Peterskirche
Rektoratskirche St. Peter
Petersplatz,1010 Wien
Peterskirche - © Spectral-Design - Fotolia.com
Peterskirche
© Spectral-Design - Fotolia.com
Die Rektoratskirche St. Peter ist eine römisch-katholische Kirche im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt. Das heutige Kirchengebäude wurde 1733 vollendet und geweiht. Die seelsorgliche Betreuung der Peterskirche wurde 1970 vom Wiener Erzbischof Kardinal König Priestern des Opus Dei übertragen.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Die Kanzel (4.) links, rechts der Johannes von Nepomuk - Altar (5.),
daneben die Michaels - Kapelle (11.).
© www.klostergeschichten.at
Die "erste" Peterskirche entstand in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhundert, an der Stelle des jetzigen Baus, als Umbau einer Kaserne des römischen Lagers Vindobona: Sie war eine einschiffige Saalkirche basilikaler Art, die älteste Kirche Wiens und die erste Pfarre der Stadt. Der Wiener Petersplatz blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das barocke Altstadtjuwel ist nicht die erste Kirche auf diesem Platz. Über Alter und Aussehen der früheren Kirche ist nur sehr wenig bekannt. Man kann allerdings davon ausgehen, dass sich die Peterskirche an einem der ältesten sakralen Plätze Wiens befindet. Vielleicht befand sich dereinst am Wiener Petersplatz die älteste Kirche der Stadt. Laut einer Legende wurde die ursprüngliche Kirche 792 n. Chr. von Kaiser Karl dem Großen gegründet. Nach der Vertreibung der Awaren aus Wien, im Zuge seiner Feldzüge von 791 bis 796, heißt es, hat er „dem Hl. Petrus zu Ehren in dem alten befestigten Grenzstädtchen Fabiana eine Kirche“ erbauen lassen. Als Baumeister wird Franz von Eisleben genannt, der 760 bereits die Kirche St. Ruprecht gebaut haben soll. Urkundlich erwähnt wurde die Kirche jedenfalls erst im so genannten „Tauschvertrag von Mautern“, der Geburtsurkunde des Stephansdomes aus dem Jahr 1137, in welchem St. Peter als parochia, als Pfarrkirche bezeichnet wird und im Tausch dem Bistum Passau übergeben wird. Bereits zehn Jahre später geht diese Funktion auf St. Stephan über.
Peterskirche © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Karl der Große zwingt die besiegten Awaren, den christlichen Glauben anzunehmen,
und lässt die Peterskirche bauen.Feder- und Pinselzeichnung in Braun, laviert,
mit Weißhöhungen von Karl Ruß. Blatt 31 aus  „Bilder zur Geschichte von Wien“.
Die  Zeichnungen entstanden zwischen 27. Jänner 1826 und 12. Dezember 1832.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die mittelalterliche Peterskirche ging aus einem romanischen Umbau dieser Kirche hervor, der später gotisiert wurde. Ihr Langhaus hatte drei ungleiche Schiffe und enthielt acht Altäre, ihr rechteckiger Turm war dreistöckig, endete an den vier Kanten in hohen Ecktürmen und wurde in der Mitte von einem spitzen Helm überragt (siehe die Tafelmalereien des Wiener Schottenmeisters, 1469 und die Ansicht von Hoefnagel, 1609, hier wiedergegeben). Von der spätgotischen Valentinskapelle sind Steinretabeln von 1510/15 in der Krypta erhalten geblieben.
Peterskirche © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Peterskirche © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Menschenmenge anlässlich der
Befreiung Österreichs vor der
Peterskirche 9. Mai 1945.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Peterskirche in Wien um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Durch die Initiative von Kaiser Leopold I. kam es zum Neubau: Die schon ziemlich verfallene Kirche wurde samt umliegendem Friedhof 1701 abgerissen. Nach Plänen von Gabriele Montani, möglichen Veränderungen des berühmten österreichischen Architekten Lukas von Hildebrandt und einer Fassadenlösung aufgrund eines wahrscheinlichen Briefentwurfes von Kilian Ignaz Dientzenhofer wurde die neue, barocke Peterskirche gebaut und nach ihrer Fertigstellung 1733 der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und dem hl. Petrus geweiht.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Blick durch die Kirche gegen den Hochaltar.
© www.klostergeschichten.at
Die neue Kirche war der erste Kuppelbau des barocken Wien. Das Sakralgebäude verfügt über eine sehr kompakte Form, einen ovalen Innenraum mit erstaunlich viel Platz und rechteckigen Anbauten. Der Kuppelraum wurde hauptsächlich von Matthias Steinl gestaltet. Die Freskenausstattung hatte Andrea Pozzo begonnen, dessen Ausmalungen man nach seinem Tod wieder entfernte, so dass 1713 Johann Michael Rottmayr mit einem völlig neuen Programm beginnen konnte.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Die Kanzel links neben dem Presbyterium (4.).
© www.klostergeschichten.at
Die Kanzel links neben dem Presbyterium ist von Matthias Steinl entworfen: Vorne auf der Brüstung der 12-jährige Jesus im Tempel lehrend, auf dem Schalldeckel eine Dreifaltigkeitsdarstellung. Der Hochaltar stammt von Antonio Galli da Bibiena (Aufbau) und Martino Altomonte (Altarbild). Im Laufe der Jahre ist die Bemalung dunkler geworden, was dem Innenraum ein düsteres Aussehen verlieh. Joachim Georg Schwandtner, Superintendent der Erzbruderschaft der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, stiftete einen Portalvorbau, der 1751–1753 nach Plänen von Andrea Altomonte aus Gutensteiner Marmor angebaut wurde.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Bick quer durch die Kirche gegen die Kanzel und die Kapelle der heiligen Familie.
© www.klostergeschichten.at
Weitere Steinmetzarbeiten, wie die Stufensteine, lieferte Meister Johann Michael Strickner aus Kaisersteinbruch. 1753 wurde am Eingang der Portalvorbau hinzugefügt. Viele Experten sehen in der Peterskirche die schönste Barockkirche Wiens und zählen sie zu den hervorragendsten Kunstdenkmälern Österreichs.
Peterskirche © Peterskirche
Mehrmals wurde die Kirche restauriert, zuletzt grundlegend innen und außen von 2001 bis 2004. Unter der gesamten Kirche erstreckt sich die Krypta, in der der älteste Teil der Kirche zu finden ist, ein frühromanischer Portallöwe aus Stein. Dieser Raum wurde 1971 restauriert, neu ausgestattet und der Seelsorge zugänglich gemacht wurde. Hier findet seit 1958 jedes Jahr zur Adventszeit eine sehr populär gewordene Krippenausstellung statt.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Franz von Sales-Kapelle (12.).
© www.klostergeschichten.at
Sebastian-Kapelle (9.).
© www.klostergeschichten.at
Die seelsorgliche Betreuung der Peterskirche wurde 1970 vom Wiener Erzbischof den Priestern des Opus Dei übertragen. 1976 wurde die Pfarre in eine Rektoratskirche umgewandelt.
Kurzführung
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Blick in die Kuppel mit den größeren Kapellen in der Querachse des Raumes.
© www.klostergeschichten.at

