Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Römermuseum Wien © Wien Museum Römermuseum - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
Das Römermuseum am Hohen Markt 3 in Wien.
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Das Römermuseum Wien ist eine Außenstelle des Wien Museums. Es wurde im Mai 2008 eröffnet und befindet sich schräg gegenüber der Ankeruhr am Hohen Markt in Wien. Das Museum hat sich auf die Geschichte Wiens in der Römerzeit spezialisiert. Bei Kanalbauarbeiten 1948 wurden am Hohen Markt Reste der Tribunenhäuser des Legionslagers Vindobona entdeckt. Lange Zeit war die früher Römische Ruinen am Hohen Markt genannte Außenstelle des Wien Museums für Besucher schwer zugänglich. Eine schmale Treppe führte hinab zu den Ruinen, die sich im Kellergeschoss des Gebäudes befanden, während die oberen Räumlichkeiten an wechselnde Restaurants vermietet waren.
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Römische Ruinen Hoher Markt.
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Die Römischen Ruinen wurden jährlich von etwa 15.000 Besuchern besichtigt, ca. die Hälfte waren Schulklassen, für die der Besuch zum Unterricht gehörte. Die Enge, das Fehlen sanitärer Einrichtungen und die verhältnismäßige hohe Besucherzahl machten einen Ausbau dringend notwendig. Als im Frühjahr 2007 die Räume über den Ruinen frei wurden, übernahm das Wien Museum das Gebäude und begann mit der Planung eines zeitgemäßen Museumskonzepts für ein neues Museum. Es sollte nicht nur Schulklassen, sondern auch Familien und Touristen ansprechen.
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Römische Ruinen Hoher Markt.
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Die Projektumsetzung erfolgte innerhalb von 14 Monaten. Die Baukosten betrugen ca. 780.000 €. Das 1956 erbaute Gebäude hatte einen schmalen, lang gezogenen Grundriss und entsprach mit kleinteiligen Raumeinheiten und einem großen Treppenhaus nicht den Anforderungen an moderne Ausstellungsflächen. Daher wurde das Architekturbüro querkraft mit der baulichen Neugestaltung des Gebäudes beauftragt. Der Umbau dauerte vier Monate. Das ursprüngliche Treppenhaus wurde abgerissen und die Treppe vom Keller bis in den ersten Stock an einer Längswand entlang geführt, so dass die Wand an ihrer höchsten Stelle etwa 8 Meter nutzt. Die Treppe wurde in die museale Präsentation einbezogen
Römermuseum Wien © Wien Museum Römermuseum - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
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. In das Geländer der Treppe wurden Vitrinen eingebettet, und die Wandfläche wurde zu einer Konzeptwand mit Texten und gemalten Rekonstruktionen. Die verglaste Außenfassade wurde neu verkleidet. Unterschiedlich große, silberne Metallfelder in Form von Bauquadern wurden angebracht. Einige Fenster sollen zum Hineinspähen einladen, und aufgedruckte Leitfragen sollen die Neugier vorbeigehender Passanten wecken. Bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung des Museums verdoppelten sich die Besucherzahlen auf mehr als 30.000 Besucher.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Plan des römischen Vindobona im Römermuseum.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Wolfgang Sauber
Fast 105 Jahre vor dem heutigen Römermuseum Wien, am 27. Mai 1903, wurde das erste Wiener Römermuseum, das Museum Vindobense, eröffnet, jedoch 1945 durch einen Bombentreffer zerstört. Besonders die Forschung der letzten Jahre hat das Wissen zum römischen Vindobona und seiner Umgebung erweitert.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Römermuseum, Wien. Waffenfries ( 1.Jhdt. ), vermutlich über der Porta principalis dextra
angebracht; gefunden 1895 beim Abbruch von Kramergasse 4-6.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Diana Ringo
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte daher, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen. Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Römische Handmühle.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Diana Ringo
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas. Im Erdgeschoss beginnt der Rundgang mit einem kurzen Rückblick in die Zeit des Wiener Beckens vor der römischen Besiedlung. Archäologische Funde zeigen eine keltische und, ab ca. 50 n. Chr., auch germanische Besiedlung. Dass römisches Militär schon vor der Errichtung des Legionslagers am Ende des 1. Jahrhunderts in den Wiener Raum vordrang, belegt der ausgestellte Grabstein des Legionärs Caius Atius, der zwischen 6 und 41 n. Chr. datiert wird. Das Legionslager, welches von Ende des 1. Jahrhunderts bis zum Anfang des 5. Jahrhunderts bestand, wird anhand von Bauresten, Kleinfunden und Rekonstruktionen dargestellt. Reste der Holzpalisaden sind ebenso erhalten wie Mauerquader und Reliefplatten eines Lagertores.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Kanalgitter. 1. Jh. Kalksandstein. Dieses Kanalgitter entdeckte man 1912 an der Ecke
Naglergasse 22-24/Am Hof 6. Gerade hier lag die Via velaris, eine Straße, die im Lager
entlang der Mauer verlief. Unter ihr befand sich einer der Hauptkanäle des Legionslagers.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Diana Ringo
  Ausgestellte Halbfabrikate sind Beweise für Werkstätten. Auch werden Reste von Wandmalerei des Legatenpalastes gezeigt. Ein weiteres Augenmerk des Museums liegt auf dem Alltagsleben der Soldaten. Im Erdgeschoss findet das Thema Wasserver- und -entsorgung seine Darstellung. Im ersten Obergeschoss ist das zivile Leben das Hauptthema. Trachtfunde, Inschriften und Keramik aus fernen Ländern, die nicht durch Handel nach Wien kamen, geben einen Eindruck einer multikulturellen Bevölkerung.
