Kaiserliche Schatzkammer Wien
Eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art
Burgring 5, 1010 Wien
Reichsinsignien: Krone Rudolph II. Reichapfel und Szepter.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg in Wien ist der Teil der einstigen Sammlungen des Hauses Habsburg bzw. Habsburg-Lothringen, in dem die Objekte mit höchster dynastischer oder religiöser Bedeutung verwahrt wurden. Sie ist in eine Geistliche und eine Weltliche Schatzkammer gegliedert. Es handelt sich um eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art.
Schweizertor © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Schweizertor zum Schweizerhof und der Schatzkammer.
Über der Öffnung gegen den Platz In der Burg lateinische Bauinschrift Ferdinands I.
von 1552, Wappen gesäumt von der Kette des Goldenen Vlieses mit dem Schild des
Heiligen Römischen Reichs, darauf kleineres Wappen mit den Schilden von Ungarn
(rot-weiß gestreift) und Böhmen (silberner Löwe auf rotem Feld).
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die nach dem Ende der Monarchie, 1918, und der Auflösung des Kaiserhofs und des Hofärars als Abteilung des Kunsthistorischen Museums (KHM) geführte Schatzkammer befindet sich im Schweizertrakt, dem ältesten Bauteil der Hofburg. Original ist noch die schmiedeeiserne Eingangstür mit dem Monogramm Kaiser Karls VI., die als solche aber nicht mehr verwendet wird. Die früher als Geistliche und Weltliche Schatzkammer bezeichnete Sammlung wird vom KHM seit 2012 Kaiserliche Schatzkammer genannt.
Schweizertor © Erhard Gaube - www.gaube.at Schweizertor © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Schweizertor zum Schweizerhof
und der Schatzkammer.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Gewölbe der Torhalle: auf der
Decke das Wappen Österreichs.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Ferdinand I. holte 1556 den Kunstsachverständigen Jacopo Strada aus Nürnberg als seinen Hofantiquarius und Verwalter der kaiserlichen Schatzkammer in die Hofburg in Wien. Damals waren die kaiserlichen Sammlungen kunterbunt durchmischt, die Trennung in Gemälde, Kunsthandwerk, religiöse Objekte und Insignien wurde erst Mitte des 18. Jahrhunderts vorgenommen. Aufbewahrungsort war traditionell das Augustinerkloster. Unter Maria Theresia wurde der Kronschatz vom Rest der Sammlungen getrennt und auch schon dort aufgestellt, wo sich heute die Geistliche Schatzkammer befindet.
Weltliche Schatzkammer: Krone Rudolph II. Reichapfel und Szepter; 1954.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Es gab die Vermutung, dass diese Neuaufstellung davon habe ablenken sollen, dass ein Teil der habsburgischen Kunstkammer verkauft beziehungsweise vermünzt wurde, um die Kriege gegen Preußen zu finanzieren. Zum Ende des Heiligen Römischen Reiches kamen auch dessen Insignien zum Schatz hinzu; sie wurden vor Napoleon aus Nürnberg und Aachen in Sicherheit gebracht.
Rudolf Heß bei einem Rundgang durch die weltliche Schatzkammer der Hofburg; 1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1871 an wurden die Kleinodien des Reiches und Österreichs ausgestellt – später parallel zur Ausstellung der anderen habsburgischen Sammelobjekte im Kunst- und im Naturhistorischen Museum. Der propagandistische Zweck, den Vorrang des Erzhauses in Mitteleuropa zu betonen, spielte dabei zweifellos eine Rolle.
Königin Juliane der Niederlande und Prinz Bernhard besichtigen die Schatzkammer
in der Wiener Hofburg, stehen vor der Habsburgerkrone 1962.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte eine Neuordnung der Ausstellung und ihr Umzug in die derzeitigen Räumlichkeiten. Nun waren auch Objekte zu sehen, die vorher aus Gründen politischer Inopportunität nicht gezeigt worden waren, wie der Krönungsornat des Königreiches Lombardo-Venetien (in der Monarchie wollte man nicht an den 1859 bzw. 1866 erfolgten Verlust dieses Landes erinnern).