Auf dem Grundriss einer Ellipse erhebt sich der Kirchenbau, darüber die Zentralkuppel, die mit einer Laterne abschließt (Höhe 56,8 m). Die Vorderseite, leicht konkav einschwingend, ist von zwei hoch aufragenden Türmen flankiert und endet in mittlerer Höhe in einer Ballustrade. An der Rückseite schließt ein Quadrat mit einer quergestellten, ovalen Kuppel an. Dort befindet sich der Altarraum, links davon die Sakristei, rechts der Abgang zur Krypta.

Der Grundriss der barocken Peterskirche

1.

  Portal

2.

  Eingangshalle - Orgel

3.

  Kuppelfresko

4.

  Kanzel

5.

  Joh. v. Nepomuk - Altar

6.

  Wappen des
Kaisers Leopold I.

7.

  Hochaltar

8.

  Barbara - Altar

9.

  Sebastian - Altar

10.

  Altar der Hl. Familie

11.

  Michaels - Altar

12.

  Altar des Hl. Franz v. Sales

13.

  Antonius - Altar

14.

  Relief Karls des Großen

15.

  Hl. Michael und Petrus

16.

  Sakristei

17.

  Eingang in die Krypta
Das Rokoko-Portal (1) wurde von Andrea Altomonte entworfen und von Joachim Georg Schwandtner ausgeführt. Auf seinem Dach sind die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe als Bleistatuen (von Franz Kohl, inspiriert von Figurenerfindungen von Georg Raphael Donner) dargestellt.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Die Kuppel mit dem Fresko von Johann Michael Rottmayr.
© www.klostergeschichten.at
Das Innere der Kirche ist geprägt von der Ovalform und der hohen Kuppel. Unter der Führung von Matthias Steinl haben die mitwirkenden Meister ein einheitliches Gesamtkunstwerk geschaffen. Hauptthema der Kuppelfresken von Johann Michael Rottmayr ist die Krönung Mariens durch Gottvater und Gottsohn. In den Zwickeln zwischen den Fenstern unterhalb der Kuppel hat Johann Georg Schmidt (der „Wiener Schmidt") die vier Evangelisten und die vier lateinischen Kirchenväter dargestellt. Die Kanzel (4) links neben dem Presbyterium ist von Matthias Steinl entworfen, der Nepomukaltar (5) rechts stammt von Lorenzo Mattielli: Er stellt das Martyrium des hl. Johannes Nepomuk dar, darüber schwebt die Muttergottes von Bunzlau.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Blick durch den Chor gegen den Hochaltar.
© www.klostergeschichten.at
Der Hochaltar wurde von Antonio Galli-Bibiena entworfen: Zentral ist das große Altarblatt (von Martino Altomonte) mit der Heilung des Lahmen an der Schönen Tempelpforte in Jerusalem durch die Apostel Petrus und Johannes, flankiert von jeweils drei mächtigen Säulen. Über dem Tabernakel die Immakulata von Leopold Kupelwieser (1836), die den darüberstehenden Gnadenstuhl aus dem 15. Jahrhundert teilweise verdeckt. Auf halber Höhe des Presbyteriums befinden sich links und rechts die Kaiseroratorien.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Sebastian-Kapelle (9.).
© www.klostergeschichten.at
Die sechs Seitenaltäre links und rechst im Oval (8 - 13) stellen für sich kleine Gesamtkunstwerke dar: Altarblatt, eventuell ein Vorsatzbild, Deckenfresken, Holzstatuen und die ergänzenden Verzierungen fügen sich jeweils zu einer harmonischen Einheit zusammen, zu der in den zwei größeren Kapellen auch barocke, reich intarsierte Beichtstühle gehören. Auch hier haben unter anderem Rottmayr, Steinl, Altomonte und J. G. Schmidt gewirkt.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Barbara-Kapelle (8.).
© www.klostergeschichten.at
Die Barbara-Kapelle stellt im Altarbild (von Franz Karl Remp) das Martyrium der hl. Barbara dar, flankiert von den Statuen der hll. Klara von Assisi und Theresia von Avila. Im Vorsatzbild der hl. Expeditus. Das Gesamtkonzept sowie das Deckenfresko stammen von Matthias Steinl. Die Sebastian-Kapelle ist die linke grosse Seitenkapelle: Das Altarblatt (Martyrium des hl. Sebastian) hat Anton Schoonjans gemalt, die Deckenfresken schuf J. M. Rottmayr, das Bild über dem Tabernakel ist eine Kopie des bekannten Gnadenbildes Mariahilf (von Franz S. Rosenstingl). Die Heiligen aus weissen Stein sind Leopold, Karl Borromäus, Rochus (beide Pestheilige) und König Ludwig von Frankreich.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Franz von Sales-Kapelle (12.).
© www.klostergeschichten.at
