Peter Alexander
* 30. Juni 1926 - † 12. Februar 2011
Der größte Entertainer des deutschsprachigen Fernsehens
© Peter Alexander
Peter Alexander, eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer, (* 30. Juni 1926 in Wien; † 12. Februar 2011 in Wien) war ein österreichischer Sänger, Schauspieler und Entertainer. Von Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er-Jahre gehörte er zu den populärsten Unterhaltungskünstlern im deutschsprachigen Raum. Peter Alexander war Sohn des Bankrates Anton Neumayer (1900–1947) und dessen Ehefrau Bertha, geb. Wenzlick (1896–1987), Tochter eines Musikalienhändlers aus Pilsen; die Eltern wohnten 1926 in Wien 9., Sechsschimmelgasse 4. Bereits während seiner Schulzeit zeigte sich Alexanders Hang zum Parodieren. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er auf das humanistische Gymnasium in Döbling (19. Bezirk), das er jedoch wegen diverser Streiche per Schulverweis vorzeitig verlassen musste.
Peter Alexander in "Charleys Tante", 1963.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Daraufhin schickte ihn sein Vater nach Znaim, wo Alexander 1944 kriegsbedingt per Notabitur die Matura ablegte. Peter Alexander widmete dieser Zeit, als sein Vater seine Mutter kennenlernte, das Lied "Wie Böhmen noch bei Österreich war". Im selben Jahr wurde er Flakhelfer, kam danach zum Arbeitsdienst nach Breslau und meldete sich auf seine Einberufung hin schließlich zur Kriegsmarine.
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Studio Wien der Sendergruppe 'Rot-Weiß-Rot': Aufnahmen zu der Sendung
'Musikalische Reminiszenzen'. Peter Alexander und Alexander Steinbrecher
spielen 'Steinbrechers Nachtausgabe'. ;1952
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Studio Wien der Sendergruppe 'Rot-Weiß-Rot': Aufnahmen zu der Sendung
'Musikalische Reminiszenzen'. Erni Bieler und Peter Alexander vor dem Mikrophon. ;1952
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1945 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Die Monate in nach seiner eigenen Aussage „vier oder fünf Gefangenenlagern in Ostfriesland“[4] nutzte er, um seine Talente in Form von Theaterabenden (unter anderem Aufführungen des Dramas Jedermann von Hugo von Hofmannsthal) oder musikalischen Improvisationen zu erproben. Zurück in Wien, 1946, sollte Alexander nach dem Willen seiner Eltern ein Studium der Medizin beginnen und immatrikulierte an der Universität Wien, besuchte aber nur eine Vorlesung.
Peter Alexander am Cover von Film Illustrierten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Er wollte Schauspieler werden, strebte ein Engagement am Burgtheater in Wien an und absolvierte daher eine Schauspiel-Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, die er 1948 mit Auszeichnung abschloss. (1947 war sein Vater gestorben.) Dabei nannte er sich erstmals unter Weglassung aller weiteren Namen (Maximilian Ferdinand Neumayer) nur noch „Peter Alexander“.
Artikel über Peter Alexander in einer Film Illustrierten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Zu seiner Klasse gehörten unter anderem Ernst Stankovski, Erwin Strahl und Gerhard Riedmann. Schon hier zeichnete sich ab, dass Alexander eher für das komödiantische Fach bestimmt war. Er brachte sich Gesang und Klavierspiel autodidaktisch bei.
Filmplakate zu Peter Alexander
"Ich zähle täglich meine Sorgen 1960" und "Das Liebeskarussell 1965"
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
So trat er etwa 1949 gemeinsam mit Waltraut Haas in Ludwig Schmidseders Operette Abschiedswalzer im Wiener Bürgertheater auf. Seit den Nachkriegsjahren verehrte er Frank Sinatra, den er 1950 in London zum ersten Mal sah. Sodann wandte er sich von seiner Idee, ein Engagement am Burgtheater zu erreichen, ab und strebte Entertainment, Gesang, Orchester und Jazz an. Bereits 1951 erschien bei der Plattenfirma Austrophon Alexanders erste Schallplatte („Das machen nur die Beine von Dolores“). 1953 wechselte er zu Polydor, wo das Erfolgsduo Kurt Feltz und Heinz Gietz viele Lieder für ihn schrieb.
