Das Wiener Secessionsgebäude
Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Wiener Secession - © jomare - Fotolia.com
Das Wiener Secessionsgebäude in der Friedrichstraße 12.
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Das Ausstellungsgebäude der Wiener Secession, umgangssprachlich Secession genannt, wurde 1897/98 von Joseph Maria Olbrich als Ausstellungsgebäude für zeitgenössische Kunst errichtet, wozu es bis heute dient. Es ist eines der bedeutendsten Gebäude des österreichischen Secessionsstils (Jugendstil).
„Mauern sollen es werden, weiß und glänzend, heilig und keusch. Ernste Würde sollte alles umweben. Reine Würde, wie sie mich beschlich und erschauerte, als ich einsam in Segesta vor dem unvollendeten Heiligthume stand .. nur meine eigene Empfindung wollte ich im Klang hören, mein warmes Fühlen in kalte Mauern erstarret sehen“, hat Olbrich gesagt und damit vielleicht sogar schon einen Ausblick in die Moderne gewagt.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gesamtansicht von rechts über die Friedrichstraße; um 1900.
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Die Kosten für das Gebäude wurden großteils von den Mitgliedern der Künstlervereinigung Secession aufgebracht, die Stadt Wien stellte allerdings den Baugrund gratis zur Verfügung, nachdem die Errichtung des Ausstellungshauses auf der Ringstraße gescheitert war. Angeblich wurde diese Lösung nach persönlicher Vorsprache von Josef Engelhart bei Bürgermeister Karl Lueger gefunden.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hauptfassade: Frontalansicht; 1949.
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Für die Stadt stand die Errichtung des Gebäudes im Zusammenhang mit der Regulierung des Wienflusses und der Neugestaltung des Karlsplatzes, die aber Stückwerk blieb. So war etwa eine Allee zwischen Karlskirche und Secessionsgebäude geplant. Auch formal nimmt das Gebäude auf die Karlskirche Bezug, besonders durch seine goldfarbene Kuppel (einem Blätterwerk aus vergoldeter Bronze), nach Eduard Pötzl vom "Volksmund" Krauthappel (= Kohlkopf) genannt. Aufgrund seiner großen glatten Wände und der kubischen Erscheinung wurde der Bau auch Assyrische Bedürfnisanstalt geschimpft.
Der Zeit ihre Kunst Der Kunst ihre Freiheit.
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Unterhalb der Kuppel prangt in goldenen Lettern der Wahlspruch der Secession: Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit (von Ludwig Hevesi). Links neben der Eingangstür findet sich ein zweiter Wahlspruch: Ver Sacrum (Heiliger Frühling), der die Hoffnung auf eine neue Kunstblüte ausdrücken soll und der Titel des vereinseigenen Kunstmagazins war. Das Gebäude ruht auf acht Meter hohen Betonsäulen, die bis zu dem an dieser Stelle unterirdisch fließenden Wienfluss hinabreichen.
Drei Eulen.
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Baumtopf mit Füßen
in Form von Schildkröten
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Bereits in der Gründungsversammlung der "Vereinigung bildender KünstlerInnen Österreichs Wiener Secession" zählte die Errichtung eines eigenen Ausstellungshauses zu den programmatischen Anliegen. Die Secessionisten beauftragten den kaum 30jährigen Architekten Joseph Maria Olbrich, damals Mitarbeiter im Atelier von Otto Wagner, mit den Entwürfen zu dem Bau, der ein Schlüsselwerk des Wiener Jugendstils werden sollte.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ansicht der Secession um 1900.
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Ein Grund an der Ringstraße war ursprünglich als Bauplatz vorgesehen. Olbrichs Entwürfe ernteten jedoch im Wiener Gemeinderat heftige Proteste. Erst nach der Verlegung des Bauplatzes in die Friedrichstraße bewilligte der Gemeinderat die "Erbauung eines provisorischen Ausstellungspavillons auf die Dauer von längstens zehn Jahren" (Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 17. November 1897).
Die Marc-Anton-Gruppe von Arthur Strasser (1899).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
Die für den Bau nötigen Geldmittel wurden zum Teil von Mäzene, vor allem dem Industriellen Karl Wittgenstein zur Verfügung gestellt, zum Teil aus dem Erlös der I.Ausstellung in der k.k. Gartenbaugesellschaft gewonnen. Die Gemeinde Wien widmete den Baugrund an der Wienzeile.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marc Anton: Schneeaufnahme; um 1930.
