Silberkammer
Die ehemalige Hofsilber- und Tafelkammer in Wien
Hofburg - Michaelerkuppel, 1010 Wien
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Zu den bedeutendsten Servicen der Hofsilberkammer gehört zweifellos das
Grand Vermeil. Dieses Hauptwerk der französischen Goldschmiedekunst
umfasste ursprünglich Gegenstände für 40 Gedecke.
© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Im Reichskanzleitrakt der Wiener Hofburg befindet sich heute die ehemalige Hofsilber- und Tafelkammer, jene einzigartige Sammlung von Gegenständen, die für die Organisation des kaiserlichen Haushaltes notwendig waren. Der Besucher gewinnt Einblick in die höfische Tafelkultur und deren Gestaltung. Die Leitung der Silberkammer oblag einem Silberkämmerer, der erstmals im 15. Jahrhundert am Hof der Habsburger für die Verwaltung von Obst, Brot, Silber und Tafelzeug verantwortlich war. Im Laufe der Jahrhunderte gewann die Silberkammer immer mehr an Bedeutung.
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Die Wiener Hofburg mit Kaiserappartements, Sisi Museum und der Silberkammer.
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Die verschiedenen Aufgaben wurden auf die Hofküche, Hofzuckerbäckerei, Hofwäschekammer, Hofkeller, Hofsilber- und Tafelkammer, Hofzehrgaden, Hofholz- und Kohlenmagazin sowie Hoflichtkammer, den sogenannten Offizen aufgeteilt, die den kaiserlichen Haushalt regelten. Nach dem Ende der Habsburgermonarchie 1918 wurde der Hofhaushalt aufgelöst und die kaiserlichen Bestände gingen in den Besitz der österreichischen Republik über. Einige Gegenstände wurden verkauft, der Großteil verblieb aber in der Hofsilber- und Tafelkammer.
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Kaiserliche Tafel- und Küchenwäsche.
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Davon wiederum blieb ein Teil als Gebrauchssammlung bei Repräsentationsveranstaltungen der Republik in Verwendung, ein anderer Teil wurde zur Schausammlung, die seit 1923 in den ehemaligen Diensträumen der Silberkammer für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Am 1. April 1995 wurde das Museum Silberkammer eröffnet, nachdem die an die alten Schauräume anschließende Gobelinmanufaktur frei geworden war. Heute werden auf einer Museumsfläche von 1.300m2 rund 7.000 der insgesamt 150.000 Sammlungsstücke gezeigt.
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Der Imari-Raum.
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Die Silberkammer verdankt Herzog Karl Alexander von Lothringen eine interessante und umfangreiche Sammlung ostasiatischer Porzellane aus der Zeit um 1700. Dieses Porzellan wurde ursprünglich in Japan hergestellt und über den Hafen Imari exportiert. Es wurde ausschließlich für den europäischen Markt gefertigt und in Europa zum Schutz gegen Bestoßung meist in Silber montiert. Die Montierungen dienten auch dazu, aus den asiatischen Gefäßformen Tafelgeräte zusammenzusetzen, die der europäischen Tafelkultur entsprachen.
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Mundzeug Kaiserin Maria Theresias.
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Mit dem Mundzeug hat sich ein sehr persönliches Utensil Kaiserin Maria Theresias erhalten. Es war ein eigens für sie angefertigtes und von ihr benütztes Besteck, das sie überall hin begleitete. Es setzt sich aus einem Messer, einer Gabel, einer Vorlegegabel und einem Löffel zusammen, ergänzt von einem kleinen Eierbecher, einem Eierlöffel mir Markzieher und einer Salzbüchse. Es besteht aus purem Gold und wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts geschaffen.
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Der Imari-Raum.
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Der altfranzösische Tafelaufsatz wurde 1838 anlässlich der Krönung Kaiser Ferdinands zum lombardisch-venetianischen König in Mailand in Paris bestellt. Allerdings ist der Hersteller nicht bekannt. Der Aufsatz besteht aus vergoldeter Bronze. Rechteckige Spiegelplatten reflektieren abends das Kerzenlicht der Girandolen. Der figurale Schmuck und die weichen, geschwungenen Ranken erzeugen den Eindruck von elegantem Prunk.
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Suppenterrine Manufaktur Thun.
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Das Weiß-Goldene Speiseservice wurde 1851 für Kaiser Ferdinand "Der Gütige" angekauft, der zugunsten seines jungen Neffen Franz Joseph auf den Thron verzichtete und in die Prager Burg übersiedelte. Zur Neuausstattung seines Prager Haushalts wurde in der Gräflich Thun´schen Prozellanfabrik zu Klösterle in Böhmen das Weiß-Goldene Speiseservice bestellt. Das Tafelservice für Erzherzog Ferdinand Max, späterer Kaiser Maximilian von Mexiko, kam aus dem Schloß Miramare bei Triest nach Wien. Das Tafelservice ist ein Produkt der Porzellanfabrik Herend in Ungarn, die sich anfangs auf das Kopieren chinesischer Vorbilder spezialisiert hatte. Kaiser Maximilian hatte dieses Service für seine Residenz in Chapultepek 1865 bestellt. Das Service erreichte jedoch Mexiko nie.
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Service mit grünen Bändern, Sèvres.
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Das Service mit den grünen Bändern war rein exquisites Geschenk des französischen Königs Ludwig XV. an Kaiserin Maria Theresia. Es diente als Zeichen einer beginnenden Annäherung zwischen Österreich und Frankreich nach den verlustreichen Erbfolgekriegen. Das Service ist ein prachtvolles Beispiel für die überaus eleganten Erzeugnisse, die die 1738 gegründete königlich-französische Porzellanmanufaktur in Sèvres herstellte.
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Service mit grünen Fond, Sèvres 1777.
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  Im Jahre 1777 besuchte Kaiser Joseph seine Schwester, die französische Königin Marie Antoinette. Bei seiner Rückkehr brachte er insgesamt 500 kostbare Porzellanobjekte, ebenfalls aus Sèvres, darunter das apfelgrüne Speiseservice und vier prachtvolle Terrinen. Das Goldservice ist das prunkvollste Porzellanservice des kaiserlichen Hofes. Alle Einzelstücke des für 12 Personen bestimmte Tafelservices sind mit poliertem Gold überzogen. Das Goldservice ist eine Meisterarbeit der Wiener Porzellanmanufaktur und wurde 1814 anlässlich des großen Friedenskongresses in Wien angefertigt. In Meissen wurde 1710 die erste – und für lange Zeit beste – Porzellanmanufaktur in Europa gegründet.
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Aus dem Wiener Kongreßservice, 1814.
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 Das Meissner Service, das um 1775 entstand, wird von prachtvoller Blumenmalerei dominiert. Anlässlich der Krönung Kaiser Ferdinands zum König des lombardo-venetianischen Königreichs im Jahre 1838, wurde der monumentale Mailäner Tafelaufsatz bestellt. Er ist das umfangreichste Ensemble der Silberkammer und kann bis zu einer Länge von 30 Metern mit verspiegelten Plateaus zusammengesetzt werden. Auf dem Mittelstück sehen Sie die allegorischen Figuren der Lombardia mit der Mauerkrone und einem Füllhorn sowie der Venezia mit der Dogenmütze und dem Markuslöwen dargestellt: am Rande der Plateaus wechseln sich tanzende Genien mit Leuchtern ab.
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Mailänder Tafelaufsatz.
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 Vor diesem beeindruckenden Tafelaufsatz stehend kann man sich die Pracht der kaiserlichen Tafeln, die noch mit üppigen Blumenbouquets geschmückt waren, lebhaft vorstellen. Die Bekrönung des Gedecks ist die Serviette, in kunstvoller „Kaiserfaltung“, bei der in jedem Hohlraum je ein Jourgebäck Platz findet. Diese Faltung durfte nur bei Hoftafeln in Anwesenheit des Kaisers verwendet werden und war ein gut gehütetes Geheimnis, das nur mündlich an ausgewählte Personen weitergeleitet wurde. Auch heute darf diese Faltung nur bei Staatsbesuchen von gekrönten Häuptern und Präsidenten verwendet werden und es gibt nur zwei Personen, die das Geheimnis der Faltung kennen – und bewahren!
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Geschirr aus der Kammermeierei Sisis.
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Dass Kaiserin Elisabeth auch in Bezug auf Tafelservice ihren eigenen Geschmack hatte, zeigen das Steingutservice für die Kammermeierei in Schönbrunn, das Silberbesteck mit Delphindekor für ihre Villa Achilleion auf Korfu sowie zwei englische Service (Minton und Wedgwood) mit ungewöhnlichem Floral- bzw. Tierdekor, die sie für Kaiser Franz Joseph kaufte. Für ihre Schiffsreisen begnügte sich Sisi mit einem schlichten versilberten Alpakaservice, das ebenfalls mit dem Delphin verziert ist.
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Minton Service.
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In den fünf Räumen der Alten Hofsilber- und Tafelkammer mit den noch aus der Monarchie stammenden Eichenvitrinen sehen Sie Einzelstücke oder Teile von Alt-Wiener, ungarischen und böhmischen Servicen. Bemerkenswert sind die schönen Gläserserien mit verschiedenen Schliffvariationen aus dem Hause Lobmeyr/Wien. Eine Besonderheit ist das außergewöhnliche englische Speiseservice aus der Manufaktur Minton, das ein Geschenk Kaiserin Elisabeths an Kaiser Franz Joseph für das Jagdschloss Offensee war. Zu den bedeutendsten Servicen der Hofsilberkammer gehört zweifellos das Grand Vermeil. Dieses Hauptwerk der französischen Goldschmiedekunst umfasste ursprünglich Gegenstände für 40 Gedecke.
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Wiener Hoftafelsilber.
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Von Wiener Silberschmieden wurde es um 1850 auf 140 Gedecke erweitert. Heute besteht das Prunkservice aus insgesamt 4.500 Teilen und wiegt mehrt als eine Tonne. Das Material ist feuer-vergoldetes Silber, wofür der französische Ausdruck „Vermeil“ verwendet wird. Im letzten Raum des alten Teiles der Alten Silberkammer sind silberne Teller, Platten, Schüssel, Kasserollen und Terrinen präsentiert, die eine Vorstellung vom Umfang des täglichen gebrauchten Hoftafelsilbers vermitteln. Das Geschirr aus massivem Silber trägt das Kaiserwappen und beeindruckt durch seine schlichte und zurückhaltende Eleganz. Die großen Mengen an Silbergeschirr erklärt sich daraus, dass am Wiener hof ausschließlich von Silber- oder Goldgeschirr gespeist wurde. Lange wurde das ab 1710 auch in Europa herstellbare Porzellan nur für Suppe und Dessert verwendet – alle anderen Speisen servierte man weiterhin auf Silbertellern. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts setzten sich Porzellanservice bei intimen Tafeln durch. Am Hof herrschte die jahrhundertelange Tradition, dass der Kaiser und die Kaiserin alljährlich am Gründonnerstag die Fußwaschung an 12 Männern und 12 Frauen vornahmen. Dies geschah in Erinnerung an die demütige Fußwaschung der Apostel durch Christus. Die Zeremonie wurde an sehr betagten, bedürftigen, aber sauberen Menschen vollzogen.
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Goldene Lavabogarnitur.
© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Nach einem Essen mit traditionellen Fastenspeisen erhielten die ausgewählten Personen als Geschenk einen irdenen Deckelkrug mit Weißwein, eine Silberbecher mit Doppeladler und Jahreszahl, Speisen und einen Beutel mit 30 Silberlingen, bezugnehmend auf die Silberlinge des Christusverräters Judas. Die beiden goldenen Lavabogarnituren sind von den besten Augsburger Silberschmieden des 18. Jahrhunderts angefertigt worden. Sie fanden Verwendung bei Taufen der Habsburger, beim Waschzeremoniell der öffentlichen Tafel und bei den Fußwaschungen zu Ostern. In der Hofküche sehen Sie eine Auswahl von kupfernen Wannen, Kesseln, Töpfen und Formen, die eine Vorstellung vom Umfang und von der Vielfalt der Aufgaben der Hofküche geben: Die Steinbuttwannen, Wasserkessel, Spargelwannen, Olio-Kessel, Glutwannen, in deren vertieften Deckeln glühende Kohlen für "Oberhitze" sorgten. Sie alle dokumentieren den ungeheuren Aufwand, den ein Hofstaat mit bis zu 5.000 Personen erforderte.
Silberkammer in der Hofburg Wien © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Kupferformen.
© Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
 Kupferformen wurden in unzähligen Varianten für Gelées, Sulz, Biskuit, Crèmes, Nougat und natürlich für den kaiserlichen Gugelhupf verwendet und vermitteln einen Eindruck von der Kunst der Hofzuckerbäckerei und der Mehlspeisküche. Kupfer war zu jener Zeit gängiges Kochutensil in adeligen und gutbürgerlichen Haushalten. Es hatte den Vorteil, dass es Wärme gut leitete; der Nachteil war jedoch der giftige Grünspan, der sich durch säurehaltige Speisen entwickelte. Deshalb musste das Geschirr verzinnt und ständig auf Fehlstellen im Zinn überprüft werden.
Text und Bilder auszugsweise aus:
Kaiserappartements - Sisi Museum - Silberkammer
© 2008 Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H.
Website Screenshot 2017: http://www.hofburg-wien.at/wissenswertes/silberkammer.html
Silberkammer
Kaiserappartements - Sisi Museum - Silberkammer
Hofburg - Michaelerkuppel, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 533 75 70
E-Mail: info@hofburg-wien.at
Öffnungszeiten:
Die Kaiserappartements, das Sisi Museum und die Silberkammer
sind täglich für Sie geöffnet - auch an Feiertagen!
September bis Juni 9.00 bis 17.30 Uhr
Juli und August 9.00 bis 18.00 Uhr
Die Mitnahme von sperrigen Gegenständen und Gepäckstücken
aller Art – Koffer, Taschen, Scooter etc. – ist nicht gestattet.
Bitte beachten Sie, dass es auch keine Möglichkeit zur
Gepäcksaufbewahrung gibt. Wir danken für Ihr Verständnis.
Erreichbarkeit:
U-Bahn: Linie U3 (orange), Station Herrengasse
Straßenbahn: Linie 1, 2 und D, Station Burgring
Bus: Linie 2A und 3A, Station Hofburg
www.hofburg-wien.at/silberkammer
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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