otto Wagners Jugendstiljuwel am Karlsplatz
Karlsplatz, 1010 Wien
© Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
Der Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz.
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Ein Jugendstiljuwel wurde zu neuem Leben erweckt: Im Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz ist seit Sommer 2005 eine permanente Dokumentation zu Leben und Werk des großen österreichischen Baukünstlers eingerichtet. Da das ehemalige Stationsgebäude der Stadtbahn nicht beheizt werden kann, ist die Schau jedoch ausschließlich von April bis Anfang November geöffnet.
© Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
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Ausstellungsräume im Otto Wagner Pavillon.
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Das Jugendstil-Wahrzeichen am Karlsplatz wurde vom Architektenbüro BWM innen neu gestaltet und bietet den authentischen Rahmen für eine kompakte Otto Wagner Präsentation. Dokumentiert wird die Entstehung der berühmtesten Wagner-Entwürfe – etwa der Kirche am Steinhof und des K.K. Postsparkassenamtes – ebenso wie das revolutionäre Stadtbahnprojekt und die modernen Wohnbauten. Außerdem zu entdecken: Otto Wagner als radikaler Theoretiker und Polemiker gegen Traditionalismus und "Idylle".
© Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
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Ausstellungsräume im Otto Wagner Pavillon.
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Die Schau, in der neben zahlreichen Dokumenten auch zwei Modelle zu sehen sind, ist nicht nur eine spannende Hommage an den Architekten – sie lädt auch dazu, die Stadt Wien auf dessen Spuren zu erkunden. Kuratiert wird die Otto Wagner Dokumentation von Renata Kassal-Mikula und Isabelle Exinger, für die Grafik zeichnet Erwin Bauer verantwortlich.
Otto Wagner Pavillon © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Otto Wagner Pavillon © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Jugendstil-Stadtbahn-Pavillon von Otto Wagner am Karlsplatz; 1986.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Architekt, "Baukünstler", Stadttheoretiker und Akademie-Professor Otto Wagner (1841-1918)  war einer der großen Wegbereiter der Wiener Moderne. Er ließ die maskenhafte Stilkunst der Gründerzeit hinter sich, um ein neues, der Zeit und dem Leben moderner Menschen gemäßes Bauen zu propagieren. Wagners Entwürfe vereinten technisch-konstruktive Zweckmäßigkeit mit hohem ästhetischen Anspruch.
Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Trotz vieler Anfeindungen und Enttäuschungen war Otto Wagner einer der erfolgreichsten Architekten Wiens. Mit der Postsparkasse und der Kirche am Steinhof schuf er  Schlüsselbauten der europäischen Architektur um 1900. Als Generalplaner der Wiener Stadtbahn gestaltete er ein bautechnisches Gesamtkunstwerk, das neue Akzente in der Stadtlandschaft setzte.
Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Wagner war auch ein pointierter und polemischer Autor. In der Studie "Die Großstadt" entwickelte er noch im hohen Alter radikale Ideen für eine künftige, regelmäßige und nach praktischen Erfordernissen angelegte Mega-Stadt.
Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Westlicher Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz in Wien, Sommer, Tag, Blick Richtung Westen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Clemens Pfeiffer
Entstanden ist der Jugendstil-Pavillon 1898 im Zuge der Errichtung der Stadtbahn. Otto Wagner konzipierte zwei identisch gestaltete Portalgebäude. Das Wien Museum nützt heute den westlichen Pavillon, von wo einst die Züge nach Hütteldorf fuhren.
Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Wagners Gestaltung war revolutionär: Die vielen dekorativen Details machen die Station zu einem Musterbeispiel des Wiener Jugendstils. Metall und Holz wurden in Apfelgrün gestrichen, der Signalfarbe der Stadtbahn. Hinzu kam Gold und edler weißer Marmor an der Außenseite.
Otto Wagner Pavillon Karlsplatz - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Greymouser
Anlässlich der Planung des U-Bahn-Knotens Karlsplatz drohte in den späten 1960er Jahren der Abriss der Pavillons. Es kam zu Protesten, die Stationsgebäude wurden schließlich demontiert und 1977 wieder aufgestellt, jedoch 1,5 m über dem alten Platzniveau. Im westlichen Pavillon wird Otto Wagner endlich die Reverenz erwiesen, die dem großen Baukünstler gebührt – mit der neuen Otto Wagner Dokumentation.
Text auszugsweise aus
http://www.wienmuseum.at/de/standorte/otto-wagner-pavillon-karlsplatz.html
Website Screenshot 2017:
http://www.wienmuseum.at/de/standorte/otto-wagner-pavillon-karlsplatz.html
Otto Wagner Pavillon
Otto Wagners Jugendstiljuwel am Karlsplatz
Karlsplatz, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 505 87 47 85177
E-Mail: office@wienmuseum.at
Öffnungszeiten:
April bis Oktober:
Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 10 bis 18 Uhr
Geschlossen: 1.5. und alle Feiertage, die auf einen Montag fallen
www.wienmuseum.at/otto-wagner-pavillon
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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