Sigmund Freud
* 6. Mai 1856 - † 23. September 1939
Begründer der Psychoanalyse.
Er besuchte ab 1865 das Leopoldstädter Communal-Realgymnasium.
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren, als Sigismund Schlomo Freud; gestorben am 23. September 1939 in London) war ein österreichischer Neurologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er wurde weltweit als Begründer der Psychoanalyse bekannt. Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und Methoden werden bis heute angewendet und diskutiert. Freud, Sohn jüdischer Eltern, wurde als Sigismund Schlomo Freud in Freiberg in Mähren, damals Teil des Kaisertums Österreich, heute Příbor, in Tschechien geboren.
Geburtshaus von Sigmund Freud in Freiberg in Mähren, Tschechische Republik.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Jiří Jurečka
Er wurde „ohne Religion erzogen“ und „war immer ein Ungläubiger“. Trotz seiner atheistischen und religionskritischen Einstellung fühlte er sich Zeit seines Lebens dem Judentum zugehörig. Was ihn ans Judentum band, war „nicht der Glaube, auch nicht der nationale Stolz“, sondern „die klare Bewußtheit der inneren Identität, die Heimlichkeit der gleichen seelischen Konstruktion“.
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sein Vater, der Wollhändler (Kallamon) Jacob (Jakob) Freud (geboren am 18. Dezember 1815 in Tysmenitz im damals österreichischen Galizien, heute Ukraine; gestorben am 23. Oktober 1896 in Wien), entstammte einer chassidischen Familie. Jacob Freud war bei Sigmunds Geburt bereits 40 Jahre alt und in dritter Ehe verheiratet mit Freuds Mutter Amalia Nathansohn Freud (1835–1930), geboren in Brody im damals österreichischen Galizien und im damals russischen Odessa aufgewachsen. Seine Eltern wurden im Jahre 1855 vom dänischgeborenen Wiener Rabbiner Isaak Noah Mannheimer getraut. Mannheimer hatte bemerkenswerterweise im Jahre 1841 eine Debatte über das Reformjudentum mit dem Hamburger Oberrabbiner Isaak Bernays, dem Großvater der späteren Ehefrau von Freud, Martha Bernays, eröffnet. Sigmund Freud hatte zwei ca. 20 Jahre ältere Halbbrüder aus der ersten Ehe seines Vaters. Ihm folgten sieben jüngere Geschwister aus der Ehe seiner Eltern, von denen das erste (Julius) starb, als Freud noch nicht ganz zwei Jahre alt war. Als Jacob Freuds bis dahin florierendes Wollhandelgeschäft in der 1857 einsetzenden Wirtschaftskrise bankrottging, bedeutete dies für die bisher wohlhabende Familie einen sozialen Abstieg.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Sigmund Freud mit seiner Frau Martha, Schwägerin Minna Bernays und seinen
Kindern Ernst, Martin, Oliver, Sophie und Anna (um 1898)
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
 Aus wirtschaftlicher Bedrängnis zog sie 1859 zunächst nach Leipzig und kurze Zeit später nach Wien. Dort besuchte Freud ab 1865 das Leopoldstädter Communal-Realgymnasium. Freud war ein sehr guter Schüler und bestand seine Matura 1873 mit Auszeichnung. Freud verwarf seine ursprünglichen Pläne, Jura zu studieren, und immatrikulierte sich 1873 an der Universität Wien für das Studium der Medizin. Seit 1874 begleitete Carl Claus, Professor für Zoologie in Wien, Freuds Forschungsarbeiten und ermöglichte ihm ein Stipendium. Während dieses Forschungsstipendiums ab 1876 an der Zoologischen Versuchsstation in Triest unternahm Freud Untersuchungen an Aal-Hoden und legte damit seine erste wissenschaftliche Arbeit bei Carl Claus vor.