Peter Alexander Schallplattencover.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Für Polydor nahm Alexander nicht nur Schlager, sondern auch mit großem Erfolg Operettenquerschnitte, jeweils dirigiert von Franz Marszalek, auf. Hier waren Sängerinnen wie Herta Talmar, Renate Holm und Rita Bartos seine Partnerinnen. Im selben Jahr gewann er auch den Münchner Schlagerwettbewerb. Ende 1965 schließlich ging er zu Ariola.
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Robert Stolz probt Schuß mit Armbrust - Vico Torriani und Peter Alexander schauen zu,
Probe für die Sendung 'Goldener Schuß' 1968.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bis 1981 hatte Alexander als Sänger 38 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war 80 Mal in den Top Hundert vertreten. Für seine Schallplatten, Filme und Fernsehshows erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Von 1965 bis 1983 wurden allein bei Ariola über 15 Millionen LPs und 25 Millionen Singles von Alexander verkauft, wobei die Schaffenszeiten bei Austrophon und Polydor sowie die ab 1983 im deutschsprachigen Sprachraum noch nicht mit einbezogen sind. Er brachte insgesamt über 156 Singles und über 120 Original-Langspielplatten auf den Markt sowie mehrere Dutzende EP-Produktionen. Eng verbunden mit Alexanders Gesangskarriere war die Karriere der Produzenten Kurt Feltz und Ralph Siegel.
Peter Alexander Schallplattencover.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Allein in Deutschland werden seine Tonträgerverkäufe seit 1956 auf 46 Millionen Stück geschätzt. Einer von Alexanders erfolgreichsten Titeln war 1976 „Die kleine Kneipe“ (Österreich-Version: „Das kleine Beisel“, ursprünglich „In ’t kleine café aan de haven“ von Vader Abraham). Ende der 1980er Jahre war er zeitweise mit Hits wie „Zeit der Rosen“ oder „Gestern jung, morgen alt“, die Roland Heck und Gerd Köthe für ihn produzierten, in den Hitparaden zu finden. 1986 sang er mit der deutschen Fußballnationalmannschaft für das Album Mexico mi Amor zur anstehenden Fußball-WM in Mexiko. Seine letzte offizielle LP-Veröffentlichung war 1991 die von Dieter Bohlen produzierte LP „Verliebte Jahre“. Ariola gab anlässlich seines 80. Geburtstages bekannt, dass Alexander als einziger deutschsprachiger Sänger sechs Jahrzehnte mit seinen Produktionen in den deutschen Hitparaden vertreten war. Passend dazu erschien die Doppel-CD „Herzlichen Glückwunsch!“, die in Österreich auf den ersten Platz der Album-Charts gelangte.
 
Filmschauspieler, Entertainer und Showmaster
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Paul Hörbiger und Peter Alexander gemeinsam singend; 1975.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In seiner ersten Rolle agierte Alexander 1948 als Statist in Der Engel mit der Posaune. Er trat von 1952 bis 1972 als Darsteller in insgesamt 38 Unterhaltungs- und Revuefilmen auf, in denen er zumeist auch als Sänger zu hören war.
Oft war Gunther Philipp sein Partner.
Peter Alexander am Cover von Film Illustrierten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Popularität erlangte Alexander durch die Verkörperung des Kellners Leopold in der Operettenverfilmung Im weißen Rößl (Regie Werner Jacobs, 1960). Diese Art von Unterhaltungsfilmen, die leichte Muse, wurde auch kommerziell erfolgreich. So wurde Alexander 1957 von Deutschlands Kinobesitzern zum besten Nachwuchskünstler gewählt, und bekam später unter anderem die „Goldene Leinwand“ und die „Berolina“ verliehen.