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Joseph Maria Olbrich hat das Gebäude in einer zehnmonatigen Planung entwickelt, ihn dabei immer wieder den veränderten Bedingungen angepasst, überarbeitet und verfeinert. Am 28. April 1898 wurde der Grundstein im Rahmen einer kleinen Feier gelegt. Nur sechs Monate danach, am 29. Oktober 1898, war der Bau fertiggestellt.
Die Bautypologie
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Das Wiener Secessionsgebäude in der Friedrichstraße 12.
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Die Secession zeigt im Grund- und Aufriss eine sehr einfache Geometrie. Das Gebäude bedeckt rund 1000m2 Grundfläche und ist über einem zentralisierenden Grundriss errichtet. Für den Eingangs- und Ausstellungstrakt verschränkt Olbrich das Grundmotiv eines Quadrats zu mehreren kreuzförmigen Ordnungen. Aus diesem Grundrissschema wird wiederum der Aufriss und damit die gesamte plastische Gestalt des Gebäudes entwickelt.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
12. Ausstellung der Wiener Secession.
Innenaufnahme: Mittelsaal: Skulptur "Castalia" von Edmund Hellmer. ;1905.
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Beim Außenbau erhält die ungebrochene Fläche überragende Bedeutung. Durch die vielfach geschlossenen Wände wirkt der Bau von außen wie aus massiven Kuben aufgebaut. Die strenge Geometrie wird jedoch von Olbrich nur als genereller Rahmen verwendet, den er mit geschwungenen Linien, Kurvaturen und Überschneidungen umspielt. Olbrich gliedert das Gebäude in "Kopf" und "Leib", in den "repräsentativen" Eingangsbereich und den "funktionalen" Ausstellungstrakt.
86. Ausstellung der Wr. Secession.
Rechter Seitengang: Altar
und vergoldete Madonna. ;1925.
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14. Ausstellung der Wr. Secession.
Stirnwand mit 'Kreuzträgerinnen'
und Sessel mit Schnitzereien;1902.
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86. Ausstellung der Wr. Secession.
Blick gegen die Madonnendarstellung.
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86. Ausstellung der Wr. Secession.
Hauptraum mit Blick auf das Kruzifix.
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 Der Eingangsbereich wird von hermetischen Blöcken flankiert und von vier Pylonen überragt, welche die Kuppel umfassen. Der Ausstellungsraum ist nach basilikalem Schema in ein erhöhtes Mittelschiff, zwei niedrigeren Seitenschiffen und einem abschließenden Querschiff gegliedert; er ist fast zur Gänze mit zeltartigen Glasdächern überdeckt, die dem Innenraum gleichmäßiges Licht geben.
Die Symbolsprache der Architektur
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Detail der goldfarbenen Kuppel.
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Der Lorbeer ist das dominierende symbolische Element am fertigen Bau. Er findet sich auf den Pilastern des Vordertraktes und der Eingangsnische wieder, er zeigt sich an verschiedenen Kranzmotiven an der Seitenfassade und er überragt das Gebäude in der aus 3000 vergoldeten Blättern und 700 Beeren bestehenden Kuppel. Den Eingangsbereich zieren außerdem drei Gorgonenhäupter, die die architektonischen, bildhauerischen und malerischen Künste repräsentieren.
Gorgonen über der Tür.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Thomas Ledl
An den Seitenfronten befinden sich von Joseph Maria Olbrich (nach Entwürfen von Kolo Moser) selbst gestaltete Eulen. Gorgonen und Eulen sind das Symbol der Pallas Athene, der Göttin der Weisheit, des Sieges und der handwerklichen Künste. Joseph Maria Olbrich verband den Bau mit einer symbolischen Zeichensprache, die hier eine neue und unakademische Anwendung fand.
Zeitgenössische Kritik
Secession - © Gerhard Führing - FOTOLIA
Die goldfarbene Kuppel des Wiener Secessionsgebäude.
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Der Bau der Secession, heute ein Höhepunkt jeder Wienreise, wurde um die Jahrhundertwende vor allem mit Spott bedacht. Der Bau wurde als "Tempel für Laubfrösche", "Tempel der anarchischen Kunstbewegung", "Mausoleum", "Ägyptisches Königsgrab", "Grabmahl des Mahdi" und "Krematorium", die Kuppel als "Krauthappl", der gesamte Bau als "Zwittergeburt von Tempel und Magazin" und "Kreuzung zwischen einem Glashaus und einem Hochofen" bezeichnet.
Die Baugeschichte
Das Haus der Wiener Secession
Das Haus der Wiener Secession
Josef M. Olbrich (Originalzeichnung)
Die Wiener Secession wurde in ihrer hundertjährigen Geschichte mehrfach renoviert und umgebaut. Schon 1901 wurde die Eingangshalle umgestaltet. 1908 wurden Teile des Dekors, aber auch der Spruch "Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit" entfernt. Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus durch Bomben beschädigt und beim Abzug der Deutschen Wehrmacht in Brand gesteckt.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kriegsschaden an der Wiener Secession.
Blick auf die Secession: Das Dach besteht aus blanken Eisenträgern; ;1945.
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Die Renovierung 1963 rekonstruierte den ursprünglichen Dekor und fügte eine Galerie in der Eingangshalle ein. 1984/85 erfolgte eine neuerliche Generalrenovierung unter der Federführung von Adolf Krischanitz. Neben der Wiederherstellung der originalen Raumtypologie des zentralen Eingangs- und Ausstellungsbereichs, wurden die Räume für die Ausstellungsorganisation sowie die Ausstellungstechnik neu organisiert und weiterentwickelt.
Links: Erste Ausstellung der Secession. Plakat von Gustav Klimt, 1898.
Rechts: XV. und XVI. Ausstellung der Secession.
Plakate von A. Böhm und A. Roller, 1902 und 1903.
Insgesamt finden in den Räumlichkeiten der Wiener Secession (Hauptraum, Galerie, Grafisches Kabinett und Ver Sacrum Zimmer) jährlich circa 20 Ausstellungen statt. Die gesamte Ausstellungsfläche beträgt in etwa 1000 m2. Alle Ausstellungen werden von einer Publikation begleitet, oft werden parallel dazu Veranstaltungen, Vorträge, Symposien, Kunstgespräche, etc. angeboten.
Beethovenfries
Mittelteil des Beethoven-Frieses von Gustav Klimt:
"Die feindlichen Gewalten", drei Gorgonen, Krankheit, Wahnsinn und Tod (links), Typheous,
das Ungeheuer (Mitte), Allegorien der Wollust, Unkeuschheit und Unmäßigkeit (rechts).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Gustav Klimt gestaltete den berühmten Beethovenfries für die XIV. Ausstellung der Vereinigung bildender KünstlerInnen Österreichs Secession, die vom 15. April bis 27. Juni 1902 stattfand. In dieser Ausstellung erfuhr die Idee des secessionistischen Gesamtkunstwerks unter der Leitung von Josef Hoffmann ihre hervorragendste Ausprägung. Als Hommage an den Komponisten Ludwig van Beethoven gedacht, bezogen sich die Werke von 21 Mitgliedern der Künstlervereinigung inhaltlich und räumlich auf die eben von Max Klinger fertiggestellte Beethovenfigur.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
14. Ausstellung der Wiener Secession.
Nähr, Moritz Linker Seitensaal mit Beethoven-Fries von Gustav Klimt. ;1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Klimts monumentaler Wandzyklus befand sich im linken Seitensaal, den der Besucher der Ausstellung zuerst betrat. Heute wird der Fries als eigenständiges Kunstwerk betrachtet und gilt als einer der Höhepunkte des Wiener Jugendstils.
Die Wiener Secession
Wiener Secession © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Umschlag der Zeitschrift "Ver sacrum". Zeichnung von Josef Maria Olbrich; 1899.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Wiener Secession ist eine Vereinigung bildender Künstler in Wien aus der Zeit des Fin de siècle. Davon abgeleitet wird auch die Wiener Variante des Jugendstils als Secessionsstil oder Wiener Jugendstil bezeichnet. Die Wiener Secession wurde am 3. April 1897 von Gustav Klimt, Koloman Moser, Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich, Max Kurzweil, Josef Engelhart, Ernst Stöhr, Wilhelm List und anderen Künstlern als Abspaltung (Secession) vom Wiener Künstlerhaus gegründet, da die Künstler den am Künstlerhaus vorherrschenden Konservatismus und traditionellen – am Historismus orientierten – Kunstbegriff ablehnten. Vorbild war die Münchner Secession.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gustav Klimt im Mittelsaal der Wiener Secession vor Eröffnung der 14. Ausstellung
der Wiener Secession (sog. "Beethovenausstellung"). ;1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Die erste Ausstellung fand 1898 statt. Im selben Jahr wurde die bedeutendste österreichische Kunstzeitschrift Ver Sacrum gegründet. Links neben der Eingangstür findet sich der Wahlspruch Ver Sacrum (Heiliger Frühling), der die Hoffnung auf eine neue Kunstblüte ausdrücken soll. 1898 wurde auch das Ausstellungshaus nach Entwürfen des Otto-Wagner-Schülers Joseph Maria Olbrich erbaut.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
86. Ausstellung der Wiener Secession. Darstellung eines liegenden Christus; 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Grundstück im 1. Bezirk Innere Stadt an der Wienzeile, in der Nähe des Karlsplatzes und des Naschmarkts wurde von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt. Dieses Ausstellungsgebäude wird in Wien ebenfalls kurz als „die Secession“ bezeichnet. Große Verdienste erwarb sich die Gruppe mit ihrer Ausstellungspolitik, durch die etwa die französischen Impressionisten dem Wiener Publikum zugänglich gemacht wurden. 
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
14. Austellung der Wiener Secession.
Gruppe von Secessions-Mitgliedern im Mittelsaal der Wiener Secession
vor der Eröffnung der 14. Ausstellung, der sog. "Beethovenausstellung" von 1902:
hintere Reihe v.l.n.r.: Anton Stark, Gustav Klimt, Adolf Böhm, Wilhelm List,
Maximilian Kurzweil, Leopold Stolba, Rudolf Bacher; vordere Reihe v.l.n.r.: Kolo Moser,
Maximilian Lenz (liegend), Ernst Stöhr, Emil Orlik, Carl Moll. ;1902
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Berühmt wurde die 14. Ausstellung der Secession, die Ludwig van Beethoven gewidmet war (Beethovenausstellung (1902)). Das Arrangement der Ausstellung stammte von Josef Hoffmann. Im Zentrum stand die Beethovenstatue von Max Klinger. 20 Secessionskünstler und eine Künstlerin gestalteten wandbezogene Arbeiten (Malerei, Mosaike, Reliefs, Skulpturen, Brunnen, Möbel), Gustav Klimt führte im ersten Ausstellungsraum den Beethovenfries als Wandgemälde aus, das sich seit 1975 im Besitz der Republik Österreich befindet. Nach der Renovierung des Gebäudes in den Jahren 1985/86 durch Adolf Krischanitz wurde der Beethovenfries in einem Klimaraum im Souterrain installiert.
Wiener Secession - Secessionsgebäude © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
25. Ausstellung der Wiener Secession.
 Innenaufnahme: links: Maximilian Lenz vor seinem Gemälde "Die Taufe des Äthiopiers",
Mitte: Josef Engelhart und recht: Friedrich König vor seinem Gemälde "Der gute Schächer";1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1903 wurde von Hoffmann und Moser die Wiener Werkstätte als Produktionsgemeinschaft bildender Künstler gegründet, die das Ziel hatte, das Kunstgewerbe zu reformieren. Am 14. Juni 1905 trat Gustav Klimt mit einer Gruppe von Künstlern (darunter Koloman Moser und Carl Moll) wieder aus der Wiener Secession aus, da es zu Meinungsverschiedenheiten in den Kunstauffassungen gekommen war. Die Wiener Secession ist bis heute ein wichtiges Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in Wien. Der Vorstand lädt Künstler ein, Ausstellungen eigens für die Secession zu erarbeiten.
Briefmarke "100 Jahre Secession"
Bild: © Post.at
Erscheinungsdatum:   13.3 1998
Druckart:   Kombinationsdruck
Entwurf:   Mag. Michael Fuchs
Stich:   Wolfgang Seidel
Druck:   Österreichische Staatsdruckerei
Art:   Sonderpostmarke
Website Screenshot 2017: https://www.secession.at/
Wiener Secession - Secessionsgebäude
Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 587 53 07
E-Mail: office@secession.at
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10-18 Uhr
Erreichbarkeit:
U-Bahnstation Karlsplatz (U1, U2, U4)
www.secession.at
 
 
 
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Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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