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Noch im selben Jahr kehrte er nach Wien zurück und wechselte an das Physiologische Institut unter der Leitung von Ernst Wilhelm Brücke. Unterbrochen von seinem einjährigen Militärdienst im Jahr 1879 wurde Freud 1881 nach erfolgreicher Disputation über seine Dissertation zum Thema Über das Rückenmark niederer Fischarten zum Doktor der Medizin promoviert. 1882 trat Freud eine Stelle im Wiener Allgemeinen Krankenhaus unter Theodor Meynert an, die er bis 1885 innehatte. Dort arbeitete er im Laboratorium für Gehirnanatomie im Bereich der Neurophysiologie. Von 1884 bis 1887 befasste sich Freud eingehend mit der Pharmakologie des Stimulans Kokain, einer damals noch wenig bekannten Droge, die ein deutscher Militärarzt eingesetzt hatte, um die körperliche Ausdauer seiner Männer zu steigern.
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Seine Studie über Kokain, für die Freud auch Selbstversuche unternommen hatte, wurde 1884 veröffentlicht und war Grundlage der damals revolutionären Entdeckung der lokalanästhetischen Wirkung des Kokains am Auge, nachgewiesen durch Versuche von Carl Koller. Versuche, seinen morphiumsüchtigen Freund und Kollegen Ernst von Fleischl mit Kokain zu heilen, misslangen, und Fleischl wurde kokainabhängig. Allerdings hatte Freud ihm geraten, das Kokain nur intern (also oral) anzuwenden und von anderweitiger Verwendung abzusehen. Gegen seinen Rat begann sich Fleischl Kokaininjektionen zu machen. Freud gab das jedoch nicht sofort in seinen Publikationen an, sondern erst 1899 in seinem späteren Werk Die Traumdeutung.
 
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at © Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Sigmund Freud mit seinen Söhnen
Ernst und Martin in österreichischer
Militäruniform (1916)
© Sigmund Freud Privatstiftung
Anna Freud, 1928
© Sigmund Freud Privatstiftung
Bekannt wurde dies durch Freuds Freund und Biographen Ernest Jones, der den Briefwechsel ausgewertet hat. Freud selbst nutzte über Jahre die therapeutische Wirkung des Kokains ohne eine Toleranzentwicklung. Seine inzwischen vollständig veröffentlichte Korrespondenz mit Wilhelm Fließ bestätigt, dass er bis 1895 Kokain, das Fließ ihm verschrieb, zur lokalen Behandlung von Nebenhöhlenentzündungen verwendete. Nach vierjähriger Verlobungszeit heirateten Sigmund Freud und Martha Bernays am 13. September 1886 standesamtlich im Rathaus von Wandsbek bei Hamburg. Am nächsten Tag folgte die Trauung nach jüdischem Ritus.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Sigmund Freud mit seinen Enkeln Heinele und Ernst (um 1923)
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Martha stammte aus einer angesehenen Hamburger Rabbiner- und Gelehrtenfamilie, ihr Großvater Isaak Bernays war 1821 als Oberrabbiner nach Hamburg berufen worden; sie war väterlicherseits auch mit dem deutschen Dichter Heinrich Heine entfernt verwandt. Freuds Schwester Anna heiratete Marthas Bruder Ely Bernays. Edward Bernays (1891 in Wien–1995 in New York City), der „Vater der Public Relations“, war ein Sohn aus dieser Ehe und somit ein Neffe von Sigmund Freud. Martha Bernays und Sigmund Freud hatten gemeinsam sechs Kinder.
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sigmund Freud - Begründer der Psychoanalyse
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Den Söhnen gab Freud die Vornamen historischer Persönlichkeiten: Martin (Jean Martin), nach seinem berühmtesten Lehrer, dem Pariser Hysteriespezialisten Jean-Martin Charcot. Oliver, nach Oliver Cromwell, der England für die Juden geöffnet hatte. Ernst (Ernst Ludwig), nach dem Physiologen Ernst Wilhelm von Brücke. Der Architekt Ernst L. Freud (1892–1970) ist der Vater des bedeutenden Porträtmalers Lucian Freud aus London (1922–2011). Der älteste Enkel Freuds, W. Ernest Freud (1914–2008), Sohn der früh verstorbenen Sophie Freud, setzte die psychoanalytische Familientradition fort.