Römermuseum Wien © Wien Museum Römermuseum - www.wienmuseum.at - Hertha Hurnaus
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Auch das Leben in Lagervorstadt und Zivilstadt wird thematisiert. Thermen, Tempel, Theater und das Forum werden durch dargestellte Kleinfunde lokalisiert. Religion, Handwerk, Ernährung, Handel, Straßen und Wege, Wohnen, Arbeit, Freizeit sowie Kindheit und Tod sind weitere Themen, die im Obergeschoss behandelt werden.
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In den Vitrinen liegen die verschiedenen, den Themen zugeordneten Kleinfunde, während an den Wänden Illustrationen der Lagervorstadt, der Zivilstadt und einer Gräberstraße die Vorstellungskraft der Besucher unterstützen. Im ersten Obergeschoss findet sich eine kleine gesonderte Fläche für wechselnde Präsentationen. Hier werden aktuelle Forschungsergebnisse und Ausgrabungen verschiedener Institutionen mit Bezug zur Geschichte Vindobonas gezeigt.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Römermuseum, Wien. Dreifußschüssel ( 1.Jhdt.n.Chr. ).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Wolfgang Sauber
Im Untergeschoss finden sich die Ruinen der Tribunenhäuser. Diese sind dem Thema Ausgrabung verbunden. Am Treppenabgang vor dem Durchgang zu den Ruinen ist an der Wand eine Schichtenabfolge dargestellt, wie man sie bei Ausgrabungen im Wiener Stadtkern finden kann.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Römermuseum, Wien. Quader mit Bauinschrift der Legio XIV Gemina Martia Victrix
( 101-114 n.Chr. ): LEG(ionis) XIV G(eminae) M(artiae) V(ictricis) COH(ortis) PR(ioris)
(centuria) TERENTI(i) IVERNAE ( Von der Centuria des Terentius Verna, Prior der
ersten Kohorte der 14. Legion ). Gefunden 1911 am Fleischmarkt 6, Wien;
vermutlich von einem Zwischenturm der östlichen Lagermauer.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Wolfgang Sauber
 Die Reste der zwei Tribunenhäuser weisen Bauphasen aus allen Phasen des Legionslagers auf. Um die Ausgrabungsstätte präsentieren zu können, wurden kleinere Ergänzungen und Restaurierungen vorgenommen, zudem mussten einige Mauern abgetragen werden. Ihr ursprünglicher Verlauf wurde am Boden weiß markiert.
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Da Kinder die Hauptbesuchergruppe des Römermuseums sind, wurden verschiedene Hands-on-Objekte in die Ausstellung integriert. Die Replik einer Handmühle lädt ein auszuprobieren, wie viel Aufwand ein römischer Soldat aufbringen musste, die ihm zugeteilte Getreideration in Mehl zu mahlen.
Römermuseum Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Eingangsbereich des Römermuseums Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / D. Herdemerten
Die Replik einer Marsstatuette kann ebenso berührt werden wie die Replik eines Grabsteins. Und die Scherben eines Kruges und einer Reibschale möchten wieder zu Ganzgefäßen zusammengesetzt werden.
Verschiedene PC-Stationen ermöglichen das Weiterforschen und eine Spielstation mit römischen Legionären und dem Ausschnitt eines Lagers lädt ein, das römische Wien aus einem etwas anderen Winkel zu sehen.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Römermuseum_Wien" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.roemermuseum.at/
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
E-Mail: office@wienmuseum.at
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und Feiertag, 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5. und 25.12.
www.wienmuseum.at/Römermuseum
www.roemermuseum.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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