Der Wiener Prater
Volksprater, Wurstelprater
nahe dem Praterstern, 1020 Wien
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Der "Scherm" genannte Kettenflieger im Eingangsbereich des Wurstelpraters.
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Prater Wien © Prater Wien GmbH
Fahrt mit dem "Scherm" genannten Kettenflieger im Eingangsbereich.
© Prater Wien GmbH
Das Nostalgie-Ringelspiel wurde in den vergangenen Jahren liebevoll restauriert und mit modernster Technik ausgestattet. Durch seine aufwändigen Verzierungen und Bemalungen ist er heute eine nicht mehr wegzudenkende Einrichtung des neuen Riesenradplatzes im Stil von „Wien um 1900". Eine Fahrt mit dem Luftikus ist ein Ausflug in die Vergangenheit für die ganze Familie!
No! und der Chineser der lacht.
Im Prater dort drunten, gibts glückliche Stunden,
der Bubi wies Madi thurn beim Calafati gern reiten am Schimmel.
Text von Karl Schmitter.
Der Wurstelprater ist der überregional bekannte Vergnügungspark in Wien, amtlich schon 1825 Volksprater, oft einfach Prater genannt. Er befindet sich mit seinem Wahrzeichen, dem Wiener Riesenrad, im nordwestlichen Teil des Erholungsgebiets Prater, nahe dem Praterstern, im 2. Bezirk, Leopoldstadt.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Bey den Wirthshäusern" im Prater.
Kolorierter Stich, T. Mollo. 1825
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Wurstelprater, wie der Vergnügungspark inoffiziell, aber durchgängig genannt wird, verdankt seinen Namen einer Figur des Volkstheaters, dem von Josef Anton Stranitzky kreierten „Hanswurst“. In der Zeit der Aufklärung im späten 18. Jahrhundert wurden diese volkstümlichen Bühnen von den Marktplätzen der heutigen Altstadt vertrieben und fanden im von Joseph II. 1766 für die Allgemeinheit freigegebenen Prater neue Standorte. Der mit Vergnügungsetablissements bestückte Teil des Oberen Praters wurde schon im Biedermeier Volksprater genannt.
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Lehmanns Luftschiffahrt im Prater zu Wien 1846.
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Anlässlich der Weltausstellung 1873, derentwegen der Wurstelprater im Frühsommer 1872 demoliert worden war, wurde die Bezeichnung Volksprater von der Stadtverwaltung amtlich festgelegt. Heute wird der Begriff Volksprater zwar amtlich verwendet, z. B. auf dem elektronischen Stadtplan der Wiener Stadtverwaltung, ist ansonsten aber kaum in Gebrauch.
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Liliputstadt mit "Einwohnern", 1938.
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In einer 1825 erstellten Liste der Prateretablissements mit über 80 Positionen
finden sich unter anderen:
Plastische optische Vorstellungen, unter denen das Bergwerk in Wieliczka und die Uiberschwemmung von Petersburg die vorzüglichsten sind.
Kaffeehaus, nebst einem großen Salon, in welchem auch im Winter an Sonn- und Feiertagen eine gut besetzte Harmoniemusik den Besuchenden erfreut.
Ausschank und Vogelschießen.
Mechanische Künste.
Ausschank neben der kais. königl. Schwimmschule. (Der Prater reichte damals bis zur Stadtgut oder Schwimmschul Allee, der heutigen Lassallestraße, die zum Fahnenstangenwasser, einem Donauarm, führte.)
In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts überschritt der Wurstelprater die Ausstellungsstraße nach Norden. Einige Vergnügungsbetriebe siedelten sich in der Venediger Au an, am prominentesten 1892 der Zirkus Busch in dem 1881 errichteten Panoramabau . In den folgenden Jahrzehnten vergrößerte sich das Vergnügungsviertel Venediger Au auf eine 48.250 m² große Fläche. Neben dem Zirkus Busch gab es Reitställe, Bierdepots und diverse Schaubuden.
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Vor der "Zauberbude". Aufnahme um 1933.
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Im Wurstelprater bestand um 1900 der vermutlich erste Themenpark der Welt, – „Venedig in Wien“. Er wurde 1895 von Gabor Steiner errichtet und bildete die Lagunenstadt auf der Kaiserwiese des Praters (zwischen Praterstern und Riesenrad) in kleinerem Format nach. Wasserkanäle wurden geschaffen, gesäumt von Schaustellerbuden und anderen Vergnügungsmöglichkeiten. Jährlich zur Sommersaison kamen neue Attraktionen hinzu.
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Kriegsschäden im Prater. Das zerstörte "Zirkus-Busch-Gebäude"; 1945.