Peter Alexander in "So ein Millionär hat's schwer", 1958.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Von 1963 bis 1996 erzielten die Peter-Alexander-Shows – 1963 bis 1966 im WDR (schwarz-weiß), 1969 bis 1996 im ZDF/ORF –, in denen er als moderierender Gastgeber, Entertainer, Parodist und Sänger auftrat, mit bis zu 38 Millionen Fernsehzuschauern allein in Deutschland sehr hohe Einschaltquoten, die es sonst nur bei Übertragungen von Fußball-Weltmeisterschaften gab. Alexander etablierte sich so als Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum.
Peter Alexander als Leopold im weißen Rössl.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Auch die damaligen ZDF-Samstagabend-Shows Peter Alexander präsentiert Spezialitäten und Wir gratulieren nach den Büchern von Hans Hubberten und unter der Regie von Ekkehard Böhmer, Dieter Pröttel und Dieter Wendrich erreichten eine hohe Zuschauerzahl, allerdings gab es damals weniger Sender-Konkurrenz als heute.
Peter Alexander in "Saison in Salzburg" 1961.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Insgesamt trat Alexander von 1955 bis 1998 in etwa 200 Fernsehsendungen (ohne Wiederholungen einzelner Programme) auf. Das letzte Mal war er am 20. Dezember 1998 in der ORF-Sendung „Lebens-Künstler“ zu sehen. Dort wurde er vom früheren Wiener Bürgermeister Helmut Zilk interviewt. Alexander etablierte sich in dieser Zeit als erfolgreichster Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum.
Filmplakate von Filmen mit Peter Alexander.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Seine Tourneen in der Bundesrepublik, in Österreich und der Schweiz erzielten große Resonanz. Sie gaben dem Künstler die Möglichkeit, seine Vielseitigkeit, z. B. als Pianist im Swing-Bereich, über das Fernseh-Show-Format hinaus zu präsentieren. Im Zeitraum von 1969 (erste Deutschland-Tournee) bis zu seiner letzten Tournee 1991 war Alexander, neben Udo Jürgens, der erfolgreichste Tourneekünstler im gesamten deutschen Sprachraum, vor allem aber in Deutschland errang er größte Beliebtheit.
Filmplakate von Filmen mit Peter Alexander.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Eintrittskarten zu seinen Konzerten waren jeweils binnen kurzer Zeit ausverkauft. 1975 sahen ihn 450.000 Menschen auf seinen Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz; 1982 erhielt Alexander den neugeschaffenen Musikjournalistenpreis, weil er in wenigen Wochen über 250.000 Konzertkarten verkaufte.
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Peter Alexander und Ephraim Kishon.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Im Laufe seiner Karriere füllte Alexander die Westfalenhalle in Dortmund mehrmals mit jeweils 12.000 Zuschauern vollends; von der Stadt Köln erhielt er eine Auszeichnung dafür, im Laufe seiner Karriere insgesamt vierzehnmal in der stets ausverkauften Kölner Sporthalle aufgetreten zu sein; 1991 füllte er viermal die rund 10.000 Plätze der Wiener Stadthalle vollständig. 1987 moderierte Alexander unter großem Zuschauerinteresse die Eröffnung des Austria Centers in Wien.
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Peter Alexander mit dem goldenen Verdienstzeichen der Stadt Wien, 1971.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 16. Jänner 2005 war Alexander erstmals wieder im ZDF zu sehen, als sein vorab aufgezeichneter Gratulationsbeitrag zum 70. Geburtstag des Produzenten Wolfgang Rademann in der Sendung ausgestrahlt wurde. Im Mai 2006 erschien zu seinem eigenen 80. Geburtstag die von Autor Michael Wenk und Alexander-Fanclub-Leiterin Barbara Löhr zusammengestellte Bildbiografie „Peter Alexander – Das tat ich alles aus Liebe …“. Alexander verfasste das Vorwort.
Peter Alexander - Sänger, Schauspieler und Entertainer.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Am 16. Juli 2006 wurde Alexander in einer ZDF-Gala anlässlich seines runden Geburtstages per Videoübertragung von seinem Zuhause aus zugeschaltet. Er gab aus diesem Anlass eine Kurzversion von „Dankeschön“ am Piano zum Besten. Das ZDF wiederholte im Anschluss an die Geburtstagssendung noch einmal die Gala Treffpunkt Herz von 1975.
Filmografie
1948: Der Engel mit der Posaune
1952: Verlorene Melodie
1952: Königin der Arena
1953: Salto Mortale
1953: Die süßesten Früchte
1953: Drei von denen man spricht
1954: Rosen aus dem Süden*
1954: Verliebte Leute
1954: Große Starparade
1955: Liebe, Tanz und 1000 Schlager
1956: Musikparade
1956: Bonjour Kathrin
1956: Ein Mann muß nicht immer schön sein
1956: Kirschen in Nachbars Garten*
1957: Liebe, Jazz und Übermut
1957: Das haut hin
1957: Die Beine von Dolores
1958: Münchhausen in Afrika
1958: Wehe, wenn sie losgelassen
1958: So ein Millionär hat’s schwer
1959: Peter schießt den Vogel ab
1959: Schlag auf Schlag
1959: Ich bin kein Casanova
1959: Salem Aleikum
1960: Kriminaltango
1960: Ich zähle täglich meine Sorgen
1960: Im weißen Rößl
1961: Saison in Salzburg
1961: Die Abenteuer des Grafen Bobby
1962: Die Fledermaus
1962: Die lustige Witwe
1962: Hochzeitsnacht im Paradies
1962: Das süße Leben des Grafen Bobby
1963: Charleys Tante
1963: Der Musterknabe
1963: Schwejks Flegeljahre
1964: Hilfe, meine Braut klaut
1964: … und sowas muß um 8 ins Bett
1965: Das Liebeskarussell
1966: Graf Bobby, der Schrecken des Wilden Westens
1966: Bel Ami 2000
1968: Zum Teufel mit der Penne
1969: Hurra, die Schule brennt!
1972: Hauptsache Ferien
Peter Alexander © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Galaempfang im Hotel Imperial
Gruppenbild Peter Alexander, Wolfgang Hutter und Hilde Alexander.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Mai 1952 lernte Peter Alexander die Schauspielerin Hildegarde Haagen (1922–2003) kennen, die er am 22. September 1952 heiratete. Sie gab die Schauspielerei auf, um ihren Mann zu managen. Das Paar hatte zwei gemeinsame Kinder, die Kunsthistorikerin und Malerin Susanne Haidinger-Neumayer (1958–2009) und Michael (* 1963). Peter Alexander ließ 1959 in Morcote (Ortsteil Arbostora, Tessin, Schweiz) ein 10-Zimmer-Haus mit Schwimmbad und eigenem Wäldchen, „Casa la Sorgente“ genannt, errichten, wo er über mehrere Jahrzehnte mit seiner Familie lebte. Nach dem Verkauf des Hauses 1990 mietete er in Morcote eine Wohnung. Ehefrau Hilde verstarb am 30. März 2003. Nach ihrem Tod lebte Alexander zurückgezogen in Grinzing im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Am 8. März 2009 starb Alexanders Tochter Susanne auf Ko Samui (Thailand) durch einen Autounfall. Am 12. Februar 2011 verstarb Peter Alexander im Alter von 84 Jahren. Die Todesursache wurde der Öffentlichkeit nicht bekanntgegeben. Er hinterlässt seinen Sohn Michael sowie zwei Enkelkinder. Um der Bevölkerung die Möglichkeit der Verabschiedung zu geben, wurde er am 19. Februar 2011 am Wiener Zentralfriedhof öffentlich aufgebahrt. Ein Ehrengrab wurde von der Familie abgelehnt. Peter Alexanders Beisetzung fand am 28. Februar 2011 im Kreis der Verwandten auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 7, Reihe 1, Nummer 2) statt.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Peter_Alexander" der
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Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
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