Sonnblick Observatorium
Österreichs höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation
Seit 1886 am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m)
Das Zittelhaus (links) und das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Observatorium Sonnblick ist eine Einrichtung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und steht auf dem Gipfel des zur Salzburger Marktgemeinde Rauris gehörenden Hohen Sonnblick (3106 m). Der Rauriser Sonnblick ist Teil der Goldberggruppe und liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern.
Das Observatorium am Sonnblick maß am 1. Jänner 1905 mit −37,4 °C die tiefste jemals in Österreich gemessene Temperatur. Die größte Schneehöhe in Österreich wurde am 9. Mai 1944 mit 11,9 m am Sonnblick gemessen.
Das Observatorium am Hohen Sonnblick in Eis und Schnee gehüllt.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Zittelhaus (links) und das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Österreichs höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation ist ganzjährig mit Personal besetzt und wurde seit ihrer Gründung vor 130 Jahren nur an vier Tagen nicht betreut. Seit 1892 ist der Sonnblickverein der Eigentümer des Observatoriums.
Das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Raum mit Messinstrumenten im Sonnblick-Observatorium.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Der Betrieb und die Instandhaltung werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie durch Vereins- und Sponsoringbeiträge finanziert.
Die meteorologische Beobachtungsstation auf dem Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Die meteorologische Beobachtungsstation am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Zittelhaus (links) und die meteorologische Beobachtungsstation
am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Schmid
1876 wurde Ignaz Rojacher Pächter der Bergbauanlagen in Kolm-Saigurn. Mit 25 bis 30 Mann wurden 1876/77 aus 472 Tonnen Erz 15,378 Kilogramm Gold sowie 38,175 kg Silber gewonnen. Im Jahr 1880 kaufte Rojacher schließlich um 4.500 Gulden (ca. 330.000 Euro) den Goldbergbaubetrieb in Kolm-Saigurn. Er führte durch technische Verbesserungen den Goldbergbau noch einmal kurz zu einer bescheidenen Blüte. So errichtete er im Jahr 1880 die Rollbahn vom Radhaus zum Knappenhaus. Außerdem installierte er eine Telefonverbindung von Kolm-Saigurn zum Knappenhaus.
Ignaz Rojacher, Bergwerksbesitzer und Erbauer des Sonnblickobservatoriums.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1879 trafen sich in Rom (Italien) Meteorologen aus aller Welt, um die Frage nach der Beschaffenheit der Erdatmosphäre in höheren Luftschichten zu klären. Da Rojacher auch ein hervorragender Wetterbeobachter war und da der Wiener Meteorologe Julius Hann, Direktor der Centralanstalt für Meteorologie (heute ZAMG), von diesem fasziniert war, entstand die Idee, auf dem Gipfel des Hohen Sonnblicks eine Wetterstation zu errichten. So errichtete Rojacher 1886 das Sonnblickobservatorium, eines der bedeutendsten Wetter-, Klima- und Umweltobservatorien in den Alpen.
Das Zittelhaus mit dem ersten Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick um 1930.
© Österreichischer Alpenverein - www.alpenverein.at
Das Zittelhaus mit dem ersten Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick um 1930.
Quelle: www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/22464/size/big
Es wurde auch von Beginn an eine Telefonverbindung vom Hohen Sonnblick zur Centralanstalt installiert. Damit sollten zuverlässig Vergleichswerte zu den Bodenmessungen, sowie zu den damals aufkommenden Ballonmessungen bereitgestellt werden. Für die Erbauung dieser hochalpinen Wetterstation wird er durch den Kaiser Franz Joseph I. mit dem Verdienstkreuze mit der Krone ausgezeichnet.
Gipfel mit Zittelhaus und Metreologischer Station; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Aus finanziellen Gründen verzögerte sich der Baubeginn um ein Jahr. Schlussendlich wurden die Baukosten von rund 5.700 Gulden von der ÖGM und privaten Geldgebern finanziert. Der Bau der Wetterwarte kam 1886 mit Unterstützung des Rauriser Bergwerkbesitzers Ignaz Rojacher zustande. Zur Baustelle auf dem Gipfel des Rauriser Sonnblick in 3.106 m Höhe musste das gesamte für den Bau benötigte Material getragen oder mit behelfsmäßigen Seilbahnen gezogen werden.
Gipfel mit Schutzhütte dem sog. "Zittelhaus"; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zittelhaus: Ansicht im leichten Aufblick über eine Schneefläche.
Im Vordergrund Bergsteiger. Aufnahme um 1920-1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 2. September 1886 konnte das höchstgelegene ganzjährig betriebene Observatorium der Welt eröffnet werden. Es bestand da aus dem "alten Wetterturm und einer kleinen Hütte (daneben)" zum Übernachten und Essen der Forscher, zu der Herr Dr. Zittel, Präsident des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins (DuOeAV) auch finanziell beigetragen hatte.
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem ersten Observatorium am Gipfel ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Messturm für Windgeschwindigkeiten am Zittelhaus.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bei der grundlegenden Erneuerung des Gebäudes im Jahre 1986 entstand zusätzlich zur meteorologischen Station auch eine Station zur luftchemischen Hintergrundmessung. Die Höhenlage dieser Meßstation fernab von Emissionsquellen war dabei von besonderer Bedeutung. Dies war der Grundstein für eine breit angelegte interdisziplinäre Umweltforschung.
Peter Lechner, der erste Beobachter, vor dem Zittelhaus; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Professor Ehrenhaft vor einer Versuchsapparatur auf dem Sonnblick,
Dozent Reeger stellt die Apparatur ein; 1948.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mittlerweile hat die Anzahl der Forschungsprojekte stark zugenommen. Untersuchungen betreffend Luftreinhaltung und Transport von Luftverunreinigungen wurden ausgebaut, die Klimaforschung forciert. Ursachen der Klimaänderung und Auswirkungen im Hochgebirge werden untersucht. Für das Observatorium Sonnblick ist der geologische Aspekt relevant.
Zittelhaus; Teilansicht aus der Nähe. Im Mittelgrund Peter Lechner; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zittelhaus; Terrasse mit Ausblick gegen den Großglockner; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Gestein am Gipfel des Hohen Sonnblick ist von Rissen durchzogen. Es wird gekittet durch Permafrost, der durch klimatische Erwärmung seit 1980 auftaut und sich zurückzieht, so dass der Berg zu bröckeln beginnt. 2003 und 2004 wurden daher Betonklammern mit Felsankern seitlich am Gipfel angelegt. Sie sollen dazu beitragen, den Felsen unter den Fundamenten der Wetterstation und des Zittelhauses ausreichend zu stabilisieren.
Zittelhaus am Hohen Sonnblick. Teilansicht. Aufnahme um 1920-1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Observatorium Sonnblick wird von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) betrieben. Jeweils zwei Techniker der ZAMG haben 14 Tage durchgehend Dienst in der Station. Sie garantieren unter anderem, dass alle Messgeräte durchgehend und richtig messen. Die moderne Infrastruktur ermöglicht die Messungen von extrem schwach konzentrierten, klimatisch aber sehr relevanten Spurenstoffen in einer Reinluftumgebung.
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem Observatorium am Gipfel.
Quelle: www.raurisertal.at/nationalpark-hohe-tauern/hoher-sonnblick
Durch die ganzjährige Beobachtung besitzt das Observatorium Sonnblick vollständige Datenreihen auch aus einer Zeit, in der diese noch nicht automatisch aufgezeichnet, gespeichert oder übermittelt werden konnten. Aus diesem Datenbestand ergibt sich die längste ununterbrochene Klimazeitreihe für das Hochgebirge. Genaue Datenreihen über lange Zeiträume sind zur Erfassung von Klimaveränderungen unabdingbar.
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem Observatorium am Gipfel.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Hoher Sonnblick, auch Rauriser Sonnblick in den Hohen Tauern, Ansicht von Südwesten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bbb
Aufbauend auf den Ergebnissen einer seit 130 Jahren (bis auf 4 Tage nach dem Ende des 1. Weltkrieges) lückenlos erfassten Messreihe meteorologischer Größen, konnten sich am Observatorium Sonnblick in den letzten Jahren eine Vielzahl von Projekten rund um die Themen Atmosphärenphysik und Atmosphärenchemie ansiedeln.
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem Observatorium am Gipfel.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem Observatorium am Gipfel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Lkcl it
Bereits seit Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen wurden neben den meteorologischen Messungen (Temperatur, Luftdruck, Feuchte, Niederschlag, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Sonnenscheindauer) unter anderem auch die luftelektrischen Erscheinungen, die kosmische Höhenstrahlung, sowie Gletscherwuchs und -veränderung beobachtet.
Der alte Messturm für Windgeschwindigkeiten am Zittelhaus, Hoher Sonnblick 3106 m.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ewald Gabardi
Zittelhaus, Observatorium, Hoher Sonnblick 3106 m.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Ewald Gabardi
 Durch den Standort am Alpenhauptkamm auf über 3.100 Meter Seehöhe in nahezu freier Atmosphäre, sowie durch die ganzjährig stationäre Betreuung der Anlagen durch Techniker der ZAMG, ist im letzten Jahrzehnt aus der ursprünglichen Wetterstation ein interdisziplinärer Forschungsstandort mit sehr guter technischer Ausstattung geworden.
Das Observatorium am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m).
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Permafrost-Forschung am Sonnblick-Observatorium: Messungen im Bereich des Bohrloches.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Extremer Arbeitsplatz auf dem Sonnblick-Observatorium.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Extremer Arbeitsplatz auf dem Sonnblick-Observatorium.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Mittlerweile hat die Anzahl der Forschungsprojekte stark zugenommen.
Die Ausrichtung und damit die Ziele der einzelnen Programme sind sehr vielfältig geworden. An österreichischen Beiträgen sind mehrere Forschungseinrichtungen beteiligt: Das Umweltbundesamt misst atmosphärische Spurengase, die Universität für Bodenkultur Wien die vertikale Ozonsäule und die UV-B-Strahlung
und die Technische Universität Wien Aerosole.