Die Franz von Sales-Kapelle wurde von Wiener Savoyarden gestiftet, was sich aus den Statuen von drei der vier Heiligen (Mauritius, Amadeus, Liborius) schließen lässt. Bis zur Restaurierung 2004 trugen diese Statuen die Namen lokaler Heiliger: Georg, Wenzel (Böhmen) und Wolfgang. Der vierte Heilige ist der hl. Nikolaus (hier nicht sichtbar). Das Altarbild - die Erweckung eines toten Knaben durch den hl. Franz - stammt von J. Rottmayr, wie auch die Deckenfresken. Das Vorsatzbild (Herz Jesu) ist von Leopold Kupelwieser.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Antonius-Kapelle (13.).
© www.klostergeschichten.at
Die Antonius-Kapelle zeigt im Altarbild die Vision des hl. Antonius von Padua vor der Gottesmutter und dem Jesuskind. Es stammt von M. Altomonte. Links der hl. Johannes Ev, rechts der hl. Jakobus. Das Vorsatzbild ist eine Herz-Mariä-Darstellung von L. Kupelwieser. Die Kapelle der heiligen Familie zeigt im Altarbild (von Martino Altomonte) den hl. Josef mit dem Jesuskind, links davon sitzend Maria, im Vordergrund die Eltern der Gottesmutter, die hll. Joachim und Anna. Die Statuen des Zacharias und der Elisabeth mit dem kleinen Johannes dem Täufer ergänzen die Familie. Im Vorsatzbild der hl. Josefmaria Escrivá, Gründer des Opus Dei. Unter der Altarmensa im gläsernen Sargschrein die Leiche des Katakombenmärtyrers Donatus.
St. Peter in Wien, Aufriss der Fassade von H. Kotzourek, 1906. © Peterskirche
Die Michaels - Kapelle; im grossen Altarblatt (vom Wiener Schmidt): Der hl. Erzengel Michael als Sieger über die gefallenen Engel, lnks und rechts die Statuen der hl. Gabriel und hl. Raphael. Das Vorsatzbild ist eine Kopie des Gnadenbildes der Mutter vom Guten Rat, ein Geschenk von Papst Leo XIII. Der Katakombenheilige im Schrein ist der hl. Benediktus. Der Johannes von Nepomuk - Altar rechts beim Presbyterium wurde 1729 anläßlich der Heiligsprechung des Heiligen erreichtet. Er stammt von Lorenzo Mattielli (Holz, vergoldet) und stellt das Martyrium des hl. Johannes Nepomuk dar. Darüber schwebt die Muttergottes von Bunzlau, wo der Heilige Pfarrer war. Ein Engel hält ihm die Palme des Martyriums entgegen. Die fünf Sterne im Wasser sind Symbol für das lateinische Wort TACUI (ich habe geschwiegen).
Peterskirche © www.klostergeschichten.at Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Antonius-Kapelle (13.).
© www.klostergeschichten.at
Der Hochaltar (7.)
© www.klostergeschichten.at
Im Frühjahr 2008 konnten der Glockenstuhl, die Klöppel und die Joche dank großzügiger Spender rasch und effektiv restauriert werden: Nach der arbeitsbedingten Unterbrechung erfreuen seit Mitte April alle Glocken mit ihrem Klang wieder den Petersplatz und den Graben. Die Entrußungsanlage bei den Opferlichtern, die dem nachhaltigen Schutz des restaurierten Innenraumes der Kirche dient, und die Feuchtigkeitsbekämpfung beim Eingang rechts konnten erfolgreich abgeschlossen werden, auch hier haben uns Spender sehr geholfen. 2015 konnte die Restaurierung des Portikus (Innen und Außenseite) und auch die Metallrestaurierung auf dem Portikus abgeschlossen werden.
Peterskirche © www.klostergeschichten.at
Orgel mit Orgelempore der Peterskirche.
© www.klostergeschichten.at
Im Sommerhalbjahr 2005 wurde die längst fällige Orgelinstandsetzung durchgeführt; im November konnte die total überholte Orgel eingeweiht werden. Die Kosten dafür konnten erfreulicherweise noch im gleichen Jahr von öffentlichen und privaten Spendern zur Gänze aufgebracht werden.
Auszugsweise aus
www.peterskirche.at
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 7 - 19 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag: 9 - 19 Uhr
Heilige Messen
Sonn- u. Feiertage: 10.00, 11.15 (Latein), 17.00 Uhr
Werktage: 11.00, 12.30, 17.00 Uhr
Samstage: 11.00, 17.00 Uhr (Vorabendmesse)
Beichtgelegenheit
täglich 10.00-13.00, 16.00-19.00 Uhr
Orgelmusik
Jeden Montag bis Freitag, 15.00 Uhr: "Orgel um drei" - kleines Orgelkonzert
Jeden Samstag und Sonntag, 20.00 Uhr "Orgel um acht" - großes Orgelkonzert
Rosenkranz
Das ganze Jahr wird vor der hl. Messe täglich um 16.30 Uhr der Rosenkranz gebetet.
 