Freud Museum London - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Sigmund Freuds Couch im Freud Museum London.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Zu seinen Söhnen hatte Freud ein distanziertes Verhältnis, während er seinen Töchtern eher nahestand. Mathilde und Anna Freud waren ihm auch intellektuell ähnlicher als die Söhne. Er konnte mit ihnen besser diskutieren, tat dies letztlich doch nur in Maßen. Manche Biographen meinen, er sei kein warmherziger, liebevoller Vater gewesen, sondern auch für seine Kinder, insbesondere seine Söhne, unnahbar geblieben. Die mittlerweile veröffentlichten Briefe an die Familie ergeben allerdings ein helleres Bild. Freud fiel es insgesamt eher schwer, warmherzige Beziehungen zu Freunden und Kollegen aufzubauen bzw. dauerhaft aufrechtzuerhalten.
Freud Museum London - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Sigmund Freuds Couch im Freud Museum London.
© Sigmund Freud Privatstiftung - John Ross
1891 bezog Freud die später legendär gewordene Wohnung in der Wiener Berggasse 19. Im (demolierten) Vorgängergebäude auf diesem Grundstück hatte 1882–1889 Victor Adler, ursprünglich Eigentümer des Hauses und Begründer der österreichischen Sozialdemokratie, als Armenarzt praktiziert. Freud wohnte und wirkte die nächsten 47 Jahre hier. Kurz vor der Wende zum 20. Jahrhundert trat er der jüdischen B’nai-B’rith-Loge in Wien bei. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges ließ sich Freud von der allgemeinen Kriegseuphorie mitreißen und verstieg sich sogar zu der Bemerkung, seine „ganze Libido“ gehöre Österreich-Ungarn.
Sigmund Freud und seine Therapie-Couch.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Später wich seine Begeisterung allmählich Ernüchterung und Resignation angesichts des Kriegsverlaufs. Jahrzehntelang rauchte Freud ungefähr 20 Zigarren pro Tag. 1922 erkrankte Freud an Gaumenkrebs. 1923 wurden deshalb der rechte Oberkiefer und Gaumen operativ entfernt, und es musste eine Prothese eingesetzt werden. Im Laufe der folgenden fünfzehn Jahre wurden dreiunddreißig weitere, unterschiedlich schwere Operationen durchgeführt. Die Erkrankung verschlimmerte sich gleichwohl beständig bis zu seinem Tod.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Marie Bonaparte fotografiert in Freuds Arbeitszimmer, Wien 1937.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Sigmund Freud war der Begründer und unbestritten der bestimmende Theoretiker der Psychoanalyse. Er hat dadurch auf nahezu alle Vertreter dieses Fachs und darüber hinaus auf viele Humanwissenschaftler einen starken Einfluss ausgeübt. Nach Freuds Tod hat sich die Psychoanalyse in zahlreiche Schulen diversifiziert. Sie ist heute durch eine Pluralität der Konzepte und Konstrukte gekennzeichnet. In psychoanalytischen Diskussionen und Veröffentlichungen ist es gleichwohl üblich, sich auf das Werk Freuds als gemeinsame Referenz zu beziehen. Auf diese Weise haben Freuds Schriften trotz zahlreicher Korrekturen, Modifikationen und Weiterentwicklungen auch heute noch eine hohe Bedeutung.