Sonnenscheinautograph.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) ZAMG
Antennen am Observatorium.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) E. Gabardi
Messgeräte am Observatorium.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) E. Gabardi
Messgeräte am Observatorium.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) E. Gabardi
Nationale und internationale Universitäten sowie Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Fachgebiete (z. B. Meteorologie, Glaziologie, Chemie, Strahlung, Radioaktivität, Geologie, Biologie, Geodäsie) nutzen das Observatorium, in dem jährlich an mehr als 40 Forschungsprogrammen interdisziplinär gearbeitet wird.
Strahlungsmessgerät der TAWES am Sonnblick-Observatorium.
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Der Solar-Tracker am Sonnblick misst Strahlung in unterschiedlichen
Wellenlängenbereichen und ist ein wichtiges Instrument für die BSRN-Station.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Sonnblick-Observatorium auf seine Seehöhe von 3106 m.
Im Vordergrund der alte Messturm für Windgeschwindigkeiten am Zittelhaus.
© Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik - www.zamg.ac.at
Das Global Atmosphere Watch (GAW) ist ein weltweites Programm der World Meteorological Organization (WMO) zur großräumigen Überwachung der chemischen Zusammensetzung der Erdatmosphäre. Messungen fern ab von Schadstoffquellen sollen ein frühes Erkennen von Veränderungen ermöglichen.
Ersttagskarten zum "75 Jahre Sonnblick-Observatorium" Jubiläum.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /
Im Mai 2016 wurde das Observatorium Sonnblick zu einer der 40 hochwertigsten Stationen des Global Atmosphere Watch ernannt.
Etwa 300 Stationen nehmen weltweit an GAW teil.
Der Hohe Sonnblick (3106 m)
Der Hohe Sonnblick 3106 m © Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Hohe Sonnblick (3106 m) mit dem Observatorium am Gipfel.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Hohe Sonnblick (auch Rauriser Sonnblick) ist ein 3106 m ü. A. hoher, vergletscherter Berg des Alpenhauptkamms in der Goldberggruppe in Salzburg knapp an der Grenze zu Kärnten. Auf seinem Gipfel befinden sich das Observatorium Sonnblick und die alpine Schutzhütte Zittelhaus.
Am Hohen Sonnblick herrscht Hochgebirgsklima. 85 % des Niederschlags treten
in Form von Schnee auf. Die jährliche Neuschneemenge beträgt rund 23 m.
Windspitzen von mehr als 120 km/h sind keine Seltenheit.
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Blick von der Flanke des Hohen Sonnblick (3106 m) auf Kolm Saigurn.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Der Berg steht am Ende des Hüttwinkltals, des Hintertals des Raurisertals, im Alpenhauptkamm. Der Berg ist ein wuchtiges Massiv, mit einer charakteristischen Felspyramide auf dem Gipfelstock, und einer mächtigen Nordwand über Kolm-Saigurn. Der höchste Gipfel der Goldberggruppe ist jedoch nicht der Hohe Sonnblick, sondern der 3.254 m hohe nördlich stehende Hocharn.
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Eiswelten am Hohen Sonnblick (3106 m).
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Auf dem steilen Gipfel befinden sich in 3.106 m Höhe ein meteorologisches Observatorium, das Sonnblickobservatorium, und eine alpine Schutzhütte, das Zittelhaus (auch Zittlhaus geschrieben). In einer Höhe von 2.718 m liegt die Rojacher Hütte und auf 2.175 m das Schutzhaus Neubau.
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Das Gestein am Hohen Sonnblick ist von Rissen durchzogen.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Beide Hütten sind in den Sommermonaten bewirtschaftet. Am 1. Jänner 1905 wurden auf dem Gipfel −37,4 °C gemessen, die tiefste jemals in Österreich gemessene Temperatur. Im Bereich des Sonnblicks gibt es historische Goldminen, die der Gipfelgruppe um den Sonnblick ihren Namen Goldberggruppe einbrachten.
Sonnblick © Erhard Gaube - www.gaube.at
Hangpartie mit Ruinen des Rauriser Goldbergwerkes am Sonnblick.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
 An den Hängen stehen noch heute die Ruinen der Goldgräberei, Kulm-Saigurn ist eine uralte Bergbausiedlung. Man kann am Fuße des Sonnblicks noch heute – erfolgreich, aber im Vergleich zum historischen Bergbau, der entscheidend mit zum Reichtum des Fürsterzbistum Salzburg beitrug, wenig ertragreich – Gold waschen.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Observatorium_Sonnblick" der
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für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.sonnblick.net/de/
Sonnblick Observatorium
Österreichs höchstgelegene meteorologische Beobachtungsstation
Am Gipfel des Hohen Sonnblick (3106 m), Rauris, Salzburg
Kolmstraße 100, 5561 Rauris
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Hohe Warte 38, 1190 Wien
Telefon: +43 (0)1 36026 0
Dienststelle Sonnblick Observatorium:
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
Freisaalweg 16, 5020 Salzburg
 
 
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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