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In den Jahren 1896/97 wurde das Riesenrad erbaut, heute eines der Wahrzeichen Wiens. In den zwanzig Jahren vor dem Ersten Weltkrieg erreichte der Wurstelprater bei Angebot und Nachfrage Spitzenwerte. 1933 wurde auf Parzelle 96 von Friedrich Holzdorfer die weltweit erste Geisterbahn in Betrieb genommen. Im Rahmen der Schlacht um Wien wurde der Wurstelprater Anfang April 1945 nahezu vollständig zerstört. Er wurde in den folgenden Jahren neu errichtet bzw. wieder aufgebaut, wobei der Teil in der Venediger Au nicht mehr einbezogen wurde.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das "Wiener Riesenrad". Im Bild ganz oben: Riesenrad im Volksprater,
im Vordergrund geschmückte Autos und Fiaker um 1938.
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Im Herbst 1948 wurden im Prater wesentliche Teile des bald weltbekannten Spielfilms „Der dritte Mann“ gedreht. 1981 brannte das Lustspielkino zwischen Ausstellungsstraße und Riesenrad, das letzte bestehende Praterkino, ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Das Kino mit rund 1.000 Sitzplätzen hatte hier als Nachfolger eines 1845 gegründeten Theaters seit 1927 bestanden. Ab 1896, als in der Schaubude von Josefine Kirbes „Lebende Bilder“ präsentiert wurden, nur kurz nach der ersten öffentlichen Filmaufführung, entwickelte sich im Prater eine rege Kinoszene.
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Geisterschloss im Wiener Prater; um 1950.
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Wenige Jahre später existierten bereits fünf solcher Schaubuden, in welche die Laufkundschaft durch „Ausrufer“ gelockt wurde, und man nach Belieben ein- und ausgehen konnte, da keine fixen Vorführzeiten existierten. Viele der kurzen Stummfilme und Berichte wurden auch gleich im Prater selbst gedreht. Erst mit dem Aufkommen längerer Stummfilme ab etwa 1910 wurden die Schaubuden zu theaterähnlichen Gebäuden mit Vorführzeiten.
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Blick von erhöhtem Standort auf " Kino Busch" mit Passanten, 1930.
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Da die fünf bereits bestehenden Kinos gute Geschäfte machten, beschloss das direkt dem Kaiser unterstehende Obersthofmeisteramt im Jahre 1912 die Erhöhung der Pachtzinsen um das 10-fache, während die übrigen Betriebe verschont blieben. Im Gegenzug versprach man den Kinobesitzern keine Genehmigungen für weitere Kinos zu erteilen. Bis zum Jahre 1920, als die bisherige Regelung in der Ersten Republik nun für hinfällig erachtet wurde, durften daher im Prater keine weiteren Kinos mehr eröffnen. Bis Ende der Monarchie sorgte das Obersthofmeisteramt auch stets dafür die Interessen des Kaisers zu wahren.
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Ledermann, Postkartenverlag ;Riesenrad zwischen Lustspieltheater
und Kristall-Palast-Kino, im Vordergrund geschmückte Fiaker; 1943.
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So war die Bezeichnung „Palast“ für einen Betrieb im Prater nicht zulässig. In der Blütezeit des Stummfilms in den 1920er-Jahren wurden österreichische und ausländische Produktionen in wahren „Filmpalästen“, zu welchen sich einige der einstigen Schaubuden entwickelten, gezeigt. Das größte Kino war das Busch-Kino, ein ehemaliger Zirkus, welches zwischen 1700 und 1800 Besuchern fasste.
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Das gottlose Mädchen - "Ur- und Alleinaufführung ab 3. September im Busch-Kino
und Haydn-Kino (Text)" Trio Plakat (Atelier) 1929.
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Die sieben Kinos der Pratergeschichte waren:
 Kino Stiller; Besitzer: Josef Stiller (Sohn von Josefine Kirbes, die bereits 1896 kurze Filme gezeigt hatte). Bis 1904/1905 befand sich an diesem Standort, Prater Nr. 77, auch eine Schießstätte. Bald wurde der Standort jedoch ausschließlich als Kino mit 602 Sitzplätzen genutzt und später im ersten Stock auf 705 Sitzplätze erweitert. 1927 wurde das Kino aufgelassen.
 Kino Schaaf; ab 1897 Filmvorführungen; Besitzer: Auguste Schaaf. Ab 1897 Vorführungen mit „Cinématographen“ im „Edison-Theater“, wie sich das Kino Schaaf in Anlehnung an das Edison-Kinetoskop zuvor nannte. Ab 1904 regelmäßiger Kinobetrieb. Ringelspiel und Rutschbahn werden erst von ihren Erben aufgegeben. 1912 erfolgte Neubau, der statt 60 nun 374 Sitzplätze vorsah. Um 1920 nur noch 245 Sitzplätze.
Münstedt Kino Palast; gegründet 1902; zuvor stadtbekannte Singspielhalle mit Auftritten erfolgreicher Volkssänger; als Kino Platz für 600 Personen.
Kino Kern; ab 1904 Filmvorführungen; Besitzer: Emerich Kern (ab 1895). Am Standort wurde bis 1914 auch ein Karussell betrieben. 1900 wurde die Schaubude in Dampfschiff umgestaltet, in der Fahrten mit einer Tauchglocke angeboten wurden (Postkarten mit „Grüßen vom Meeresgrund“ konnten erworben werden). Ab 1904 wurden „Lebende Bilder“ präsentiert – andere Attraktionen bis auf das Ringelspiel wurden aufgegeben. 1905 Umbau mit barocker Fassade. Ab 1914 nur noch Kino – Erweiterung um Karussell-Fläche. Das Platzangebot im nunmehrigen „Lichtspiel-Palast“ war statt 40 nun 457.
Kino Klein; gegründet 1905; zuvor Standort der „Reinprechtschen Riesenschaukel“. Als Tonfilmkino nach dem Umbau 1933 Platz für 510 Personen
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Das "Busch-Kino" im Jahr 1938. Im Eingangsbereich Hakenkreuzfahne.
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Kino Busch; gegründet 1920; 1881 als Kuppelbau errichtet (von der Societé anonyme Austro-Belge des Pan- et Diorama) in dem Panoramas gezeigt wurden. Ab 1892 unter Paul Busch Zirkus, inkl. Ringkämpfe und später auch gelegentlicher Filmvorführungen. 1920 wurde der Zirkus zum Kino umgebaut – Eröffnung am 30. April 1920. Platz für 60-köpfiges Orchester und zwischen 1700 und 1800 Besucher (mit Abstand größtes Kino Wiens).
Lustspielkino; gegründet 1927; zuvor Affentheater, Singspielhalle und Theater; als Kino ab 1927 Platz für 566 Besucher, nach Umbau zu Tonfilmkino 1929 Platz für 1062 Besucher.
Die in der Österreichischen Filmgeschichte einzigartige Kinoszene fand ihr Ende in den Bombardements von Wien durch die Alliierten 1945, als der Wurstelprater großflächig zerstört wurde. Als einziges Kino überstand das „Lustspieltheater“ den Krieg. Es brannte jedoch 1981 ab und wurde, wie all die anderen Kinos, mit Ausnahme des Münstedt Kinos, das bis 1984 an einem anderen Ort in kleinerer Form weiterbetrieben wurde, ebenfalls nicht mehr aufgebaut.
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Volksprater: Colibri-Autobahn, um 1935.
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Der Wurstelprater ist der wohl bekannteste Teil des Wiener Praters, in dem sich zahlreiche Schaustell- und Unterhaltungsbetriebe mit Geisterbahnen, Ringelspielen (Karussellen), Wellenflug, Hochschaubahnen (Achterbahnen), Spiegel- und Lachkabinetten, Autodrom, Falltürmen und viele andere familienfreundliche Etablissements befinden. Daneben findet man einige Automaten-Spielhallen und andere Glücksspieleinrichtungen.
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Zwei junge Schauspielerinnen küssen den "Watschenmann" im Prater, 1951.
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Der Watschenmann ist eine mannsgroße Jahrmarktsfigur im Wiener Prater mit dunkelfarbigen wulstigen Gesichtszügen. Man versetzt ihr eine Watschn (Ohrfeige), wobei sie einen charakteristischen brummenden und klappernden Laut ausstößt. Die Stärke des Schlages wird mit einem Zeigerinstrument gemessen. Der Watschenmann gilt als „etwas für Kraftmeier/Angeber oder für jedermann zum Abreagieren“. Der Watschenmann ist der Titel einer satirischen Sonntagmorgensendung im österreichischen Radio Ö1. Der Text des Jingle - in dem auch das klassische Schlaggeräusch ertönt - nach dem Lied des Valentin aus Ferdinand Raimunds Verschwender (Heissa lustig, ohne Sorgen leb ich in den Tag hinein) lautet:
Jeden Ärger zu verdrängen kann nur zu Komplexen führn
und drum ist es äußerst wichtig sich schnell abzureagiern.
Es ist meistens nur die Frage, wie man dieses tuen kann:
Na so gehts halt in den Pråter, watschents dort den Watschenmann!
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Das "Blumenrad" bei Nacht.
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Ein Riesenrad neueren Datums ist das 1993 eröffnete Blumenrad. Mit seinen 35 Metern Durchmesser ist es bedeutend kleiner als das Wiener Riesenrad und hat im Unterschied zu diesem drehbare offene Kabinen. Drei weitere, wenngleich kleinere Wahrzeichen des Praters sind der Calafati, der Watschenmann und der Toboggan.
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Ringelspiel im Wiener Prater; 1946.
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Im Gegensatz zu vielen anderen Unterhaltungsparks ist der Eintritt auf das Pratergelände frei; die konsumierten Unterhaltungen sind bei den einzelnen Schaustellern zu bezahlen. Der Wurstelprater verfügt zwar über gemeinsames Marketing, die einzelnen Grundstücke sind aber von der Stadt Wien an private Unternehmer verpachtet, die jeweils auf eigenes Risiko tätig sind.
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Plakat zur Saisoneröffnung des Wiener Praters.
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Auch gastronomisch bietet der Wurstelprater große Vielfalt, beliebt sind zum Beispiel die Lángos, die an zahlreichen Ständen erhältlich sind, und das bekannte Schweizerhaus, das im Jahr 1920 von Karl Kolarik übernommen wurde. Heutzutage ist es vor allem für sein echtes Budweiser Bier bekannt, das aufgrund des hohen und daher raschen Verbrauchs nur mit wenig CO2 versetzt werden muss und daher leichter schmeckt. Eine weitere Spezialität ist die Schweinsstelze.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Plakate zu Veranstaltungen im Wiener Prater.
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Die Liliputbahn ist eine bemerkenswerte Parkeisenbahn, die auf einem Rundkurs von 3,9 Kilometer Länge das Areal des Praters weit über den Vergnügungspark hinaus befährt. Dabei überquert sie auch einige für den öffentlichen Straßenverkehr freigegebene Straßen. Sie hat eine Spurweite von 381 Millimeter und besteht seit 1928, wobei die Strecke bis 1933 zum Praterstadion verlängert wurde. Als Fahrzeuge stehen zwei Dampfloks, vier Diesellokomotiven und vier Personenzuggarnituren zur Verfügung. Die Hauptstation befindet sich nahe dem Riesenrad.
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Die "Wiener Liliputbahn" bei ihrer Fahrt durch den Prater 1939.
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Ein weiteres ungewöhnliches Objekt, das im Prater steht, ist die „Republik Kugelmugel“, ein „Staat“ mit einem einzigen Einwohner und einem einzigen Haus, – einem Kugelhaus. Der „Präsident“ des Staates, Edwin Lipburger, erbaute das Haus Anfang der 1970er Jahre im niederösterreichischen Katzelsdorf und meinte, da sein Haus nur auf einem Punkt ruhe und ein Punkt keine räumliche Ausdehnung habe, befinde es sich in einem staatsfreien Raum und er könne seine eigene Republik ausrufen. Später wurde seine „Republik“ in den Wiener Prater verfrachtet und steht dort heute noch.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt: Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Die "Republik Kugelmugel".
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Am Rand des Praters befindet sich nahe dem Riesenrad seit 1964 das Planetarium mit dem Pratermuseum, das mit vielen Exponaten die Geschichte dieses Vergnügungsparks erzählt. Der Wurstelprater oder Volksprater befindet sich im Grundeigentum der Wiener Stadtverwaltung; die Anbieter von Vergnügungs- und Gastronomiebetrieben sind Pächter der von ihnen benützten Flächen.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die "Hochschaubahn" 1937.
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Hochschaubahn ist der Name zweier Holzachterbahnen, welche sich im Wiener Prater (Wien, Österreich) befanden bzw. noch befinden. Die erste Achterbahn wurde 1909 eröffnet. Die 1609 m lange Strecke wurde von LaMarcus Adna Thompson konstruiert und besaß drei Aufzugshügel („Lifthills“). Ursprünglich wurde sie als American Scenic Railway bezeichnet und war Bestandteil des Vergnügungsparks Venedig in Wien. Die Fahrzeit betrug rund acht Minuten. Die Anlage brannte am 16. September 1944 wahrscheinlich wegen eines Kurzschlusses ab. Als Ersatz für die erste Bahn wurde ab dem Jahr 1948 eine neue Hochschaubahn errichtet, 1950 eröffnet und zunächst als Alpenbahn bezeichnet. Es handelt sich um einen reinen Holzbau mit einer konventionellen Schienenanlage.
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"Hochschaubahn" im Volksprater. Teilansicht von erhöhtem Standort; 1938.
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Die 450 m lange Strecke der zweiten Achterbahn führt durch eine künstliche Szenerie, die den Großglockner nachstellen soll. Sie besitzt drei Abfahrten inklusive eines Double-Dip sowie sieben Tunnel. Da entlang der Strecke etliche schelmische Gartenzwerge platziert sind, wurde sie volkstümlich auch „Zwergerlbahn“ genannt. Der immer mitfahrende Bremser ist nicht nur ein traditioneller Begleiter für die Fahrgäste, sondern auch ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor. Die Anlage wird als Familienunternehmen geführt und befindet sich immer noch im Originalzustand.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Das "Break Dance" im Wiener Prater.
Beim Break Dance handelt es sich nicht um den Tanzstil der 80er-Jahre sondern um ein wackelndes und wippendes Fahrgeschäft. Durch seine ständig ändernden Fahrtbewegungen macht es aber seinem Namen aller Ehre. Wer schon immer mal bei den neuesten Hits mit viel Schwung und guter Laune herumgewirbelt werden wollte ist hier an der richtigen Adresse. Schneller und schöner denn je, präsentiert sich das Break Dance mit neuer Fassade, den besten Hits und Videos auf LED-Videowall und getunten Antriebsmotoren. Dem hochmodernen Fahrspaß steht nun nichts mehr im Weg - einfach rein und durchschütteln lassen!
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Karussell Fahrgeschäft im Wiener Prater.
Der Calafati (auch Calafatti, Kalafatti) ist neben dem Riesenrad und dem Watschenmann eines der Wahrzeichen des Wurstelpraters in Wien. Der Calafati ist eine neun Meter hohe Figur eines Chinesen, auch „Großer Chineser“ genannt. Ursprünglich verzierte sie seit einem Umbau des Ringelspiels 1854 durch Basilio Calafati (daher der Name) einen freistehenden Masten des Gebäudes. Bis 1945 wechselten die Eigentümer mehrmals, und ein geplanter Abriss konnte durch das Denkmalamt 1922 verhindert werden.
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Der "Praterturm" im Wiener Prater.
In schwindelerregende Höhen bringt Sie der nostalgisch gestaltete Praterturm. Mit 117 Metern ist er das welthöchste Kettenkarussell und somit eine Sensation im Wiener Prater. Diese einzigartige Attraktion bietet Spaß für Groß und Klein. Ist man erstmals oben angekommen, kann man seinen Augen kaum noch trauen - der Praterturm verschafft Ihnen einen grandiosen Ausblick über ganz Wien. Eine Fahrt mit dem Praterturm ist jedenfalls ein Muss, denn wer hat schon die Gelegenheit eine Karussellfahrt in dieser Höhe zu genießen?
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Nachbildung des "Großen Chineser" (links), Das "Blumenrad" im Hintergrund.
1932 wurden das Ringelspiel und der „Große Chineser“ restauriert. Dafür wurden 80 m Brokatstoff und für den 11 m langen Zopf 17 kg Rosshaar verbraucht. 1935 wurde das Ringelspiel unter Denkmalschutz gestellt. Am 8. April 1945 wurde der Calafati während der Schlacht um Wien völlig zerstört. Am 14. August 1967 erstellte Ilse Pompe-Niederführ eine Nachbildung des „Großen Chineser“ aus Kunststein, an der im Mai 1968 eine Gedenktafel enthüllt wurde. Im Jahr 1978 erschien auf Single das Lied „Calafati“ von Peter Cornelius, in dem er sich mit der Chinesischen Figur vergleicht.
 
„Wie da Calafati auf’m Prater Ringelspü’ steh’ i do und i waß net wie ma gschiecht. – Wie der Calafati auf dem Praterkarussell stehe ich da und ich weiß nicht, wie mir geschieht.“
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
"Toboggan" links oben, "Zwiebelturm" links unten, "Geisterbahn" rechts oben und unten.
 
Im Wiener Prater entstand 1933 die erste typische Geisterbahn mit dem Namen „Geisterschloss“, welche von Friedrich Holzdorfer auf Parzelle 96 errichtet wurde. Sie sorgte von Beginn an für ein enormes Besucherinteresse. Diese Anlage fiel in den Kriegsjahren 1939 bis 1945 wie auch viele andere Attraktionen des „alten“ Praters zahlreichen Fliegerbomben zum Opfer und wurde 1948 unter demselben Namen ein paar Meter neben dem ursprünglichen Standort wiedereröffnet; sie ist bis heute erfolgreich in Betrieb und hat sich zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt. Als Vorgänger der Geisterbahnen gelten die „Grottenbahnen“, welche ab 1898 auch erstmals im Wiener Prater zu sehen waren. Der Toboggan ist die älteste Holzrutsche der Welt. Nach mehr als acht Jahren Pause lädt der heute unter Denkmalschutz stehende Holzturm wieder zur lustigen Rutschpartie ein. Viel Spaß allen Rutschenden, denn bei einer über 100 Meter langen Stecke auf einem Jutesack wird einem garantiert nicht langweilig. Benannt nach seiner markanten Dachform, lädt der Zwiebelturm am Calafatiplatz zu einem Päuschen zwischendurch. Ob Erfrischungen wie Eis und kühle Getränke oder Kaffee und Snacks - der Zwiebelturm offeriert für jeden Geschmack das Richtige. Und ganz nebenbei bietet das schöne Fleckchen den besten Blick auf das Blumenrad und die umliegenden Publikumsmagnete. So macht Energie tanken Spaß!
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Volksprater: Restauration "Eisvogel". ;um 1900.
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Zum Eisvogel, eines der ältesten Praterlokale; 1782 führte das Gasthaus den Namen „Zu den 3 Raben", 1805 hieß es bereits „Zum Eisvogel", und 1807 hatte es seinen Ruf als gediegenes Esslokal fest begründet. Der erste Wirt war Michael Stich († 1813); Anton Brunner ließ das Gasthaus 1825 renovieren und vergrößern (sechs separierte Zimmer, offener Salon mit Billard), 1846 kaufte es Kaspar Fromm, doch bereits am 19. Juni 1847 brannte das Lokal nieder. In den 1860er Jahren konzertierte Philipp Fahrbach der Ältere hier, 1871 (unter Hofmann) sangen Antonie Mannsfeld und Fanny Hornischer, in den 1870er Jahren das Quartett Margold, dann die Damenkapelle Messerschmid-Grüner (Harmonium spielte Emanuel Hornischer) und ab 1888 die Damenkapelle E. Hornischer. (Damenkapellen blieben beim Eisvogel bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts heimisch [1930 Berta Prüller, 1931 und 1935 Herma Kögler]). Als 1885 Adam Weininger den Eisvogel übernahm, traten Alexander Girardi, Josef Jarno und seine Gattin Hansi Niese hier auf. Rasch entwickelte sich der Eisvogel zum Dorado für die in den Prater ausgeführten Firmlinge. Im April 1945 brannte das Lokal nieder und wurde nicht mehr aufgebaut (heute Parkplatz beim „Lustspieltheater".
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Restauration "Zum Eisvogel".
Im Jahre 1805 avancierte die Restauration „Zum Eisvogel“ zu einer der renommiertesten Gaststätten des Wiener Praters. Schon seinerzeit stand der Name „Zum Eisvogel“ für gutbürgerliche Küche auf höchstem Niveau, gediegene Atmosphäre und excellentes Service, für grosse Gastlichkeit und hohe Qualität.
Durch die große Geschichte des Eisvogel tragen wir die echte Wiener Küche im Herzen. Doch ohne in Nostalgie zu verfallen, erwartet Sie bei uns kein "kulinarisches Museum", sondern ein lebendiger Ort der Tradition und Moderne harmonisch vereint. Dies bringt unsere monatlich wechselnde Menü & Themenkarte zum Ausdruck. So wie der Prater schon seit jeher ein Schmelztiegel aller Wiener war, so soll der Eisvogel auch die kulinarische Heimat aller Wiener sein. Wir verzichten so weit wie möglich auf „noch ein Schäumchen hier und da“. Wir setzen hingegen auf eine authentische und sehr hochwertige Küche mit möglichst regionalen Produkten, umrahmt von excellentem Service in gediegenem und entspanntem Ambiente.
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 "Nostalgie Ringelspiel" im Wiener Prater.
Beliebt wie eh und je ist das Ringelspiel bei den jüngsten Besuchern des Praters. Ganz gleich in welcher Ausführung, ob nostalgisch mit Leierkastenmusik und hölzernen Pferdchen oder zeitgemäß mit Autos, Hubschraubern und Motorrädern dekoriert, ist und bleibt das Ringelspiel ein nicht mehr wegzudenkendes Vergnügen für alle Sprösslinge. Auch Ihr Kind wird nicht achtlos an einem der bunten und kunstvoll gestalteten Karusselle vorbeigehen können.
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Die "Kart-Bahn" im Wiener Prater.
Auf einer Stecke von 285 Meter können auch Anfänger die Straßen unsicher machen. Griffiger Beton-Asphalt, bestausgestattete Karts und zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen sorgen für rasante Fahrt unter freiem Himmel. Angeboten werden Speed Rennen ab 10 Jahre und High Speed Rennen ab 16 Jahre. Für Ihr ganz persönliches Sportevent kann die MPQ Kart-Bahn auch gemietet werden.
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Der "Tornado" im Wiener Prater.
Schaukeln in 24 Metern Höhe. Mit dem Kopf voran in die Tiefe jagen und über die Köpfe der Schaulustigen hinwegfegen - das ist der neue „Tornado". Wer hart im Nehmen ist, dem wird die rasante Fahrt riesigen Spaß machen. Allen anderen ist der Adrenalinschub allein vom Zusehen garantiert.
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Die "Wilde Maus"  im Wiener Prater.
Die Wilde Maus ist eine mittelgroße Achterbahn ohne Inversionen. Meist haben die Anlagen eine kompakte rechteckige Grundfläche. Typisch sind die sogenannten Mauskurven – relativ enge Kurven ohne Überhöhung und Übergangsbogen. Beim Durchfahren dieser Kurven soll der Eindruck entstehen, dass der Wagen aus der Kurve getragen wird oder man über die Kurve hinausfährt. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass der Wagen breiter ist als die Schiene und man sie als Mitfahrer in der Kurvenfahrt nicht mehr sieht. Als weitere Fahrelemente kommen kurze Abfahrten und kleine Hügel, sogenannte Bunnyhops, vor.
Wiener Prater © Erhard Gaube
Der Wiener Prater. © Gaube
Bei Achterbahnen vom Typ Wilde Maus werden stets Einzelfahrzeuge eingesetzt, die mit maximal vier Personen besetzt werden können. Bei modernen Anlagen sind eingliedrige Wagen mit vier Plätzen in zwei Reihen üblich. Ältere Bahnen haben häufig Wagen für zwei Personen, bei denen die Mitfahrer hintereinander sitzen. Bei einigen Wilden Mäusen gibt es auch Wagen, bei denen sich der mit den Sitzen bestückte Oberwagen gegenüber dem Unterwagen um die Hochachse dreht (sogenannte Spinning Coaster).
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Die "Wildalpenbahn" im Wiener Prater.
 Ein Star im Prater ist die 25 Meter hohe „Wildalpenbahn“, die weltweit größte und längste Anlage dieser Art. Mit vollem Schwung geht es auf einem Rundboot für max. 9 Personen einen breiten Wasserkanal talwärts und fordert so die Nerven aller wagemutigen Abenteurer. Bei diesem nassen Spaß darf sich die ganze Familie vergnügen, denn schon kleine Wasserratten ab vier Jahren dürfen an dieser rasanten Fahrt teilnehmen.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Der "Praterzug" im Wiener Prater.
Der Praterzug: Die kleinen Lokomotiven mit je drei Anhängewagen fahren auf Gummirädern wie Autos. Auf der beschaulichen Fahrt mitten durch das Getümmel des Wurstelpraters können Sie die einzigartige Atmosphäre des Vergnügungsparks bequem im Sitzen erleben. Dabei entdecken Sie sicher einige Plätze und Attraktionen, die es später dann genauer zu erkunden gilt.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Der "Praterzug" im Wiener Prater.
Der Praterzug beginnt seine Fahrt vor dem Prater-Eingang und fährt über den Riesenradplatz durch die Straße des 1. Mai. Beim Schweizerhaus befindet sich eine Station. Anschließend geht es über den Prater-Zentralplatz nahe der Messe Wien wieder zurück über die Zufahrtsstraße und weiter quer durch den Prater bis zum Hauptbahnhof der Liliputbahn. Von dort aus fährt der Zug ein Stück über die Hauptallee, dann vorbei am Planetarium und kommt schließlich wieder am Ausgangspunkt an.
Prater Wien © Martin Hesz / Prater Wien GmbH
Der "Riesenradplatz" im Wiener Prater.
© Martin Hesz / Prater Wien GmbH
Im Zusammenhang mit der Fußball-Europameisterschaft 2008 (das Ernst-Happel-Stadion, einer der Spielorte der EM, befindet sich im Prater) erhielt der Wurstelprater neben dem Riesenrad nach einem Entwurf von Emmanuel Mongon einen als Rondeau gestalteten Entréebereich, der den Namen Riesenradplatz erhielt; um ihn wurden Gastronomiebetriebe, Infostände und Shops im Stil von „Wien um 1900“ angeordnet.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Der neugestaltete Eingangsbereich des Wiener Praters - "Riesenradplatz".
Das Projekt wurde teilweise kritisiert: Bereits im Vorfeld wurde beanstandet, dass es für den 32-Millionen-Euro-Auftrag keine öffentliche Ausschreibung gab. Weiters betraf das Projekt nur den Eingangsbereich, der Rest des Praters bleibt (auf Grund der kleinteiligen Pächterstruktur) „zersiedelt“ und zeigt ein inhomogenes Erscheinungsbild; dies ist jedoch ein typisches Merkmal des Wiener Praters. Auch die Ästhetik der Neubauten wurde in den Medien teilweise abgelehnt.
Prater - Wiener Prater - Wiener Wurstelprater - Volksprater - Leopoldstadt © Erhard Gaube
Haupteingang des Wiener Praters.
Am Rande des Riesenradplatzes wurde Ende 2008 die zu diesem Zeitpunkt größte Diskothek Österreichs, der Praterdome (Dome, englisch für Kuppel), eröffnet. Die neue Diskothek am Riesenradplatz ist der Szenetreffpunkt für alle Nachtschwärmer! In dieser einzigartigen Partylocation erleben Tanzbegeisterte die Nacht der Nächte.
Wiener Prater © Erhard Gaube
Der neugestaltete Eingangsbereich des Wiener Praters - "Riesenradplatz". © Gaube
Jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und an Tagen vor Feiertagen findet sich - gegliedert in nicht weniger als acht Bereiche - für jedes Alter und jeden Geschmack die passende Musikmischung. Angefangen von House, Elektro, Trance, Black Music, R'nB bis hin zu 70's, 90's, Salsa und Latino bleiben keine Musikwünsche offen. Ein Erlebnis für sich ist das sensationelle Mitternachts-Opening! In Begleitung einer legendären Lasershow verwandeln sich die zwei Hauptdancefloors durch bewegliche Wände in eine einzige Großtanzfläche. Im Praterdome erleben Sie Partystimmung pur!
Website Screenshot 2016: http://www.praterwien.com/splashpage/
www.praterwien.com
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Wurstelprater" der
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U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
Personenhafen Wien
Das von der Tochtergesellschaft Wiener Donauraum Länden & Ufer Betriebs- & Entwicklungsgesellschaft betriebene Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke am Handelskai im 2. Bezirk ist das Zentrum für die Personenschifffahrt in Wien. Hier haben Reedereien, Agenturen und Buchungsstellen ihre Büros.
Die DDSG Blue Danube konzentriert sich seit der Firmengründung im Jahr 1996 auf die Kernzonen Wien und Wachau.
Das
von der Tochtergesellschaft Wiener Donauraum Länden & Ufer
Betriebs- & Entwicklungsgesellschaft betriebene
Schifffahrtszentrum bei der Reichsbrücke am Handelskai im 2.
Bezirk ist das Zentrum für die Personenschifffahrt in Wien.
Handelskai 265, 1020 Wien
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
Tony´s Laufshop
Der orthopädisch richtige Laufschuh gleicht eventuelle Fehlstellungen Ihres Fußes aus und dämpft sie bestmöglich.
Wie stellen wir fest welcher Schuh zu Ihnen passt
Zunächst wird Ihr Fuß auf seine orthopädischen Eigenschaften untersucht. Wir stellen fest ob Sie eine Fehlstellung haben, ob Sie schmale oder breite Füße haben, ob Ihr Fuß gebogen oder gerade ist, ob der Rist hoch oder niedrig ist usw. Dann fragen wir Sie nach der längsten Laufdistanz oder Laufzeit, denn danach richtet sich die Schuhlänge und wir erfragen den Untergrund.
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ÖFFNUNGSZEITEN:
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Stand Up Padddling
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Ab Juni von 14:00 bis 21 Uhr geöffnet Neue Donau Mitte bei Stromkilometer 10,5
Ein durchdachtes Schulungskonzept, modernstes SUP Material und die langjährige Schulungserfahrung der SUP Instruktoren sorgen für DEINEN Lernerfolg!
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Stoffkeller
Das Stoffgeschäft in 1020 Wien
Egal ob Kinderstoffe, Retrodrucke, Digitalprints, Eventmode oder die Kleiderschürze für Oma, bei uns findet ihr alles. Natürlich führen wir auch das gesamte Nähzubehör Sortiment.
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Wir sind immer auf der Suche nach den neuesten Trends.  Aber am besten kommt ihr in einem unseren Shops vorbei und überzeugt euch selbst. Wir freuen uns auf euch. Bis bald im Stoffkeller!
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Festtagsstoffe - Kinderstoffe
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Falls ihr uns noch nicht kennt, wir sind seit 50 Jahren und 2 Generationen in der Stoffbranche tätig. Als Familie mit 3 Filialen, können wir euch ein sehr breites Spektrum an Stoffen bieten.
Ennsgasse 7-11, 1020 Wien
Tel: 01 / 72 80 499
ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Freitag:
08:30 - 12:30 und 15:00 - 18:00 Uhr
Samstag: 08:30 - 12:00 Uhr
www.stoffkeller.at
 
 
Die Nähinsel
"Das Nähcafe" - die Mitschneiderei im Stuwerviertel
In der Nähinsel sind AnfängerInnen, passionierte Hobby-SchneiderInnen und Profis herzlich willkommen.
10 Nähplätze
inkl. Over- und Coverlock,
Bügelstation
ergonomischer Zuschneidetisch
ein Getränk gratis
Es gibt hier auch die Möglichkeit der Passformkontrolle durch Anprobe des eigenen Kleidungsstückes.
Das Konzept der Nähinsel nennt man Nähcafé. Es werden Maschinen vermietet um sie vor Ort zu benutzen. Dieses Konzept ermöglicht einem somit einen sehr individuellen "Nähkurs"
Die Nähinsel ist auch eine Serviceannahmestelle für Nähmaschinen sämtlicher Marken. brother, husqvarna, pfaff, elna, singer, bernina, toyota, janome, vigorelli, usw... Repariert werden die Maschinen von Michi´s Eck
Lassallestrasse 20, 1020 Wien
Tel: 0699 10 74 26 22
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo, Di, Mi: 9:00 bis 13:00 Uhr
MI, Do: 14:00 bis 18:00 Uhr
naehinsel.blogspot.co.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
 
 
 
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