Sigmund Freud auf der österreichischen 50-Schilling Banknote 1987.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Mehrzahl von Freuds Büchern, Sammlungsstücken und Möbeln (einschließlich der berühmten Couch) befindet sich im Freud Museum London, das von seiner Tochter Anna in seiner Exilwohnung eingerichtet wurde. In Wien findet alljährlich am 6. Mai die Sigmund-Freud-Vorlesung statt, zu der namhafte Vortragende weltweit eingeladen werden. Sigmund Freud ist auf der österreichischen 50-Schilling-Banknote von 1987 zu sehen, der letzten mit diesem Wert herausgegebenen vor der Euroeinführung. Seit 1999 wird der Internationale Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie von der Stadt Wien gestiftet und vom World Council for Psychotherapy verliehen. 2005 wurde die Sigmund Freud Privatuniversität Wien gegründet. An dieser Universität wurde weltweit zum ersten Mal die Psychotherapiewissenschaft als Vollstudium angeboten. 2015 wurde ihr neuer Sitz eröffnet, der auf dem ehemaligen Weltausstellungs- bzw. Messegelände erbaut wurde. Er befindet sich in der Leopoldstadt am Freudplatz, der im Jahr 2014 nach Freud und seiner Tochter Anna Freud benannt wurde. Nach Sigmund Freud sind auch der Mondkrater Freud und der Asteroid 4342 Freud benannt.
Sigmund Freud Museum
Das Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19 in Wien.
© Sigmund Freud Privatstiftung - www.freud-museum.at
Um zu klären, wie die menschliche Psyche funktioniert, entwickelte Freud eine damals ungewöhnliche Technik, bei der er die Träume seiner Patienten und deren Assoziationen dazu analysierte und hermeneutisch (textauslegend) deutete. Aus diesen Beobachtungen und Interpretationen entwickelte er sein Modell einer dreiteiligen psychischen Struktur. Seinem Vorschlag zufolge setzt sich die Struktur der Psyche eines Menschen aus drei Teilen (Instanzen) zusammen, dem Es, dem Ich und dem Über-Ich. Er vertrat die Ansicht, dass der überwiegende Teil der menschlichen Entscheidungen „unbewusst“ und nur ein geringer Teil „bewusst“ motiviert ist. Sein „Strukturmodell der Psyche“ entwickelte Freud in zwei Schritten. So veröffentlichte er im Laufe seiner Forschungen verschiedene topische Modelle über die Struktur und die Dynamik des psychischen Apparates.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Sigmund_Freud" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
 
 
  Kultur 2. Bezirk
    Q202 Freie Kunst
    Theater Hamakom
    Odeon Theater
    MuTh Konzertsaal
    Leopoldstädter Theater
    Carltheater
    Wiener Sängerknaben
    Mexikokirche
    Pfarre St. Nepomuk
    Joh.-Nepomuk-Kirche
    Leopoldskirche
    Karmeliterkirche
    Klosterkirche BBW
    Spitalskapelle
    Stunde Barmherzigkeit
    Kirche Maria Grün
    Kirche Machstraße
    Verklärungskirche A.B.
    Mormonenkirche
    Friedenspagode
  Gebäude 2. Bezirk
    Praterstraße
    Nordbahnstraße
    Nestroyplatz
    Stuwerviertel
    Zwischenbrücken
    Gebäude der
Praterstraße
    Die Praterstraße
in Bildern
    Tegetthoff-Denkmal
    Schützenhaus
    Lusthaus
    Alliiertenhof
    Dogenhof
    Leopoldstädter Tempel
    Schiffschul Synagoge
    Nestroyhof
    Palais Bellegarde
    Palais Wenkheim
    Galaxy 21
    Design Tower
    Donaukanal
  Bewohner 2. Bezirk
    Johann Strauß Sohn
    Ferdinand Raimund
    Johann Nestroy
    Arthur Schnitzler
    Emil Jakob Schindler
    Therese Krones
    Fritzi Massary
    Josefine Gallmeyer
    Gabor Steiner
    Sigmund Freud
    Elias Canetti
    Lise Meitner
    Viktor E. Frankl
    Arnold Schönberg
    Otto Muehl
    Ludwig Hirsch
    Bücher Leopoldstadt
    Der Wiener Fiaker
    Der Wiener Dialekt
    Wiener Lieder
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube