Der Ringturm
Ein innovatives Projekt für den Wiederaufbau der Stadt
Schottenring 30, 1010 Wien
© PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Der Ringturm am Schottenring 30 im 1. Bezirk Innere Stadt.
© PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien / Schaub-Walzer
Der Ringturm ist ein markantes Hochhaus in prominenter Lage in Wien, in dem sich die Konzernzentrale der Vienna Insurance Group befindet. Er wurde von 1953 bis 1955 nach Plänen von Erich Boltenstern am Schottenring innerhalb der Wiener Ringstraße erbaut und befindet sich an der Haltestelle Schottenring der Wiener Linien.
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Ringturm, im Hintergrund der Millennium Tower.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
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Der Ringturm verhüllt mit Michaelerkirche.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung / Wenzel-Jelinek, Margret
Dem Direktor der Wiener Städtischen Versicherung, Norbert Liebermann, kam damals das Verdienst zu, die verbreitete Hochhausskepsis der Wiener überwunden und den Ringturm zu einem der Wahrzeichen der Stadt gemacht zu haben. Als Standort für die neue Zentrale der Versicherung wurde ein architektonisch unvollendet gebliebener Teil der Ringstraße direkt am Donaukanal gewählt. Das seit 1869 hier bestehende Bürgerspital- fondshaus war 1945 in Brand geschossen worden und musste nach Kriegsende abgetragen werden. Den Auftrag für den Bau erhielt der Architekt Erich Boltenstern, ein Bekannter Liebermanns noch aus der Zeit der Ersten Republik.
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Baustelle Ringturm; Reporter interviewt Architekt Erich Boltenstern; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Baustelle Ringturm.
©  www.dasrotewien.at
Baustelle Ringturm.
© Wiener Städtische
Der 73 Meter (93 Meter Höhe inklusive der Wetterlichtsäule) hohe Ringturm galt als innovatives Projekt für den Wiederaufbau der Stadt, als Zeichen der aufstrebenden Kapitalwirtschaft der westlichen Besatzungszonen. Zunächst war daran gedacht, auf beiden Seiten des Schottenrings je ein Hochhaus zu errichten – „quasi ein Tor zur Zukunft“. Nach 1955 wurde die Idee zur Errichtung eines zweiten Turms jedoch verworfen. Das Gebäude, welches vorher auf diesem Grundstück stand, war das einzige des gesamten Schottenrings, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
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Die Rossauer Kaserne im Vordergrund und der Ringturm 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
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Der Ringturm (1960).
Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
In der Außenerscheinung kommt der Charakter des Bürohauses klar zum Ausdruck. Die Fassaden mit großen sprossenlosen Fenster sind im Erdgeschoss mit Gebhartser Syenit verkleidet, in den oberen Geschossen mit keramischem Mosaik und teilweise mit Kunststeinplatten. Als städtebauliche Dominante ist der Gebäudeteil an der Ecke Kai und Ringstraße im Ausmaß von 14,80m mal 28,30m hochgeführt. Es ist ein Hochhaus, das über der Straße 21 Geschoße enthält. Die übrigen Gebäudeteile haben die normale Höhe der Ringstraßenhäuser von 25m.
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Wiener Städtische Versicherung - Ringturm; Sitzungssaal; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ringturm, Interieur; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erholungsraum oberstes Stockwerk.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Ringstraße hatte, städtebaulich gesehen, seit ihrer Anlage bei der Einmündung in den Franz-Josefs-Kai keinen Abschluss erhalten, sodass man sich eine Zeitlang sogar mit dem Gedanken trug, entweder in ihrer Verlängerung eine Brücke zu bauen oder sie durch ein quergestelltes Gebäude abzuschließen. Nunmehr wurde durch den Ringturm eine Akzentuierung an dieser städtebaulich exponierten Stelle gefunden.
Der Ringturm nachts; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ringturm, Flugbild; 1956.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Ringturm; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Ringturm am Donaukanal; 1955.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den folgenden Jahren wurde die Ringturmkreuzung umgestaltet, wobei insbesondere die Endstationen der damaligen Straßenbahnlinien 132 und 331 verlegt wurden und für den Individualverkehr auf dem Franz-Josefs-Kai eine neue Straßenbrücke über die Stadtbahn errichtet wurde. Die Kreuzung wurde am 20. August 1958 eröffnet. Im Zuge des U-Bahn-Baus wurde die Brücke wieder abgetragen. Seit der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2, 2008, verkehrt hier nur mehr die Straßenbahnlinie 31.
Der Ringturm am Schottenring 30
im 1. Bezirk Innere Stadt.
©  www.dasrotewien.at
Arbeiten an der Straßenbahn
beim Ringturm 1958.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick durch Brückenpfeiler.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Detailaufnahme der Fassade.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Ringturm wurde auch die Generaldirektion der Wiener Stadtwerke untergebracht. Der Ringturm ist der zweithöchste Bau innerhalb der Wiener Ringstraße. Höher ist nur der im gotischen Stil erbaute Stephansdom. In dem Bürohochhaus stehen insgesamt 12.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Die Fassade und Teile des Ringturms wurden 1996 renoviert. Seit 1998 wird im Eingangsbereich bei freiem Eintritt die Ausstellungsreihe „Architektur im Ringturm“ über Architektur aus Österreich und Zentral- und Osteuropa gezeigt.
© PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Relief des italienisch-österreichischen Bildhauer Mario Petrucci (1893 - 1972).
Es befindet sich in der Eingangshalle des Wiener Ringturmes.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Viennpixelart
Die 1953 von Erich Boltenstern erbaute Konzernzentrale der Wiener Städtischen Versicherung (in die 1977 eine von Hans Hollein gestaltete Filiale des Österreichischen Verkehrsbüros integriert wurde) mit ihrem etwa 73 Meter hohen Turm bedurfte nach dreieinhalb Jahrzehnten einer gründlichen Renovierung.
© PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Blick auf Ringturm, Augartenbrücke, rechts Rossauer Kaserne.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
© PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Ringturm von der anderen Seite des Donaukanals.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herzi Pinki
 Die wesentlichsten Veränderungen waren die Fassadenrenovierung und der Umbau der Repräsentationsräume im 19. und 20. Stock, ausgeführt 1988-1993 von Dr. Vana Architekten (nachträgliche Adaption von Boris Podrecca). 1995-1998 erfolgte der Umbau des Erdgeschoßes (Unterbringung von Ausstellungsräumen, in denen unter dem Titel „Architektur im Ringturm" Präsentationen gezeigt werden).
Der Ringturm nachts.
© PID Presse- und Informationsdienst
der Stadt Wien / Schaub-Walzer
Der Ringturm nachts.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Razvan Socol
Der Ringturm.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ringturm in Wien 1 Richtung Südwest
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
In einem Wettbewerb wurde für das damals sehr moderne Bürohochhaus ein Name gesucht. Unter 6.502 Einsendungen wurde der Name „Ringturm“ gewählt. Es kamen unter Anderem Vorschläge wie City-Haus, Gutwill-Haus, Haus der Gegenseitigkeit, Hoch-Eck, Neues Hochhaus, Sonnblick-Haus, Versicherungs-Hochhaus, Vindobona-Haus oder Weitblick-Haus der kreativen Bevölkerung der Nachkriegszeit.
Ringturm (Straßenbahnplakat, 1955).
Quelle: Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung, P-40075
Für den Namen "Ringturm" erhielt Oskar Wittinger als Sieger ein Preisgeld von 100 Schilling –, ein Lied im Takt des damals beliebten Foxtrott und ein eigens verfasstes Gedicht machten den Wienern ihr erstes Hochhaus schmackhaft.
Die Reaktion der Presse war ebenfalls euphorisch:
Das ist nicht Amerika, das ist Österreich..., berichtete die damalige
Wochenschau über die Eröffnung des Ringturms am 14. Juni 1955.
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Der 20 Meter hohe Wetterleuchtturm.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /
Auf dem Dach befindet sich der 20 Meter hohe Wetterleuchtturm, der mit 117 Leuchten (je 39 weiße, rote und grüne) in verschiedenfarbigen und teilweise bewegten oder blinkenden Lichtsignalen die Wettertendenz für den kommenden Tag anzeigt.
  Bedeutung der Signale:
rot aufsteigend = Temperatur steigend
rot absteigend = Temperatur fallend
grün aufsteigend = Wetterlage wird besser
grün absteigend = Wetterlage wird schlechter
grün gleichbleibend = Wetterlage bleibt gleich
rot blinkend = Warnung Gewitter oder Sturm
weiß blinkend = Schnee oder Glatteis
Diese Lichtsäule ist direkt mit der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) auf der Hohen Warte in Wien verbunden. An der Spitze trägt sie zusätzlich 2 rote Flugsicherungsleuchten
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Schanzelufer mit nächtlich beleuchtetem Flex und Ringturm.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Daniel-tbs
Seit dem Jahr 2006 wird der Ringturm jährlich wechselnd in einen „Kunst Turm“ verwandelt, indem die Gebäudefassade im Sommer mit bedruckten Bahnen umhüllt wird. Die Verhüllung besteht aus 30 bedruckten vertikalen Netzbahnen mit rund 3 Meter Breite und 63m bzw. 36m Länge; die Fläche beträgt rund 4.000 Quadratmeter.
Verhüllung 2008.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Cha già
Verhüllung 2013.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
Verhüllung 2014.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
Verhüllung 2015.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
Verhüllung 2016.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
Verhüllung 2017.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Gugerell
  Die bisherigen Kunstprojekte:
2006: Don Giovanni von Christian Ludwig Attersee
2007: Turm des Lebens von Robert Hammerstiel
2008: Turm in Blüte von Hubert Schmalix
2011: Familiensinn von Xenia Hausner
2012: Gesellschaft des ungarischen Künstlers László Fehér
2013: Verbundenheit der slowakischen Künstlerin Dorota Sadovská
2014: Schleier der Agnes von Arnulf Rainer
2015: Sommerfreuden der kroatischen Künstlerin Tanja Deman
2016: Sorgenfrei des tschechischen Künstlers Ivan Exner
2017: Weitblick des serbischen Künstlers Mihael Milunovic
© ORF Österreichischer Rundfunk
Karl Moik zu Gast bei Altbürgermeister Helmut Zilk in der  Prominenten-Talkshow
"Lebens-Künstler" im 20. Stockwerk des Wiener Ringturms.
© ORF Österreichischer Rundfunk
In einem der Räume im 20. Stock präsentierte Helmut Zilk nach seinem 1994 erfolgten Rücktritt als Bürgermeister von 1995 bis zu seinem Tod 2008 vier bis fünf Mal pro Jahr die ORF-Talkshow „Lebenskünstler“, an der Gäste von Peter Ustinov und Toni Sailer bis zu Senta Berger und Hugo Portisch teilnahmen. Die Talkshow hatte rund 220.000 bis 300.000 Zuschauer. Die Folge mit Karl Moik erreichte 455.000 Zuschauer.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Ringturm" der
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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