Der deutsche Vizekanzler und Außenminister Brandt besichtigt gemeinsam mit Gattin Ruth
die Schatzkammer in der Wiener Hofburg, sie stehen vor der Stephanskrone; 1968.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Andererseits waren einige Objekte nicht mehr im Sammlungsbestand, da sie Angehörige der Familie Habsburg als persönlichen Besitz reklamieren konnten, vor allem Juwelen und andere Schmuckstücke. Einige solche Objekte aus dem persönlichen Besitz des letzten Kaiserpaars wurden Anfang November 1918 von einem Vertrauten der Familie in die Schweiz gebracht.
Die Heilige Lanze, rechts der Sockel des Reichskreuzes.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Reichsapfel um 1200.
Quelle: Wikimedia Commons
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Die Heilige Lanze.
Quelle: Wikimedia Commons
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Vom nationalsozialistischen Regime wurden die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reichs 1938 nach Nürnberg gebracht, jedoch von der US-amerikanischen Besatzungsmacht nach 1945 wieder zurückgebracht. Nach 1945 folgten noch kleinere Änderungen des Arrangements, die vor allem die Gestaltung der Räumlichkeiten betrafen.
Weltliche Schatzkammer
Die Weltliche Schatzkammer bietet ein einzigartiges Panorama über mehr als tausend Jahre europäischer Geschichte. Hier befindet sich der wichtigste Kronschatz aus dem Mittelalter: die Insignien und Kleinodien des Heiligen Römischen Reichs mit der Reichskrone und der Heiligen Lanze. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die Krone Kaiser Rudolfs II. (die spätere österreichische Kaiserkrone) sowie der Messornat und andere Kostbarkeiten des Ordens vom Goldenen Vlies.
Der Krönungsmantel 1133/1134.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Wertvollste Juwelen, darunter einer der größten Smaragde der Welt, bezeugen die ehemalige Macht der Habsburger. Zwei Objekte galten in früheren Jahrhunderten als so einzigartig, dass man sie zu „unveräußerlichen Erbstücken des Hauses Österreich“ erklärte: ein riesiger Narwalzahn, den man für ein Einhorn hielt, und eine spätantike Achatschale, die als der sagenumwobene Heilige Gral galt.
Handschuhe
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Stammbaum des Hauses Habsburg.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das heutige Erscheinungsbild der Wiener Schatzkammer ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, deren Anfänge im 14. Jahrhundert liegen. Damals verwahrte man in sicheren Gewölben neben der Burgkapelle Gerätschaften aus Gold und Silber, Münzen, Edelsteine und Schmuckstücke, aber auch die für das Haus Habsburg maßgeblichen Urkunden und Insignien, die zur rechtlichen Absicherung irdischer Macht benötigt wurden, sowie zahlreiche als geistliches Unterpfand dieser Macht dienende Reliquien.
Die Krone Stefan Bocskais.
Quelle: Wikimedia Commons
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Die Reichskrone.
Quelle: Wikimedia Commons
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Das Krönungsevangeliar.
Quelle: Wikimedia Commons
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Die Krone Kaiser Rudolfs II.
Quelle: Wikimedia Commons
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Von wissenschaftlichen Kriterien getragene Konzepte zur Neuordnung der kaiserlichen Sammlungen führten schließlich zur Entflechtung der ehemaligen Schatzkammerbestände und mündeten in der Gründung und Errichtung des 1891 eröffneten Kunsthistorischen Museums. In der alten Schatzkammer in der Hofburg verblieben die Insignien als Symbole der Macht des Hauses Habsburg, Erinnerungsstücke an einzelne Persönlichkeiten der Herrscherfamilie und Gegenstände, die bei den alten Zeremonien des Hofes Verwendung fanden.
Insignien der österreichischen Erbhuldigung
Die Insignien und Ornate des Erzherzogtums Österreich. Das bedeutendste Ausstellungsstück ist eine Karkasse des Erzherzogshutes von 1765. Dazu gehören auch einige Teile aus dem böhmischen Kronschatz, die auch bei der österreichischen Erbhuldigung verwendet wurden.
Insignien des Kaisertums Österreich
Die Insignien und Ornate des Kaisertums Österreich. Dazu zählen neben der Rudolfinischen Kaiserkrone nebst Zepter und Reichsapfel auch die Ornate der habsburgischen Hausorden sowie der Krönungsornat des Königreiches Lombardo-Venetien, der nur einmal, 1838 für Ferdinand I., verwendet wurde.
Insignien des Heiligen Römischen Reiches
Der Burgunderschatz kam mit der Eheschließung Maria von Burgunds mit dem Erzherzog und späteren Kaiser Maximilian I. in den Besitz der Habsburger. Verschiedene Objekte sind noch erhalten und ausgestellt, unter anderem ein aus Bergkristall und Gold hergestellter Hofbecher (oder Pokal) und eine goldene Brosche. Diverse Objekte, die dem Orden vom Goldenen Vlies gehören, stammen ebenfalls aus dem Burgund und den Niederlanden, weshalb sie in den gemeinsamen Räumlichkeiten ausgestellt sind.
Die Potence (Wappenkette) für den Herold des Ordens vom Goldenen Vlies; um 1517.
© Kaiserliche Schatzkammer Wien
Der Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies, des ranghöchsten Ordens der Habsburgermonarchie. Hier werden Kunstobjekte aus dem Besitz Karls des Kühnen sowie Ornate und Messgewänder des Vliesordens ausgestellt. Letztere sind wegen ihrer feinen, heute kaum nachzuahmenden Stickerei bedeutende Kunstwerke.
Der (kirchliche) Messornat des Ordens vom Goldenen Vlies, auch als Burgundischer Paramentenschatz bekannt, umfasst die für den Festgottesdienst gebräuchlichen liturgischen Obergewänder für drei Geistliche. Dazu gehören zwei Antependien, von denen das untere vor dem Altar, das obere darüber oder dahinter hing. Seit 1447 im Ordensbesitz, scheint am Ornat weder das Ordenssymbol noch eine Devise Herzog Philipps des Guten von Burgund auf. Es gilt aber als sicher, dass der Herzog zur Mehrung seiner fürstlichen Repräsentation und um den Glanz burgundischer Hofhaltung auch im religiösen Bereich zu steigern, diese „kostbarsten Gewänder der Welt“ in Auftrag gab.
Habsburg-Lothringischer Hausschatz
Objekte aus habsburgischem Familienbesitz wie die Krone Stephan Bocskais oder Reliefplättchen, die von der Privatkrone Ferdinands II. stammen. In diesen Räumen ist auch eine Sammlung von Taufgarnituren, die schon zur Geistlichen Schatzkammer überleiten.
Die Achatschale, die als der sagenumwobene Heilige Gral galt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die zwei unveräußerlichen Erbstücke des Hauses Österreichs: das Ainkhürn und die Achatschale, zwei Gegenstände, die in der Mitte zwischen Kuriosität und religiösem Objekt liegen. Sie galten den drei Söhnen Kaiser Ferdinands I. als zu wertvolle Kleinode, um nach dem Tod des Vaters einem von ihnen die alleinige Verfügungsgewalt darüber zu geben. So traf Maximilian II. mit seinen Brüdern Ferdinand II. und Karl II. am 11. August 1564 die urkundliche Vereinbarung, die beiden Stücke für alle Zeiten beim Hause Österreich zu halten und ihre Veräußerung für immer zu verbieten. Der Älteste des Hauses sollte sie jeweils verwahren.
Napoleonica: Relikte aus dem Besitz des Königs von Rom und der Kaiserin Marie Louise, insbesondere die Wiege des kleinen Napoleon Franz, der, als er dann in Österreich lebte, als Franz Herzog von Reichstadt bezeichnet wurde.
Geistliche Schatzkammer
Die Geistliche Schatzkammer bietet einen faszinierenden Rundgang durch die Kunst-, Frömmigkeits- und Religionsgeschichte. Die Objekte erzählen vom mittelalterlichen Reliquienkult, vom habsburgischen Katholizismus zur Zeit der Gegenreformation, von nachbarocker Herrscherfrömmigkeit und vom österreichischen Volksglauben.
Schauraum der Geistlichen Schatzkammer.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das älteste erhaltene, aus dem Jahr 1758 stammende Inventar der Geistlichen Schatzkammer listet nahezu fünfhundert Objekte auf, die in neun Kästen untergebracht waren. Diese mit Glasfronten versehenen Schaukästen aus dunkel gebeiztem Eichenholz hatte Kaiser Karl VI. (reg. 1711–1740) anfertigen lassen. Kostbar mit Juwelen besetzte Reliquiare und Monstranzen sowie emailgeschmückte Hausaltärchen zogen innerhalb des geistlichen Hausschatzes der Habsburger die meiste Aufmerksamkeit auf sich. Während der Regierungszeit Maria Theresias (reg. 1740-1780) konnten die Gegenstände in einer öffentlichen Schausammlung besichtigt werden. Bis zu sieben Personen durften sich die hohe Eintrittsgebühr von 25 Gulden teilen.
Reliquienaltärchen für einen
Dorn der Krone Christi.
© Kaiserliche Schatzkammer Wien
Das Schweisstuch der Veronika.
Vera Icon 1617.
© Kaiserliche Schatzkammer Wien
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde die Geistliche Schatzkammer in den Räumen der ehemaligen Wohnung des Burgpfarrers aufgestellt. Einer dieser Räume, die so genannte „Alte Geistliche Schatzkammer“, wird heute für Sonderausstellungen der Schatzkammer genutzt. Der Wunsch, die Geistliche Schatzkammer wiederum im räumlichen Anschluss an die Weltliche Schatzkammer zu präsentieren, führte dazu, dass die Geistliche Schatzkammer seit 1954 in jenen historischen Räumlichkeiten aufgestellt ist, die bis zum Ende der Monarchie die Weltliche Schatzkammer beherbergt haben. Der 5. und letzte Raum der Geistlichen Schatzkammer kam anlässlich der Erweiterung und des Umbaus beider Schatzkammern hinzu, die 1986 mit der Neueröffnung ihren Abschluss fanden.
Kirchliche Textilie aus der Zeit Maria Theresias.
© Kaiserliche Schatzkammer Wien
In der Geistlichen Schatzkammer befindet sich ein bedeutender Bestand an Paramenten aus dem 18. Jahrhundert, der aus konservatorischen Gründen nicht dauerhaft präsentiert werden kann. Er geht vor allem auf die reichen Stiftungen Kaiser Karls VI. (1685–1740) und seiner Gemahlin Elisabeth Christine (1691–1750) sowie ihrer Tochter Maria Theresia (1717–1780) zurück. Vielfach verwendete man für die Herstellung der liturgischen Gewänder kostbare Gewebe aus Frankreich oder Italien, die mit Stickereien zusätzlich gehöht wurden. Auch kaiserliche Gewänder wurden bisweilen zu Ornaten umgearbeitet. Die Ausstellung in der Alten Geistlichen Schatzkammer gibt einen Einblick in die Vielfalt und die hohe Qualität des textilen Bestandes der Wiener Schatzkammer, der beredt Zeugnis von der Pietas Austriaca, der Frömmigkeit des Hauses Österreich, gibt.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Schatzkammer_(Wien)" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.kaiserliche-schatzkammer.at/
Kaiserliche Schatzkammer Wien
Eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art
Burgring 5, 1010 Wien
Telefon: +43 1 525 24 - 0
E-Mail: kunstvermittlung@khm.at
Öffnungszeiten:
Täglich außer Di, 9 - 17.30 Uhr
Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!
Erreichbarkeit:
Anreise vom Westbahnhof
U-Bahnlinie U3 bis Station Volkstheater
Anreise vom Hauptbahnhof
Straßenbahnlinie D bis Station Burgring/Kunsthistorisches Museum
Öffentliche Verkehrsmittel
U2, U3, D, 1, 2, 2A, 57A
www.kaiserliche-schatzkammer.at
 
 
 
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Johann Strauss
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Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
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