 
 
 
  Kunst & Kultur Wien
    Tanz der Vampire
    Q202 Freie Kunst
    Theater Josefstadt
    Raimundtheater
    Theater an der Wien
    Ronacher
    Volkstheater
    Secessionsgebäude
    Staatsoper
    Volksoper
    Burgtheater
    Musikvereinshaus
    Theater Hamakom
    Odeon Theater
    MuTh Konzertsaal
  Filmstadt Wien
    Die ersten Studios
    Rosenhügel Studios
    Sodom u. Gomorrha
    Der dritte Mann
    James Bond
    Die drei Musketiere
  Kirchen in Wien
    Stephansdom
    Virgilkapelle
    Karlskirche
    Mexikokirche
    Votivkirche
    Minoritenkirche
    Kapuzinerkirche
    Maria am Gestade
    Ruprechtskirche
    Peterskirche
    Kirche am Steinhof
    Mariahilfer Kirche
    Klosterkirche BBW
    Kirche Maria Grün
    Mormonenkirche
    Friedenspagode
    Friedhofskirche
    Zentralfriedhof Wien
  Personen
    Elias Canetti
    Johann Strauß Sohn
    Ferdinand Raimund
    Johann Nestroy
    Arthur Schnitzler
    Therese Krones
    Fritzi Massary
    Josefine Gallmeyer
    Hans Hass
    Elfi Dassanowsky
    Peter Alexander
    Wiener Sängerknaben
    Sigmund Freud
    Otto Muehl
    Ludwig Hirsch
  Typisch Wien
    Der Wiener Dialekt
    Der Wiener Fiaker
    Wiener Lieder
    Würstelbuden
 
 
U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube